Ralle_Köln
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Zumindest letzterer strahlt keine Werbung aus, natürlich auch nur, weil vertraglich nicht (mehr) erlaubt.SWR 4 oder WDR4 sind in diesem Zusammenhang nur besonders abschreckende Beispiele, weil dieser abgestandene Berater-Oldiemix den allermeisten schon beim ersten Kontakt wieder zu den Ohren raustropft.
Dürfen die öffentlich-rechtlichen Sender vertraglich nicht. Und bei den privatwirtschaftlichen Sendern scheitert es finanziell am redaktionellen Grundgerüst, denn das ist der wahre „Geldfresser“. Für einen sauber recherchierten und produzierten BmE kann man verdammt viel GEMA-pflichtiges dudeln.Wie man Radio wieder populärer machen kann liegt auf der Hand. Die großen Betreiber müssten proaktiv DAB+ bewerben und eine konsequente Dachmarken-Strategie verfolgen, also verschiedene, klar unterscheidbare Musikangebote mit dem gleichen redaktionellen Grundgerüst unter einem Dach vereinen
Dorthin schichtet die ARD ja derzeit um, weil die regionalen und „Wellenzahl-“ Begrenzungen dort nicht greifen; nicht greifen können.Nebenher müsste man auch im Internet Flagge zeigen und ein Portal einrichten, das neben den linear ausgestrahlten Radiowellen und weiteren Spartenangebote auch radioähnliche, geschmacksbasierte individualisierbare Musikstreams nach dem Vorbild von IHeartRadio bereithält.
Allerdings auch nicht mit dem Budget, dass einen Aufbau einer solchen Struktur erfordert, weil man die vorhandenen Mittel in die regionale Struktur der linearen Wellen einerseits, des Onlineangebots andererseits, aufteilen muss, ohne, dass dabei etwas komplett hinten runterfällt.
Für die Öffentlich-Rechtlichen nicht völlig unmöglich, mit den derzeitigen Staatsverträgen aber nur schwerst(!)möglich.Hier böten sich Kooperation mit starken, erfahrenen Streamingpartnern zum gegenseitigen Vorteil an - die kommerziellen Radiosender liefern Inhalte, die Partner übernehmen die Abklärung der Musikrechte und erarbeiten technische Lösungen.