Mannis Fan
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Sagt doch schon alles. Wer will das verteidigen?Laber-Podcast
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Sagt doch schon alles. Wer will das verteidigen?Laber-Podcast
Sorry, aber Du machtst es Dir etwas zu einfach. Radio ist durchaus nicht gleich Audio. Und die Frage, ob Radio - in welcher Form auch immer - eine Existenzberechtigung hat, ist durchaus gerechtfertigt. Dabei geht es um etwas ganz anderes, als die Frage, ob man statt Live-Radio sich morgens nicht lieber irgendeinen Podcast oder einen Stream hereinzieht.er Verfasser des Threads sollte sich aber ehrlich machen: Er will eigentlich wissen, ob seine, persönliche Vorstellung von Radio noch einmal für ein Wiederaufleben des Hörerinteresse eine Chance auf Erfolg hat
Und wie ich den SWR kenne, wurde doch bestimmt auch gesagt, dass das mit dem Klimawandel zusammenhängt. Genau das ist es, was mich an Anstalten wie dem SWR nervt, diese ewige einseitige, tendentiöse Meinungsmacherei und Bevormundung. Und ständig Ukraine, Ukraine, Ukraine und nochmal Ukraine. Da haben wahrscheinlich viele einfach keinen Bock mehr drauf und schalten speziell solche Sender oder das Radio allgemein vermehrt ab und wenden sich dem „Audio“ zu. Vom „Russischen Angriffskrieg auf die Ukraine“ hören wir jetzt seit Jahren, da ist klar, wer der „Bösewicht“ ist. Wie Netanjahu im Gazastreifen die Zivilbevölkerung terrorisiert oder dass Trump einfach mal in Venezuela oder bald wohl auch in Grönland einfällt muss man dagegen erstmal in ein „komplexes geopolitisches Lagebild“ einordnen. Anscheinend hängt die Moral jetzt so weit oben, dass man selber nicht mehr drankommt. Sowas Dummes aber auch….Nur ist z.B. der SWR kaum noch zu ertragen. Draußen ist es schön warm, ich schalte das Radio ein und die Moderatorin klärt mich auf, dass Schwimmbadwetter ist,
Vielleicht, weil man für beides seine Ohren braucht.sondern von der Nutzungsart her identisch.
Nicht vielleicht. Oder bestreitest Du, dass Radio Audio ist?Vielleicht, weil man für beides seine Ohren braucht.
Wieso seid ihr so auf Podcasts verengt? Audio viel mehr und vielfältiger. Schräg...Damit enden aber schon die Gemeinsamkeiten. Podcast ist on Demand, planbar, wird gezielt abgerufen und genutzt, weil man genau exakt dieses eine Ding hören will.
Was ist "richtig gemachtes" Radio? Überraschung? Bei erfolgreichen Radiosendern? Nicht wirklich. Erfolgreiches Radio basiert nach wie vor auf MaFo und Handwerk. Möglicherweise ist es für den Hörer an der ein oder anderen Stelle überraschend.(Richtig gemachtes) Radio hingegen ist ein Wundertüten-Angebot, das Überraschungen und Emotionen bietet, live dabei ist, interagiert, so nahe wie kein anderes Medium am Geschehen, keinen Aufwand (Suche/Programmierung,sich Zeit nehmen) erfordert, überall zur Verfügung steht und eine Community schafft. Man kann konzentriert zuhören, sobald es spannend wird, kann nebenbei hören, kann auch weghören ohne abschalten zu müssen. Es ist der Tagesbegleiter schlechthin.
Ich glaube, ich habe Radio schon ganz gut verstandenWer glaubt, Audio-Angebote könnten Radio substituieren, der hat vom Charakter des Radios nicht wirklich viel verstanden. Der sieht nur das Business.
Kein Vorwurf, aber dein Wording und deine Aussagen belegen ja schon ein wenig, dass du die technologische Entwicklung mit disruptiven Effekten negierst (oder ignorierst?). Dann beschreib doch mal konkret, nicht allgemein, wie dein "Radio der Zukunft" aussieht unter Berücksichtigung technologischer Entwicklungen und den damit einhergehenden Nutzungsveränderungen. Dann wird es vielleicht greifbarer.Und bevor dieser Vorwurf kommt: Nein, ich wünsche mir nicht das Radio von gestern oder vorgestern. Ich wünsche mir ein Radio der Zukunft und ich sehe es nicht in der heißgelaufenen Podcast-Industrie.
