Quo vadis, Deutschlandradio?


91.0, Neukloster 90.6, München 96.8 oder Oberstdorf 96.5, die man nur unterhalb des Masts empfangen kann
Also da erzählst du wirklich Unfug. Es mag sein, dass Funzeln nicht so weit reichen, aber dass man die absolut nur unterm Sendemast empfangen kann ist so auch nicht richtig. Die 96.5 aus Oberstdorf habe ich vor 2 Monaten aus 30km noch wunderbar hören können, das ist schon noch eine gute Reichweite für popelige 100W.
 
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schneeschmelze

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freiwild

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Sehr merkwürdig, diese Einstellung der Newsletter Hals über Kopf. Bis Dienstagmittag wurden sie völlig regulär versendet, und dann mal eben gecancelt. Kosten können nicht wirklich angefallen sein; zumindest die Newsletter, die ich abonniert hatte, bestanden schlicht aus der automatischen Verschickung der sowieso anfallenden Manuskripte.

Eine bessere Übersicht über die Tageslage als in den verschriftlichten zehnminütigen 18-Uhr-Nachrichten habe ich nirgends gefunden, auch nicht auf der DLF-Webseite.

Die RSS-Feeds sind dafür nicht wirklich ein Ersatz. Zumindest sehe ich nicht, wo eben jene Manuskripte nun als RSS-Feed angeboten würden. Was über die RSS-Feeds läuft, sind die Artikel der DLF-Webseite, und diese auch nur als Anreißer, nicht als Volltext. Da kann ich auch gleich auf die DLF-Webseite gehen oder die DLF-Kanäle auf Twitter, Facebook & Co abonnieren.

Einfach schade.
 

Radiocat

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Der Deep House Lover verwechselt DX-Empfang und regulär nutzbares Stereosignal. Im Falle von München erreicht man immerhin noch eine sechsstellige Anzahl Menschen, in Oberstdorf sieht das anders aus. Da zischelten die DLF-Funzeln tatsächlich schon am Parkplatz der Nebelhornbahn, da ausgerechnet nach Süden an der Steckerlyagikonstruktion, die sich knapp über Firsthöhe befindet, eine Antenne fehlt, also in diese Richtung, genau ins Zentrum rein, ausgeblendet wird. Weg mit den Funzeln, Bundesmux ausbauen! Neben oberem Filstal bückt es auch im Neckartal zwischen Nürtingen und Tübingen noch.
 

Adolar

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Kosten können nicht wirklich angefallen sein; zumindest die Newsletter, die ich abonniert hatte, bestanden schlicht aus der automatischen Verschickung der sowieso anfallenden Manuskripte.
Also egal was wirklich im Newsletter drin steht, allein die Personal- und Supportkosten für den Versand eines Newsletters sind immer ein Pfund. Da verschickt sich ja sicher nichts von selbst und die Empfänger-Adressen werden vermutlich auch nicht via Outlook gepflegt?
 
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schneeschmelze

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Man kann das sehr weitgehend automatisieren. Ich hatte den Interview-Newsletter abonniert, der immer zur Mittagszeit hereinkam. Habe um Prüfung gebeten, ob der Service nicht doch fortgeführt werden kann.

Merkwürdig ist es tatsächlich: Erstens so kurzfristig (buchstäblich von heute auf morgen) und zweitens gibt man so hochwertige Verteiler mit lauter Fans ja auch nicht einfach so auf.

Einen Hinweis geben die Newsletter, die bestehen blieben: Hörspiel und Feature ersetzte zusammen mit der dazugehörigen Website einst die gleichnamige Broschüre. Und der „Weekender“ ist ja fast das hippste unter den zuletzt neu eingeführten Produkten.

Die Abschaltung der Newsletter reiht sich ein in die Ausdünnung des Textangebots seit dem vergangenen Jahr: Immer weniger Transkripte, immer weniger Begleitung von Sendungen auf der Website. Und nun eben auch weniger Newsletter.

Hallo, liebes Deutschlandradio! Ich bin weder auf Facebook noch auf Twitter noch auf Instagram. Zähle ich noch zu eurer „Zielgruppe“?
 

black2white

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Die Deutschlandradios haben ihre Livestreams geändert. Noch laufen zwar die alten, aber das ist wohl nur noch eine Frage der Zeit. Leider sind die neuen Livestreams maximal mit 192 Kbits bestückt.

Sind die 256er Streams zu teuer geworden?

 
Die Deutschlandradios haben ihre Livestreams geändert. Noch laufen zwar die alten, aber das ist wohl nur noch eine Frage der Zeit. Leider sind die neuen Livestreams maximal mit 192 Kbits bestückt.

