• Diese Kategorie ist für Diskussionen rund um die Programminhalte der Sender gedacht. Über Frequenzen und Empfang kann sich unter "DX / Radioempfang" ausgetauscht werden.

radio NRW/Lokalradios

Ansonsten laufen die Nachrichten der DPA
6 - 19 Uhr ist aber auch genau das Zeitfenster wo beispielsweise Radio Bielefeld selbst produzierte Nachrichten nicht nur zur halben sondern auch zur vollen Stunde sendet. Darum habe ich das bisher nicht mitbekommen. Gerade in OWL via DAB+ eigentlich der beste Lokalsender.
 
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Es gibt Kommunikationsexperten und irgendwelche Schwafler in Presseabteilungen. In Oberhausen waren Kommunikationexperten offenbar irgendwie aus. Beim Lesen der Meldung auf dem Nachbarportal bin ich beim Frühstück fast mit dem Gesicht ins Marmeladenbrötchen gefallen. Dieses organisierte Blabla ist eine bodenlose Frechheit und beleidigt jeden durchschnittlich intelligenten Zeitgenossen. Kostprobe?

"Das neue Konzept rückt Relevanz und einen konstruktiven Grundton in den Fokus, um Hörerinnen und Hörer trotz einer oft als belastend empfundenen Weltlage weiterhin zu erreichen."

oder

"Inhaltlich setzt das Format auf eine kompakte Struktur, die sich flexibel an der jeweiligen Themenlage orientiert."

oder

"Das Ziel ist eine Informationsvermittlung, die nicht nur über Krisen und Konflikte berichtet, sondern auch inspirierende Ansätze und einen praktischen Mehrwert für den Alltag der Hörer liefert."

Gibt es bald Backrezepte zwischen Trump in Lateinamerika und dem Wetter? Blablabla...

Seid Ihr eigentlich selbst in Eurer Blase so blöde oder haltet Ihr den Empfänger eines solchen Geschwafels für so blöde? Beides wäre schlimm. Offenbar muss man Euch mal mit einem solch angemessenen Grundton konstruktiv deutlich machen, dass man besser einfach mal ein Reförmchen verschweigt anstatt die Linnemann-Rhetorik aus der untersten Schublade zu holen. Oder sagt, was Sache ist. Ihr wollt eure Hörer nicht überfordern und macht eure News "geschmeidiger", kürzer und flacher sowie schlichter, damit Lieschen Müller nicht intelektuell überfordert wird. So sieht es doch aus, oder? Und viel Spaß bei der "positiven" Darstellung in Anbetracht der allgemeinen Lage. Nur zur Erinnerung: Ihr seid banaler Privatfunk, ihr seid nie der DLF gewesen. Das ist auch nicht schlimm. Auch Privatfunk hat seine Daseinsberechtigung. Heißt aber, ihr werdet jetzt noch flacher. Ist auch ok. Hätte ich mir aber an eurer Stelle verkniffen. Und hört auf mit so einem Pressegeschwurbel. Anstatt als größter Privatsender der Republik die News nachts zuzukaufen, spart bei eurer Presseabteilung. Peinlich.
 
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Nach der Aufschaltung der Lokalradios auf DAB+ höre ich sie im Moment etwas intensiver,weil

-ich die lokalen Sendezeiten wissen will
-die Sendezeiten,der wesentlich informativeren Bürgerfunkgruppen wissen will.
 
Manche Lokalsender senden weniger Lokalnachrichten als früher. Bin mal gespannt wann die neue Technik zu 100 Prozent funktioniert. Bei Radio Wuppertal und Radio Berg gibt es immer noch Probleme. Gestern gerade gehört ein Titel lief keine 60 Sekunden dann Werbung.
 