Das wäre Radio, das alle Möglichkeiten und Stärken des Mediums auch wirklich nutzt, was beim bloßen Abdudeln der "größten Hits", garniert mit ein paar von DPA zugelieferten zweiminütigen Alibinachrichten leider nicht der Fall ist.Was ist "richtig gemachtes" Radio? Überraschung?
Technik und andere Nutzungsarten haben bereits Radio in Teilbereichen substituiert.
DAS spiegelt meine Denke 1:1.Ich Rede hier nicht von den Privatfunkern, die außer auf Werbeminuten und ihre MA-Zahlen auf nichts zu achten haben.
Ich rede vom Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk, den wir nicht zwangsweise bezahlen, damit er sich mit den Privaten ein Wettrennen um die dümmlichsten Spielchen und die inhaltsloseste (lustige) Moderation liefert, sondern damit er genau das bietet, was die Privaten aus Kosten- und Kommerzgründen nicht leisten, also "richtiges Radio"
Disruptive Entwicklung? Die da wäre? Oder meinst Du nur den konstanten Qualitätsverlust? Der sicher nicht vom Himmel fiel..Natürlich nutzen Menschen Radio weiterhin. In Summe geht auf Grund der disruptiven Entwicklung die Nutzung zurpck und/oder verteilt sich auf mehr Angebote.
Der DLF ist ein Nischenprogramm? Dann wäre, folglich, Radio ein Nischenprodukt. Die Tatsache, dass bestimmte Magazine nicht mehr vorkommen, ist primär auf veränderte Sendekonzepte zurückzuführen. Die gehen davon aus, das Radio für viele nur noch ein Medium ist, das entweder schnelle Information liefert - siehe Inforadios - oder eben Unterhaltung bietet. Je mehr es sich auf Letzteres konzentriert, desto überflüssiger wird es allerdings. Schau Dir die Radiolandschaft in jenen Ländern an, in denen es nur wenige Öffentliche Kanäle gibt - dort wird Radio als Informationsversorger außerordentlich geschätzt. Und zwar überwiegend ohne musikalische Unterhaltung.Der Bedarf an spezieller Nutzung, die einmal USPs von Radio waren, geht aber immer weiter zurück. Dies betrifft Wetter, Verkehr, News und auch Hintergrundinformation. Der DLF war, ist und bleibt ein Nischenprogramm, ebenso wie die Wortprogramme insgesamt. Die Zeiten von Miitags- und Abendkurier auf NDR2 oder dem Mittagsmagazin der 80er und 90er auf WDR2 sind vorbei.
Das bestreitet keiner. Aber die Frage ist, welche Art von Radio. Und da ist eben Bayern 2 oder WDR 5 von ganz anderer Qualität, als z.B. HR1 oder SWR1. Und da haben es die Bayern folglich besser, als die Menschen in BW oder RP. Eigentlich ziemlich logisch. Regionalprogramm ist nicht gleich Regionalprogramm.Offen bleibt die Frage, was du eigentlich willst. DLF gibt es ja für Leute wie Dich, die Landesrundfunkanstalten machen eben Programm für ihr Bundesland und nicht für den Rest der Republik.
Ach so? Aus wessen Perspektive sprichst Du denn? Aus der des ALLES Überblickenden, des objektiv Beschreibenden? Na ja, das wäre wohl etwas vermessen. Im Prinzip verbreitest Du auch nur Deine höchst persönliche Meinung. Und die ist, das ist mein Empfinden, die Meinung eines Menschen, der mit Radio nicht mehr viel anfangen kann.Eigentlich ja nur du (zugespitzt, zugegeben), denn du sprichst eigentlich nur aus deiner Perspektive.
Das ist jetzt entweder eine rhetorische Frage, oder schlicht provokativ. Jede Abstimmung im BT hat einen Hintergrund. Die Politik Trumps, der Klimawandel - du meine Güte, da kann man vieles nicht in zwei knappen Sätzen zusammenfassen. Und ja, es ist Aufgabe des Radios, Aktuelles zu thematisieren UND ZU ERKLÄREN - das kann nicht auf irgendwelche Audioquellen begrenzt sein, die sich der Einzelne suchen muss und auf spezifischen Wunsch anhört.. Nur auf Grund der Benennung von "Hintergundinformationen" (was in welchem Umfang ist das?) und der Aufzählung von Einzelbeispielen, die du subjektiv negativ findest, erschließt sich mir nun überhaupt nicht, was du eigentlich willst.
Das ist einfach, habe ich allerdings auch schon getan. In DE betrifft das den DLF, Programme wie Bayern 2 oder WDR 5. Ein Blick ins Ausland genügt, um zu sehen, wie erfolgreich Radio sein kann. Wortprogramme wie France-Inter oder BBC Radio 4 sind außerordentlich beliebt. Da, wo der öR es schwer hat, gilt Public Radio als besonders verlässliches Informationsmedium - siehe USA.Dann erzähl doch mal, wie "Dein" Programm aussehen würde!
Nö, ganz und gar nicht. Tatsächlich wurde ins Freibad Worms umgeschaltet. Dort durften Badegäste ans Mikro und SWR1 wegen seiner tollen Musik loben.Und wie ich den SWR kenne, wurde doch bestimmt auch gesagt, dass das mit dem Klimawandel zusammenhängt. Genau das ist es, was mich an Anstalten wie dem SWR nervt
Dort hört man durchaus unterschiedliche Meinungen. Und erfährt erstaunt, dass sich Höer noch über etwas anderes interessieren, als nur für unwichtige Stories aus dem Pop-Geschäft.
Das ist ja noch schlimmer!Dort durften Badegäste ans Mikro und SWR1 wegen seiner tollen Musik loben.
Und deswegen dürfen SWR1 und HR1 gähnende Leere verbreiten, abgesehen von höchst phantasieloser Musik? Sehe ich anders: Landessender sollten primär aus und über das Land berichten.Aktuelles und Unterschiedliche Meinungen hört man im Deutschlandradio, auf den meisten Kulturwellen und teilweise bei den Pop-Kulturwellen wie Bremen Zwei oder WDR 5 oder den Inforadios au
Das kann man jetzt so und so sehen. Eines der größten Probleme in diesem Land scheint mir zu sein, dass man ein Radio dann "erfolgreich" nennt, wenn es viele Leute einschalten, was aber noch lange nicht heißt das diese dann auch tatsächlich zuhören. Die belanglose, möglichst unauffällige Berieselung als Hintergrundkulisse ist das Maß der Dinge und nicht der Inhalt.Was ist "richtig gemachtes" Radio? Überraschung? Bei erfolgreichen Radiosendern? Nicht wirklich. Erfolgreiches Radio basiert nach wie vor auf MaFo und Handwerk. Möglicherweise ist es für den Hörer an der ein oder anderen Stelle überraschend.
Du weißt schon, was eine disruptive Entwicklung ist? Die hat technologische Gründe, die Produkte und Geschäftsmodelle teilweise bis vollständig verändern. Und die technologische Veränderung hat, sei es das Netz als auch die Zunahme von Kapazitäten und damit die Zunahme von Angeboten, haben klassischen Hörfunk grundlegend verändert und werden ihn weiter verändern. Das sind Fakten. Und hat mit Qualität nichts zu tun. Und wer definiert "Qualität"? Du? Dies ist dann eher mehr Meinung. Also bitte nichts vermengen.Disruptive Entwicklung? Die da wäre? Oder meinst Du nur den konstanten Qualitätsverlust? Der sicher nicht vom Himmel fiel..
Ja, der DLF ist ein Nischenprogramm. Beschäftige dich mal mit den Reichweiten des DLF und wie groß der Anteil am gesamten Hörfunkmarkt ist. Und welche Programme und Programmrichtungen die Hörer einsammeln. Spoiler: Es sind auch nicht ( und gerde nicht die Wortprogramme der Öffis).Der DLF ist ein Nischenprogramm? Dann wäre, folglich, Radio ein Nischenprodukt. Die Tatsache, dass bestimmte Magazine nicht mehr vorkommen, ist primär auf veränderte Sendekonzepte zurückzuführen. Die gehen davon aus, das Radio für viele nur noch ein Medium ist, das entweder schnelle Information liefert - siehe Inforadios - oder eben Unterhaltung bietet. Je mehr es sich auf Letzteres konzentriert, desto überflüssiger wird es allerdings. Schau Dir die Radiolandschaft in jenen Ländern an, in denen es nur wenige Öffentliche Kanäle gibt - dort wird Radio als Informationsversorger außerordentlich geschätzt. Und zwar überwiegend ohne musikalische
Im Gensatz zu dir, der es aus seiner persönlichen Perspektive betrachtet, komme ich von Hörermarktseite. Entscheidend bin nicht ich, sondern letztlich der Hörermarkt. Es geht um den Wurm, nicht um den Angler. Was ich prrsönlich davon halte ist nebensächlich. Und im Hörermarkt gibt es eine klare Präferenz, salopp formuliert, zu Unterhaltungsprogrammen, angefangen von den NDR2s, FFHs & Co. bis hin zu den Sparten von BOB! bis Klassik Radio. Und da analysiere und argumetiere ich faktenbasiert, ziehe eben auch Entwicklungen, MaFo und Studien heran, die eben Auswirkungen auf Hörfunk berücksichtigen. Insofern empfinde ich deinen persönlichen Angang übergriffig und deplaziert.Ach so? Aus wessen Perspektive sprichst Du denn? Aus der des ALLES Überblickenden, des objektiv Beschreibenden? Na ja, das wäre wohl etwas vermessen. Im Prinzip verbreitest Du auch nur Deine höchst persönliche Meinung. Und die ist, das ist mein Empfinden, die Meinung eines Menschen, der mit Radio nicht mehr viel anfangen kann.