Sind die 256er Streams zu teuer geworden?

...und alles Bitraten über alle Streamarten (mp3, aac, opus), egal ob 48, 64, 128, 192 laufen aktuell mit 128. Ich habs schon gemeldet, sie wollen es weitergeben... Aber die Mühlen beim DFunk mahlen langsam....
 

s.matze

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Eine Frechheit sondergleichen. Immer mehr Gebühren kassieren und immer weniger dafür bieten wollen!
Man fragt sich, was die mit dem ganzen durch die rückwirkende Erhöhung ab Juli mehr eingenommenen Geld machen? Haben die das im Kopf alles schon ausgegeben? Wenn ja, wofür? Das Programm wurde in den letzten Monaten jedenfalls inhaltlich nicht aufgestockt. Und jetzt schraubt man auch noch die Streams runter.

Hauptsache schön weitere 10 Jahre lang UKW und DAB simulcasten für ein Programm wie DLR Kultur, dessen Einschaltquote kaum messbar ist und in den meisten Städten bei der zweiten Nachkommastelle liegt... :wall:

Warum haut die KEF diesen Herrschaften nicht auf die Finger? Geldverschwendung. Wo wird die ganze Kohle verbrannt?
 
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s.matze

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Nein, ich finde es unerträglich was hier passiert!

Das DLR war die erste Anstalt, die es für angemessen hielt, mit ihrer Anwaltsschar vor das Verfassunggericht zu ziehen und wie ein bockiges Kind gegen die (zurecht, in einer für ALLE Bürger entbehrlichen Zeit, wo Menschen in Kurzarbeit waren und ihre berufliche Perspektive mit einem Fingerschnippen durch ein verfassungsmäßig nicht legitimiertes Gremium verloren haben) nicht durchgeführte Gebürhenerhöhung zu klagen.

Anstatt sich mal einzugestehen, dass man seit Jahren(!) über seine Verhältnisse lebt und ein überteuertes und überaltertes System, das an weiten Teilen und Schichten dieser Gesellschaft vorbeisendet (Stichwort Ausländerprogramme, Jugend) anbietet, das den Trends und der techn. Entwicklung keineswegs mehr gerecht wird.

Im selben Atemzug kam dann das DAB-Moratorium, dh. man weigerte sich, weitere DAB-Standort aufzuschalten.

Nun ist die Gebührenerhöhung durchgegangen, alle Einsparungsschritte (inhaltlich) werden aber nicht zurückgenommen. Stattdessen wird weiter munter DAB ausgebaut (obwohl 96 Prozent top versorgt sind), UKW nur im Schneckentempo abgeschaltet (man könnte 80 Kleinstsender sofort vom Netz nehmen, es würde kein Mensch merken!) aber die Streamqualität reduziert.

Dabei ist Internetradio der Übertragungsweg der Zukunft. DAB ist ein totes Pferd. Und UKW überlastet. Man hält also weiterhin am nutzlosen Simulcast zweier veralteter Broadcast-Verfahren fest, die massive Kosten verursachen, verweigert sich aber dem Webradio - und reduziert dort die Qualität?

Was soll das Ganze? Wo ist das ganze Geld, das durch die Mehreinnahmen für August, September, Oktober.... reinkommt denn geblieben?
 
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Morningshow

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Hast Du schon mal was von sogenannten schwarzen Löchern gehört? Gibt es scheinbar nicht nur im Weltall. ;)

Bei WDR 5 und NDR-Info das Gleiche: Das Streichkonzert bei den Echo-Sendungen wird nicht rückgängig gemacht. Das muss man sich mal vorstellen: Zwei Anstalten, die ihre kompakten Nachrichtenmagazine schreddern. Samstags gibt es mittags und abends und sonntags lediglich abends ganze zehn Minuten tagesaktuelle Informationen. Das ist einen Riesen-Unverschähmheit. Für diesen Mist stecken sich Tom und Valerie die Taschen voll. Es ist zum Kotzen.
 
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thorr

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Bei WDR 5 und NDR-Info das Gleiche: Das Streichkonzert bei den Echo-Sendungen wird nicht rückgängig gemacht. Das muss man sich mal vorstellen: Zwei Anstalten, die ihre kompakten Nachrichtenmagazine schreddern. Samstags gibt es mittags und abends und sonntags lediglich abends ganze zehn Minuten tagesaktuelle Informationen.
Beim NDR ist der Verlust indes nicht so immens wie beim WDR. Nun hat der Norden halt seinen 24/7-Infodudler - wer's mag. Im ganzen WDR-Angebot hingegen sind der Platz für Zeitfunk die Echo-Sendungen. Die gibt es aber am Wochenende nur noch samstagmorgens und unter der Woche wurde der Mittag um eine halbe Stunde gekürzt und durch ein Feature ersetzt. Nichts gegen Features - aber das ist kein Ersatz für Zeitfunk, der tagsüber bei WDR 5 stark zurückstecken musste. Dafür gibt's nun aber nachts dieselben Nachrichten im Halbstundenaufguss. Das passt nicht zusammen.

