Cora-Radio
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Bei der IFA2025-Sendung erwähnte Wagner beiläufig, dass sei sein letztes Medienmagazin von der Funkausstellung.
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Auch das ist mal wieder ein gutes Beispiel dafür, wie kurios manche "linear" definieren. Johannes Paetzold hat in dem Interview erzählt, dass er seine Sendung zu Hause im Homestudio produziert. Und die "On demand"-Version seiner Radioeins-Sendungen (die wohl die meisten von Anfang bis Ende hören ohne vor- und zurückzuspulen) gibt es schon wie lange auf der Webseite? Es geht also niemand irgendwohin, sondern man bleibt da, wo man ist. Stand heute wird auch nichts "ausgedünnt", noch wissen wir nicht, was auf den Sendeplätzen laufen wird, nur dass es keine Moderatoren im Rentenalter sein werden.Allgemein entspricht der Ablauf doch aber dem von der ARD Gewünschten: Ausdünnen der linearen Programme, alles ins Internet. Johannes Paetzold und Christine Heise gehen ins Internet - sogar linear, und in Hamburg und Berlin sogar auf UKW. Ist halt nur nicht mehr ARD. Ist im Internet ja auch egal, so lange die Darreichungsform angenehm bleibt.
Sorry für die billige Überleitung, aber bei M.C. Lücke kann es ja eigentlich auch nicht mehr ewig hin sein und allerspätestens dann wird´s aber arg dünn. Holger Luckas und Freistil/Deutschstunde trauere ich persönlich ja immer noch nach.Wenn man die betreffenden Autorensendungen auch aus Kostengründen einstellt, ist wohl fraglich, ob überhaupt etwas nachkommt. Das wird eine große Lücke im Programm auftun.
Ohne Hintergrundkenntnisse: es muss nicht Radio Eins sein, die das so festlegen. Das kann von "weiter oben" kommen. Andere Zeit, andere Situation: beim NDR gab es vor ca. 20 Jahren eine Methode, feste Freie, die "zu viele" Einsätze hatten, in Zwangspause zu schicken, damit sie sich keine weitergehenden Rechte erarbeiten. Könnte sogar beim RBB ähnlich gewesen sein. Es erwischte damals u.a. auch Paul Baskerville, der halt ein Jahr (?) lang nicht auf NDR Info senden durfte. Die waren da beim Programm bzw. bei der Nachtclub-Redaktion alles andere als glücklich damit, aber es musste halt so umgesetzt werden.Radioeins ist einfach verrückt, sowas wie den Markengern fast komplett zu einem Zeitpunkt in den Ruhestand zu schicken.
Klar gab es das beim rbb auch lange Zeit. Aber nicht so kraß wie beim NDR. Während dort Freie nach 15 Jahren überhaupt nicht mehr beschäftigt wurden, mußten sie beim rbb nach sechs Jahren für ein halbes Jahr in die Zwangspause und hatten danach aber immerhin gute Chancen, weitermachen zu können. Mich hat es 1999 getroffen: Nach in meinem Fall sechseinhalb Jahren Fritz war für sechs Monate Schluß, dann wechselte ich wie so viele zu radioeins.Ohne Hintergrundkenntnisse: es muss nicht Radio Eins sein, die das so festlegen. Das kann von "weiter oben" kommen. Andere Zeit, andere Situation: beim NDR gab es vor ca. 20 Jahren eine Methode, feste Freie, die "zu viele" Einsätze hatten, in Zwangspause zu schicken, damit sie sich keine weitergehenden Rechte erarbeiten. Könnte sogar beim RBB ähnlich gewesen sein. Es erwischte damals u.a. auch Paul Baskerville, der halt ein Jahr (?) lang nicht auf NDR Info senden durfte. Die waren da beim Programm bzw. bei der Nachtclub-Redaktion alles andere als glücklich damit, aber es musste halt so umgesetzt werden.
Ich finde das verkraftbar, wenn die Alternative ist, dass woanders im Programm gespart wird.Klang so, als würden zukünftig keine eigenen Nachrichten mehr gesendet, sondern nur noch übernommen.
"Leichte Brise aus Südwest mit der Juckebox"Früher[tm], in der "guten alten Zeit" gab es Zentrralnachrichten in den ARD-Anstalten, an deren Ende nach "unser Programm" dann verlesen wurde, was jetzt im Ersten folgt (die Sendung für die Landfrau)
In diesem Zusammenhang sei auch an den Abgang von Jan Vesper hingewiesen.
Schau mal hier:keine eigenen Nachrichten mehr
www.rbb-online.de
Völlig richtig. Das Problem ist nur, dass die Nachrichten heutzutage eherDas haben auch alle überlebt, obwohl nicht auf die Spezifiken eingegangen wurde ("leichte Sprache" für die Nachrichten im Unterhaltungsprogramm, heute gerne auch blödes Geblöke auf Stakkato-Beats für U- und Jugendwellen). Es gab überall die gleichen seriösen Nachrichten.
werden. Die diesbezüglichen Entwicklungen beim BR sind Dir ja bekannt. Nun unterscheiden sich glücklicherweise die radioeins-Nachrichten inhaltlich nicht nennenswert von den RBB-Zentralnachrichten. Von daher dürfte eine Fusion in diesem Fall ohne großen Qualitätsverlust möglich sein.auf U-Wellen-Niveau runtergebrochen
Ich hätte ihn nicht so alt geschätzt. Ich habe noch dieses Bild vor Augen:
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Radioeins und Rundschau-Spezial
Radioeins vom rbb und die Lausitzer Rundschau starten am Donnerstag, 4. Juni, von 19.00 bis 20.00 Uhr die neue Sendereihe: „Radioeins und Rundschau-Spezial“.www.rbb-online.de
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Das waren, soweit ich das weiß, die rbb-Zentralnachrichten. Ich habe auch mit Inforadio und Radio 3 verglichen. Dort war dieselbe Nachrichtensprecherin.Den Rest der Sendung hat eine mir vollkommen unbekannte Dame die Nachrichtenmoderation gemacht. Und sie hat das sehr gut gemacht.
Das war Josefine Grützmacher — den Namen konnte ich mir echt gut merken(sie stellte sich erst vor der zweiten "Lesung" vor). Ich fand als radioeins-Stammhörer sehr trocken, quasi eine Sprechmaschine
Oder für ein buchstäblich ziemlich ungesundes Arbeitsklima, bei dem viele Menschen um ihre Aufträge fürchten, wenn sie Schwäche zeigen.War "unterhaltsam" menschlich wie Porsche's Stimme mit jeder Stunde abbaute.
Ich freute mich dann für ihn, daß sie ihn nach Hause geschickt hatten. Mit DER Ausgangslage überhaupt in den Sender gekommen zu sein ist ein leuchtendes Beispiel für Job-Verantwortung.
Die radioeins-Hörer haben also nur einen Vorgeschmack auf das bekommen, was sie laut Einsparplänen des rbb in Zukunft auch tagsüber bekommen, die selben rbb-Zentralnachrichten rund um die Uhr auf allen Wellen.