Sagt wer? Wo steht das? Und wer behauptet das? Gibt es einen Hörermarkt, wird es nachgefragt werden. Wenn nicht, wird es diese Angebote nicht, nicht lange odrr nicht mehr geben. Es gibt gesetzliche Programmaufträge, die aus guten Gründen weit gefasst sind. Wie, was, wann in welchem Umfang "erklärt" wird, entscheidet der Veranstalter. Und meist tut er dies auf (MaFo-)Grundlagen. Natürlich kann er es auch aus dem Bauch heraus, nur ohne Quot' kein Brot.Und ja, es ist Aufgabe des Radios, Aktuelles zu thematisieren UND ZU ERKLÄREN - das kann nicht auf irgendwelche Audioquellen begrenzt sein, die sich der Einzelne suchen muss und auf spezifischen Wunsch anhört.
Super! DLf, Bayern2 und WDR5. Nur erreichen sie keine Reichweite, sondrrn senden in einer (berechtigten) Nische. Sie stehen in einem krassen Widerspruch zu deinem Threadthema. Dann kann man aber deine Frage evidenzbasiert klar beantworten: So nicht.Das ist einfach, habe ich allerdings auch schon getan. In DE betrifft das den DLF, Programme wie Bayern 2 oder WDR 5. Ein Blick ins Ausland genügt, um zu sehen, wie erfolgreich Radio sein kann. Wortprogramme wie France-Inter oder BBC Radio 4 sind außerordentlich beliebt. Da, wo der öR es schwer hat, gilt Public Radio als besonders verlässliches Informationsmedium - siehe USA.
Wo lebst Du? Das läuft doch schon alles in der Realität. Und gerne noch einmal: Es ist nicht nur Audio, was zu Nutzungsveränderungen und disruptiven Entwicklungen führt. Das Internet ist schon da! Deine Fragen nach Qualität und Zugang. Klingt berechtigt, sonst würde man die Social Media Diskussion U16 nicht führen, mutet aber auch ein wenig lustig an. Weil diese Entwicklung schon seit Jahren läuft. Ob es dir oder mir passt, völlig egal. Sind aber die Realitäten. Und nein, vieles gefällt mir auch nicht.Gegenfrage: Wer soll denn deine präferierten Audioquellen betreiben? Welche Qualitätskontrollen gibt es? Auf welchen Kanälen sollen sie laufen, wie ist sichergestellt, dass möglichst ALLE Zugang dazu haben - vom Teenager bis zum Senior? Technikbegeisterung ist ja schön und gut, führt aber oft genug ins Leere...oder füllt primär Geldbörsen.
Ja, es gibt Menschen, die bestimmte Dienste im Radio nutzen. Aber halt immer weniger Menschen. Es gibt bessere, zuverlässigere Ressourcen, die man nutzen kann. Und ohne großen Aufwand. Da muss man weder technologieaffin sein noch programmieren. Das Zeug ist einfach da und hat schleichend Einzug gehalten in den Haushalten U60, ja sogar bis U70. Ich fühle mich nicht der Future Generation zugehörig, aber so wie du es beschreibst, hört es sich tatsächlich ein wenig nach gestern an. Da kommen wir nicht zusammen, ist auch manchmal gut so.Nicht jeder hat Bock darauf, zwecks Hörgenuss von früh bis spät sein Smart-Phone zu nutzen oder andere, very special channels anzuzapfen, ständig zu streamen usw. . Es soll sogar Leute geben, die sich im Radio den Wetterbericht anhören, oder die Vekehrsnachrichten - auch wenn sich das für jemanden wie Dich, der sich der Future Generation zugehörig fühlt und voll auf new technologies abfährt, stark nach Steinzeit anhören muss. Übrigens: Du darfst ruhig von "Alleinstellungsmerkmalen" reden, statt von USPs...
