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Musik (und anderes) von der KI

Seid doch mal ganz ehrlich: Wenn ihr im Auto sitzen würdet und ein Sender brächte diese soul-inspirierte Partymusik im Stil einer typischen Nashville-Produktion würdet ihr denken dass sich auf dem Musikmarkt endlich wieder etwas tut. Radio ist ja kein Promowerkzeug der Musikindustrie, sondern darf mutig genug sein mit Spezialsendern eigene Akzente zu setzen, immer entsprechend den technischen Möglichkeiten.

Bring Everybody Over (4 Titel)

 
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Für mich klingt das nicht besser oder schlechter als alles, was so auf dem Markt ist. Aber vom Hocker reißte es mich auch nicht, weil es auch nur so eine Baukastenmusik ist, wie sie heute jeder halbwegs begabte Produzent zustande bringt.
 
Da hast du natürlich recht wenn du dich auf die Neuerscheinungen der letzten 30 Jahre beziehst. Aber wenn man nur das Material heranzieht, das im letzten Jahr auf den Markt geworfen wurde, sieht es mau aus.

Dreht man das ganze mehr in Richtung Rock, Country und Rhythmic bekommt man etwas, das es als explizite Stilrichtung meines Wissens noch nicht gibt - nennen wir es "Beach Country".

Es sind insgesamt 9 Songs. Nur der zweite Titel tanzt aus der Reihe, geht mehr in Richtung Soul und Gospel. Der Rest ist das was ich als Beach Country bezeichne und auf einigen irren Prompts beruht. Unter Studiobedingungen ist das heute eher schwer zu realisieren.

 
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Irgendwo in einem Paralleluniversum... oder warum konventionelles Country Radio chancenlos ist

 
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Mal was Schräges.

Polka mal bõhmisch, mal bayrisch, mal schweizerisch, mal tirolerisch, mal mexikanisch - und manchmal ganz schön durcheinander!

 
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Polka hat viele Gesichter! Böhmisch, Bayrisch, Schweizerisch, Tirolerisch oder Mexikanisch. Polka ist international! Die Blasmusikkapelle Hutzenwinkel hat sie alle in ihrem Reportoire vereinigt und geht bald auf Welttournee! 😃 Ich hoffe der gute Ernst Mosch dreht sich nicht im Grabe um.

 
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Dieses Projekt vereint alpinen Folk und alle Spielarten des Rock in leicht verdaulicher Weise. Es fängt gemütlich an, hebt dann aber auch etwas ab, allerdings nie zu viel. Ruhige Momente sind natürlich auch dabei.

 
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Man stellt sich ernsthaft die Frage wie Mundart klingt wenn man den Text mit KI-Stimmen vertont. Hier ist die Antwort darauf: Eine bayrisch-österreichische Melange mit einigen kreativen Lautveränderungen.

Ich habe 4 Versionen dieses Stimmungs-Liedtextes mit unterschiedlichen Melodien erstellt, die auf Hochdeutsch nicht annähernd so originell klingen würden. Die Palette reicht vom tanzbaren Partysound bis zu Rock und Country - wie geschaffen für Oktoberfest, Bierzelt und Volksfest.

Wenn man sich dann noch die Mühe macht die KI-Arrangements mit echten Sängern zu kombinieren kann man sogar noch im Fernsehen damit auftreten. Das klingt zwar auch nicht besser, aber ein paar überkorrekte Dialektkundige dürften hie und da die Nase rümpfen.

Wie so was wohl mit Frauenstimmen klingt?

 
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Nach einer gründlichen Bearbeitung gelang es die Aussprachefehler auszumerzen und den Sound mehr in Richtung Pop zu stylen, ohne den alpinen Charakter zu schmälern (7 Arrangements).

Vorangestellt ist eine fetzige Soul-Version, die jederzeit im deutschen Mainstream-Radio laufen könnte und auch im Dialekt funktioniert. Ob Bruno Mars besser das wohl besser hinbrächte?

