• Diese Kategorie ist für Diskussionen rund um die Programminhalte der Sender gedacht. Über Frequenzen und Empfang kann sich unter "DX / Radioempfang" ausgetauscht werden.

OLDIE ANTENNE - aktuelle Entwicklungen

Das Wegschalten muss man aushalten können.
Aha. Ein Nichtverkaufen eines Produktes, z. B. einer Zeitschrift demnach auch.
Wenn die Gesamtkonzeption aus Musik und Moderation stimmt, schalten die Hörer auch gern wieder zurück, weil bei den Mitbewerbern die "Not" viel größer ist. Das Zauberwort heißt Selbstbewusstsein, wenn man weiß, man hat ein fähiges Team.
Nochmal aha. Wie bekommt ein weggeschalteter Hörer das dann mit? Wenn ich die Zeitschrift nicht mehr kaufe, weil die mir zu eintönig war, wie bekomme ich dann mit, wenn diese wieder die ganz große Vielfalt verfasst?
Nee, ständig dieselben Titel heißt heute: ich schalte den Sender nicht mehr ein oder – im schlimmsten Fall – ich schalte das Radio überhaupt nicht mehr ein. Radio muss heutzutage mehr bieten können als jahrelang dieselben 100 Hits in einer Dauerschleife zu spielen, wenn es irgendeine Chance gegen die Smart Speaker und Streaminganbieter haben will.
Komisch, dass gerade diese Sender im Regelfall irgendwie eingeschaltet bleiben, weil sie so schlau sind, keine Brüche und Umschaltimpulse zu liefern und die so ambitionierten Vielfaltklitschen oftmals auf der Strecke bleiben oder in der MA gar nicht ausgewiesen werden, oder wenn, mit einer Schulnote zwischen 5-6 der Erfolgsquote nach hause ins Funkhaus gehen um dann eine witzige Pressemeldung mit zahlreichen * (Sternchen) als ironisch-witzige Anmerkung liefern zu müssen, da man ja grundsätzlich Werbung mit einer schlechten MA-Quote deutlich besser verkauft, als die ganzen großen Dumm-Schleudern mit der einfallslosen Dudelei in Dauerrotation mit teils deutlich größerer Reichweite gesteigert um den Faktor 100.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na ja, das Schwarzwaldradio ist ja genau das andere Extrem, wo man wahllos einfach alles querbeet spielt, weil Hans-Jürgen aus Buxtehude mal nen dollen Musikeinfall per Sprachnachricht ins Studio geschickt hat, und es keinerlei Verlässlichkeit gibt. Das würde ich sicher nicht als Vorbild hervorheben wollen.

Ein Format muss es schon geben, aber doch bitte kein Zwangskorsett, mit dem man nun noch krampfhaft versucht, die verbleibenden Hörer zu halten, die man sich mit Besttestern und 10 Hits am Stück so hinerzogen hat. Wie wär's denn, wenn man sich mal wieder irgendwo in der Mitte träfe? Früher gab es noch den ein oder anderen Radiosender, der es verstanden hat, für Überraschungen zu sorgen, viele Neuheiten vorzustellen und die Hörer nicht jahrelang mit den gleichen Recurrents zu quälen. Ich denke da zum Beispiel an das alte JAM FM vor 2005, Sunshine Live vor 2013 oder aktuell Radio Paloma, wo der Sender auch über Jahre hinweg gut durchhörbar bleibt, weil man es versteht, die Titel schnell genug auszutauschen.
 
Aha. Ein Nichtverkaufen eines Produktes, z. B. einer Zeitschrift demnach auch.

Nochmal aha. Wie bekommt ein weggeschalteter Hörer das dann mit? Wenn ich die Zeitschrift nicht mehr kaufe, weil die mir zu eintönig war, wie bekomme ich dann mit, wenn diese wieder die ganz große Vielfalt verfasst?

Komisch, dass gerade diese Sender im Regelfall irgendwie eingeschaltet bleiben, weil sie so schlau sind, keine Brüche und Umschaltimpulse zu liefern und die so ambitionierten Vielfaltklitschen oftmals auf der Strecke bleiben oder in der MA gar nicht ausgewiesen werden, oder wenn, mit einer Schulnote zwischen 5-6 der Erfolgsquote nach hause ins Funkhaus gehen um dann eine witzige Pressemeldung mit zahlreichen * (Sternchen) als ironisch-witzige Anmerkung liefern zu müssen, da man ja grundsätzlich Werbung mit einer schlechten MA-Quote deutlich besser verkauft, als die ganzen großen Dumm-Schleudern mit der einfallslosen Dudelei in Dauerrotation mit teils deutlich größerer Reichweite gesteigert um den Faktor 100.
Wer nicht vom Fach ist, sollte bei so spezifischen Geschichten besser nicht mit diskutieren -bringt nichts. Ich kenne das Medium Radio inwendig seit mehr als 30 Jahren und welche Zwänge bei einzelnen Sender bestehen. Und generell sei gesagt: eine größere Änderung in Sound/Ansprache/Inhalten/Moderation.... schlägt sich in der Regel erst nach 2 Jahren in der MA positiv oder negativ nieder.
 
