Lulu FM (DAB) - Neuigkeiten und Änderungen


s.matze

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Zu diesem Sender scheint es noch kein eigenes Thema zu geben, nur eines über die Zeitverschiebung in Hessen.

Mir ist aufgefallen, dass das Programm Lulu FM - "gay music station" seit einiger Zeit regionalisiert wird.
Während im Livestream nur allgemeine Jingles laufen, kommen über DAB eigene Ansager für Hamburg.
Ich vermute mal, in Hessen werden dann entsprechend Spots für Hessen laufen und in Berlin für Berlin.

Positiv Anmerken möchte ich, dass die dance- und houselastige Musikauswahl ihresgleichen sucht, vor allem die 2 Stunden "Lulu Maxis" sind überaus hörenswert. 🥳
Leider komplett unmoderiert und keinerlei Inhalte, das ist die Schattenseite.
 

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  • Vom höchsten Punkt Hamburgs.mp3
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  • Lulu FM Hamburg - Jingle.mp3
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  • Disco für Elbe und Alster - Lulu.mp3
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  • Beste Discohits für HH - Lulu.mp3
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Radiokult

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Nichts ungewöhnliches, da Studio Gong die Werbevermarktung von lulufm regional bezogen vornimmt. Da es terrestrisch kein zusammenhängendes Sendegebiet gibt, macht das auch Sinn so. Das dafür unterm Strich nur ein paar Jingles ausgetauscht werden und gegebenenfalls hier und da verschiedene Werbespots laufen, fällt dem Durchschnittshörer eh nicht weiter auf. Das wird ja selbst bei den Öffis so gemacht. Ich empfehle diesbezüglich mal die nachmittägliche Regionalschiene von Antenne Brandenburg zu verfolgen, nach Möglichkeit alle drei Regionalversionen. Aber das sollte ja gerade für dich kein größeres Problem darstellen.
 
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_Stefano

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Ich empfehle diesbezüglich mal die nachmittägliche Regionalschiene von Antenne Brandenburg zu verfolgen, nach Möglichkeit alle drei Regionalversionen. Aber das sollte ja gerade für dich kein größeres Problem darstellen.
Manchmal habe ich mich gefragt, ob diese für Cottbus und Potsdam (von zwei verschiedenen ModeratorInnen) beide aus Potsdam aus verschiedenen Studios kamen (außer die Regionalnachrichten; ich meine nur die Moderation der Sendung 14-17Uhr). Auffällig viele sonst Potsdamer Leute moderierten seit Corona dort diese Schiene (außer Christian Matthée) für die Cottbuser Ausgabe. Und - anders als bei der Frankfurter Version- spricht die Regionalnachrichten um halb jemand anders - wie ich halt vermute, kommen diese aus Cottbus und die Moderation aus Potsdam.

Nun zu Lulu: Die Musik ist doch ziemlich einzigartig! Inhalte sind leider sehr wenige vorhanden, ja.
 
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Radiokult

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Manchmal habe ich mich gefragt, ob diese für Cottbus und Potsdam (von zwei verschiedenen ModeratorInnen) beide aus Potsdam aus verschiedenen Studios kamen
Ja, die Regionalschienen zwi. 14 und 17 Uhr kommen dort tatsächlich komplett aus den jeweiligen Regionalstudios, inclusive Moderation etc. Deshalb klappt es auch nicht immer mit der Synchronität, was am ehesten bei der Musik auffällt.
 

_Stefano

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Nein, du hast mich falsch verstanden. Ich denke, dass die Ausgabe für Cottbus (bis auf die Regionalnachrichten) seit einigen Monaten oft aus Potsdam kommt! Mit anderer Moderation, aber - wie bei allen 3 Versionen- mit der identischen Musik.
 
Leider komplett unmoderiert und keinerlei Inhalte, das ist die Schattenseite.
Das ist wohl eher Corona geschuldet gewesen. Mittlerweile ist das Programm wieder sehr oft moderiert. Fast immer wenn ich mal drüberstolpere, gibt's Infos aus der LSBTI Community. Ob Live oder VT kann ich jetzt nicht beurteilen, ist mir jetzt aber auch egal. Das Programm hat in seiner Zielgruppe mit Sicherheit Zuspruch und wird da noch viel Erfolg haben werden. Die Musikauswahl ist wirklich bunt, man hat dort ein sehr breites Spektrum aus flotten Dance Hits und auch einigen Oldie Perlen. Mitunter hat das Programm inzwischen als einziges der Leipziger Lokal-DAB-Sender den vollständigen Radiotext mit Titel und paar wenigen Infos, wie es ihn auch schon in Hamburg, Berlin und in Hessen gibt. Wurde die Tage erst umgestellt, letzte Woche stand noch der Standard Text mit "Gay Music Station" drin. So heißt das Programm ja lange nicht mehr.
 
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Sieber

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Sorry, aber ein Sender der sich mit "eigener Community" nur für "seine Szene" abgrenzt, grenzt "die Szene" vom Rest der Gesellschaft ungewollt selber aus.
Nicht mehr ganz zeitgemäß. Inwiefern jemand orientiert ist (auch religiös), darf heute keine Rolle spielen. Und spielt es im Großteil der Gesellschaft auch nicht.
 
Wieso? Die eine Gesellschaft gibt es ohnehin nicht. Wir haben schon immer mehrere Gruppierungen und Gesellschaften mit eigenen Mainstreamen. Sie alle zusammen bilden zwar den großen Mainstream den wir alle kennen, sind aber in sich trotzdem eigene Gesellschaften und individuelle Kulturen. Warum dürfen die nicht ihre eigenen Medien haben? Vielleicht wollen die ja andere auch für sich begeistern?
 
Eine weltoffene Gesellschaft braucht so was nicht. Es sollte selbstverständlich sein, dass die Teil des Lebensalltags sind.
Die gibt es aber noch nicht. Zumindest nicht so, wie sie eigentlich sein müsste. Da sind wir alle noch auf dem Weg hin. Wenn es sie jetzt schon geben würde, sähe die Welt heutzutage ganz anders aus, es gäbe keinen Rassismus,Regierungen würden weniger kapitalistisch handeln usw. Und da finde ich es einfach wichtig, dass es auch Medien gibt, die spezielle Zielgruppen haben, damit sie ein gewisses Sprachrohr bilden und sich äußern können, völlig unabhängig. Das ist ja in nicht jedem Land so selbstverständlich wie bei uns. Da wird niemand gespalten. Bestes Beispiel ist ja auch metropol fm. In Deutschland Marktführer bei den türkisschsprachigen Menschen. Allein in Ludwigshafen läuft das Programm bei nicht wenigen Türken im Auto oder im Laden, keine Ahnung wie das in Berlin ist. Auch ich habe da manchmal ganz gern reingehört, wenn auch nur kurz. Ist ja nicht so dass lulu.fm, um mal aufs Thema zurückzukommen, NUR von der LGBTI Community gehört werden darf. Was ich damit sagen will ist: Es kann funktionieren, man sollte immer die Individualität beachten. Fakt ist aber auch, dass wir auf eine vollständig weltoffene Gesellschaft noch sehr lange warten müssen. Wir sind eben vielleicht doch nicht so weit, wie manche das ganz gern hätten. Und genau deswegen gibt's diese Medien. Im Bezug auf die beiden Fraueneadios, die es derzeit gibt, stimme ich dir zu. Diese Sender braucht es tatsächlich nicht. Aber lulu.fm und metropol haben durchaus ihre Berechtigung und tragen positiv zur Medienvielfalt bei. Und das ist gut so. Einheitsbrei gibts schließlich genug in Deutschland.
 
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s.matze

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Aber lulu.fm und metropol haben durchaus ihre Berechtigung.
Definitiv!
Zumal sorgen sie für deutliche Abwechslung auf dem eintönigen Radiomarkt vieler deutscher Großstädte (nur Lissabon ist mit seinen 13 Programmen wohl noch langweiliger) und es hilft vielleicht dem ein oder anderen, über den Rand seiner winzigen Suppenschüssel zu blicken und seinen beschränkten Horizont etwas zu erweitern, ähnlich wie das Sendungen wie "Globalpop" bei Fritz tun.
Es gibt eben noch was anderes als Dua Lipa und Ariana Grandé.
 
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TS2010

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Ich bin zwar Teil der Zielgruppe von lulu.fm, finde die Musikauswahl aber viel zu lahm – zu viele Oldies und zu viele Künstler und Titel, die einem auf Schwulenpartys schon seit Jahrzehnten zu den Ohren raushängen. Da gefiel mir das alte blu fm auf der 97,2 in Berlin wesentlich besser.

Abgesehen davon hängen mir auch die ach-so-wichtigen LGBT-Themen zum Halse raus.
 
