Aha. Ein Nichtverkaufen eines Produktes, z. B. einer Zeitschrift demnach auch.Das Wegschalten muss man aushalten können.
Nochmal aha. Wie bekommt ein weggeschalteter Hörer das dann mit? Wenn ich die Zeitschrift nicht mehr kaufe, weil die mir zu eintönig war, wie bekomme ich dann mit, wenn diese wieder die ganz große Vielfalt verfasst?Wenn die Gesamtkonzeption aus Musik und Moderation stimmt, schalten die Hörer auch gern wieder zurück, weil bei den Mitbewerbern die "Not" viel größer ist. Das Zauberwort heißt Selbstbewusstsein, wenn man weiß, man hat ein fähiges Team.
Komisch, dass gerade diese Sender im Regelfall irgendwie eingeschaltet bleiben, weil sie so schlau sind, keine Brüche und Umschaltimpulse zu liefern und die so ambitionierten Vielfaltklitschen oftmals auf der Strecke bleiben oder in der MA gar nicht ausgewiesen werden, oder wenn, mit einer Schulnote zwischen 5-6 der Erfolgsquote nach hause ins Funkhaus gehen um dann eine witzige Pressemeldung mit zahlreichen * (Sternchen) als ironisch-witzige Anmerkung liefern zu müssen, da man ja grundsätzlich Werbung mit einer schlechten MA-Quote deutlich besser verkauft, als die ganzen großen Dumm-Schleudern mit der einfallslosen Dudelei in Dauerrotation mit teils deutlich größerer Reichweite gesteigert um den Faktor 100.Nee, ständig dieselben Titel heißt heute: ich schalte den Sender nicht mehr ein oder – im schlimmsten Fall – ich schalte das Radio überhaupt nicht mehr ein. Radio muss heutzutage mehr bieten können als jahrelang dieselben 100 Hits in einer Dauerschleife zu spielen, wenn es irgendeine Chance gegen die Smart Speaker und Streaminganbieter haben will.
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