radioforen.de Qualität des Forums


Radiocat

Benutzer
Meiner Ansicht nach hat die Qualität des Forums in letzter Zeit sehr nachgelassen. Früher gab es auch immer wieder Insidernews, fachliche Diskussionen und Beiträge von Radiomachern. Es wurde vieles kritisch, aber fachlich fundiert diskutiert. Mittlerweile finden solche Diskussionen fast nur noch im Technik-Unterforum statt und auch die Nostalgie-Ecke bietet mitunter interessantes. Aber die Hauptforen? Man liest fast nur noch Beiträge von 5 bis 10 Forenteilnehmern, die zu allem und jedem etwas zu schreiben haben und meistens nur ihren persönlichen Geschmack vor sich hertragen. Dazu kommen einige, welche sich in zynischen Gegenkommentaren über diese Teilnehmer auslassen. Ich habe schon gar keine Lust mehr, Themen zu setzen oder etwas einzubringen, da es von den besagten Protagonisten eh zerpflückt und ad absurdum geführt wird. Vielleicht wäre es sogar gut, wenn eine Höchstzahl an Postings pro Tag und Person eingeführt würde?!
 
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chapri

Benutzer
Höchstzahl an Postings muss gar nicht sein, vielmehr würde eine Art verstärkte Endkontrolle helfen. Immerhin gehört zu einem Forum auch das Einhalten einer gewissen Netiquette - eigentlich. Aber es stimmt: Inzwischen fallen mind. 3 Schreiberlinge auf, die zu 99% ihre eigene Meinung rigoros als allgemeingültig "verkaufen" wollen. Das passt wunderbar zum allgemeinen Niedergang der Diskussionskultur, die wir u. a. den großschnäuzigsten unter den Querdenkern zu verdenken haben und inzwischen sogar die Parlamente verdunkeln. Vielleicht gibts eine Gelegenheit zur Anstellung eines Prüfers oder einer Prüferin zur Ableistung seiner/ihrer Sozialstunden?
 

s.matze

Gesperrter Benutzer
Eine solche Begrenzung, wie gefordert, gibt es doch bereits:

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Du musst mindestens 17 Sekunde(n) warten, bevor du diese Aktion ausführen kannst.

Anstellung eines Prüfers oder einer Prüferin zur Ableistung seiner/ihrer Sozialstunden
Interessante Vorstellung, wie erwachsene Menschen in diesem Land ihre Konflikte lösen. Man merkt, 16 Jahre Aussitzen von Problemen haben ihre Spuren hinterlassen...

Ich rätsle noch: Was haben die
großschnäuzigsten unter den Querdenkern
mit diesem Thema eigentlich zu tun? 🤔
Aber Hauptsache mal wieder unterschwellig Stimmung gegen Andersdenkende gemacht, was?
 
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Ralfi

Benutzer
Ich bin ja noch nicht so lange hier (mehr oder weniger) aktiv, stelle aber fest, dass im Gegensatz zu manch anderen Foren die Wortwahl hier doch recht gemäßigt ist.

Ich weiß aber auch nicht, warum man auf jeden Seitenhieb immer reagieren muss, auslaufen lassen erscheint mir da manchmal etwas sinnvoller. Ansonsten bin ich ganz zufrieden!

;)
 
Online-Communities, die länger bestehen, schlafen oft nach einer Weile ein, weil viele Themen schon mal da waren und gerade die Insider und die Regulars keine Lust mehr haben, alles nochmal zu erzählen. Man darf auch den biografischen Faktor nicht unterschätzen: Menschen verändern sich und wenden sich neuen Themen und Orten zu und von alten, auch virtuellen Orten ab. Und jüngere Benutzer/innen füllen die Lücke, die dann entsteht, nicht aus und treten nicht an die Stelle ihrer älteren Peers.
 
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Radiocat

Benutzer
Die Wortwahl ist gemäßigt. Es wird, was dies angeht, von Seiten der Rennleitung auch hart durchgegriffen (was gut so ist). Mehr Endkontrolle? @chapri War das ne Bewerbung, dass Du das ehrenamtlich in Vollzeit übernimmst? Mal ehrlich, wer soll das machen.
 

Mannis Fan

Benutzer
Ich finde, @schneeschmelze hat das ganz gut auf den Punkt gebracht. Viele Themen sind ausgelutscht und die "Alten" im Forum haben keinen Bock, immer wieder das Gleiche zu erzählen. Also lassen sie zunehmend völlig ahnungslose und wissensbefreite Diskussionen einfach laufen - mit der Folge, dass das Niveau verflacht und am Ende Banalitäten die Hoheit gewinnen.
 

lg74

Benutzer
und die "Alten" im Forum haben keinen Bock, immer wieder das Gleiche zu erzählen
Viele "Alte" sind auch weg. Es muss nicht einmal unbedingt das Forum dran schuld sein, das Forum ist ja letztlich nur eine Plattform zur Befassung mit dem Hörfunk. Und so mancher (manche ?) haben sich vom Hörfunk verabschiedet, weil er ihre Bedürfnisse nicht mehr befriedigt. Manche derer, die einst geschrieben haben, sind im Ruhestand und froh darüber, ihre einstige Wellenchefin nicht mehr ertragen zu müssen oder nicht mehr Dinge machen zu müssen in Pflichterfüllung ihres Arbeitsvertrages, die sie nicht für gut erachten.

Und immer über frustrierende Dinge zu schreiben, ist auch nicht jedermanns Sache. Vor allem, wenn das eigene Leben viel schöneres bietet.

OnkelOtto: "Zuletzt gesehen: 20. August 2020"
K 6: "Zuletzt gesehen: 24. Oktober 2016"
Lindi: "Zuletzt gesehen: 20. August 2020"

...fallen mir da spontan ein. Wobei ich da nur in einem Fall genau weiß, warum hier nichts mehr kommt und in einem zweiten Fall es ahnen kann.
 

chapri

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@Radiocat Keine Bewerbung, daher meine zynische Anmerkung. Mir fällt nur auf, das sich in diesem Forum die allgemeine Verflachung der Diskussionskultur widerspiegelt. Ein Täter hat sich ja mit seinem Beitrag schon geoutet. @lg74 Der von Dir angedeutete User fällt mir auch auf - zum Glück gibts facebook für privaten Austausch :). Ich fürchte, weitere ForistInnen schreiben hier nicht mehr so gerne mit - ich reisse mich auch schon zusammen ...
 
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lg74

Benutzer
Ich bin dieses Jahr aus zwei anderen Foren rausgeworfen worden - wegen grund-unterschiedlicher Themen, aber mit gleichem Hintergrund: ich hatte Lügen und Hetze Fakten mit Verlinkung der Quelle entgegengestellt. Und beobachte nun ab und an, wenn auch selten, wie in beiden Foren zu "meinen" Themangebieten nur noch hilflos herumdilletiert wird. Dann soll das eben so. Für mich ist es geschenkte Lebenszeit.

Hier ist es ja nicht so - und das möchte ich den professionellen, anständigen Foren-Betreibern mal als ganz dickes Plus ins "Bienchenheft" schreiben.
 
Meiner Ansicht nach hat die Qualität des Forums in letzter Zeit sehr nachgelassen.
Mittlerweile wird hier - auf gut neu-deutsch - gedisst, was das Zeug hält. Es gibt bestimmte Gruppierungen, die sich gegenseitig für jeden einzelnen Beitrag mit Wut-Smileys eindecken, manche machen keinen Hehl aus ihrer gegenseitigen Abneigung und ihrer eigenen politischen, oft sehr speziellen Einstellung, lieben es, bevorzugt gegen "Mainstream-Medien" auszuteilen, sprich vor allem über ARD und ZDF abzuledern.

Noch was zu den Wut-Smileys: Ich habe - eigentlich nur für meine Beiträge über FM4 - mir (bisher) "gottlob" nur 7 Wut-Smileys "abgeholt". Andere bekommen 7 Wut-Smileys jeden Tag, ohne dass es dafür einen ersichtlichen Grund gibt. Ich gebe ganz offen zu, dass ich mittlerweile auch schon ganz schnell eingeschnappt sein kann, wenn mir "einer blöd kommt" mit seiner Antwort auf einen meiner Beiträge. Da frage ich mich dann auch, warum ich das überhaupt zulasse. Von anderen habe ich doch schon das eine oder andere Mal eingefordert, nicht "so bierernst" zu sein. Natürlich können dies dann aber andere auch zu Recht von mir einfordern.

Ich schreibe auch - gerade in letzter Zeit - oft 10 und mehr Beiträge pro Tag. Wenn ich es genau betrachte, haben - im Nachhinein - eigentlich die wenigsten meiner Beiträge etwas Substanzielles/Interessantes zur Diskussion beigetragen. Ich kann mir viele meiner "Wortspenden" eigentlich sparen. Und ich denke, das trifft auch auf manch anderen hier in den Foren zu.

