Liebe Freundinnen und Freunde,
unsere Hörerpetition, mit der wir die Medienanstalt Berlin-Brandenburg auffordern, die UKW-Lizenz von JazzRadio wiederherzustellen, steht kurz davor, die Marke von 7.500 Unterschriften zu überschreiten!
Vielen Dank an jede und jeden von Ihnen, der unterschrieben hat. Falls Sie dies noch nicht getan haben und gerne unterschreiben möchten, finden Sie hier noch einmal den Link:
Hallo 👋 Kannst Du mir kurz helfen? Das Jazzradio Berlin steht für erstklassige Kulturarbeit und muss unbedingt erhalten bleiben. Jetzt unterzeichnen ✍️
weact.campact.de
Ihre Unterstützung bedeutet meinen Kolleginnen und Kollegen und mir sehr viel.Mehrere von ihnen haben viele Jahre damit verbracht, JazzRadio zu dem einzigartigen Radiosender aufzubauen, den Sie heute hören. Es war in jeder Phase eine echte Teamleistung – und wir haben immer gesagt: Bei JazzRadio sind unsere Hörerinnen und Hörer die wichtigsten Menschen.
In fast 30 Jahren auf Sendung haben wir mehr internationale Auszeichnungen erhalten als jeder andere deutsche Radiosender, darunter sechs Goldmedaillen bei den „Oscars der Radiobranche“, den New York International Radio Awards – zwei davon für das beste Jazz-Format.
Die Entscheidung, uns die UKW-Lizenz zu verweigern, wurde vom neunköpfigen Medienrat getroffen. Das entspricht einem Mitglied pro 833 Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der Petition. Mir ist nicht bekannt, dass die Medienanstalt irgendeinen Versuch unternommen hätte, Ihre Meinung einzuholen (in Großbritannien finden hierzu öffentliche Anhörungen statt).
Nur eines dieser neun Mitglieder hat JazzRadio jemals besucht – und das für etwa 40 Minuten. Keines von ihnen kennt ein Mitglied unseres Teams, und ich vermute, dass die meisten unseren Sender nicht hören. Der Vorsitzende sagte mir einmal, er höre „von Zeit zu Zeit“. Ein Mitglied, beschrieben als freier Schauspieler, ebenfalls aus Brandenburg wie der Vorsitzende, soll erklärt haben, JazzRadio sei „alt und müde“.
Der Vorsitzende hat sich seit Anfang März 2024 geweigert, mich zu treffen – 14 Monate vor der Entscheidungsfindung. Daher kann ich nicht wissen, was ihn bewegte, als er bei der abschließenden Sitzung der Medienanstalt, wie mir berichtet wurde, den Angriff auf JazzRadio anführte.
Die Medienanstalt legte dem Oberverwaltungsgericht schriftliche Beweise vor, wonach ich persönlich in der deutschen Radiobranche einen „zweifelhaften Ruf“ habe. Dies war selbstverständlich eine gezielte Diffamierung – doch wenn dies der Preis dafür ist, dass ich seit 30 Jahren für JazzRadio kämpfe, nehme ich ihn gerne in Kauf.
Bitte lesen Sie weiterhin unseren Friends-of-JazzRadio-Newsletter, und lassen Sie uns in Kontakt bleiben!
Der Kampf geht weiter…
Ab morgen, 1. Januar 2026, ist JazzRadio Berlin zu hören über:
· DAB+ Kanal 7B Berlin
· Online unter jazzradio.net/stream
· und über unsere wunderbaren neuen Apps (Google Play / App Store)