Ich glaube, wir können uns hier problemlos auf eine Sache einigen: Man kann es einfach nie allen gleichzeitig recht machen.
Macht man ein vielfältiges Programm, mit anspruchsvollen Wortbeiträgen zu relevanten und aktuellen Themen und musikjournalistischen Highlights, wo theoretisch für jeden etwas dabei wäre, kann man damit natürlich nicht jedem zu jeder Zeit gefallen. Das gilt aber genauso, wenn man ein von Marketing-Experten durchgestyltes Programm mit nur irgendwas um die 1.300 getesteten Rotations-Songs, einem hohen Anteil an Feel-Good-Nachrichten, stets sprühend guter Laune und Wortbeiträgen nicht über 30 Sekunden Länge serviert. Die Bedürfnisse der Menschen sind ja nicht nur von Person zu Person unterschiedlich, sondern variieren mitunter auch je nach Situation, Tageszeit und Stimmung. Das macht es ja letztlich auch so schwierig.
Tja, niemand hat je behauptet, dass es einfach sei, den öffentlich-rechtlichen Auftrag zu erfüllen, vor allem nicht in komplizierten Zeiten wie heute. Aber die Lösung kann nun mal nicht lauten, das Programm im Radio dauerhaft mit Hilfe externer ( sicherlich teuer eingekaufter ) Beratungsleistungen bis zur Unkenntlichkeit massentauglich zu machen. Dafür ist der Rundfunkbeitrag, den ich ansonsten gern zahle, definitiv nicht gedacht. Radio sollte von den Leuten gemacht werden, die in den Redaktionen sitzen und fürs Programm verantwortlich sind, und sie sollten es so machen, dass damit der Auftrag erfüllt wird. Wenn die Leute dort nicht mehr das Know-how haben, dass es dafür braucht, dann ist das aus meiner Sicht ein drastisches Strukturproblem und ich sehe darin durchaus eine Grundlage für die Einreichung einer Beschwerde beim Rundfunkrat zwecks Klärung einiger berechtigter Fragen!
Macht man ein vielfältiges Programm, mit anspruchsvollen Wortbeiträgen zu relevanten und aktuellen Themen und musikjournalistischen Highlights, wo theoretisch für jeden etwas dabei wäre, kann man damit natürlich nicht jedem zu jeder Zeit gefallen. Das gilt aber genauso, wenn man ein von Marketing-Experten durchgestyltes Programm mit nur irgendwas um die 1.300 getesteten Rotations-Songs, einem hohen Anteil an Feel-Good-Nachrichten, stets sprühend guter Laune und Wortbeiträgen nicht über 30 Sekunden Länge serviert. Die Bedürfnisse der Menschen sind ja nicht nur von Person zu Person unterschiedlich, sondern variieren mitunter auch je nach Situation, Tageszeit und Stimmung. Das macht es ja letztlich auch so schwierig.
Tja, niemand hat je behauptet, dass es einfach sei, den öffentlich-rechtlichen Auftrag zu erfüllen, vor allem nicht in komplizierten Zeiten wie heute. Aber die Lösung kann nun mal nicht lauten, das Programm im Radio dauerhaft mit Hilfe externer ( sicherlich teuer eingekaufter ) Beratungsleistungen bis zur Unkenntlichkeit massentauglich zu machen. Dafür ist der Rundfunkbeitrag, den ich ansonsten gern zahle, definitiv nicht gedacht. Radio sollte von den Leuten gemacht werden, die in den Redaktionen sitzen und fürs Programm verantwortlich sind, und sie sollten es so machen, dass damit der Auftrag erfüllt wird. Wenn die Leute dort nicht mehr das Know-how haben, dass es dafür braucht, dann ist das aus meiner Sicht ein drastisches Strukturproblem und ich sehe darin durchaus eine Grundlage für die Einreichung einer Beschwerde beim Rundfunkrat zwecks Klärung einiger berechtigter Fragen!
Zuletzt bearbeitet: