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Welch ein IrrtumOder gedacht "wenn wir das machen werden wir noch besser".
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Welch ein IrrtumOder gedacht "wenn wir das machen werden wir noch besser".
Auf Vermutungen gebe ich nichts. Ich denke, dass sich Stammhörer der Vergangenheit von Oldie Antenne verabschieden werden, weil ihnen die Mischung zu langweilig wird. Gegen Eingängigkeit ist nichts zu sagen, gegen Eintönigkeit schon. Wie gesagt, bei aktuellen Sounds verstehe ich eine Hit-Rotation schon, wenn ich sie auch nicht gut finde. Bei den Oldies sollte man die Plays/Woche geringer halten, weil mehr Auswahl da und die Hörer kennen viel mehr als so manche Berater glauben. Eine Zuspitzung ist unnötig und fantasielos.Und was sagst du, wenn ich dir sage, dass die Oldie-Antenne mit diesem eingängigen Musikmix vermutlich große Reichweitengewinne erzielen wird?
(unabhängig davon, dass mir die Musik früher auch besser gefiel).
Wie erklärst du dir dann den enormen Erfolg von Bayern1 oder WDR4?Auf Vermutungen gebe ich nichts. Ich denke, dass sich Stammhörer der Vergangenheit von Oldie Antenne verabschieden werden, weil ihnen die Mischung zu langweilig wird. Gegen Eingängigkeit ist nichts zu sagen, gegen Eintönigkeit schon. Wie gesagt, bei aktuellen Sounds verstehe ich eine Hit-Rotation schon, wenn ich sie auch nicht gut finde. Bei den Oldies sollte man die Plays/Woche geringer halten, weil mehr Auswahl da und die Hörer kennen viel mehr als so manche Berater glauben. Eine Zuspitzung ist unnötig und fantasielos.
Bayern 1 - bisher nahezu Alleinstellung im Sound im konservativen Bayern und hat momentan immerhin 1300 Titel im Programm. WDR4 (mit 1330 Titeln in der Rotation) setzt sich geschickt vom umkämpften Markt (Eins Live, WDR2 oder Radio NRW) ab und liefert den Hören ein gefälliges Hit-Programm. Auch da wäre noch mehr möglich ohne Hörer zu verlieren. Man sollte den Menschen mehr zutrauen. Mit passenden Moderationen ist vieles möglich.Wie erklärst du dir dann den enormen Erfolg von Bayern1 oder WDR4?
Sie sind die geringeren Übel.Wie erklärst du dir dann den enormen Erfolg von Bayern1 oder WDR4?
Das Traurige bei der Oldie-Antenne ist ja, dass sie durchweg fähige Moderatoren haben, die ihren Job beherrschen.
Aber diese müssen teilweise "kastrierte" Musiktitel und zudem eine vorgegebene Playlist hinnehmen, nur der "Durchhörbarkeit" wegen. Von Hörerbeteiligung möchte ich erst gar nicht sprechen, die findet nur "marginal" statt.
Oldie-Antenne hätte das Potential, Schwarzwaldradio paroli zu bieten, aber man macht nix draus.
Was? Hat WDR4 tatsächlich 1330 Titeln in der Rotation? Ehrlich? 33 wäre da für mich wahrscheinlicher. Jedesmal daß ich diesen sender gezwungen mithöre ist da wieder Bonnie Tyler die ´Lost in France´ ist, oder Nick Kershaw der das ´riddle´ nicht lösen kannBayern 1 - bisher nahezu Alleinstellung im Sound im konservativen Bayern und hat momentan immerhin 1300 Titel im Programm. WDR4 (mit 1330 Titeln in der Rotation) setzt sich geschickt vom umkämpften Markt (Eins Live, WDR2 oder Radio NRW) ab und liefert den Hören ein gefälliges Hit-Programm. Auch da wäre noch mehr möglich ohne Hörer zu verlieren. Man sollte den Menschen mehr zutrauen. Mit passenden Moderationen ist vieles möglich.
Doch die Chef-Etage hat nach der MA mehrere verheerende Schritte (mit Hilfe von Beratern) durchgedrückt: Pool verkleinert von 1500 auf ca. 1000 Titel (siehe MusicTrace), lange Musikstrecken (9 nach 9, 10 nach 10) und so die Moderation ausgeschaltet.
Bayern 1 - bisher nahezu Alleinstellung im Sound im konservativen Bayern und hat momentan immerhin 1300 Titel im Programm. WDR4 (mit 1330 Titeln in der Rotation) setzt sich geschickt vom umkämpften Markt (Eins Live, WDR2 oder Radio NRW) ab
Du arbeitest vermutlich nicht beim Radio oder der Marktforschung. Ein falscher Titel heißt heute: Alexa, spiele Blabla. Oder eben das Drücken einer anderen Stationstaste.Man muss ja nicht gleich zum zweiten Schwarzwaldradio mutieren. Aber etwas mehr Mut würde man sich seitens des Senders schon wünschen.
Ich weiß nicht, woher die Urangst so ziemlich aller Radiosender herkommt, auch nicht ein einziges Mal einen "falschen" Titel zu spielen.
Wer? Wir wissen ja ziemlich genau, dass mehr als 4 von 5 täglich Radio hören.Solche Leute hören heute kein Radio mehr. Die Marktforschung braucht wieder mal ein Update.
Das Wegschalten muss man aushalten können. Ein Irrglaube zu meinen, man hört nur einen Sender. Wenn die Gesamtkonzeption aus Musik und Moderation stimmt, schalten die Hörer auch gern wieder zurück, weil bei den Mitbewerbern die "Not" viel größer ist. Das Zauberwort heißt Selbstbewusstsein, wenn man weiß, man hat ein fähiges Team.Du arbeitest vermutlich nicht beim Radio oder der Marktforschung. Ein falscher Titel heißt heute: Alexa, spiele Blabla. Oder eben das Drücken einer anderen Stationstaste.
Wer? Wir wissen ja ziemlich genau, dass mehr als 4 von 5 täglich Radio hören.
Du arbeitest vermutlich nicht beim Radio oder der Marktforschung. Ein falscher Titel heißt heute: Alexa, spiele Blabla. Oder eben das Drücken einer anderen Stationstaste.
Dann ist man ja vielleicht nicht so ganz zufrieden mit dem Radio.Überraschung: man kann täglich streamen UND Radiohören.
Ganz bestimmt.Anscheinend hat man es vergessen unter der Woche Weihnachtssongs zu spielen.
Nee, ständig dieselben Titel heißt heute: ich schalte den Sender nicht mehr ein oder – im schlimmsten Fall – ich schalte das Radio überhaupt nicht mehr ein. Radio muss heutzutage mehr bieten können als jahrelang dieselben 100 Hits in einer Dauerschleife zu spielen, wenn es irgendeine Chance gegen die Smart Speaker und Streaminganbieter haben will.Du arbeitest vermutlich nicht beim Radio oder der Marktforschung. Ein falscher Titel heißt heute: Alexa, spiele Blabla. Oder eben das Drücken einer anderen Stationstaste.