• Diese Kategorie ist für Diskussionen rund um die Programminhalte der Sender gedacht. Über Frequenzen und Empfang kann sich unter "DX / Radioempfang" ausgetauscht werden.

Länder prüfen Zusammenlegung der Medienanstalten

Wanderdüne

Benutzer

Das wäre ein längst überfälliger Schritt.

Allerdings: Hoffentlich bleibt es nicht beim Prüfen. Und wenn, dann eine richtige Zusammenlegung. Heißt: Weg mit den (Frühstücks-)Direktoren und mit mindestens 50% des Personals. Und eine Fokussierung auf wesentliche Themen und nicht die Verzettelung bei der Veranstaltung von Medienkongressen mit fragwürdigen Sponsorings (Hallo BLM!) oder dem peinlichen Versuch seit 8 Jahren Pornoseiten zu regulieren (Wie sieht es denn da aus, LfM?). Oder dressiert man in Düssrldorf noch Zebras? Auch so eine Lachnummer. Es stellt sich ohnehin die Frage, ob man die Tätigkeit im Bereich digitaler Regulierung nicht zu den Bundeskompetenzen zieht und die Anstalten auf ein Minimum stutzt: Regulierung von Rundfunk mit zentraler Unit, bis das klassische Rundfunkmodell ausläuft.

Wenn Limimski das treibt, dann dürfte er an der Spitze wohl Dr. Schmid sehen. Ob das dann so eine gute Option wäre...
 
Ich hielte dies für einen guten (und längst überfälligen) Schritt. Weniger Quantität, dafür wieder mehr Qualität. Wo liegt der Sinn darin, neun auf ein Minimum kaputtgesparte Popradios zu betreiben anstatt das Geld in weniger, aber dafür inhaltsvollere Sender zu stecken?
 
Das wäre ein längst überfälliger Schritt.
Dieser Schritt ist mehr als überfällig.
Hier in RLP (dem "Mutterland" des Privatfunks) hat die MA in puncto Aufsicht und Regulierung faktisch nichts mehr zu tun. SAT1 hat seine Lizenz in RLP zurückgegeben und ist zur MA HSH gewechselt, das lokale Rhein-Neckar-Fernsehen hat den Betrieb eingestellt und die Veranstalter auf den beiden landesweiten UKW-Ketten, RPR1 und bigFM, haben RLP verlassen und sind nun in BaWü ansässig.

Die über 30 (!) Mitarbeiter der MA RLP beschäftigen sich seit Jahren mit einer Handvoll Offener Kanäle sowie der Frage ob man - irgendwann, vielleicht, möglicherweise - lokale DAB-Inseln ausschreiben sollte.
Wenn die komplette Anstalt aufgelöst wird, ändert sich für die Hörer und Zuschauer in RLP genau gar nichts.
 
@thorr

Ich glaube, Du hast weder den Artikel noch meinen Kommentar gelesen. Ist lustig, dass bei einigen Protagonisten dann wie auf Knopfdruck trotzdem immer dann dieses Thema kommt. Unabhängig davon, was sollen Radiosender Inhalte senden, wenn diejenigen, die das fordern, hier nicht einmal diese Inhalte lesen.

Es geht hier nicht Ladesrundfunkanstalten, sondern um die Landesmedienanstalten. U.a. üben sie die Aufsicht der Privaten aus.

Dieser Schritt ist mehr als überfällig.
Hier in RLP (dem "Mutterland" des Privatfunks) hat die MA in puncto Aufsicht und Regulierung faktisch nichts mehr zu tun.
Doch, hat sie (Ironie). Es ist die Versorgung des Direktors Eumann...äh...Dr. Eumann, der - warum auch immer - seinen Titel behalten durfte, durch einen Spendenquittungsfall unangenehm aufgefallen ist und für den die SPD selbst in NRW keine Verwendung hatte. Seine Frau ist aber als Landtagsabgeordnete der SPD der Politik in NRW erhalten geblieben. Dinge fliegen halt im Kreis und es bleibt in der Familie.

Eumann war es übrigens, der per Gesetzesnovellierung Dr. Brautmeier damals aus dem Amt "schoss". Seiner Auffassung nach erforderte die Ausübung des Amtes als Direktor der LfM die Befähigung zum Richteramt ("Volljurist"). Brautmeier ist aber Historiker. Als es ihn aus dem Amt des Staatssekretärs in NRW nach verlorener Wahl katapultierte und als einziger Versorgungsposten sich die LMA in Rheinland-Pfalz anbot, galt die zuvor persönlich mit Vehemenz vertretene Anforderung an das Amt selbstverständlich nicht mehr.

Wen es interessiert: https://de.wikipedia.org/wiki/Marc_Jan_Eumann

So eine "Karriere" kannst du dir nicht ausdenken. Das hätte woanders für mehrere Rauswürfe gereicht. Solche Typen müssten aus Politik und Ämtern auf Dauer entfernt werden. Da wundert es halt nicht, dass viele Menschen bis in die breite Mitte hinein einfach den Papp aufhaben. Bei Events, denn er hört sich auch allzu gern auf Podien reden, musst du auch noch ein ziemlich dickes Fell haben, denn hinter vorgehaltener Hand sind seine Vorgeschichten immer noch Thema. Perlt aber scheinbar an ihm ab. Klar, bei Bezügen von über 200 TEUR mit einem Studium, mit dem du woanders Taxi fährst, kann man das ab. Allein diese Personalie ist ein Grund, dass man die Läden plattmacht.
 
