• Diese Kategorie ist für Diskussionen rund um die Programminhalte der Sender gedacht. Über Frequenzen und Empfang kann sich unter "DX / Radioempfang" ausgetauscht werden.

Quo vadis, Deutschlandradio?

  • Ersteller Ersteller CosmicKaizer
  • Erstellt am Erstellt am
Ich ahne einen klitzekleinen Unterschied zwischen Redaktion und Hörerservice. Ob mich letzterer zu dem diensthabenden Redakteur weiterverbindet?
Wozu, damit Du bei dem Deine Tiraden loslassen kannst?

Und nur fürs Protokoll: Wenn ich mich bzgl. eines Fehlers auf der Homepage schon an den Hörerservice gewandt habe, hat man dort promt reagiert und das Problem gelöst.
 
Vorschlag: Führen wir keine "Tiraden"-Diskussion und einigen uns darauf, dass es keiner Hörer bedürfen sollte, die über "Fehler" oder "Probleme" bei der Webseitennutzung informieren? Ich informiere auch nicht einen Verlag, wenn ich zig Schreibfehler im Buch finde.
 
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Wenn ich mich bzgl. eines Fehlers auf der Homepage schon an den Hörerservice gewandt habe, hat man dort promt reagiert und das Problem gelöst.
Ich habe mich einmal beim Hörerservice über das Gendern aufgeregt, und man hat mir in kurzer Zeit sehr ausführlich geantwortet, das war kein Textbaustein mit einer allgemeinen Sprachregelung aus der Presseabteilung. Es sei noch nicht klar, wie es diesbezüglich weitergehen werde, das Thema werde im Haus intensiv diskutiert.

Ich habe einmal dem Journalisten, der ein Feature über die Systeme der sozialen Sicherung in den USA (gibt es durchaus) verfasst hat (seine persönliche Dienst-Mailadresse stand in der Programmübersicht!), auf einen inhaltlichen Fehler hingewiesen. Er hat mir geantwortet, die Kritik angenommen und recht ausführlich begründet, wie er auf die Formulierung gekommen ist.

Also besser geht es nicht.

Wozu? Die Lufthansa würde mich auch nicht zum Diensthabenden Piloten durchstellen. Dafür gibt es halt den Hörerservice.
Doch. Während des Gesprächs kann ja der Kopilot übernehmen ;)
 
Vorschlag: Führen wir keine "Tiraden"-Diskussion und einigen uns darauf, dass es keiner Hörer bedürfen sollte, die über "Fehler" oder "Probleme" bei der Webseitennutzung informieren?
Nein, darauf einigen wir uns nicht. Fehler passieren, und wenn sie mich stören, muss ich eben meinen Beitrag leisten, sie abzustellen, oder ich halte die Klappe und rege mich nicht auf. Und um diese ganze Diskussion nochmal einzuordnen: Es geht hier um eine einzige Vorschaltseite zur FDP, die (vermutlich weil sie in einem anderen Teil des Redaktionssystems gepflegt wird) nicht aktuell ist. Von zig Schreibfehlern kann keine Rede sein. Nicht vergessen sollten wir außerdem, dass das Deutschlandradio in erster Linie immer noch eine Anstalt ist, die ihr Geld fürs Produzieren von Audiobeiträgen bekommt. Und das machen sie zumeist ziemlich ordentlich.
 
Nein, darauf einigen wir uns nicht. Fehler passieren, und wenn sie mich stören, muss ich eben meinen Beitrag leisten, sie abzustellen, oder ich halte die Klappe und rege mich nicht auf. Und um diese ganze Diskussion nochmal einzuordnen: Es geht hier um eine einzige Vorschaltseite zur FDP
Ich gebe mich geschlagen, da man augenscheinlich den, zugegeben etwas tieferen, Sinn, meines Ursprungsposts nicht versteht oder absichtlich umdeutet. Dagegen ist nun kein Kraut gewachsen.
 
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Das wollte ich damit auch nicht sagen, auch wenn Du der Meinung bist, dass Deine tiefsinnigen Posts hier nicht verstanden werden. Dies war eine allgemeine Beobachtung. Sorry, falls es missverständlich gewesen sein sollte.
 