Ich versuche - derzeit leider noch erfolglos - einfach immer Mal wieder ein paar Tage verstreichen zu lassen, nicht mehr jeden Tag in den Radioforen mich herumzutreiben. Neuigkeiten aus der RADIOSZENE möchte ich nicht missen, aber ich meine, dass es für mich wahrscheinlich besser wäre, ab und an die Radioforen einfach Radioforen sein zu lassen.

Eigentlich sollte es einen gewissen "Spass" machen, sich hier in den Radioforen auszutauschen. Den sehe ich im Moment nicht. Selbst wenn man zu allem seine Meinung hat, sollte man sich die Meinung des anderen auch anhören können, selbst wenn diese polarisiert. Es gibt halt nicht nur "die eine Wahrheit" zu jedem Thema.
 
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ricochet

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Es gibt immer wieder Foristen, die bewusst zuspitzen und apodiktische Behauptungen aufstellen, die anderen zuwiderlaufen und offenen Widerspruch provozieren. Das treibt einige Nutzer zur Weißglut und veranlasst sie ihrerseits heftig auszuteilen, was letzten Endes zur unversöhnlichen Frontenbildung führt. Es ist sonderbar, dass gerade diejenigen, die bei anderen Toleranz oder Rücksichtnahme anmahnen, bei Usern, die zu einseitige Sichtweisen und plumpen Behauptungen neigen, gerne ausrasten, gehässig und unwirsch werden.

Dabei könnte man so manchen kabarettreifen Wortbeitrag auch mit einem Lächeln quittieren, milde Nachsicht üben und unaufgeregt für den eigenen Standpunkt werben. Gerade die Vielgescholtenen oder "Gedissten" haben - neben all den rüden Vorurteilen, die in ihren Postings oft mitschwingen - auch in vielen Punkten recht. Eine etwas gelassenere Herangehensweise wäre da schon angebracht, insbesondere dann, wenn herausfordernde und polarisierende Statements als Stilmittel benutzt werden. Der Betreffende setzt dann ganz bewusst auf den Effekt und freut sich wenn die anderen - vorhersehbarerweise - in Rage geraten.

Wenn mit Verkürzungen gearbeitet wird und Absolutheitsansprüche erhoben werden fühlt man sich leicht auf den Schlips getreten. Gießt man dann in Form von Retourkutschen noch extra Öl ins Feuer, dreht sich die Eskalationsspirale immer schneller und das Gesprächsklima ist im Handumdrehen vergiftet. Man kann die großspurigen und peinlichen Einlassungen bestimmter Nutzer auch übergehen, sachlich widerlegen oder humoristisch kontern. Schießt man zurück schafft man nur Sündenböcke und Märtyrer.
 

Radiokult

Benutzer
ine solche Begrenzung, wie gefordert, gibt es doch bereits:

Oops! Wir sind auf ein Problem gestoßen.
Du musst mindestens 17 Sekunde(n) warten, bevor du diese Aktion ausführen kannst.
Das ist keine Begrenzung, sondern eine Unterbindung von eventuellen Spam-Postings. Die gibt es in so ziemlich jedem Forum und ist alles andere als neu.

