Falls man Ö1 aufschalten sollte, wird es vermutlich 144, 160 oder gar 192 kBit in einwandfreiem AAC-LC sein. Man braucht sich nur die Bitrate auf DVB-T2 anschauen... Hier wird auch massiv gekleckert.
Also der ORF wird den Mux alleine haben und da passt genug rein. So auf die Schnelle habe ich diese max. raten gefunden:
Radio Bremen (Mux alleine): 128 kbps LC-AAC
SR (Mux alleine): 120 kbps HE-AAC
die meisten haben so 88-104
Radio Bremen und SR haben wie der ORF 4 eigene Programme und dann 1-2 Beiboote obendrauf.
Der ORF könnte locker 128 oder 144 spendieren wenn man das dann will

. Der Mux 4 ist entsprechend regionalisiert, da muss man nicht die Wiener mit der Lokalversion von Vorarlberg über DAB beglücken.
Man könnte so 6 Programme mit 192 kbps in den Mux bekommen:
Ö1
Ö Regional
Ö3
FM4
und hätte noch Platz für 2 weitere DAB Sender wenn man das genehmigt bekommen würde.
Hitradio Ö3 sendet trotz der sehr guten Bitrate jedoch mit künstlichen Höhen (HE-AACv1).
Ja der ORF spricht von einem Test um Defizite in der Versorgung (Tunnel) zu finden. Die meisten Privatsender haben nur 72 kbps mit HE-AAC selbst wenn Platz wäre wie z,B. in Vorarlberg.
Ich kann das nicht überprüfen, aber vielleicht mag das mal jemand vor Ort vergleichen:
Ö3 UKW vs. Ö3 DAB und dann einen Privatsender mit 72 kbps UKW vs. DAB
Hört man da subjektiv einen Qualitätsunterscheid zugunsten Ö3?
Nur so (weil die Schweiz immer so hochgelobt wird): Da werden relativ große Sendegebiete definiert mit entsprechend großer Anzahl Sender. Die Privatsender haben fast alle 64 kbps (weil die Muxe eben total voll sind) und die SRG muss alle SRF1 Varianten für die paar lokalen Elemente landesweit verbreiten und dann bleiben auch nur 64 kbps übrig.
Das macht dann schon einen Unterschied und wie will man mit schlechterer Qualität als auf UKW die Leute von DAB überzeugen?