WIr können jetzt eine Diskussion führen, ob die MA das richtige Tool ist. Da gibt es viele Mängel. Aber auch die Schweizer Radio Watch würde nicht signifikante Veränderungen bringen. Allenfalls würde die Verweildauer zurückgehen, würde aber hier und jetzt zu weit führen. Es gibt aber eine Reihe interner Reichweitenstudien im Bereich der MaFo. Die sind aktueller als die MA, haben aber auch weniger Fallzahlen. Am Ende ist in der Tendenz das Ergebnis dasselbe.Das kann man jetzt so und so sehen. Eines der größten Probleme in diesem Land scheint mir zu sein, dass man ein Radio dann "erfolgreich" nennt, wenn es viele Leute einschalten, was aber noch lange nicht heißt das diese dann auch tatsächlich zuhören. Die belanglose, möglichst unauffällige Berieselung als Hintergrundkulisse ist das Maß der Dinge und nicht der Inhalt.
Wer ist "wir"? Das sehen möglicherweise die überzähligen Hörer der Popwellen und Oldie-based AC Wellen ganz anders. Denn da sind die Hörer bei den Öffis. Nicht bei den Wort- und Kulturprogrammen. Und letztlich kann drr öffentlich-rechtliche Rundfunk seine Akzeptanz nicht mehr aufrechterhalen, wenn er nur noch Nischenprogramme anbietet, die kriner hört, aber alle bezahlen müssen. Und ein kleiner Blick in die Rechtsprechung des BVG zeigt, dass er das darf. Letztlich erfüllt er seinen Programmauftrag auch, wenn er Lieschen Müller mit Häppchen grundversorgt. Ansonsten konsumiert Lieschen Müller nur noch Social Media.Ich rede vom Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk, den wir nicht zwangsweise bezahlen, damit er sich mit den Privaten ein Wettrennen um die dümmlichsten Spielchen und die inhaltsloseste (lustige) Moderation liefert, sondern damit er genau das bietet, was die Privaten aus Kosten- und Kommerzgründen nicht leisten, also "richtiges Radio". (Dass ÖR das immer noch kann, beweisen die leider immer rarer werdenden Perlen, die man hin und wieder in den Programmen erleben kann).
Viel Meinung, wenig Fakten. Und eine steile These dazu. Die von dir genannten Punkte sind nicht neu. Das Rad kann auch nicht neu erfunden werden. Ich kenne diverse MaFos und Fokusgruppen-Ergebnisse die belegen, dass etliche Punkte so in einem reichweitenstarken Programm funktionieren würden. Aber dazu müsste man jeden einzelnen Punkt jetzt diskutieren. Macht auch wenig Sinn, da es auf die Ausgestaltung ankäme. Aber das Fehlen seiner selbst definierten "Qualitätsstandards" für die massive Nutzungsveränderung verantwortlich zu machen, ist nicht nur steil, sondern auch falsch. Das Nutzungsverhalten hat sich geändert, die Radionutzung selbst in Summe noch nicht. Es hat in Alterskohorten Vrrschiebungen gegeben, aber es sind Hörer zu neuen Programmen gewechselt.Das stimmt. Weil das Radio dies durch den Mangel an den oben dargestellten Qualitäten und Alleinstellungsmerkmalen zugelassen hat. Es hat damit massiv das geänderte Nutzungsverhalten beschleunigt.
Das macht auch keiner mehr und hat im Privatfunk keiner gemacht.Aber die technischen Möglichkeiten sind auch für das Radio in den letzten Jahrzehnten noch einmal explosionsartig gewachsen, und ich plädiere dafür, sie noch viel mehr zu nutzen. (Nimm nur die digitalen O-Ton Überspielungen oder die Möglichkeiten, sich irgendwo per Handy live zuzuschalten. Kein Mensch braucht noch einen Übertragungswagen mit drei Mann Besatzung).
Für die auf Rendite ausgelegten Privaten stimmt das natürlich.Es geht um den Wurm, nicht um den Angler.
In diesem Falle die uns alle vertretende Legislative, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg etwas dabei gedacht hat, ÖR-Anstalten zu gründen und über Gebühren zu finanzieren.Wer ist "wir"?