@count down: Der Guardian hat herausgefunden, dass die Elite der Musikindustrie vor allem im Pop-Bereich längst mit KI-Generatoren und -DAW-Plattformen arbeitet, nicht nur bei Demos, sondern auch in der High-End-Fertigung, beim Mixing und Mastering. Hier ist der Artikel zum Nachlesen.

 
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Vor genau 2 Tagen habe ich gehört, dass eine Hitster "ricochet"-Edition in Planung ist, die faktisch nicht gewinnbar ist.
 
Aufgabenstellung: Ich habe einen Song, der bei Über-40-Jährigen im Bierzelt ganz gut funktioniert (Beierlein 2.0), möchte ihn aber für die Jugend aufpeppen, um Touristen, Flachlandtiroler und andere Freaks beim Sommerfest, beim Après Ski oder in der örtlichen Disco in Stimmung zu bringen.

Einschlägige Sender und Shows - Stichwort Silbereisen, Mross & Co. - weisen den Weg. Da läuft vieles was die Leute zum Mitklatschen motiviert, aber nicht in die Hüften geht oder sehr wohl tanzbar ist, aber jüngere Semester mit Sinn für Bodenständiges nicht abholt.

Kurzum: Ich habe einen Song oder Discofox-Titel, den ich recyceln möchte. Was mache ich da? Ich mache einen Remix, indem ich den alten KI-Stilprompt ersetze oder um nur einige wenige Attribute erweitere und schon habe ich ein ganz anderes Feeling als vorher. Zeitaufwand? Etwa 30 Minuten. Ob Gabalier, die Grubertaler, Marc Pircher oder Volksbeat das ähnlich handhaben? Man darf daran zweifeln.

Denn seit Kurzem ist es möglich Stimmen auf allen größeren KI-Plattformen direkt zu klonen und in absoluter Perfektion auf die Platte zu bringen (z.B. Suno 5.5), man muss dann nicht mal mehr ins Studio fahren und hat dennoch ein weitaus besseres Ergebnis als mit langwierigen Studioaufnahmen und anschließender Autotune-Politur.

Ausgehend von den obigen Beispielen zwei Abwandlungsmöglichkeiten:

 
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Sollste ja auch gar nich, haste ja schon genuch. Wenn du dich lang genug mit dieser Mucke volldröhnst kommt der Rausch ganz von allein - bei Discofox funktioniert das nicht! ;)
 
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Lasst uns doch wieder mal den Schlager retten...


Nightlife zwischen L.A., Nashville und Atlanta (3 Songs)

 
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So ein blöder Zufall! Ich kann dir versichern dass ich den Mann weder kenne noch jemals mit ihm zu tun hatte, außerdem höre ich den Sender so gut wie nie. Wie so was passieren kann weiß ich beim besten Willen nicht, vielleicht habe ich den Namen unbewusst irgendwo aufgeschnappt, heute sind doch schon alle gängigen Namen mehrfach vergeben. Dass es dann ausgerechnet SWR4 sein muss... ich wollte eigentlich nur Songtexte vom letzten Sommer neu umsetzen, ehe ich neue ausprobiere. Ist es so besser?

 
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Mit Frauenstimmen kann man derselben Stilistik eine gänzlich andere Atmosphäre verleihen. Der Schlager hat meines Wissens noch nie diese Richtung eingeschlagen, mal sehen was in fünf Jahren noch "echt" ist.

Natürlich kann man da noch gründlich Hand anlegen, aber fürs erste sollte diese Demonstration genügen. Man könnte zum Beispiel noch divere Instrumentalsolos hinzufügen, Effekte einbauen oder entfernen, Strophen dazudichten oder die Rhythmik ändern ohne gleich einen kompletten Remix machen zu müssen. Für Produzenten ein wahres Eldorado.

 
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