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was sollen Radiosender Inhalte senden, wenn diejenigen, die das fordern, hier nicht einmal diese Inhalte lesen.
Der war gut! Gut, es ist Fasching. Sonst kann man wohl kaum zu dem überaus klugen Ergebnis kommen, irgendwelche höchst subjektive und diskutable Meinungsbeiträge in einer Forumsspalte mit Inhalten im ÖR auf eine Stufe zu stellen.

Ist halt so eine Sache mit der Bescheidenheit...

Aber gut, Du hast ein ausgesprochenes Mitteilungsbedürfnis, sonst würdest Du nicht immer seitenlange Beiträge schreiben, zuweilen auch noch mit höchst "eigenwilliger" Verwendung von Fachvokabular.

So what - hat der Forist doch tatsächlich Medienaufsicht mit Landesrundfunkanstalt verwechselt. Für Dich ein Volltreffer und die Gelegenheit, ihm einen kleinen verbalen Tritt zu verpassen.
 
Ich glaube, Du hast weder den Artikel noch meinen Kommentar gelesen. Ist lustig, dass bei einigen Protagonisten dann wie auf Knopfdruck trotzdem immer dann dieses Thema kommt.
Ja, da war ich übereifrig-naiv. Schade. Passiert. Und wenn man tatsächlich für einen kurzen Moment glaubt - manchmal geschehen ja noch Wunder -, dass die Verantwortlichen öffentlich über ein unaussprechliches Thema sprechen, dann ist es nicht abwegig, dementsprechend auch zu kommentieren.
 
Ganz so "abwegig" ist es nicht. Da auch die Medienanstalten zum größten Teil aus dem Gebührentopf finanziert werden, ist die Überlegung deren Anzahl zu verkleinern nicht so falsch. Alles was die Gebühren senken oder zumindest stabil halten könnte, sollte bedingungslos erst einmal zur Prüfung auf den Tisch.
 
Ganz so "abwegig" ist es nicht.
Doch das ist abwegig. Auch wenn eine Reform logisch wäre. Denn die Radiolandschaft ist ein Relikt der Nachkriegszeit.

Deswegen gibt es einen SR, ein RB, aber ansonsten teilen sich im Norden mehrere Bundesländer einen Sender, den NDR.

Ausser der Zusammenlegung von SDR und SWF - die zuvor Sendegebiete hatten, die gar nicht mit den Grenzen der jeweiligen Bundesländer übereinstimmten (SWF in Baden, SDR nur in Teilen von BW), und ein paar Korrekturen umd den NWDR - ist seitdem nichts passiert. Die Saarländer wollen auf keinen Fall auf ihre Eigenständigkeit verzichten, bei Radio Bremen ist es - schätze ich mal - nicht anders.

Wo der Wille fehlt, gibt es auch keinen Weg.
 
Zum einen stimmt das so nicht, denn du hast die Fusion von ORB und SFB zum rbb unterschlagen. Und zum anderen geht es hier um die Medienanstalten und nicht um die Rundfunkanstalten. Das sind zwei Paar Schuhe.
 
...denn du hast die Fusion von ORB und SFB zum rbb unterschlagen. Und zum anderen geht es hier um die Medienanstalten und nicht um die Rundfunkanstalten. Das sind zwei Paar Schuhe.
Sag' mal, ist das so schwierig? Der Vorkommentator hat versehentlich über Landesrundfunkanstalten gesprochen. Zum Anderen ging es in meinem Beitrag um Bundesländer. Und nicht um Medienanstalten.

Und wenn Du Dich informiert hättest, wüsstest Du, dass die beabsichtigte Fusion von Berlin und Brandenburg scheiterte.

Zum Thema: Was spielt das für den Radiokonsumenten für eine Rolle, obe Medienanstalt A mit B zusammengelegt wird?
 
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Für den Konsumenten keine, für den Gebührenzahler unter Umständen allerdings schon, womit das Ganze schlichtweg uns alle betreffen würde.
 
... eine "Zusammenlegung" bedeutet auch nicht, dass damit Geld gespart oder Leute freigesetzt werden.

Raider heißt dann Twix - aber ändern tut sich nix!

R.
 
Vielleicht sollte man das erstmal prüfen lassen. Dank DAB+ geistern schon jetzt verschiedenste Sender in Ländern herum, in denen sie streng genommen überhaupt nichts zu suchen haben. Und dank Internet sind so oder so alle Sender der Republik quasi überall bundesweit empfangbar. Wozu brauchts da also noch Medienanstalten die ihr Handeln auf ein einzelnes Bundesland beschränken? Eine bundesweite Koordination wäre da schon ein sinnvoller Ansatz. Und natürlich setzt das auf lange Sicht Personal frei und spart auch Gelder ein. Wenn aus 14 Medienanstalten eine werden würde, bräuchte es zum Beispiel nur noch eine Zentrale und nicht 14. Alleine dass dann 13 Liegenschaften wegfallen oder sagen wir mal maximal ein paar Büros je Bundesland übrig bleiben, dürfte da schon eine jährliche Ersparnis anfallen. Die Gehälter der Direktoren der Medienanstalten sind auch nicht ohne. Laut epd lag das Jahreseinkommen des LfM-Direktors 2023 bei satten 263.000 Euro. Da läppert sich bundesweit schon ein Sümmchen zusammen, dass man durchaus mal hinterfragen könnte.
 
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