• Diese Kategorie ist für Diskussionen rund um die Programminhalte der Sender gedacht. Über Frequenzen und Empfang kann sich unter "DX / Radioempfang" ausgetauscht werden.

Jazz Radio Berlin

Ella Radio wurde als Marke bereits am 12.05.2025 angemeldet, also kurz nach Vergabe der UKW-Frequenzen. Für Jazz im Radio wurde erst gar kein Versuch unternommen, dies als Marke anzumelden. Wurde auch immer nur Arbeitstitel genannt. Für Jazz FM gibt es auch keine Markenanmeldung.
 
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Da war man bei B2 sehr intelligent.
Das stimmt.
Und RSH war es auch. Auch Radio Hamburg. Da hat der NDR im Vorfeld irgendwie gepennt seine Programme entsprechend zu nennen. Radio Hamburg ist ein unbezahlbarer Name und für den NDR in absehbarer Zeit nie zu haben. Radio Köln und Berliner Rundfunk auch.
Auch etwas gepennt zu haben scheint der ansonsten klagefreudige SWR mit Radio Schwaben vs. seinem einstigen Schwaben Radio.
Andererseits darf sich ein DAB+-Nischensender Radio München nennen. So hieß der BR mal nach dem Krieg. Eigentlich auch ein unbezahlbarer Name.

Aber jetzt kommt evtl. @Zwerg#8 mit juristischen rechtssicheren fundierten Tipps, da wir ja gelernt haben, dass Jazz im Radio vs. Jazzradio ohne Problem nebeneinander juristisch möglich gewesen wäre. ;) Nur seltsam, dass der Namen nicht bleibt lieber @Zwerg#8.
 
Ihr werdet mir sicherlich erklären können, warum es bei "Schlagerradio" und anderen Sendern, die das Wort "Schlager" im Namen tragen, keinen Zoff gibt. Die senden alle vor sich hin - auch bundesweit. Offenbar, weil "Schlager" allgemein gebräuchlich ist und man sich nicht dagegen wehren kann, wenn andere Mitbewerber das Wort benutzen.

Und bei "Jazz" soll das nun ausgerechnet ein Problem darstellen?

 
Also soweit ich weiß sollte "Jazz im Radio" nie "Jazz im Radio" heißen, Es war einfach ein Marketing-Gag, eine geschickte Aktion von Dunk, um Jazzradio-Hörer mit einem ähnlichen Namen zum neuen Programm Ella zu transformieren. Das ganze war ja ursprünglich auch auf UKW 106,8 geplant, durfte aber nicht sein laut Gericht.

Auch bei Ella hat man sich ja was einfallen lassen, nämlich die Kennung "Ella? Ella!" frei nach dem 80er-Welthit von France Gall im Display, der auf den neuen Namen schmackhaft machen soll.
 
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Also wenn ich jemals ein Schlagerradio aufmachen würde, dann würde ich es Radio-Zwerg nennen....

Aber nun zu Jazz Radio Berlin, ich habe die aktuelle Ansprache von Julien Allitt hier noch nicht gefunden oder ich habe Tomaten auf den Augen, daher reiche ich diese mal nach. ( Bei Doppelung einfach löschen.

Liebe Freunde,
JazzRadio wird ab dem 1. Januar 2026 die Ausstrahlung auf unserer UKW-Frequenz 106,8 einstellen, nachdem unser Antrag auf eine Notverordnung von der Oberverwaltungsgericht abgelehnt wurde.

Wir behalten uns das Recht vor, die Entscheidung der Medienanstalt in einer vollständigen Gerichtsverhandlung anzufechten, einschließlich des Rechts, Zeugen zu laden. Wir beraten uns derzeit mit unseren Anwälten über die nächsten Schritte.

Dass uns die Medienanstalt nach 30 Jahren die UKW-Lizenz entzieht, ist empörend, grob unfair und eine Beleidigung für jeden einzelnen unserer treuen Hörerinnen und Hörer sowie für unser engagiertes Team. (Ich werde mich in naher Zukunft noch ausführlicher zu den Vorgängen bei der Medienanstalt äußern).

In der Zwischenzeit möchte ich berichten, was wir tun, um die On-Air-Sendepräsenz von JazzRadio Berlin aufrechtzuerhalten – sowohl in Berlin selbst auf DAB+ als auch in ganz Deutschland, wo wir seit 25 Jahren auch im Internet landesweit verfügbar sind!

