Personalpolitik bei den Sendern in Sachsen


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Warum sind gestandene Radioleute wie zum Beispiel: Sebastian Schneider,Olaf Schliebe oder Jens Uwe Jahn fast komplett weg aus der Radioszene im Freistaat?
Statt dessen funken gerade auch bei MDR 1 in Dresden teilweise richtig schlechte Leute,die klingen wie meine Nachbarin,nichts gegen meine Nachbarin-die nennt sich ja aber auch nicht Moderatorin.

Ganz im Ernst,die Frage in die Runde,warum werden gestandene Leute ausgegrenzt, in Sachsen speziell?
 
AW: Personalpolitik bei den Sendern in Sachsen

Definitiv ist es in Sachsen so,dass einige gestandene Leute mit Bewerbungen abblitzen,weil ihre Erfahrung von Chefs eher als Problem gesehen wird.
Die genannten sind nur ein paar Beispiele in Puncto Profis welche fast nicht mehr aktiv sind.
Wenn die zum Teil 10 Jahre gefunkt haben,dann ist es völlig unklar, wenn anstatt diesen Leuten,wirklich Personal mit heftigen Mängeln auf den Sender geschickt wird.
Nicht zu vergessen,die Senderpolitik einiger Stationen,Leute welche mal gehen mussten ,auch den Weg zu den leider wenigen Mitanbietern möglichst zu vermiesen.
Ich verstehe sowas nicht.
 

AirwaveMHz

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AW: Personalpolitik bei den Sendern in Sachsen

Also Herr Jahn hat es selbst vergeigt. Das ist eine Geschichte, die wohl eher im Privatleben zu suchen ist. Bei den anderen weiss ich nicht, ob sie sich überhaupt noch beworben haben, und glaube auch nicht, dass man sie aufgrund ihrer Erfahrung ausgrenzt (was sollte das bringen?). Es gibt auch genügend Altmeister, die noch heute im Geschäft sind.
 
AW: Personalpolitik bei den Sendern in Sachsen

Vor allem gibt es genug Leute, die damals kreatives Radio gemacht haben und keinen Bock drauf haben, sich verbiegen zu lassen. Und bei den hier aufgezählten sehe ich das so und vermute, dass dem so ist, so fern sie nicht doch noch was fürs Radio machen.
 

neulichamsee

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AW: Personalpolitik bei den Sendern in Sachsen

Hm. Und wo genau ist da das sächsische Problem? Das ist doch in jedem Bundesland so.
 
AW: Personalpolitik bei den Sendern in Sachsen

Naja,bei Herrn Jahn ,wohl besser bekannt als DJ Geyer war es doch etwas anders,sicher hat er Fehler gemacht-zuviel Apfelsaft in der Show oder so ähnlich,aber was da lief war auf jeden Fall übel!
Erst soll der unbedingt die Silvestershow machen und direkt danach fliegt der raus-obwohl er sich da nicht anders verhalten hat als vor Silvester.
Und alle Tore zu anderen Sendern waren auch sofort zu,gerade bei solchen Problemen,ist dies gelinde gesagt sehr unfair.
Er ist ein Beispiel für die Entwicklungen in Sachsen speziell!
Aber es gibt etwa noch 15 Leute mehr!!!
 
AW: Personalpolitik bei den Sendern in Sachsen

Es ist definitiv ein Problem,welches sich hier in Sachsen extrem gezeigt hat,von Sinnlosigkeit kann also keine Rede sein,besser sollte man ergründen warum das so läuft hier!
 
AW: Personalpolitik bei den Sendern in Sachsen

Genau der DJ ist gemeint,nach Oldie FM versuchte der verzweifelt wieder irgendwo reinzukommen-tja und das Ergebniss war mehr als schlecht.
Hatte meiner Ansicht nach nur wenig mit irgendwelchen Getränkeproblemen zu tuen.
War halt eine Sache aus Prinzip,wie bei anderen Kollegen auch-trotzdem unverständlich!!!!
 