Aber dazu müsste man jeden einzelnen Punkt jetzt diskutieren. ... Es ist mir zu müßig, die alle einzeln zu kommentieren.
Die Zahlen von radioeins sind bekannt? Die des einstigen Marktführers auch?Ja, ich kenne Märkte ganz gut. Gegenrede zu deiner These: Berlin. Der rbb wird da seit Bestehen des Privatfunks bei den Hörern nicht sonderlich geschätzt. Bis auf Antenne Brandenburg. Bekanntlich kein Infoprogramm.
Disruptiv? Wenn Du die erst jetzt siehst, was ist eigentlich in den Jahren und Jahrzehnten vorher passiert? Technische und soziale Entwicklungen hat es immer gegeben. Es geht auch eine Spur weniger dramatisch.Du weißt schon, was eine disruptive Entwicklung ist?
Das magst Du so sehen, weil er nicht aus jedem Lautsprecher plärrt. Ein Nischenprogramm ist vielleicht Cosmo vom WDR. Ab wann ist für Dich ein Sender kein Nischenprogramm mehr? Du kennst Märkte? Interessant. Ich kenne nur die MA - und da ist Radio weit davon entfernt, auszusterben.Ja, der DLF ist ein Nischenprogramm. Beschäftige dich mal mit den Reichweiten des DLF und wie groß der Anteil am gesamten Hörfunkmarkt ist
Gut, hatten wir schon. Du hast den Überblick. Das müssen wir nicht weiter kommentieren...Allerdings solltest Du das ein wenig präzisieren, wenn Du damit "Kompetenz" ausdrücken willst.Im Gensatz zu dir, der es aus seiner persönlichen Perspektive betrachtet, komme ich von Hörermarktseite.
Schon mal was von einem Rundfunkauftrag gehört? Offensichtlich nicht. Sonst käme bei Dir nicht in jedem zweiten Satz der Begriff "Markt" vor.Sagt wer? Wo steht das? Und wer behauptet das? Gibt es einen Hörermarkt, wird es nachgefragt werden.
Donnerwetter. Weil das Internet da ist, muss niemand mehr Radio hören.Es ist nicht nur Audio, was zu Nutzungsveränderungen und disruptiven Entwicklungen führt. Das Internet ist schon da
Sicher doch. Lasst doch endlich irgendwelche FinTechs auch beim Radio ran. Überhaupt kann jeder Depp heute Radio machen - wenn bestimmte Voraussetzungen vorliegen. Für Dich ist das wahrscheinlich eine sinnvolle Verbreiterung des Angebots, aber nur, wenn man Radio auch über die Armbanduhr hören kann..mutet aber auch ein wenig lustig an.
Sorry, aber da halte ich mich lieber an die MA, als an Deine doch ganz offensichtlich ablehnende Haltung zum "Radio". Es steht Dir natürlich frei, ALLES und JEDEN zu kritisieren, bis Du endlich mit Deiner Einstellung absolute Bestätigung findest.WIr können jetzt eine Diskussion führen, ob die MA das richtige Tool ist.
Doch, das kannst Du nicht nur, das musst Du sogar - solange es einen Auftrag gibt. Aber ich denke, wir kommen Deinem eigentlichen Anliegen langsam nahe. Massenprogramme bringen fast nur sinnfreie Dauerberieselung, alles andere sind Nischenprogramme, die wir uns nicht leisten SOLLEN. Also?nd letztlich kann drr öffentlich-rechtliche Rundfunk seine Akzeptanz nicht mehr aufrechterhalen, wenn er nur noch Nischenprogramme anbietet, die kriner hört, aber alle bezahlen müssen
Sorry, aber Du behauptest hier ständig, Du hättest fundierte Insiderkenntnisse - aber belegst Deine Behauptungen nirgends.Viel Meinung, wenig Fakten.
Nein, es gilt auch für die Öffis. Öffentlich-rechtlicher Rundfunk, der nur von einem kleinen Teil der Bevölkerung genutzt wird, hat eine noch geringere Akzeptanz.Für die auf Rendite ausgelegten Privaten stimmt das natürlich.
Aber begründe damit mal die zwangsfinanzierte Existenz eines ÖR. Wenn er nichts anderes bietet als die Privaten, dann ist er schlichtweg überflüssig.
