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Dortmund 11B wurde erst so um 11 Uhr aufgeschaltet. Ganz ohne irgendwelche Zeremonien. Der Multiplex bietet 11 "gleichgeschaltete" - wenn auch neuerdings sehr asynchrone - Lokaldudler und sonst nix. Also leider noch keinen echten Mehrwert. Schade. Der Mux wird aber bestimmt der "HIT"Die ersten Lokaldudler sind jetzt über DAB+ zu empfangen!
Da sieht es in OWL dann wohl anders aus, wenn man jetzt Antenne Schlager als neues Programm auf der Skala hat. Hoffe Nius kommt noch. Auch Planet Radio oder Hitradio ffh wären hier ganz nett. Ist Antenne NDS auch in OWL dabei? Ich kann den OWL-Sender hier nicht empfangen. Auch die Ensembles aus Düsseldorf/Essen kommen hier nicht rein. Anbei ein Screenshot vom Dortmund-"Murx"... Slideshow läuft leider nicht.Antenne Schlager ist mit an Board!
Das ist ja nichts neues. Allerdings hat der DAB-Hörer nunmehr die Gelegenheit direkt zu vergleichen um festzustellen, dass das Lokalradio ja doch gar nicht so lokal ist, wie man das immer vorgaukelt. Auf UKW gab es ja kaum Overspill.Viel Mehrwert bringen die Lokalradios allerdings nicht. Bei fast allen läuft das gleiche Mantelprogramm, das dann nur zur Werbung und den Nachrichtenblöcken auseinandergeschaltet wird.
Im Rauschfunkband vielleicht oder in einem anderen Funzel-Bourquet?? (welches sollte das sein?) dann. Im 11B ist es definitiv zur Zeit nicht! Siehe Scan von 11B von 15:28 Uhr.Radio Herne ist definitiv dabei.
Da gebe ich dir Recht! Kann doch gar nicht besser sein. Vor allem sind viele tolle Angebote nur einen Zapp weit entfernt. Endlich brechen im Hörfunk im ehemaligen "UKW-Naturschutzgebiet NRW" neue Zeiten an. Jetzt müsste nur noch langsam der Rauschfunk eingestellt werden. Mag zukünftig der bessere Sender gewinnen. Wettbewerb fördert Programmqualität und Vielfalt. Was allerdings in NRW wirklich fehlt, sind Bürgersender. In DAB+ wäre dies erstmals nach dem hessischen oder niedersächsischem Vorbild umsetzbar gewesen. Das wäre wirklich echte Vielfalt dann gewesen, auch wenn einige Sendungen vielleicht nicht "professionell" sind.Allerdings hat der DAB-Hörer nunmehr die Gelegenheit direkt zu vergleichen um festzustellen, dass das Lokalradio ja doch gar nicht so lokal ist
Radio Herne ist jetzt im Niederrhein-Mux. Finde ich auch etwas seltsam und sollte besser in den Südwestfalen-östliches Ruhrgebiet-Mux wechseln.Im Rauschfunkband vielleicht oder in einem anderen Funzel-Bourquet?? (welches sollte das sein?) dann. Im 11B ist es definitiv zur Zeit nicht!
Lustig. Dann sendet man in einem Multiplex, der gar nicht vor Ort richtig zu empfangen ist. Wenn dem so wäre und Niederrhein "Ortssender" ist, könnte Vest ja auch dahin wechseln, so dass in dem Dortmunder Netz noch etwas mehr Platz für echte Vielfalt entsteht. Aber scheint ja egal zu sein, wo man sendet und ob man auch die Hörer vor Ort erreicht. Sind eigentlich in irgendeinem dieser lokalen Multiplexe neue "lokale" Startups am Start? Wäre doch wirklich toll, wenn endlich auch mal neue Anbieter aus NRW für NRW senden würden.Radio Herne ist jetzt im Niederrhein-Mux.
Wieso sollte er? So kann man sich wenigstens noch Programme in unverklirrt anhören, ohne auf eine Netzwerkverbindung angewiesen zu sein. Der Inhalt würde mit Wegfall wohl kaum anders / „besser“.Jetzt müsste nur noch langsam der Rauschfunk eingestellt werden.