AirwaveMHz

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AW: Personalpolitik bei den Sendern in Sachsen

Also im Fall Geyer seh ich das anders. Da haben neben den Getränken auch noch zwei andere private Probleme eine große Rolle gespielt, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte. Den Fall Schliebe und die nebulös skizzierten "15 anderen" kenne ich (vermutlich) nicht so genau. Ich sehe aber kein prinzipielles Problem, dass alte Hasen systematisch rausgemobbt wurden/werden in Sachsen, zumindest nicht mehr als in anderen Bundesländern auch. Das halte ich für eine Phantom-Debatte.

In dem Zusammenhang: Was machen die beiden früheren NRJ-Newsleute Stefan S. und Barbara J.? Bei denen hat's mich wirklich gewundert, dass sie nicht woanders in den News aufgetaucht sind, nachdem sie bei NRJ weg waren. Die waren wirklich gut. Sind die auch hinterlistig weggemobbt worden und haben nie wieder eine Chance gekriegt, weil sie ja alte Hasen und damit zu clever sind? :rolleyes:
 
AW: Personalpolitik bei den Sendern in Sachsen

Leider entwickelt sich hier keine Debatte um die Tatsache,dass ein Angebot mit hohem Etat wie das von MDR 1 in Dresden,gute Leute draussen läßt und wirklich teilweise sehr schlechte Stimmen on Air hat.
Natürlich hat das einen Grund,den würde ich hier gerne mit Euch gemeinsam rauskriegen,aber das klappt nicht-offenbar!!

Zum Thema wer sind die 15 Leute nur soviel-als weitere Beispiele dürfen gelten: Tobias Kirsch,Andreas Pötzl,Anja von PSR,,,,,,alles definitiv sehr fähige Leute die fleißig versucht haben wieder unterzukommen,aber Anfänger oder tatsächlich kaum fähige Leute sind auf den Stühlen gelandet.
Wir wollen garnicht von Einsparungen durch den Kollegen Automat reden,auch die Volo-Schiene lassen wir besser gleich weg!!!

Ob das auch woanders in Deutschland so läuft weiß ich nicht,aber in Sachsen läuft es so-ganz klar das so ein Thema nicht überall gut ankommt!
 
AW: Personalpolitik bei den Sendern in Sachsen

Es ist nun mal überall so, dass nicht unbedingt die Besten einen Job bekommen, siehe Katja Burgkhardt, RTL punkt 12.
Es ist nun mal nicht nur in Sachsen so! Deswegen ist die Frage zum Teil falsch gestellt.
 

radiohexe

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AW: Personalpolitik bei den Sendern in Sachsen

Mir stellt sich die Frage nach Deiner Motivation, mein lieber Rotationsplaner. Du siehst da jedenfalls ein Problem, wo andere eben keines sehen. Und das hat folgende Gründe, die auch für Nicht-Insider keineswegs den Rang von Staatsgeheimnissen haben:

1. Einige der genannten Leute haben es tatsächlich selbst vergeigt.

2. Viele der genannten Leute nagen keineswegs am Hungertuch. Wer sagt denn, dass man beim Radio in Rente gehen muss? Und wer sagt, dass man nicht in anderen Bundesländern oder entlang der Hörfunk-Peripherie glücklich werden kann?

3. Was genau unter den Begriff "fähig" fällt, mag an der einen oder anderen Stelle durchaus eine Frage der Perspektive sein.

4. Gibt es einen zwingenden Grund dafür, dass MDR 1 Radio Sachsen (wo im übrigen viele Ex-Privatler funken) Sammelbecken für Ehemalige der privaten Konkurrenz spielen sollte? Nach meiner Auffassung nicht.