Erstens finanziert der ÖR sich über Abgaben, was es im Verhältnis zur früheren Gebühr nochmals verkompliziert, wenn die Nutzing auf einen kleinen Teil der Bevölkerung reduziert wird. Zweitens ist das Wesen des ÖR die Staatsferne. In der Ausgestaltung, was die Inhalte anbelangt, ist der Staat raus. Er kann die Anzahl der Programme festlegen, aber keine Inhalte. Und das istvauch gut so. Einfach mal die diversrn BVG-Urteile kesen.In diesem Falle die uns alle vertretende Legislative, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg etwas dabei gedacht hat, ÖR-Anstalten zu gründen und über Gebühren zu finanzieren.
Was soll ich denn groß dazu sagen. Es ist die Aneinabderreihung von Einzelpunkten, die aber kein ganzheitliches Gesamtkonzept darstellen. Dazu komplett allgemein gehalten. Was denn für Live-Events? Bundestagsdebatten? Konzerte (abesehen von Qualitätsproblemen und Rechtefragen, aber lassen wir das mal raus). Oder "normale Menschen" zu Wort kommen lassen? Lieschen Müller wie beim Presseclub nachgefragt? Oder wen? Alles nicht neu, alles 1000x durch MaFos und Fokusgruppen gelaufen. Wer macht es? Nischensender am Abend oder zu Randzeiten. Und das aus Gründen.Erst forderst Du mich auf, mal konkret Punkte zu benennen, dann weigerst Du Dich, darauf im Einzelnen einzugehen. So kann man auch diskutieren.
Ja, auf dem Level des BRF. Die Reichweiten der einstigen Platzhirschen haben sich fragmentiert. Und jetzt? Anteil an der Gesamtnutzung in B / Brbg. Für den rbb vielleicht eine positive Entwicklung, aber es gibt, aus drr Hüfte geschossen, keinen Markt in Deutschland, in dem der ÖR so schwach ist wie in Berlin.Die Zahlen von radioeins sind bekannt? Die des einstigen Marktführers auch?
Das ist zur Hälfte falsch. Der Staat legt nicht grundsätzlich die Anzahl der Programme fest. Das bleibt den Sendeanstalten überlassen. Der Staat schafft nur den Rahmen, und redet bei den finanziellen Bedingungen mit. Ob der BR ein oder fünfzehn Programme hat, ist dem Sender überlassen. Wäre ja noch schöner, wenn "der Staat" Programme abschalten könnte...Zweitens ist das Wesen des ÖR die Staatsferne. In der Ausgestaltung, was die Inhalte anbelangt, ist der Staat raus. Er kann die Anzahl der Programme festlegen, aber keine Inhalte. Und das istvauch gut so. Einfach mal die diversrn BVG-Urteile kesen.
Ich glaube wir reden aneinander vorbei. Erstens habe ich es nicht erst jetzt gesehen, zweitens ist es nicht dramtisch, sondern eine Prozessbeschreibung.Disruptiv? Wenn Du die erst jetzt siehst, was ist eigentlich in den Jahren und Jahrzehnten vorher passiert? Technische und soziale Entwicklungen hat es immer gegeben. Es geht auch eine Spur weniger dramatisch.
Wo habe ich behauptet, dass Radio ausstirbt? Kennst Du die MA wirklich? Auch die Berichtsbände? Auch die genaue Methodik? Nicht nur rudimentär? Und neben MA gibt es noch ein wenig mehr. Setze einfach die Nutzung, von mir aus die Tagesreichweite des nationalen DLF ins Verhältnis der gesamten Radionutzun oder nur der Reichweite der RMS. Dann weißt du, was ein Nischenprogramm ist.Das magst Du so sehen, weil er nicht aus jedem Lautsprecher plärrt. Ein Nischenprogramm ist vielleicht Cosmo vom WDR. Ab wann ist für Dich ein Sender kein Nischenprogramm mehr? Du kennst Märkte? Interessant. Ich kenne nur die MA - und da ist Radio weit davon entfernt, auszusterben.
Kompliment gebe ich zurück. Offenbar weißt du ja alles, vor allen Dingen besser. Nur ist es icht substsntiiert.Gut, hatten wir schon. Du hast den Überblick. Das müssen wir nicht weiter kommentieren...Allerdings solltest Du das ein wenig präzisieren, wenn Du damit "Kompetenz" ausdrücken willst.
Auftrag ja, habe ich sogar selbst gesagt. Aber auch Akzeptanz. Fällt sie Weg, istvder ÖR Geschichte. Ich will es nicht beschwören und hoffen, aber in Sachsen-Anhalt möglicherweise im Herbst zu besichtigen.Schon mal was von einem Rundfunkauftrag gehört? Offensichtlich nicht. Sonst käme bei Dir nicht in jedem zweiten Satz der Begriff "Markt" vor.