In Berlin können Sie JazzRadio Berlin schon jetzt auf DAB+ Kanal 7B hören.

DAB+-Empfänger sind bei Amazon bereits für unter 30 EUR erhältlich – und auch DAB+-Adapter fürs Auto kosten ähnlich wenig.

Falls Sie sich entscheiden sollten, eines dieser Geräte zu erwerben, wären wir Ihnen sehr dankbar, wenn Sie dabei die Affiliate-Links von JazzRadio nutzen würden

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Auch möchten regionale und nationale Werbekunden und Sponsoren natürlich wissen, wie viele Hörerinnen und Hörer wir haben.

JazzRadio wird weiterhin auf Desktop, Mobilgeräten und Smart Speakern verfügbar sein – wir werden auf unserer Website eine aktualisierte Höranleitung veröffentlichen, die alle wichtigen Plattformen abdeckt.

Seit einigen Monaten arbeiten wir an einer neuen JazzRadio App, die im App Store und bei Google Play zum Download verfügbar sein wird – oder als Update, wenn Sie die bisherige App bereits installiert haben. Eine Ankündigung dazu wird in Kürze folgen. Wir möchten außerdem gerne unsere Pläne für zukünftige Funktionen vorstellen und würden uns über die Beteiligung und Rückmeldungen unserer Hörer sehr freuen.

Vielen Dank für Ihre anhaltende, großartige Unterstützung für JazzRadio in den schwierigen letzten zwei Jahren. Wie wir immer gesagt haben: unsere Hörerinnen und Hörer sind die wichtigsten Menschen bei JazzRadio!

Mit besten Grüßen,
Julian Allitt
 
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Auch bei Ella hat man sich ja was einfallen lassen, nämlich die Kennung "Ella? Ella!" frei nach dem 80er-Welthit von France Gall im Display, der auf den neuen Namen schmackhaft machen soll.
Wobei sich hier natürlich die Frage stellt, wieviele der heutigen (Durchschnitts-)Hörer erstens diesen Song mit Ella Fitzgerald in Verbinung bringen und wieviele von denen überhaupt noch etwas mit dem Namen Ella Fitzgerald anfangen können. Sie war zweifellos eine Jazz-Legende, ist aber nun auch schon seit fast 30 Jahren nicht mehr da. Und "Ella Ella" ist letztlich nur ein Popsong, der zudem auch noch in französischer Sprache gesungen wurde, von gefühlten 80 bis 90% der Hörerschaft also definitiv nicht verstanden wird.
 
Das kam heute noch als Botschaft nach:

Liebe Freundinnen und Freunde,
Anke Trischler erinnert sich noch gut an den Tag, an dem sie JazzRadio Berlin entdeckte. Sie saß 2006 in einem Taxi auf dem Weg von ihrem Zuhause in der Stadt zum Berliner Hauptbahnhof, und der Fahrer hörte gerade unseren Sender.

Noch im selben Jahr verließ sie Berlin, aber der Klang von JazzRadio blieb in ihrem Kopf, und seitdem hört sie unseren Sender online. Genau deshalb hat Anke Anfang dieses Jahres — völlig aus eigenem Antrieb — eine Online-Petition zur Rettung unseres Senders ins Leben gerufen!

Bis jetzt haben mehr als 6.000 Menschen die Petition unterschrieben.
Wenn Sie Ihre eigene Unterschrift hinzufügen möchten, klicken Sie bitte auf diesen Link:


Anke lebt heute in Wiesbaden, der Hauptstadt Hessens, und lehrt an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Außerdem promoviert sie an der University of Worcester in England.

“Der Fahrer war zudem sehr stilvoll gekleidet, schwarze Hose, gebügeltes lilafarbenes Hemd, elegante Weste …, sagt Anke. “Er hatte mir auch verraten, welcher Sender es war.

“Die Musik und damit verbundene Stimmung haben mir einen wunderbaren, vor allem bleibenden Eindruck mit auf die Reise gegeben. Das habe ich immer noch in sehr guter Erinnerung. Deshalb denke ich gern an Berlin zurück.

“Auch heute höre ich noch immer zur Entspannung den Sender. Neben guter Musik – natürlich auch von JazzRadio – ist diese Kombi mein Anti-Demenz-Programm”, sie fügt hinzu.