Was mir auffällt, das die Musik teilweise in den lokalen Sendezeiten jetzt anders oder in einer anderen Reihenfolge bestückt wird. Habe eben 5 "Senderchen" mal parallel gerippt. Einige Sender binden sogar bei scheinbar selbst eingespielten Platten keck eigene Dias, die nicht das Cover, sondern das Senderlogo zeigen mit dem Schriftzug "Läuft bei uns" beim Internetradiostream mit ein. Ist das jetzt wohl so gewollt und dürfen die lokalen Redakteure sich endlich selbst im virtuellen Musikschrank ganz ohne Remote aus OB bedienen? Immerhin hat es zwei Vorteile: A: Es fällt nicht mehr so auf, dass auf allen Sendern meistens das Gleiche läuft. B: Die Gemakosten/GVL werden steigen, da eine zentrale "Sammelmeldung" aus OB für alle Senderchen so nicht mehr funktioniert. So tut man der Musikindustrie ja auch was gutes. Gema/GVL müsste durch DAB+ Verbreitung sowieso immens steigen, da ja viel mehr Menschen (theoretisch) jetzt erreichbar sind.
Dynamische Label und Slideshows bzw. Senderlogos gibt es bei vielen Sendern auf DAB+ nicht. Der Zeitversatz ist grottig. So beginnen die stündlichen Nachrichten auf dem einen Sender um XX:01:02 und auf dem anderen Sender um XX:00:45 und auf dem nächsten um XX:01:30 oder um XX:01:20. Das man es nicht schafft, wenigstens bei den Nachrichten einigermaßen pünktlich zu sein - wie es z.B. der DLF mit sehr wenig Versatz von 5 Sekunden schafft - ist schon interessant.
 
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Ich hatte heute morgen eine Zeitlang der Lokalen Sendung von Radio Wuppertal /Radio RSG zugehört. Die kam heute aus Solingen bei Radio RSG keine Probleme bei Radio Wuppertal in der 2.Stunde nur Probleme.
 
Sie entkernen sich halt selbst. Man mag sich über die oftmals doch hölzerne Qualität lokal wundern, letztlich ist es aber das einzige Alleinstellungsmerkmal, was der Lokalfunk besitzt. Der Rest ist austauschbar. Anstatt die Servicegesellschaften auszumisten, allein die AMS in Bielefeld hat über 60 (!) Mitarbeiter auf der Website stehen, setzen sie den Rotstift am einzigen USP an. Glückwunsch! Soviel Blödheit muss man erst einmal ins Schaufenster stellen, damit es jeder sieht. Dabei müssten es die Verlage doch wissen. Nachdem sie ihre Lokalredaktionen schlossen, ging es noch stärker bergab mit den Regionalpostillen. Und jetzt demontieren sie den Lokalfunk gleich von zwei Seiten: In Oberhausen und direkt vor Ort. Auch hierzu kann mann nur herzlich gratulieren! Was machen eigentlich die Feierabendintendanten in den Veranstaltergemeinschaften? Keine Energie mehr? Kein Plan? Eingeschlafen? Resigniert? Gekauft? Aufgegeben? Satt von den ganzen Aufwandsentschädigungen? Wahrscheinlich alles ein wenig zutreffend. Ahnungslos durch den Gremiensumpf. Dann schauen wir mal, wie schnell man das jetzt gegen die Wand fährt. Das nächste Highlight kommt mit der nächsten MA im März. Prognose: Es bröckelt weiter, wie die letzten 10 Jahre schon. Vermutlich ahnen die Akteure nicht einmal, dass sie mit ihrem hirnlosen Aktionismus den Niedergang des "einmaligen" Systems noch beschleunigen. Auch wenn die dachten, dass sie mit dem irren Modell noch einmal Weltkulturerbe der UNESCO werden würden.
 
Wie man hört, ist der Chefredakteur von Radio Gütersloh inzwischen auch für Radio WAF zuständig und der CR von Radio 91.2 auch für Antenne Unna. Riecht ja schon ein wenig nach baldiger Zusammenlegung.
Naja, etwas notgedrungen:
 
Man mag sich über die oftmals doch hölzerne Qualität lokal wundern, letztlich ist es aber das einzige Alleinstellungsmerkmal, was der Lokalfunk besitzt. Der Rest ist austauschbar.
Hildegard Knef wusste es schon: Von nun an geht’s bergab.
Im Lokalfunk offenbar im Turbo-Modus.
Man glaubt ernsthaft, der Wasserkopf in den Werbeabteilungen könne weiter Geld verdienen, während man bei lokalen Inhalten spart. So funktioniert Radio nicht.
Radio wird wegen der Musik eingeschaltet – und da ist die Konkurrenz in NRW dank DAB+ größer denn je. Neue Programme setzen genau darauf und holen sich Hörer, während der Lokalfunk sein einziges echtes Alleinstellungsmerkmal schleift.
Dabei wäre die Lösung simpel: mehr live, mehr lokal, mehr Relevanz. O-Töne, Bürgermeister, Schützenfest, echte Hörerbeteiligung per WhatsApp. Das sind Einschaltimpulse.

"Schema F" zieht in NRW leider nicht mehr. Und mit dem drögen Einheitsgedudel von Radio NRW gewinnt man keinen Blumentopf.
 
Radio Leverkusen sendet wieder die 107,jeck und Radio Berg ist auch im Karnevalsmodus. Der Verkehr kommt nachts jetzt auch von der KI. Die Nachtsendung ist jetzt VT.
 
Bei Radio Erft, wo man früher vom 6-18 uhr an Weiberfastnacht live moderierte, hat man nun von 10-14 Uhr auch nur vorproduziertes gesendet.

Also: hat man sich früher noch darüber aufgeregt dass man den Hörer täuscht, indem man den Mantel live (!) aus Oberhausen übernimmt und als eigenes Programm ausgibt, nimmt die Täuschung immer mehr zu. Mittlerweile täuscht man live Sendungen nur noch vor und das auch teilweise im Mantel.
Schade drum. Ich frage mich was man sich als nächste Täuschung der Hörer einfallen lässt.
 
Bei Radio Erft, wo man früher vom 6-18 uhr an Weiberfastnacht live moderierte, hat man nun von 10-14 Uhr auch nur vorproduziertes gesendet.

Also: hat man sich früher noch darüber aufgeregt dass man den Hörer täuscht, indem man den Mantel live (!) aus Oberhausen übernimmt und als eigenes Programm ausgibt, nimmt die Täuschung immer mehr zu. Mittlerweile täuscht man live Sendungen nur noch vor und das auch teilweise im Mantel.
Schade drum. Ich frage mich was man sich als nächste Täuschung der Hörer einfallen lässt.
Problem ist, dass das ganze Konzept nicht mehr funktioniert. Große Lokalradios überleben noch, aber die kleineren Sender sind ja eigentlich nur noch auf Sparflamme. Selbst Radio Wuppertal ist derart eingestampft worden, dass es eigentlich auch direkt mit anderen Lokals fusionieren kann. Vergleicht man beispielsweise sie mit Radio Essen oder Radio Köln, liegen da Welten zwischen. Vielleicht sollte man lieber Regioradios anbieten und die starken Lokals noch senden lassen. Dazu ein 2. Programm, was gleichen Inhalt sendet, aber mit älterer Musik (aber jünger als Mixtape).

Diverse Radiosender wie Radio Essen, Radio Köln, Radio Bochum usw. Wechseln jetzt auch auf UKW bei schlechtem Signal und haben die gleiche Kennung
 