Fehler passieren, und wenn sie mich stören, muss ich eben meinen Beitrag leisten, sie abzustellen
Das würde ja gemacht, in dem der "Lapsus" hier verlinkt wurde und der DLF wohl ggf. mitgelesen hat und dann seine "Vorschaltseite" da herausgenommen hat.
, oder ich halte die Klappe und rege mich nicht auf.
Seltsame Fehlerkultur.
Und in einem Forum wird man ja darüber diskutieren dürfen.
Und nochmal: Wäre diese Peinlichkeit mit der "Vorschaltseite" ABY oder Radio Nordseewelle & Co. unterlaufen, hätten einige hier die das beim DLF relativieren voll drauf gehauen.
 
Und in einem Forum wird man ja darüber diskutieren dürfen.
Was bringt es uns, wenn bestimmte User sich hier durchgehend über jeden Lapsus des Dlf, RBB oder anderer Anstalten in einer derart destruktiven Weise echauffieren? Was sollen wir da diskutieren, etwa den Niedergang der öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland? So scheint es jedenfalls bei dem Fatalismus, der ob kleiner Fehler hier fast wöchentlich niedergeschrieben wird.

Und nochmal: Wäre diese Peinlichkeit mit der "Vorschaltseite" ABY oder Radio Nordseewelle & Co. unterlaufen, hätten einige hier die das beim DLF relativieren voll drauf gehauen.
Ich beobachte eher das Gegenteil: Unzulänglichkeiten bei privaten Sendern werden durch personelle und finanzielle Zwänge eher entschuldigt. Was ich gar nicht bewerten will.

Ich empfehle einfach mal ein bisschen mehr Nachsicht und vielleicht einen kleinen Hinweis an verantwortliche Stellen. Tut dem eigenen Blutdruck gut, erhöht das Gefühl der Selbstwirksamkeit und führt vielleicht - sollte es wirklich systemische Probleme geben, die solche Fehler begünstigen - zu einer nachhaltigen Verbesserung.
 
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Was bringt es uns, wenn bestimmte User sich hier durchgehend über jeden Lapsus des Dlf, RBB oder anderer Anstalten in einer derart destruktiven Weise echauffieren? Was sollen wir da diskutieren, etwa den Niedergang der öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland? So scheint es jedenfalls bei dem Fatalismus, der ob kleiner Fehler hier fast wöchentlich niedergeschrieben wird.
Du kennst "Druckfrisch" mit Denis Scheck, in der er die aktuellen Bestseller vorstellt und die ihm nicht gefallenen in die Tonne wirft? Würdest du sagen, er "echauffiere" sich dabei in "destruktiver Weise"? Ok, dann könnte auch ich gut mit dieser Beschreibung leben.

Fürs Protokoll: wenn ich "jeden Lapsus" der erwähnten Sender hier einstellen würde, käme ich wohl kaum noch zum Schlafen, das schafft selbst ein Holger Kreymeier nicht und auch Stefan Niggemeier hat da längst gepasst.

Es wird vielleicht einige überraschen: Auch ich mache Fehler. Es ging nie um einzelne Fehler, sondern die Strukturen und Bedingungen, unter denen diese entstehen. Wer diesen Unterschied nicht wahrnehmen will, muss die Radioforen nicht als Startseite seines Browser einrichten. Und angeblich bin ich doch sowieso bei fast allen auf "ignore". Dafür schaffe ich es aber doch zu leicht, Wellen im Teich auszulösen.

Und nun gerne adventlichen Frieden, bevor das hier alles rausgelöscht wird wegen OT.
 
Würdest du sagen, er "echauffiere" sich dabei in "destruktiver Weise"?
Nein. Denn er hängt sich nicht an Druckfehlern auf.

Es ging nie um einzelne Fehler, sondern die Strukturen und Bedingungen, unter denen diese entstehen.
Dafür geht es aber in deinen Postings zu sehr um einzelne Fehler. Wenn du die Strukturen aufzeigen willst, die diese begünstigen: Gerne! Das würde ich mit Interesse lesen.
 
@thorr Das war mein Eingangsvorwurf:
So typisch: Eine Meldung nach der anderen im Breaking-News-Rausch wegen einer D-Day-Powerpoint-Präse raushauen, ...
Ok, war scheinbar nicht in the face genug - Dann vielleicht deutlicher: Die Verantwortlichen der DLF-Webseite spielen lieber tagesschau.de und Spiegel Online nach, anstatt sich um ihre primäre Aufgabe zu kümmern, ihre eigenen Sendungen angemessen online aufzubereiten (entsprechende Belege sollte jeder schnell selbst finden, diese FDP-Kategorienseite ist dagegen komplett irrelevant).

Noch eine Beobachtung: Das ist der DLF Ende 2024 am Samstagabend zur besten Sendezeit:

"Liegt eine lesbische Cis-Frau, Unidozentin für Soziolinguistik, im Untersuchungsstuhl einer Kinderwunschpraxis und erhält auf dem Handy die auf sozialen Medien sich ausbreitende Mitteilung eines rassistischen Vorfalles in ihrem Institut. Wurden nicht jüngst in einer ihrer Lehrveranstaltungen drei chinesische Studierende nach deren Referat wegen des unverständlichen Deutschs von einem Kommilitonen harsch kritisiert, und sie als Dozentin war im Sinne der Correctness nicht entschieden genug eingeschritten? Das reicht für einen Sturz in die Abgründe von Angst und Verzweiflung, in die das politische Über-Ich sie stößt. Das Drama der begabten Akademikerin kann beginnen. Ausgetragen wird es von einem Chor innerer Stimmen. Immer neue Mitteilungen ploppen auf und treiben die Gewissensturbulenzen an, gepfeffert durch die Ungewissheit, wann die namentliche Nennung der verantwortlichen Lehrperson endlich zur öffentlichen Verurteilung führt. Denn bis jetzt ist nur vom Vergehen selbst die Rede. Im persönlichen Ringen der Protagonistin mit sich selbst wird die kritische Gegenwartsphilosophie von Antirassismus, -sexismus, -klassismus, die Lehre von der Repression gegenüber Gender- und sexueller Identitäten durchdekliniert. Ihre Werte sind wichtig und unverzichtbar. Umso schmerzhafter treffen Vorwurf und Selbstvorwurf.
Aber die deutsche Autorin Jana Scheerer fiktionalisiert auf einer Metaebene auch noch die Erzählsituation ihres zuerst als Roman erschienenen Textes, der sich allerdings als Hörspielvorlage enorm eignet: Sie erfindet einen Schriftstellerkollegen, der ihr das Material des Projektes abnimmt und zu einem Ganzen verarbeitet, weil sie sich damit überfordert fühle. Damit kann sie die Empörung des Zeitgeistchors darüber lostreten, dass sich ein Mann, wenn auch schwul, anmaßt, die Befindlichkeit einer Frau im gynäkologischen Ambiente zu beschreiben. Und das trifft einen zentralen Nerv des Themas: Zugestandenermaßen unerlässlich ist der kritische Filter, der prüft, wer in welcher Lebenssituation zu oder über wen in welcher anderen Lebenssituation was sagt oder predigt. Aber verabsolutiert und als Waffe eingesetzt, zerschneidet dieses Kriterium jegliche Gemeinsamkeit von Kommunikation und Empathie, zerstört die Spontaneität des Zusammenlebens und ersetzt letzteres durch die Machtkämpfe eines gesellschaftssprengenden Betroffenheitstribalismus’. Es terrorisiert, wie die Produktion eindrücklich aufzeigt. Dabei wird nur allzu schnell aus Antirassismus ein Gegenrassismus, herkömmliche Identitätsformen werden unter Generalverdacht gestellt und mit ewigem Erklärungsbedarf belegt, und dies in einer scheinsanften Sprache („ich finde es schwierig, dass…“, „ich fühle mich unwohl"); diese liegt über einer gehörigen Portion autoritärer, zensorischer Wut wie Raureif über einer Landschaft und erinnert an die repressive Liebenswürdigkeit religiös christlicher Diskurse."

🥴
 
Besitzt irgendjemand die technische Möglichkeit Sendungen aus dem Audioarchiv herunterzuladen oder am besten gleich einen Mitschnitt? Es geht um die Rocknacht an Neujahr von 2 bis 6 die ich mir eigentlich einprogrammiert hatte, dummerweise aber (und das auch erst zu spät bemerkt) für den 2.1. 😩
 
Ich wollte heute Nacht mal in die Sendung „Stunde 1 Labor“ im DLF Kultur hinein hören. Sie kam nicht, dafür „Neue Musik“. Nun mußte ich feststellen, daß diese Sendung wohl gestrichen ist. Dafür kommt nun 3x die Woche „Neue Musik“. Wer braucht das ?
 
Gerade die Samstagnacht wäre doch für die arbeitende Bevölkerung relevant. Nun speisen sie uns mit einer 3. Wochenausgabe von „Neue Musik“, der Wiederholung des Wortwechsels in der Sendung „Diskurs“ und mit der Wiederholung der DLF Sendung „Klassik, Pop etc.“ ab. Das finde ich nicht hörerorientiert. Gerade in dieser Nacht könnte der Sender punkten. Ich will ja nicht wieder mit der Einführung von „2254“ anfangen.
 
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