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Wie furchtbar, das muss wohl mit dieser Demokratie zusammenhängen, von der man zurzeit so viel hört...alles Plattformen mit "alternativer Berichterstattung", die inzwischen ja sogar politische Debatten lenkt.
In den Medien dürfen halt nur Positionen von Links bis Linksaußen vorkommen, auch wenn die entsprechenden Parteien nur ein Drittel der Bevölkerung hinter sich haben.Wie furchtbar, das muss wohl mit dieser Demokratie zusammenhängen, von der man zurzeit so viel hört...
Da es ja zumindest derzeit das von Vielen herbeigesehnte Wahrheitsministerium noch nicht gibt, können also nur die der Verbreitung von Falschinformationen selbstverständlich gänzlich unverdächtigen "Leitmedien" wie z.B. das Relotius-Blatt u.a. darüber entscheiden, was falsch und was richtig, was wahr und unwahr ist? Da bin ich doch eher bei Alan Trebber.Das Problem ist doch nicht, dass man "nicht linke" Positionen vertritt, sondern Falschinformationen verbreitet.
Das ist ja nun einfach zu ermitteln bzw. allgemein bekannt. Dahinter steht der Chef eines deutschen Software-Riesen, dem nebenbei auch noch drei lokale Fernsehsender und die Kölner Haie gehören.Allerdings stelle ich mir die Frage, wie sich ein Angebot wie Nius eigentlich finanziert?
Bitteschön: https://www.campact.de/presse/mitteilung/20241002-pm-nius-urteil_erfolg/Welche "Falschinformationen" hat denn NIUS so verbreitet? Klar, die Schlagzeilen sind reißerisch - wie bei jeder Boulevardzeitung - Falschinformationen konnte ich da allerdings nicht erkennen. Gibt es da konkrete Beispiele?
Da du mich zitier hast: Ich habe geschrieben, dass ich ein Problem habe, dass Falschinformationen verbreitet werden. Habe ich geschrieben, dass der Sender deswegen verboten werden soll? Nein. Habe ich geschrieben, dass eine staatliche Institution den Sender überwachen soll und etwas entscheiden soll? Nein. Habe ich andere Medien verteidigt? Nein.Da es ja zumindest derzeit das von Vielen herbeigesehnte Wahrheitsministerium noch nicht gibt, können also nur die der Verbreitung von Falschinformationen selbstverständlich gänzlich unverdächtigen "Leitmedien" wie z.B. das Relotius-Blatt u.a. darüber entscheiden, was falsch und was richtig, was wahr und unwahr ist? Da bin ich doch eher bei Alan Trebber.
Gerne. Bislang wurde das Nachrichtenportal NIUS nicht öffentlich vom Deutschen Presserat gerügt. In den offiziellen Übersichten der öffentlichen Rügen des Presserats taucht NIUS nicht auf.Wer will, sollte sich mal informieren, wieviele Rügen durch den Presserat NIUS bereits kassiert hat. Das sagt so Einiges über das aus, was da verbreitet wird.
NIUS finanziert sich über einen Mäzen, den Milliardär und IT-Unternehmer Frank Gotthardt.Deshalb findet ich Meinungsvielfalt im Hörfunk ein überaus wichtiges Gut. Allerdings stelle ich mir die Frage, wie sich ein Angebot wie Nius eigentlich finanziert? Nur aus YouTube-Einnahmen? Vielleicht weiß ja hier jemand mehr dazu?
All das habe ich Dir aber auch nicht unterstellt, also solltest Du vielleicht weniger reflexhaft darauf reagieren, wenn jemand wie ich nicht pauschal davon ausgeht, dass NIUS durchgängig Falschmeldungen publiziert.Habe ich geschrieben, dass der Sender deswegen verboten werden soll? Nein. Habe ich geschrieben, dass eine staatliche Institution den Sender überwachen soll und etwas entscheiden soll? Nein.
Hatte ich auch schon gehört; aber muss nicht auch er mittelfristig auf eine Refinanzierung achten? Funkspots für Markenartikel kann ich mir momentan in dem Umfeld nicht vorstellen. Aber vielleicht ändert sich das ja noch.NIUS finanziert sich über einen Mäzen, den Milliardär und IT-Unternehmer Frank Gotthardt.
Schon, aber Herr Gotthardt ist in der Wirtschaftswelt jetzt nicht unbedingt bekannt dafür, schnelles Geld machen oder aus jeder Entscheidung ein Optimum rausholen zu wollen. Grundsätzlich gibt er seinen Unternehmen Zeit, langsam zu wachsen, das Portfolio gründlich und problemorientiert weiterzuentwickeln, sich zu vernetzen, auf die Bedarfe der Kundschaft einzugehen etc. Was absolut kein Fehler ist, wie seine Erfolge hinsichtlich medizinischer Software aufzeigen.Hatte ich auch schon gehört; aber muss nicht auch er mittelfristig auf eine Refinanzierung achten?
Zweifelsohne eine Ausnahme in der Shareholder-Value-Welt der Quartalsberichte.Grundsätzlich gibt er seinen Unternehmen Zeit, langsam zu wachsen, das Portfolio gründlich und problemorientiert weiterzuentwickeln
Wahrscheinlich geht es nicht wirklich, ums Geld verdienen mit dem Sender. Die Frage ist warum man den Verbreitungsweg "Radio" zu den bisherigen einigermaßen gut laufenden Verbreitungswegen gewählt hat. Ob das den Impact wesentlich erhöhen wird?Und als er die Entscheidung getroffen hat, sich in medialer Hinsicht aufzustellen, war NIUS auch nicht die einzige Investition. Er hat Geld, somit hat er auch Zeit, und er hat ja beispielsweise mit FOX in den USA auch eine relativ gute Blaupause, die aufzeigt, daß so ein Investment sich durchaus finanziell und politisch auszahlen kann.
Du hast doch reflexhaft reagiert und direkt das Stichwort "Wahrheitsministerium" reingeworfen. Habe ich behauptet, dass NIUS durchgängig Falschmeldungen verbreitet? Nein, auch das nicht.All das habe ich Dir aber auch nicht unterstellt, also solltest Du vielleicht weniger reflexhaft darauf reagieren, wenn jemand wie ich nicht pauschal davon ausgeht, dass NIUS durchgängig Falschmeldungen publiziert.
Prinzipiell sollten von keinem Sender Falschmeldungen gesendet werden. Unabhängig vom Medium. Nur weil es ein anderer (angeblich) macht, ist es doch keine Rechtfertigung für den anderen. Ich wundere mich aber über die Reaktion. Im RBB-Thread hat ja auch niemand geschrieben, dass das mit Gelbhaar nicht so schlimm ist, weil es bei NIUS ja auch so ist, warum sollte jetzt im NIUS-Thread der RBB als Relativierung dienen?Sollen wir jetzt mal aufzählen, mit wie vielen Fakenews und Falschberichterstattungen die ARD, am besten mit dem rbb als wackerem Vorkämpfer, schon aufgefallen und aufgeflogen ist? Man muss ja nicht mal weit in die Vergangenheit schweifen, siehe Gelbhaar. Das kann aber wohl nicht Sinn des Threads sein und würde eh nicht im Sinne der Nius-Gegner und Demokratieretter enden.