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Gibt's eigentlich den Pride club noch? Hab den ewig nicht mehr gehört. Waren zuletzt zwar immer die selben Mixe allerdings war das manchmal auch nicht schlecht, wenn man mal ein Lied verpasst hat, so konnte man es manchmal im selben Mix nochmal hören. Leider gab es keine Playlisten. Allgemein war diese Sendung eine wunderbare Alternative zu sunshine live ( für mich meist nur tagsüber oder zur BACKSTAGE Show hörbar) und pure fm dargestellt (welches oft etwas eintönig ist, aber an sich ein eigentlich wirklich gelungenes Musikprogramm bietet. Muss ich mich vielleicht mal wieder mehr dran gewöhnen, habs ja schließlich mal jeden Tag über Stunden angehabt).
 
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Aber warum brauche ich einen Sender, der sich meiner sexuellen Orientierung widmet?
Und? Ist das schlimm. Muss man den Sender denn unbedingt deswegen (nicht) einschalten? Man kann das doch einfach hören, wenn es einem gefällt, völlig egal ob schwul-lesbisch oder nicht. Die Inhalte sind durchaus auch für "normale" Menschen nicht uninteressant. Es ist meiner Meinung im Moment so ziemlich das einzige ernst zu nehmende Metropolen und Ballungsraumradio in Deutschland, dazu noch mit einer wirklich frischen Musik. Andere potentielle Anbieter sind leider alle schon gescheitert.
 

Anne1034

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Kann ich Dir gerne erklären:

Schwule, Lesben und andere nicht der so genannte Norm entsprechende Menschen betonen immer wieder ihre "Normalität", grenzen sich aber gleichzeitig durch die Nutzung von Spartenmedien, u. a. lulu.fm, aus.

Mein Leben ist nicht sexuell orientiert. Sex ist mir wichtig, aber es gibt auch noch ein Leben drumherum. Und dieses Leben unterscheidet sich nicht von dem heterosexueller Menschinnen und Menschen.

Warum sollte sich also mein Radiokomsum von dem "normaler" (bitte Anführungszeichen beachten!) Menschen unterscheiden?

Klar, die Musik kann man durchaus gut finden (ist Geschmackssache), mir geht es ausschließlich um die sex. Orientierung des Senders.
 
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Quatsch. Dann dürfte ich ja als "Hetero" nicht mit denen kommunizieren. Die waren aber sehr offen mir gegenüber und haben sich gefreut, dass ich denen geschrieben habe bezüglich der guten Musikauswahl.

Manche Leute hier reimen sich auch wirklich einen Schrott zusammen das glaubt man nicht
 

wuerstchen

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Es wird im Programm bestimmt auch um spezielle politische und gesellschaftliche Themen (Homophobie etc.) gehen und nicht nur die ganze zeit über Sex geredet werden. Ich gehe auch davon aus, dass niemand aktiv zum Abschalten aufgefordert wird.

Ich finde es in nachvollziehbar, wenn es für verschiedene Bevölkerungsgruppen auch zugeschnittene Radioprogramme gibt, in die man aus Interesse aber auch reinhören kann, wenn man der Gruppe nicht angehört (während vielleicht umgekehrt viele aus den Zielgruppen die Sender gar nicht nutzen).

Ein anderes Beispiel für so einen Spezialsender wäre Domradio. Da könnte man auch fragen, warum Katholiken ihren eigenen Sender brauchen, und nicht einfach WDR2 hören können. Ich danke aber, dass es für einige Menschen sehr bereichernd ist.
 

pfennigfuchser

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Ich gehöre zur Zielgruppe von lulu.fm.

Aber warum brauche ich einen Sender, der sich meiner sexuellen Orientierung widmet?

Mögen sie fröhlich weitersenden - aber ohne mich.
Mit dem neuerlichen Gendern gibt es doch auch noch sprachlich für jedes Fühlen eine eigene Wortschöpfung 😜

Warum hat sich Lulu nicht für den NRW-Mux beworben? Wollten die nicht auch oder sind nur die regionalen Kacheln (insbesondere Köln) für Lulu interessant?
 

s.matze

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Eher letzteres, da man ja seit einiger Zeit auch die Jingles für die einzelnen Städte regionalisiert.
Man sieht sich wohl eher als Großstadtsender. Und landesweit dürfte wohl auch zu teuer sein???
 
Was kommt denn eigentlich im 12C Hessen für ein regional Jingle? Dieser Mux deckt ja nun mehr ab als nur eine Stadt und man sagt ja selbst, dass man für Rhein-Main und Rhein-Neckar sendet. Ein "Lulu.fm Frankfurt" würde zwar passen, aber alles andere ausschließen, es liegen ja immerhin noch 5 weitere größere Städte in der Region, die in Ortssenderqualität erreicht werden. Das bekommt man in der Zeit doch gar nicht unter in der anderswo einfach ein "Lulu.fm Berlin" oder "Lulu.fm Leipzig" kommt.
 
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