“Warum die Petition? Ganz einfach: Gutes auf die Ohren und der Tag läuft. Ich will auf diese Qualität nicht verzichten. Berlin und Brandenburg müssen ihren Best Ever-Radiosender einfach behalten.

“Meine Hoffnung,” sagt Anke: “Vielleicht bringen die zahlreichen Unterschriften den erforderlichen Kick in die Köpfe der Verantwortlichen! Dann können sie zeigen, dass sie Herz und Verstand haben”.

Mit besten Grüßen,
Julian Allitt
 
Der Sender bleibt doch erhalten. Nur der Empfangsweg ändert sich... Das ist doch langsam alles nicht mehr zum Aushalten. In Wiesbaden hört sie (wenn es "sie" gibt) ihn ohnehin nur online. Oder sollte ich irgendeine Satellitenabstrahlung vergessen haben?

Edit: okay, es gibt "sie".
 
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Das ganze war ja ursprünglich auch auf UKW 106,8 geplant, durfte aber nicht sein laut Gericht.
Zum Glück, wie ich finde, denn das war schon eine ganz schön dreiste "Idee" der MABB, und zeigt deutlich ihre Haltung Jazz Radio gegenüber.

Auch bei Ella hat man sich ja was einfallen lassen, nämlich die Kennung "Ella? Ella!" frei nach dem 80er-Welthit von France Gall im Display, der auf den neuen Namen schmackhaft machen soll.
Nicht, dass es jetzt unzählige enttäuschte Hörer gibt, die 24/7 Chansons erwarten. 😁
 
Ihr wollt nicht ran an die verlinkte Liste der deutschen Hörfunksender, die Schlager spielen:

Offizielle Schreibweise "Schlager Radio" (Umbenennung im März 2021, zuvor "radio B2" bzw. später "Schlager Radio B2"; Sendestart 2011) vs. offizielle Schreibweise "Radio Schlagerparadies" (Umbenennung im September 2013, zuvor "RMN Schlagerhölle"; bundesweit gültige Sendelizenz seit 2007, seit 2014 im Bundesmux).

Zwei übereistimmende (beschreibende) Worte in beiden Namen. Beide Sender leben friedlich nebeneinander, weil sie "Radio" machen und im Radio "Schlager" spielen. "Radio Schlagerparadies" hätte ja durchaus die "älteren Rechte" gehabt, ist aber nicht gegen den Namen "Schlager Radio" vorgegangen. Die werden gewußt haben, warum.


@Philclock : Du kannst deinen Schlagersender ruhig so nennen, denn "Radio Zwergenland" hat keine Schlagerwelle. Damit spülst du mir bei der MA-Zwergenland evt. sogar Hörer zu, weil sie die Sender verwechseln und (ungestützt) "Radio Zwergenland" nennen. ;)
 
Jetzt weißt man auch im Laufenden Programm hin von JAZZ RADIO BERLIN, das es ab Januar nur noch auf Digitradio DAB + in Berlin zu empfangen ist. Natürlich auch weiterhin im Internet. Auch auf der Internetseite von JAZZ RADIO BERLIN steht das man ab Januar nicht mehr zu hören ist.

So nun noch Radiotext einführen und das Sender-Logo im JPG-FORMAT ohne Progressive ON Einstellung zum Dienstleister MediaBroadcast schicken und alles wird gut 😅
 
Die mabb hat Pop One die Lizenz entzogen, hmm da könnte sich Jazz Radio bewerbern, ich weiss nur nicht wie weit die 105,8 reichen würde. Zumindest wird die Lizenz neu ausgeschrieben. Bei fmscan finde ich da 100 Watt in Brandeburg Havel auf einem Hoteldach,
Die Frequenz könnte man vielleicht auch nach Berlin verlagern ... wenn die mabb wollte.
So wie das aussieht mag die mabb Jazz Radio nicht - warum auch immer.
 
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Die mabb hat Pop One die Lizenz entzogen, hmm da könnte sich Jazz Radio bewerbern, ich weiss nur nicht wie weit die 105,8 reichen würde.
Pop One kam über einen "Testbetrieb" nie hinaus. Tatsächlich bespielt worden ist die 105,8 in Brandenburg/Havel meines Wissens nie. Die 100 Watt Sendeleistung reichen vielleicht mit Ach und Krach bis an den Potsdamer Stadtrand. Berlin selbst hat von der Frequenz nichts.
 