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Vielleicht sollte man lieber Regioradios anbieten und die starken Lokals noch senden lassen.
Wer ist denn "man"? Und wieviele sind "man"?
Vergleicht man beispielsweise sie mit Radio Essen oder Radio Köln, liegen da Welten zwischen.
...und trotzdem haben Essen und Köln grottige Reichweiten innerhalb des Verbundes. "Viel" ist oft nicht mehr.
Vielleicht sollte man lieber Regioradios anbieten und die starken Lokals noch senden lassen. Dazu ein 2. Programm, was gleichen Inhalt sendet, aber mit älterer Musik (aber jünger als Mixtape).
Warum? Wenn sich die Menschen abwenden, gibt es oft Gründe. Wer in 10 Jahren 30-40% seiner Reichweite verliert, soll jetzt mit einem politischen Modell aus der Vergangenheit mit sozistischen Methoden in die Zukunft gerettet werden? Geht's noch? Die haben fertig und diese Morocuttis, Peltzers & Co. beschleunigen den Niedergang mit ihrer Mischung aus selbstgefälliger Ahnungslosigkeit und Aktionismus doch nur noch. Die Einsparkreativität in Form von Funkhauseritis und Entlokalisierung und hilflosen Mixtapes sind doch nur noch letzte Zuckungen. Und die benannten Akteure merken es nicht einmal. Aber sehen wir doch einmal die Chancen: Es wird etwas Neues entstehen, wenn der Lokalfunk noch den Rest selbst bschafft, was die Hörerabgänge noch nicht vollbracht haben. Wenn der Hörermarkt das nicht mehr will, dann ist das so. "Der" Hörer ist ja nicht weg. Er ist nur woanders, wo er sich besser aufgehoben fühlt. Und 30-40%, die ihm in den letzten 10 Jahren den Rücken zugewandt haben, ist halt eine Ansage. Dies beschreibt eindrucksvoll den Niedergang des Lokalfunks, ohne dass die Menschen etwas vermissen oder das Radioabendland untergeht.
 
Wer ist denn "man"? Und wieviele sind "man"?

...und trotzdem haben Essen und Köln grottige Reichweiten innerhalb des Verbundes. "Viel" ist oft nicht mehr.

Warum? Wenn sich die Menschen abwenden, gibt es oft Gründe. Wer in 10 Jahren 30-40% seiner Reichweite verliert, soll jetzt mit einem politischen Modell aus der Vergangenheit mit sozistischen Methoden in die Zukunft gerettet werden? Geht's noch? Die haben fertig und diese Morocuttis, Peltzers & Co. beschleunigen den Niedergang mit ihrer Mischung aus selbstgefälliger Ahnungslosigkeit und Aktionismus doch nur noch. Die Einsparkreativität in Form von Funkhauseritis und Entlokalisierung und hilflosen Mixtapes sind doch nur noch letzte Zuckungen. Und die benannten Akteure merken es nicht einmal. Aber sehen wir doch einmal die Chancen: Es wird etwas Neues entstehen, wenn der Lokalfunk noch den Rest selbst bschafft, was die Hörerabgänge noch nicht vollbracht haben. Wenn der Hörermarkt das nicht mehr will, dann ist das so. "Der" Hörer ist ja nicht weg. Er ist nur woanders, wo er sich besser aufgehoben fühlt. Und 30-40%, die ihm in den letzten 10 Jahren den Rücken zugewandt haben, ist halt eine Ansage. Dies beschreibt eindrucksvoll den Niedergang des Lokalfunks, ohne dass die Menschen etwas vermissen oder das Radioabendland untergeht.
„Man“ sind die Verantwortlichen und die Veranstalter der jeweiligen Lokalsender.

Wenn man nach Deiner Ansicht nach nur noch Quote mit dem Rahmenprogramm bringt, kann man alles direkt einstampfen.

Ich kenne nicht die aktuellen Zahlen von Radio Essen, Radio Köln, usw. aber immerhin bringen sie lokale Themen und sind erfolgreicher als ein Radio EN.

Wenn man überleben will, muss man schauen, wie man die Hörer bindet. Der WDR macht es mit Generationenprogramme. Warum dann ich nicht der Sendeverbund von Radio NRW. Mit Radio Mixtape wird.man nicht viel Quote einfahren, da die Menschen vom Lokalradio auch weiterhin lokale Infos hören möchten.
 
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