Viele Grüße
Die Hexe
 

Aladddinnn

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AW: Personalpolitik bei den Sendern in Sachsen

Prinzipiell sehe ich die Sache ähnlich wie Rotationsplaner.
Zu dem Thema der ganzen Personalpolitik und speziell den "verschwundenen Moderatoren" passt auch gut das Beispiel der Kultsendung "Freitagnacht" auf Lausitz 107Punkt6. Man fragt sich warum Michael Kutter plötzlich seit Dezember nicht mehr moderiert und stattdessen nur noch Musik vom Band eingespielt wird!? Seine handverlesenen Versionen der bekanntesten Titel der 80er waren das Salz in der Suppe...
 
AW: Personalpolitik bei den Sendern in Sachsen

Jo, vielleicht gibt es keinen Sponsor mehr, der Freitagnacht präsentiert und folglich kein Geld für einen Moderator ausgegeben werden will?
Vielleicht ist er umgezogen?
Ohne Frage sitzen hier und da welche, die es nicht so gut können, wie ich oder du es könnten. Oder auch wie die genannten Personen. Aber danach geht es nicht nur in diesem Genre oft nicht. Und was den MDR betrifft: Der hat ohnehin gerade EInstellungsstopp.
Vielleicht wollen die genannten auch nicht mehr? Oder hast du, Rotationsplaner, Anlass zu glauben/ wissen, dass sie tatsächlich überall abblitzen?
 

K 6

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AW: Personalpolitik bei den Sendern in Sachsen

Neue Leute für den Hörfunk wird der MDR doch ohnehin kaum einstellen, sondern mit Rahmenvertrag engagieren. Oder sollte ich mich da irren?
 

AirwaveMHz

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AW: Personalpolitik bei den Sendern in Sachsen

Leider entwickelt sich hier keine Debatte um die Tatsache,dass ein Angebot mit hohem Etat wie das von MDR 1 in Dresden,gute Leute draussen läßt und wirklich teilweise sehr schlechte Stimmen on Air hat.
Natürlich hat das einen Grund,den würde ich hier gerne mit Euch gemeinsam rauskriegen,aber das klappt nicht-offenbar!!

Zum Thema wer sind die 15 Leute nur soviel-als weitere Beispiele dürfen gelten: Tobias Kirsch,Andreas Pötzl,Anja von PSR,,,,,,alles definitiv sehr fähige Leute die fleißig versucht haben wieder unterzukommen,aber Anfänger oder tatsächlich kaum fähige Leute sind auf den Stühlen gelandet.
Wir wollen garnicht von Einsparungen durch den Kollegen Automat reden,auch die Volo-Schiene lassen wir besser gleich weg!!!

Nochmal von vorn: Es gibt in jedem Bundesland alte, gestandene Radioleute, die heute nicht mehr funken, weil sie vielleicht wirklich nicht mehr untergekommen sind oder sich schlicht was anderes gesucht haben. Wo ist denn da der Ansatzpunkt für eine Debatte? Zu deinen (aus meiner Sicht zum Teil fragwürdigen) Beispielen kann ich dir dreimal so viele Gegenbeispiele für "alte Hasen" nennen, die auch heute noch erfolgreich funken. Ich frag mich, woher du die pauschale Annahme nimmst, dass alle oder die meisten sächsischen Radio-Profis von früher heute nirgends unterkommen. Übersiehst du die vielen Gegenbeispiele mutwillig, oder ist es dein Hobby, bei Bewerbungsgesprächen von "alten Hasen" dabei zu sein und diese zu analysieren? Machst du ne Studie? Schreibst du darüber ne Diplomarbeit?

Die beiden Erklärungen für das Phänomen, dass bei vielen Sendern unfähige neue Leute oder gar keine mehr statt erfahrenen alten sitzen, hast du selbst schon geliefert: Automat und Volos. WAS BITTE gibt es noch zu debattieren? WAS? Es ist leider so, und ich wünsche es mir auch anders, aber wir können es nun mal nicht ändern. Was für einen Grund willst du hier noch rauskriegen???

Rotationsplaner schrieb:
ganz klar das so ein Thema nicht überall gut ankommt!