Die neueste Ansprache von Julian Allitt;

Liebe Freundinnen und Freunde,

unsere Hörerpetition, mit der wir die Medienanstalt Berlin-Brandenburg auffordern, die UKW-Lizenz von JazzRadio wiederherzustellen, steht kurz davor, die Marke von 7.500 Unterschriften zu überschreiten!

Vielen Dank an jede und jeden von Ihnen, der unterschrieben hat. Falls Sie dies noch nicht getan haben und gerne unterschreiben möchten, finden Sie hier noch einmal den Link:


Ihre Unterstützung bedeutet meinen Kolleginnen und Kollegen und mir sehr viel.Mehrere von ihnen haben viele Jahre damit verbracht, JazzRadio zu dem einzigartigen Radiosender aufzubauen, den Sie heute hören. Es war in jeder Phase eine echte Teamleistung – und wir haben immer gesagt: Bei JazzRadio sind unsere Hörerinnen und Hörer die wichtigsten Menschen.

In fast 30 Jahren auf Sendung haben wir mehr internationale Auszeichnungen erhalten als jeder andere deutsche Radiosender, darunter sechs Goldmedaillen bei den „Oscars der Radiobranche“, den New York International Radio Awards – zwei davon für das beste Jazz-Format.

Die Entscheidung, uns die UKW-Lizenz zu verweigern, wurde vom neunköpfigen Medienrat getroffen. Das entspricht einem Mitglied pro 833 Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der Petition. Mir ist nicht bekannt, dass die Medienanstalt irgendeinen Versuch unternommen hätte, Ihre Meinung einzuholen (in Großbritannien finden hierzu öffentliche Anhörungen statt).

Nur eines dieser neun Mitglieder hat JazzRadio jemals besucht – und das für etwa 40 Minuten. Keines von ihnen kennt ein Mitglied unseres Teams, und ich vermute, dass die meisten unseren Sender nicht hören. Der Vorsitzende sagte mir einmal, er höre „von Zeit zu Zeit“. Ein Mitglied, beschrieben als freier Schauspieler, ebenfalls aus Brandenburg wie der Vorsitzende, soll erklärt haben, JazzRadio sei „alt und müde“.

Der Vorsitzende hat sich seit Anfang März 2024 geweigert, mich zu treffen – 14 Monate vor der Entscheidungsfindung. Daher kann ich nicht wissen, was ihn bewegte, als er bei der abschließenden Sitzung der Medienanstalt, wie mir berichtet wurde, den Angriff auf JazzRadio anführte.

Die Medienanstalt legte dem Oberverwaltungsgericht schriftliche Beweise vor, wonach ich persönlich in der deutschen Radiobranche einen „zweifelhaften Ruf“ habe. Dies war selbstverständlich eine gezielte Diffamierung – doch wenn dies der Preis dafür ist, dass ich seit 30 Jahren für JazzRadio kämpfe, nehme ich ihn gerne in Kauf.

Bitte lesen Sie weiterhin unseren Friends-of-JazzRadio-Newsletter, und lassen Sie uns in Kontakt bleiben!

Der Kampf geht weiter…

Ab morgen, 1. Januar 2026, ist JazzRadio Berlin zu hören über:

· DAB+ Kanal 7B Berlin
· Online unter jazzradio.net/stream
· und über unsere wunderbaren neuen Apps (Google Play / App Store)
 
Die Entscheidung, uns die UKW-Lizenz zu verweigern, wurde vom neunköpfigen Medienrat getroffen. Das entspricht einem Mitglied pro 833 Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der Petition.

Geht es noch? Soll der Medienrat 10.000 Mitglieder haben?
Allitt hat den Fehler in der jahrelangen blödsinnigen DAB+-Verweigerung gemacht.
Nun kann er dankbar sein, auf dem für ihn so ekelhaften Sendeweg, den er jahrelang vehement abgelehnt hat, noch ein terrestrisches Gnadenbrot finden zu dürfen und nicht direkt ins Internet abgejazzt zu sein.

Gefühlt, den Sender gibt es nicht mehr allzu lang. Die Fehler wurde vor Jahren gemacht. Insbesondere mit Nicht-DAB+. Eigentore sind auch Tore.
 
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