Sicher, das das UKW-Signal heute nicht auch totkomprimiert über das WWW zugeführt wird? Darf doch alles nix mehr groß kosten. Glaube nicht, dass ein Mini-Sender noch kostenintensive Modulationsleitungen unterhält. Die Musik im Radio ist ohnehin schon akustisch verbogen, weil die Festplattenspieler garantiert ebenfalls datenreduziert arbeiten. Ob mit MP2 oder MP3 oder einem anderen Codec. Echter Radiosound kommt auf UKW nur bei komplett analoger Kette zustande und wenn das Ausgangsprodukt gut und unverbogen ist. Am Besten direkt aus dem CD-Player oder Plattenspieler ins Mischpult. Aber viele Sender sind doch heute gar nicht mehr in der Lage, wirklich live zu senden. Diese Zeiten scheinen selbst im Lokalfunk vorbei zu sein. Doppelter Boden und computergesteuerte Vorproduktion ist in. Sie reduziert Kosten, Arbeitsplätze und Funkhäuser. Außerdem fällt der oft matschige bis nach Plastik klingende Computer-Sound bei den "lustigen Dudelfunkmusikanten", die auf jedem Sender immer mit den gleichen Songs aufspielen, gar nicht auf, weil man diese Musik gar nicht anders als aus dem Radio oder Spotify (alles datenreduziert) kennt. Da liegt die Messlatte bei bekannten Oldies, die man vielleicht auch selbst in der LP- oder CD-Sammlung hat, schon höher, wenn es plötzlich in den künstlichen Plastik-Höhen klirrt.Und wer sich daran erfreuen möchte, dass seine 128 kbps mp3-Sammlung von 1995 besser klingt als Radio, der kann ja gerne DAB+ nutzen, was stört da analoge UKW?
Ja, sicher, dass es das bei relevanten Sendern nicht wird. PCM, oder höchstens apt-x mit 320 kbps.Sicher, das das UKW-Signal heute nicht auch totkomprimiert über das WWW zugeführt wird?
Doch, darf es, wenn es nützt.Darf doch alles nix mehr groß kosten.
Zum großen Glück gibt es nicht nur „Mini-Sender“, ganz davon abgesehen, dass man alles, was an Oberhausen hängt, so nicht bezeichnen kann (siehe Thema des Fadens).Glaube nicht, dass ein Mini-Sender noch kostenintensive Modulationsleitungen unterhält.
Nein. Einerseits gibt es Sender, die reines PCM verarbeiten, andererseits sind Datenbanken schlechtestenfalls (!) in Layer 2, 256 kbps aufgebaut. Das ist Welten von den mageren Bitraten auf DAB+ entfernt, wenn nicht gar Galaxien.Die Musik im Radio ist ohnehin schon akustisch verbogen, weil die Festplattenspieler garantiert ebenfalls datenreduziert arbeiten. Ob mit MP2 oder MP3 oder einem anderen Codec.
Nein. Es ist unerheblich, ob die Übertragung analog oder digital linear/ datenreduziert erfolgt, solange bei letzterem eine Bandbereite garantiert wird, bei der Codecs effizient arbeiten können. Bei AAC wäre das bei einer Zuführung 192 kbps.Echter Radiosound kommt auf UKW nur bei komplett analoger Kette zustande und wenn das Ausgangsprodukt gut und unverbogen ist.
Nein. Wenn die Datenbank, aus der abgespielt wird, linear oder in sehr hohen Datenraten gehalten ist, ist das völlig unerheblich. Der Plattenspieler macht sicher eine angenehme Färbung, die man aber auch aufnehmen und dann wiedergeben kann, ohne dass sich die Platte im Moment des Ausspielens drehen muss. Kann man schön Blindtesten: kommt‘s von Schallplatte oder ist es eine Aufnahme der Schallplatte, für die Aufnahme abgespielt auf dem gleichen Plattenspieler und mit einigermaßen tauglicher Hardware mitgezeichnet?Am Besten direkt aus dem CD-Player oder Plattenspieler ins Mischpult.
Kann so auch nicht stehen bleiben, da viele etablierte Sender es durchaus können, ausnahmslos auch alle NRW-Lokalen; auch, wenn es aus Kostengründen nicht mehr gemacht wird.Aber viele Sender sind doch heute gar nicht mehr in der Lage, wirklich live zu senden. Diese Zeiten scheinen selbst im Lokalfunk vorbei zu sein. Doppelter Boden und computergesteuerte Vorproduktion ist in. Sie reduziert Kosten, Arbeitsplätze und Funkhäuser.
Falsch, auch in BW sind noch nicht alle UKW-Programme auf DAB+ vertreten.
Ich werde sie in dem jetzigen Zustand nicht vermissen.Laut Nachbarforum wird die Oldieantenne Ende des Jahres den NRW Mux verlassen.