Du magst es offenbar manchmal simpel. Gerne nochmals: In bestimmten Bereichen haben digitale Angebote Radio bereits abgelöst. Hierfür nutzen viele Menschen Radio auch nicht mehr, sondern andere Angebote.Donnerwetter. Weil das Internet da ist, muss niemand mehr Radio hören.
Polemik.Sicher doch. Lasst doch endlich irgendwelche FinTechs auch beim Radio ran. Überhaupt kann jeder Depp heute Radio machen - wenn bestimmte Voraussetzungen vorliegen. Für Dich ist das wahrscheinlich eine sinnvolle Verbreiterung des Angebots, aber nur, wenn man Radio auch über die Armbanduhr hören kann..
Erzähl mal. Was liest du denn aus der MA? Und ich brauche hier keine Bestätigung, sonst würde ich hier nicht mit dir rumdiskutieren. Mich triggert eher so eine verschwurbelte Threadheadline. Fehler, wie diese Diskussion zeigt. Zugegeben. Übrigens, die Verwendung von Großbuchstaben sind in der Regel immer ein Zeichen von Aggression und Schreien. Abgesehen von der schlechteren Lebarkeit gilt immer der Grundsatz: Wer schreit, hat UnrechtSorry, aber da halte ich mich lieber an die MA, als an Deine doch ganz offensichtlich ablehnende Haltung zum "Radio". Es steht Dir natürlich frei, ALLES und JEDEN zu kritisieren, bis Du endlich mit Deiner Einstellung absolute Bestätigung findest.
Doch, das kannst Du nicht nur, das musst Du sogar - solange es einen Auftrag gibt. Aber ich denke, wir kommen Deinem eigentlichen Anliegen langsam nahe. Massenprogramme bringen fast nur sinnfreie Dauerberieselung, alles andere sind Nischenprogramme, die wir uns nicht leisten SOLLEN. Also?
Wo habe ich das behauptet? Wo steht das? Ich verbitte mir solche Untersrellungen. Man wird an anderer Stelle in diesem Forum lesen können, dass ich Verfechter des ÖR und des Dualen Systems bin. Aber auch für Reformen beim ÖR eintrete. Also bitte.Weg mit dem ÖR! Das meintest Du doch wohl. Da musst Du nicht so langer herum eiern und irgendeine Existenz neuer Technologien oder Hörformen als Vorwand nehmen.
Ich denke, es ist hinreichend belegt. Zumal viele Punkte bekannt sknd, zumindest wenn man in der Branche u rerwegs ist. Aber gut. Aber es war wohl als Retourkutsche gedacht für viel Meinung ubd wenig Fakten bei dir. GeschenktSorry, aber Du behauptest hier ständig, Du hättest fundierte Insiderkenntnisse - aber belegst Deine Behauptungen nirgends.
Immer der Versuch, dass man auf komplexe Sachverhalte Antworten geben will. Ist mir aber langsam zu müßig, da wir uns im Kreis drehen. Es zeigt mir aber nochmals, dass du disruptive Entwicklungen und Effekte und die Auwirkubgen nicht wirklich verstanden hast.In einem Punkt wenigstens hast Du recht: Nutzungsverhalten hat sich geändert. Was noch lange nicht begründet, den ÖR abzuschalten. Und es bleibt die Frage, was zuerst war: Andere Programmformen, und daher weniger Nutzung, oder war es umgekehrt?
Es lebe das Bürgerradio und der Bürgerfunk! Ein schönes Schlusswort. Ich bin raus! Gute Reise!Und nein, Radio sollte nicht nur machen können, wer die nötige Kohle hat...
So, doch noch ein letztes Mal, weil man es einfach nicht so stehenlassen kann. Natürlich kann der Gesetzgeber die Anzahl der Programme fest. Steht sowohl in Landesrundfunkgesetzen und in Medienstaatsverträgen. Meine Güte! Damit bin ich in der Tat hier raus, da fehlen jegliche Grundlagen. Das war hier mal anders. Schade.Das ist zur Hälfte falsch. Der Staat legt nicht grundsätzlich die Anzahl der Programme fest. Das bleibt den Sendeanstalten überlassen. Der Staat schafft nur den Rahmen, und redet bei den finanziellen Bedingungen mit. Ob der BR ein oder fünfzehn Programme hat, ist dem Sender überlassen. Wäre ja noch schöner, wenn "der Staat" Programme abschalten könnte...