Lokalfunk in Schleswig-Holstein geplant


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förde

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AW: Lokalfunk in Schleswig-Holstein geplant

Sicher, dass es sich bei den "freien" UKW-Frequenzen nicht um die Austauschsender für die Programme aus Hamburg handelt?
 

Digitaliban

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AW: Lokalfunk in Schleswig-Holstein geplant

RZ.1? Also dann würden die doch auch eher nur auf Lauenburger Ecke senden wollen/dürfen/wollendürfen? Dort werden doch in dem Sinne keine Freuquenzen "frei", und von Koordinierungen war doch auch noch nichts zu lesen wenn ich mich nicht irre. In Lübeck liegen immer noch 2 Frequenzen brach (96,2 und 100,6) welche weiter südlich aber auch wieder nicht umsetzbar sein dürften.
 

Sol Musica

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AW: Lokalfunk in Schleswig-Holstein geplant

Natürlich kann sich RZ1 bewerben, nur bekommen werden sie die Frequenzen nicht. Koordiniert wurden sie ausdrücklich für Oldie 95 und Energy. Auf der Seite der MA HSH ist es ganz klar nachzulesen: "Das bestehende Verbot von lokalem Rundfunk in Schleswig-Holstein bleibt bestehen. Eine Optimierung des Overspills darf nicht zu neuen Angeboten führen" Im Klartext: Wer sich darauf trotzdem bewirbt, verbrennt nur Geld. So wie damals auf Föhr.
 

zamarco

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AW: Lokalfunk in Schleswig-Holstein geplant

Ja, es ist leider so: in Schleswig-Holstein wird es keinen UKW- Lokalfunk geben!!! Wir vom Internetradio Radio-Flensburg haben vor zwei Jahren noch einmal alles ausprobiert: MA-HSH, Bundesnetzagentur, Staatskanzlei in Kiel- es hilft nichts- an der Politik kommt man nicht vorbei. Man will keine weiteren Radiosender in SH zulassen, um eine "Rosinenpickerei" (wie es dort genannt wurde) auf dem eh schon schlechten Radiomarkt zu vermeiden. Im Klartext heißt es, man will den Radiosendern hier oben keine weitere Konkurrenz zumuten. Es ist schade, denn die Zuschriften, die wir (und ich denke auch andere Internet-Radioprojekte) erhalten, zeigen, dass es durchaus bei der Bevölkerung ankommen würde.

Schade ist ebenfalls, dass die Klassik-Radio-Lizenz mehr oder weniger stillschweigend vor knapp 2 Jahren auf weitere 10 Jahre verlängert wurde, ohne zu prüfen, ob der Sender auch wirklich die Auflagen einhält, die er Ende der 90er auferlegt bekommen hat. Darin stand z.B., dass er einen gewissen Anteil an Berichten aus Schleswig-Holstein bringen soll. Ich bin nun kein regelmäßiger Hörer dieses Senders, aber dieser Auflage kommt er definitiv nicht nach. Diese vierte und letzte UKW-Lizenz hätte man doch für den Lokalfunk nehmen können. Bei 0,5% Marktanteil in SH wäre das bestimmt zu verkraften gewesen (dabei will ich hier nicht die Qualität des Senders kritisieren).

Das einzige, was wir damals herausgefunden hatten ist, dass es durchaus eine kleine freie UKW-Frequenz für den Flensburger Raum gibt- aber was bringt es.........

Ich bin mal gespannt, was lt. Zeitungsartikel im Herbst da unten passiert. Vielleicht wissen die ja schon mehr als wir.
 

Der Radiotor

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AW: Lokalfunk in Schleswig-Holstein geplant

Es ist leider ein trauriger Fakt, dass die Medienanstalten in Deutschland nicht für die Schaffung, sondern für die Verhinderung von Vielfalt und Schutz der "Platzhirsche" zuständig sind. Rein gesetzlich wäre lokaler Privatfunk in Schleswog-Holstein über einen Umweg schon möglich, nämlich wenn man als landesweiter Privatsender lizenziert ist, um dann doch nur über eine UKW-Frequenz auszustrahlen. Aber auch das weiss die Medienanstalt zu verhindern.
 

zamarco

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AW: Lokalfunk in Schleswig-Holstein geplant

... Rein gesetzlich wäre lokaler Privatfunk in Schleswog-Holstein über einen Umweg schon möglich, nämlich wenn man als landesweiter Privatsender lizenziert ist, um dann doch nur über eine UKW-Frequenz auszustrahlen.

Es gibt in Schleswig-Holstein 4 landesweite UKW-Lizenzen, die derzeit an die Sender R.SH, Delta Radio, Radio Nora und Klassik-Radio vergeben sind. Wie oben im Text beschrieben ist es schade, dass ein Sender, der nicht aus Schleswig-Holstein kommt und auch nicht über dieses Land berichtet, eine der begehrten Lizenzen "blockiert".
 

Radiocat

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@Radiotor: Eine Abschaffung der Landesmedienanstalten wäre mittlerweile wirklich das Beste. Es würde eine Menge Geld sparen, und vielleicht würde die Vielfaltsverhinderung dann mal aufhören.
 
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