@ricochet
Ja und nein. Natürlich könnte man verschiedene Äußerungen mit einem müden Lächeln einfach stehen lassen. Das würde bestimmte Leute aber nur in ihrem teils völlig irrsinnigen Geschreibsel bestärken. Das Problem dabei ist nämlich, dass sie das eben nicht mehr oder weniger bewußt tun, sondern wirklich als Realität ansehen, was sie da schreiben.
Ich bin mir sehr im klaren darüber, dass ich verschiedenen Leuten hier keine Freude bereite damit, immer und immer wieder auf verschiedenste Schwurbelpostings zu reagieren, mitunter auch mit einer gefühlt drastischen Wortwahl, welche sich in der Regel übrigens tatsächlich nur so liest. Ich bin was dieses Forum angeht ziemlich tiefenentspannt und finde manches inzwischen leider eher unfreiwllig komisch als das es mich wirklich aufregt. Mir ist auch klar, das ich wahrscheinlich auch bei den Forengöttern schon für das eine oder andere graue Haar in Bezug auf bestimmte Personen hier gesorgt haben dürfte, was keinesfalls beabsichtigt war und ist. Ich halte es aber nunmal für zwingend notwendig, jemandem etwas entgegenzusetzen wenn er permanent Unsinn verbreitet, schlichte Fakten nicht kennt oder mehr oder weniger bewußt verdreht etc.
Ich war im Sommer für ein paar Wochen abstinent in diesem Forum hier, was zur Folge hatte, dass der "Chefschwurbler" hier mehr oder weniger freien Lauf hatte. Im Sande verlaufen ist sein Geschreibsel aber dennoch nicht. Er wurde und wird nicht müde, den immer gleichen Quark zu schreiben, egal ob ihm jemand widerspricht oder nicht. Ich finde es wichtiger ihm vorzuführen, wie er sich in Bezug auf bestimmte Themenbereiche immer und immer wieder im Kreis dreht. Das er mit einigen Dingen dabei übrigens nicht Unrecht hat bzw. das eine oder andere zumindest in der Theorie durchaus diskussionswürdig wäre, will ich dabei gar nicht abstreiten. Die Art und Weise ist aber nunmal das, was nicht paßt. Und wenn wir alle dem nicht widersprechen, werden diese Schwurbler mehr werden und damit auch der Befehlston, denn sie an den Tag legen. Und das kann und darf nicht das Ziel sein.
Auch wenn das jetzt eventuell ein wenig platt klingt, unterm Strich überlegt man in der gesamten Republik wie man mit diesen Leuten am besten umgehen sollte. Warum sollte dieses Forum davon verschont bleiben? Auch die Radioforen sind letztlich nur ein Stück weit ein Spiegelbild dieser, unserer Gesellschaft.
 
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thorr

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Das er mit einigen Dingen dabei übrigens nicht Unrecht hat bzw. das eine oder andere zumindest in der Theorie durchaus diskussionswürdig wäre, will ich dabei gar nicht abstreiten. Die Art und Weise ist aber nunmal das, was nicht paßt.
Ich denke während des Lesens entsprechender Postings am Anfang des Öfteren: "Guter Punkt! Gute Ausgangsthese für eine gewinnbringende Diskussion." Und dann lese ich weiter und es driftet dermaßen ab, dass man einfach nur noch peinlich berührt über den Beitrag hinweg gehen kann.

Aber eigentlich sollte man das, was an Diskussionswertem zweifelsohne da ist, schon aufgreifen, da gebe ich dir Recht – alles andere wäre im Grunde genommen auch unsachlich. Zumindest in Bezug auf legitime Standpunkte, über die man sich konstruktiv austauschen kann.
 
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dann lese ich weiter und es driftet dermaßen ab, dass man einfach nur noch peinlich berührt
Themen von gesellschaftlicher Relevanz hin, gesellschaftlicher Relevanz her..... Wenn es nach mir geht, haben viele Themen, die in den Radioforen debattiert werden, in selbigen nichts verloren. Agitation und Polemik zu allen möglichen Themen, z.B. wenn es um Corona-Maßnahmen, Angela Merkel oder Sebastian Kurz geht, nehmen hier einen doch sehr großen Raum ein. Manch einer versucht seine kruden Thesen auch bei Diskussionen in den "normalen" Radiothemen-Threads einfließen zu lassen. Nach meinem Dafürhalten sollte man sich in den Radioforen, wie der Name schon sagt, wieder etwas mehr über Radio im Allgemeinen, neue Radiosender, Musik der Sender, Medienpolitik etc. unterhalten.
 
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Skywise

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Nach meinem Dafürhalten sollte man sich in den Radioforen, wie der Name schon sagt, wieder etwas mehr über Radio im Allgemeinen, neue Radiosender, Musik der Sender, Medienpolitik etc. unterhalten.
Schon, aber wo willst Du die Grenze ziehen? Wenn darüber diskutiert werden soll, wie z. B. Corona sich auf Sender auswirkt oder wie darüber berichtet wird, dann kannst Du den Umstand, wie es draußen in Die Realität™ ausschaut, nur schlecht außen vor lassen.

Gruß
Skywise
 
Ich auch. Gerade weil Politik oft eine Funktion hat - nämlich Missionierung (nur sachlich und nicht wertend gemeint) - und daher auch so polarisiert. Wäre sie nicht mit Regelungen für alle betroffen, würde sie wahrscheinlich emotional nicht bei so vielen anstoßen. Und gerade in solchen Dingen sind persönliche Gespräche besser (wo Gestiken, Mimiken oder auch mal Zwischenrufe mit Korrekturmöglichkeiten helfen) als Schreiben in einem Forum, wo Gesichtszüge, Sarkasmus oder Ironie nicht erkannt werden.
 