Radio Vest wechselt doch in Münsterland Mux, sobald er auf Sendung gehtLustig. Dann sendet man in einem Multiplex, der gar nicht vor Ort richtig zu empfangen ist. Wenn dem so wäre und Niederrhein "Ortssender" ist, könnte Vest ja auch dahin wechseln, so dass in dem Dortmunder Netz noch etwas mehr Platz für echte Vielfalt entsteht. Aber scheint ja egal zu sein, wo man sendet und ob man auch die Hörer vor Ort erreicht. Sind eigentlich in irgendeinem dieser lokalen Multiplexe neue "lokale" Startups am Start? Wäre doch wirklich toll, wenn endlich auch mal neue Anbieter aus NRW für NRW senden würden.
Ja die Aussage ist ja auch korrekt. NRW hat das ein bisschen schlauer gemacht als in BaWü. Es ist halt eine Frage der Kosten ob ich das ganze Land nehmen muss oder eine einzelne Kachel. Der Mehrwert für einen Lokalsender im Land gehört zu werden ist oft nicht gegeben.Die Situation ist mir selbstverständlich bekannt.
Nichts desto trotz war und ist die Aussage die er so getroffen hat falsch.
Ok, das ist dann was anderes. Das war mir nicht bewusst. Hätte gedacht, dass Dortmund dort genauso gut oder besser geht.Radio Herne im Niederhein-Mux macht für Herne mehr Sinn. Der Mux läuft in der Stadt viel stabiler, als der Südwestfalen-Mux. Auch im Haus ist der Niederrhein-Mux überall zu empfangen, der Südwestfalen-Mux ist in-house grenzwertig.
Für die Herner Pendler macht es wahrscheinlich auch mehr Sinn:
Das ist mal wieder weder Fisch noch Fleisch: In ihren eigentlichen Kerngebieten kommen die Sender kaum an, dafür strahlen sie fröhlich bis tief nach Rheinland-Pfalz und Hessen hinein. Lokalfunk ad absurdum geführt. Warum hat man es nicht geschafft, echte lokale Mini-DAB+-Inseln dort aufzubauen, wo heute auch die UKW-Sender stehen? Small Scale DAB wäre dafür wie gemacht gewesen – technisch simpel, deutlich günstiger und vor allem lokal kontrollierbar. Stattdessen zahlen die Lokalsenderchen nun für riesige Verbreitungsgebiete, über die sie gesetzlich gar nicht berichten dürfen und in denen sie schlicht keine Relevanz haben. Ein schlechter Witz. Ein Small-Scale-Netz hätte problemlos vom jeweiligen Sender selbst betrieben werden können: eine VHF-Antenne aufs Kreis- oder Rathausdach, ein Low-Power-Sender, ein Linux-PC – fertig ist der Lokalfunk 2.0. Günstig, effizient und wirklich lokal. Ganz nebenbei hätte man so auch nicht-kommerzielle lokale Spartenprogramme integrieren können – vergleichbar mit dem legendären „City-Radio“. Vielfalt statt Einheitsbrei. Doch stattdessen entschied man sich wieder für die große, teure Lösung mit maximaler Ineffizienz.Leider nicht, Dortmund schwächelt in Bochum und Herne schon enorm.
Hast du mal HD Radio im Einsatz erlebt? Reichweite deutlich geringer als analog, klanglich genauso grausam wie DAB+, analog ein Rauschteppich bis 200kHz ober- und unterhalb, stört also in unserem vollen UKW-Band auch analoge Nachbarkanäle.Für den Lokalfunk wäre das US-System HD Radio ohnehin die deutlich klügere Wahl gewesen. Digital einfach unhörbar auf das bestehende UKW-Signal aufgesattelt, ein Sender – zwei Systeme. Je nach Ausbaustufe sogar bis zu drei digitale Programme über eine einzige UKW-Frequenz. Effizienter geht es kaum. Auch DRM wäre technisch überlegen gewesen, da es auf praktisch allen analogen Sendern funktioniert. Doch beides wurde zugunsten des politischen Schnellschusses DAB+ kaltgestellt.
Denn DAB+ hat seine grundlegenden Probleme bis heute nicht gelöst: begrenzte Reichweite, hohe Störanfälligkeit, miserable Konvergenz. Dazu kommt der oft künstlich klingende Hochtonbereich. UKW mag rauschen, aber es bricht nicht zusammen. Bei einer Störung knackt es – bei DAB+ herrscht schlicht Funkstille.