Neuzugänge und -besetzungen sowie Änderungen bei radioeins


Philclock

Benutzer
Das ist eine ganz tolle Aktion, bravo!

@Adolar
An der Sache stört mich, dass man da keinen jungen Talenten eine Bühne gibt. Da gibt es super lustige und originelle Stand Up Comedians auf den kleinen Bühnen Berlins, solche Leute müsste man ran holen und Ihnen eine breitere Öffentlichkeit bieten. Kalkhofe und Welke haben einst mit dem Radio angefangen, die müssen nicht mit dem Radio beerdigt werden. Beide haben auch so Ihr Auskommen. Warum nicht auch Jemand mit Migrationshintergrund? Da hat dann ein Berliner wie Osan Yaran eher beim WDR die Möglichkeit bekommen, aufzutreten. Hier noch ein Beispiel, damit man weiß wovon ich rede.
 
Zuletzt bearbeitet:

Philclock

Benutzer
@$TRGEFHJNwer3 Also diese Worte entbehren jeglicher Grundlage, für mich ist Radio Eins sicherlich keine Religion aber Du scheinst die Beiträge gar nicht zu lesen, sonst würdest Du sowas nicht schreiben. Man kann ja in meinem Profil die Beiträge anklicken und sich selbst ein Bild machen oder man blättert hier eine Seite zurück......
 
Zuletzt bearbeitet:

Guess who I am

Moderator
Mitarbeiter
Bitte kehrt zum Threadthema zurück. Versuche, Diskussionsteilnehmer mit abweichender Meinung auszuschließen, werden den eigenen, zumindest vorübergehenden Ausschluss zur Folge haben.
 

Radiokult

Benutzer
An der Sache stört mich, dass man da keinen jungen Talenten eine Bühne gibt.
Radio eins hat seit Ewigkeiten den Slogan "Nur für Erwachsene". Junge Talente wären daher eher was für Radio Fritz.
Kalkhofe und Welke haben einst mit dem Radio angefangen, die müssen nicht mit dem Radio beerdigt werden. Beide haben auch so Ihr Auskommen.
Mag sein. Wie auch immer man zu den beiden steht, sie ziehen Leute. Und das ist der Unterschied zu irgendwelchen "jungen Talenten".
Warum nicht auch Jemand mit Migrationshintergrund?
Wozu? Das bekommst du jeden Sonntag Nachmittag in der "Blauen Stunde" serviert. Noch mehr Migrationshintergrund als Serdar Somuncu geht nicht.
 

mino

Benutzer
Die durchschnittlichen Fans von Kalkhofe und Welke sind inzwischen sowieso so alt, dass sie ihr ZDF Fernsehprogramm nicht mehr alleine ausschalten können. Was soll da - Eigenwerbung: "Lieblingsthemen aus den 70er" - bei radioeins. Das ist sogar zu alt für rbb88.8...

Es kann doch nicht sein dass der rbb neben Fritz nur Radio für die Generation 60+ macht.
 

Adolar

Benutzer
Welke ist ZDF, Kalkofe Tele 5. Die mit Berlin/Brandenburger Gebührengeldern für einen Podcast einzukaufen, darauf kann wohl nur der rbb kommen. Vielleicht hatte Robert Skuppin noch ein Bonus-Ziel zu erfüllen, dass er einen Podcast mit messbarer Resonanz vorweisen muss? Und wer das genau produziert, wurde in der PM zufällig nicht erwähnt. Kann ja eigentlich nicht inhouse sein, da die beiden schon verraten haben, dass sie nie zusammen an einem Ort sitzen.

Und dann kann man den Podcast noch nicht mal auf der radioeins-Webseite hören. In der App habe ich jetzt noch nicht geschaut.
 

Tatanael

Benutzer
Welke ist ZDF, Kalkofe Tele 5. Die mit Berlin/Brandenburger Gebührengeldern für einen Podcast einzukaufen, darauf kann wohl nur der rbb kommen.
Mir fehlen die Informationen, inwieweit der rbb sich allein an den Produktionskosten des Podcastes beteilt, da er exklusiv bei der ARD in der ARD Audiothek verfügbar ist und nicht bei radioeins. Er wird auch nicht als radioeins-Podcast gekennzeichnet.

Kalkofe ist auch ab und zu mal bei radioeins zu hören, wohnt ja auch in Berlin.
Um 2000 herum gab es mal die Comedy-Serie „Kalk & Welk“ bei Fritz und anderen Sendern.
 