Zum Wechsel des Programmschemas hieß es: "mehr aktuelle Informationen in der Nacht" - da, wo niemand zuhört. Ehrlich wäre gewesen: "Dafür aber viel weniger aktuelle Informationen am Tag."
 
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thorr

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Dabei aber ist doch aber schon einmal explizit moniert worden, dass die "Reporter"-Rubrik abends wiederholt wird, oder? Ich habe das irgendwo im Umfeld des Rundfunkrats gelesen...

Auf der von dir verlinkten Seite heißt es:
In dieser Sitzung geht es nun um Informationen für den Rundfunkrat, ob die Reformen erfolgreich umgesetzt werden konnten, wie sie seitens der Medienforschung, der Redaktionen, nicht zuletzt aber auch durch das Publikum eingeschätzt werden. Hierzu hat wiederum der Programmausschuss vorberaten.
Kann man sich da als Hörer also noch hinwenden, wenn man zur "Einschätzung durch das Publikum" beitragen will? Kennt sich da jemand aus und weiß, ob sich der Aufwand lohnt?
 

Morningshow

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Den Verantwortlichen dürfte klar sein, daß das Eindampfen der Infoblöcke mittags und am Wochenende auf zehn Minuten und der komplette Wegfall des Infoblocks am Sonntag mittag krass skandalös ist. Inwieweit der Rundfunkrat Komplize dieses programmlichen Kahlschlags ist, wär es mal wert in Erfahrung zu bringen.

Wird der Kahlschlag nicht rückgängig gemacht, kann WDR 5 seine UKW-Frequenzen gleich an den in NRW mit UKW-Frequenzen unterversorgten DLF abgeben, der seinen Informationsauftrag wenigstens voll erfüllt.

Was die Defizite auf allen WDR-Wellen angeht: Hier würde nur eine Demission insbesondere von Tom Buhrow und Valerie Weber helfen. Nur eine komplett neue, unbelastete Führungsmannschaft könnte den WDR aus seinem heutigen desolaten, erbärmlichen Zustand herausführen.
 
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schneeschmelze

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Kehren wir zum DLF zurück. Die Websites haben heute ein neues Theme bekommen:
Die Integration des Radiorekorders wurde abgeschafft, und der Player bekam eine Timeshift-Funktion bis zu zwei Stunden zurück. Dafür verschwand die altbackene Mediathek. Die Stücke spielt man jetzt direkt aus der Programmseite heraus ab. Es wurde alles sehr versmartphoned. Den Kalender muss man sich jetzt erst herbeiklicken.

Wieso gibt Deutschlandradio für solche Dinge Geld aus?​

Unser Auftrag als öffentlich-rechtlicher Sender besagt, dass wir digital wie auch linear unsere Hörerinnen und User erreichen müssen. Mit einer viele Jahre alten Website können wir den Bedürfnissen von Nutzerinnen und Nutzern nicht mehr gerecht werden.
Ergebnis: Gut zwei Drittel meiner Bookmarks funktionieren nicht mehr, und es gibt jetzt auch gar keine transkribierten Interviews mehr. Nur noch Podcasts, Podcasts, Podcasts.
 
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thorr

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Es wurde alles sehr versmartphoned. Den Kalender muss man sich jetzt erst herbeiklicken.
Ja, die Usability ist am PC stark eingeschränkt...

Gut aber, dass man den Player im Popup-Fenster entsorgt hat. Meinem Gefühl nach hat der oft nicht (mehr) richtig funktioniert...

Interessanterweise kann man nun auch die Musik-Radionächte nachhören - das ging bisher nicht, oder? Allerdings frage ich mich, wo die Playlist geblieben ist.

Edit: Die Playlist ist ganz unten versteckt - wenn man den Reiter "Service" öffnet. Die Programmfahne hat man beim Dlf Kultur übrigens deutlich besser gestaltet:
 
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Maschi

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Nein, das ging bisher definitiv nicht, eine klare Verbesserung.

Dass man zu jeder Nachrichten-Ausgabe beim DLF nun die 1.Schlagzeile reinpackt ist gewöhnungsbedürftig und zieht die Fahne ziemlich in die Länge, beim DLF Kultur hat man das Monatsheft verlinkt, auch ein guter Service, die Wochen-Fahnen als PDF wurden ja schon vor längerem gestrichen.
 
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