Jaja, ganz klare Sache. Hier im Forum posten ja auch nur alte-Hasen-feindliche Programmchefs, die den von dir aufgedeckten Skandal gern totschweigen würden ... :rolleyes:
 
AW: Personalpolitik bei den Sendern in Sachsen

Meine Motivation ist unterdessen schon erwähnt worden,nur noch soviel zum Thema MDR 1 in Dresden,dort soll niemand irgendwelche EX-Privatfunker auffangen,jedoch ist es mir unklar warum wirkliche schlechte Qualität gepowert wird-wo es doch auch Alternativen gäbe!
Herren wir M.Teschner oder R. Kindermann veranstalten Sachen auf dem Sender,welche im ersten Radioseminar schon als Tabus festgelegt werden,aber die ja vorhandenen Profis kommen nicht zum Zug.
Es ist natürlich alles Ansichtssache,aber klar ist Profis wie H.Schmidt oder lange auch Kathleen Rothe sind meiner Ansicht nach nicht in der Mehrzahl dort!
 
AW: Personalpolitik bei den Sendern in Sachsen

Also: Du hörst MDR 1 Radio Sachsen, findest den Sender personalmäßig grottig und fragst dich, warum z.Bsp. statt R. Kindermann (hat der noch Zeit für Radio?) nicht der Chemnitzer Geyer moderiert...
Dann frag mal in DD nach, warum das so ist. Wir hätten das hier auch einfacher haben können, oder?
 
AW: Personalpolitik bei den Sendern in Sachsen

Also nichts gegen Geyer aber da wäre er wohl an der falschen Stelle im Einsatz,ich habe in DD und auch anderswo im Rahmen meiner Arbeit viele Gespräche geführt,auch zum Thema Bewerbungen von langjährigen Kollegen,die Antworten dort waren nie wirklich befriedigend.
Ganz klar das sowas immer Insiderdinge sind,auf jeden Fall habe ich fast wöchentlich mit Leuten zu tuen welche lange in den Medien allgemein waren und nun vor dem Nichts stehen-in vielen Fällen für mich nicht verständlich.
Ist übrigens nicht auf Moderatoren begrenzt,auch Redakteure,Produzenten etc. sind von solchen Dingen betroffen.
MDR 1 ist nur mein Beispiel für die vertane Chance mit Geld ein wirklich durchhörbares Programm zu veranstalten,wie erwähnt gibt es da natürlich auch positive Ausnahmen.
Natürlich kann so eine Diskussion nicht die Lösung bringen,ich sehe das mittlerweile auch so!
 

Franzose

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AW: Personalpolitik bei den Sendern in Sachsen

Was ist denn das für ne alberne Debatte hier. Der Rotationsplaner tut ja gerade so, als wäre es völlig neu, dass nicht nur die fachliche Komponente bei der Einstellung ne Rolle spielt. Sym- oder Antipathien, Soziale Kompetenz oder einfach Vitamin B sind meist viel wichtiger, als irgendwelche Meriten. Wobei J.U. Jahn in diesem Zusammenhang ins Feld zu führen, ist geradezu bizarr.
Im Übrigen ist das Leben so und nicht nur in der Radiobranche. Ich persönlich arbeite lieber mit einem mittelprächtig begabten, aber sympatischen Kollegen zusammen, als mit einem professionellen Arschloch. Habe beides erlebt.
 

AirwaveMHz

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AW: Personalpolitik bei den Sendern in Sachsen

Was ist denn das für ne alberne Debatte hier. Der Rotationsplaner tut ja gerade so, als wäre es völlig neu, dass nicht nur die fachliche Komponente bei der Einstellung ne Rolle spielt. Sym- oder Antipathien, Soziale Kompetenz oder einfach Vitamin B sind meist viel wichtiger, als irgendwelche Meriten. Wobei J.U. Jahn in diesem Zusammenhang ins Feld zu führen, ist geradezu bizarr.
Im Übrigen ist das Leben so und nicht nur in der Radiobranche.

DANKE. Ich rede hier offenbar gegen eine Wand.
 
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