Mannis Fan

Benutzer
Ich warne vor zu großen Erwartungen. An der Qualität der Beiträge wird der Verzicht auf "politische Diskussionen ohne Radiobezug" wenig ändern, zumal man den Radiobezug immer leicht herestellen kann, im Sinne von: Wie gehen die Sender in ihren Programmen mit dem Thema x oder y um? Dann wird fleißig weiter brambardisiert, allerdings noch mit dem krankhaft dazugenagelten Radiobezug, und dann ist auch niemandem geholfen.
Ganz ehrlich, hier gilt immer noch die alte Forenweisheit: Füttere niemals den Troll! Mit anderen Worten: Wer mit den vogelwilden Diskussionen in der Rubrik "Auszeit" nichts anfangen kann, der kann doch einfach wegbleiben. Dann diskutieren dort eben die zwei oder drei Immergleichen mit und gegen sich und niemanden sonst juckt es.

Mein Vorschlag wäre: Wenn über mehr als zehn Postings hinweg nur maximal drei User sich an einer Diskussion beteiligen kommt das Vorhängeschloss an den Thread. Auf diese Weise kann man sogar durch Nichtbeteiligung am Ende solcher Themen mitwirken.
 
Ja und nein. Natürlich kann man die Trolle unter sich diskutieren lassen, aber auch das hilft einem Forum nicht. Radiokult hat es schon richtig angesprochen, dass man dann nur die tatsächlich sachlich Diskutierenden verjagt, aber mitnichten dafür sorgt, dass die Unruhestifter Ruhe geben; sie füttern sich nur gegenseitig weiter, da sie sich dann in einer selbst geschaffenen Blase pudelwohl fühlen. "Wenn die Klugen nachgeben, regieren die Dummen die Welt" heißt es nicht umsonst.

Deine Argumentation mit der politischen Hintertür der Radiothemen teile ich trotzdem, da diese einen entsprechenden Einstieg natürlich immer ermöglicht. Ich glaube, es wird eine persönliche Entscheidung von Thomas Wollert und Guess bleiben, inwieweit sie politische Themen zulassen bzw. diese beenden.
 

iro

Benutzer
Die Qualität für den einzelnen Nutzer lässt sich ganz leicht erhöhen, indem man ca. 2-3 Nutzer (ich glaube, jeder weiß, welche gemeint sind, einer glänzt durch dauermeckern, einer durch Unwissenheit im Quadrat) auf die Ignorieren-Liste setzt. Man sieht dann nichts mehr von jenen, außer, falls jemand sie zitiert. Dann sieht man anstelle des Zitats ein "Du ignorierst Beiträge dieses Mitglieds." Wenn man den ganzen Mist nicht mehr sieht, kommt man auch gar nicht erst in die Gefahr/Versuchung, den Troll zu füttern und die eigene Zeit zu verschwenden. Man verpasst auch rein überhaupt nichts, wenn man die Beiträge nicht sieht.
Ab und an schalte ich bei solchen Zitaten schon noch den ignorierten Beitrag frei, um den Bezug der Trollfütterung zu verstehen. Aber das hat selten irgendeinen Nährwert.
Manchmal würde ich mir hier sogar statt einer Ignorieren- eine Blockieren-Funktion wünschen, so daß das Nicht-Sehen in beide Richtungen funktioniert. Würde fast schon Sinn machen, immerhin geht es hier mittlerweile zu wie beim Gesichtsbuch.
Um es klarzustellen: ich ignoriere keinen, weil mir seine Ansichten nicht gefallen, denn genau da kann man anfangen zu diskutieren. Ich habe die Leute auf der Ignore-Liste, bei deren Beiträgen ich zu 100% das Gefühl habe, daß sie überflüssig sind und mir nur Lebenszeit rauben. Und Dauerjammerei bzw. absolute Unwissenheit ohne den erkennbaren Willen, irgendetwas daran zu ändern, gehen mir einfach auf den Sack.
 

chapri

Benutzer
Die Umstände ums "Ignorieren" sind doch olle Kamellen. Wenn mans zu eilig hat sich anzumelden, erscheinen die unerwünschten Beiträge trotzdem. Beim Zitieren entstehen zudem Textlücken und somit "Wissenslücken".
 
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