Zuletzt bearbeitet:

Radiokult

Benutzer
Eben. So neu ist das Kalk & Welk-Konzept nicht. Das gabs im Anschluss vom Ende des Frühstyxsradios bei ffn quasi nahtlos bei Radio Fritz. Ende der 90er ist das auch als Doppel-CD erschienen, habe ich so dunkel in Erinnerung. Und da beide letztlich Radioprofis sind, kann man davon ausgehen das die Produktion des Podcasts entweder über Kalkofes "Kalk TV" oder Welkes "Knacker einfach" läuft.
 

mino

Benutzer
Und da beide letztlich Radioprofis sind, kann man davon ausgehen das die Produktion des Podcasts entweder über Kalkofes "Kalk TV" oder Welkes "Knacker einfach" läuft.

"radioeins vom rbb produziert die 45- bis 60-minütigen Folgen im Wochenrhythmus für die ARD."


Am Ende ist die tolle Produktion eh nur eine mitgeschnittene Videokonferenz.
 

Adolar

Benutzer
Ist das Absicht, dass M.C. Lücke in "Sounds & Stories" ein Album vorstellt, das gerade vorher im Soundcheck besprochen wurde? Neulich Kraftklub und heute die Yeah Yeah Yeahs.

Der Soundcheck von letzter Woche hat mich ratlos zurückgelassen. Für wen machen die diese Sendung eigentlich noch? Wohl kaum für die treuen Stammhörer, die neulich in der Waldbühne in der abendschau interviewt wurden. Oder die, die beim Babelsberger Sommerfest zur "Tanzhalle-Live on Stage" sich irgendwie bewegten.

Das stelle ich mir als super Experiment vor, wenn man diese dabei beobachtet, wie sie die kompletten Alben von Kraftklub, Baitbat und Makaya McCraven hören müssen.

Und: Meint das Andreas Müller eigentlich alles noch ernst oder ist das eine Performance? Sorry, etwas, dass die Bezeichnung "Musikgeschmack" verdienen würde, kann ich nicht erkennen.
 

Adolar

Benutzer
Hast du die letzten Soundchecks und seine Podcasts gehört? Ich könnte nicht mehr voraussagen, wie er eine Platte einschätzt. Mal schwärmt er für absolut abwegiges, dann cancelt er sehr ähnliches als uninspiriert und schon 1000mal gehört ab. Manchmal denke ich, er testet auch nur eine absurde Übertreibung und freut sich dann, dass ihm die anderen ohne Widerworte zustimmen. So ähnlich wie bei Kerkelings Hurz-Streich.
 
Zuletzt bearbeitet:

thorr

Benutzer
Themeneröffner
Ich kritisiere @Adolar wirklich häufig für seine Nörgelei, aber diesmal trifft er den Nagel für mich auf den Kopf. Ich rege mich schon seit Ewigkeiten darüber auf, wie Andreas Müller seine Meinung (manchmal) als absolut hinstellt, ohne dafür außer "Ich versteh's nicht" (sic!) Argumente zu liefern. Als Gast ist man natürlich höflich und stimmt zu, zumal bei den Gästen gerade bei den von Müller mitgebrachten Jazz-Platten auch oft die Kompetenz fehlt.

Nur ab und an regt sich mal Widerstand, so wie Adolar es schreibt, wenn Müller mit einer wirklich "absurden Übertreibung" ankommt. Manchmal knickt der Widerstand aber nach einer väterlichen Intervention von Müller auch wieder ein.

Ich bin bei der Personalie Andreas Müller zwiegespalten. Er bringt viel musikjournalistische Expertise mit und ich höre ihm meist auch gerne zu - umso schwerer wiegen dann aber eigentlich solche Unarten in seiner Diskussionskultur wie oben beschrieben.
 

Dickes Kind

Benutzer
Müllers Faible für Jazz in allen Ehren, aber eigentlich hat das bei radioeins doch nichts verloren.
Wie wäre es mit einem "Soundcheck Jazz" auf rbbKultur?
 

Philclock

Benutzer
Der Müller ist ein super Musikjournalist, ich hätte Ihn als Nachfolger von Ulf Drechsel bei RBB Kultur eingesetzt und dann bei Radio Eins raus genommen. Leider war dem Musikchef von RBB Kultur die Weiterentwicklung vom Müller zum Jazz hin nicht bekannt. Vielleicht hat er Glück und kann da mal was bei Deutschlandfunk Kultur auf den Weg bringen. Den Podcast höre ich super gerne, der ist extrem böse und man kann nicht alles, was da gesagt wird, ernst nehmen. Den Müller bräuchte man nur eine neue Perspektive aufzeigen und der würde richtig gut neu aufblühen.

Interessant fand ich diese Woche die Radiobrücke nach Riga, ich hab da sehr gerne zugehört. Sehr interessant ist, dass sich auch nach außen hin mehr Wiederstand in Richtung Serdar Somuncu regt. So hat sich nun auch Tommy Wosch in der Bonnies Ranch Ihn vorgenommen und ich würde diesmal dem Wosch auch beipflichten.
 
Oben