Was ja, ich habe das an anderer Stelle mal versucht zu erklären, allein an der Methodik liegt, dass man bei jeder MA auch noch recht alte Wellen mitschleppt. Bei der MA, die jetzt im März veröffentlicht wird, also auch die Welle, die im Dezember24/Januar25 begann und für die natürlich die Hörgewohnheiten von Herbst 24 relevant waren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und nicht nur das. Von Welle zu Welle fallen den Ausführenden andere Gewichtungen ein, z.B. das Verhältnis von Festnetz auf Mobil-Phone neu zu ordnen. Deswegen sind Voraussagen (eh schon schwierig) fast unmöglich, die Medienforscher liegen bei Prognosen oft daneben.
 
Was natürlich Wellen, die eher junge Gruppen ansprechen, besonders trifft. Vor allem weil es ja auch mal sein kann, dass man nicht genug Leute auf Handynummern erreicht - dann wird die Rechnerei richtig kompliziert.
Daher schaue ich inzwischen immer auch auf die IP Audio-Zahlen, die für mich ein guter Trend sind.
 
Krass, wie das jeweilige Repertoire der Künstler, seitdem Valerie Weber wieder zurück in Ismaning ist, zusammengestrichen wurde. Bezogen auf die zurückliegende Woche wurden Michael Jackson und Bruce Springsteen auf jeweils sechs sowie die Eagles sogar auf nur drei verschiedene Titel zusammengeschrumpft, die sich dann natürlich dauernd wiederholen, auch schon mal mehrfach am selben Tag. Welcher Musikliebhaber hört sich das an? Damit kann man doch nur musikalisch völlig unbelastete Geister hinter dem Ofen hervorlocken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Krass, wie das jeweilige Repertoire der Künstler, seitdem Valerie Weber wieder zurück in Ismaning ist, zusammengestrichen wurde. Bezogen auf die zurückliegende Woche wurden Michael Jackson und Bruce Springsteen auf jeweils sechs sowie die Eagles sogar auf nur drei verschiedene Titel zusammengeschrumpft, die sich dann natürlich dauernd wiederholen, auch schon mal mehrfach am selben Tag. Welcher Musikliebhaber hört sich das an? Damit kann man doch nur musikalisch völlig unbelastete Geister hinter dem Ofen hervorlocken.
Bei der MA IP verbucht Oldie Antenne steigende Aufrufzahlen und ist einer „der großen Gewinner“.

 
Ich habe den Bericht gelesen. Warum denn nur der Lehmann dann weg.
Wenn es aus Kostengründen heißt, warum weiterhin Uwe Bahn, Gerlinde Jänicke und Victor Worms?
Sind jene nicht alle externe Moderatoren/innen, die mehr kosten, als die, die zur Antenne Group gehören.
 
Wenn es aus Kostengründen heißt, warum weiterhin Uwe Bahn, Gerlinde Jänicke und Victor Worms?
Sind jene nicht alle externe Moderatoren/innen, die mehr kosten, als die, die zur Antenne Group gehören.
Das sind Leute (Freiberufler), die du im Privatradio gerne am Wochenende einsetzt, um dein Stammpersonal mit Vertrag zu entlasten, das du Montag bis Freitag brauchst und schnell seine 40 Stunden voll hat.
Insofern irgendwo klar, dass man für den Arbeitsaufwand einer Wertags-Tagesschiene und die Planbarkeit unter der Woche sagt, dass man das mit Vollzeitkräften besetzt.
Setzt du die am Wochenende mit vertraglich festgeschriebenem Zeitzuschlag etc. ein (das können schnell mal 50% zum Beispiel an einem Sonntag sein), ist das wirtschaftlich nicht sinnvoll. Mit Lehmann kannst du am Wochenende wegen seiner Einsätze bei den Bayern nicht planen. Bleibt noch der Rest des „freien Personals“.
Aber auch da wird sich sicher noch was tun. Da gibt es günstigere Alternativen als die genannten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich könnte mir vorstellen, dass noch weitere der Genannten auf die Liste derjenigen die gehen müssen folgen werden.
Also die komplette Verflachung des Programms. Musikalisch hat man das ja schon umgesetzt. Wenn jetzt auch noch die Personalitys wegfallen, gibt es doch gar keinen Grund mehr die OA einzuschalten. Kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass die Hörer diesen Weg mitgehen werden. Sich bis zur Unkenntlichkeit kaputt zu sparen kann ja auch keine Lösung sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben