Radioempfang Österreich

Leider wohl nur Ö3. Was ist mit Ö1 und FM4?
die wird es zumindest in diesem Mux nicht geben. Für den ORF ist MUX4 reserviert und das ist ein Pilot. Ich bin mir auch nicht mal sicher ob der ORF in diesem Mux dauerhaft senden dürfte.

Der ORF muss alles erstmal testen und testen und testen…
Der ORF hat ganz andere Verpflichtungen als ein kronehit oder 88.6 oder OE24. Die Privatsender können sich die wirtschaftstarken Regionen rauspicken. Der ORF muss eine breitere Verbreitung sicherstellen. Mir den aktuellen Mux wäre der ORF nicht mal ansatzweise in der Lage UKW zu ersetzen.

:rolleyes:

Es gibt ja schließlich noch keinerlei Erfahrungen mit DAB+… :wow:
Das hat damit nix zu tun oder fändest du es lustig, wenn eine Geisterfahrer-Warnmeldung unterwegs abbricht weil es ein Loch bei der DAB Versorgung gibt?
Es ist ja immerhin ein Anfang, bislang hat der ORF gemauert ohne Ende...
Der ORF braucht da nicht ihne Grund noch ein paar DAB Sender mehr und das muss nun eben auch gemessen werden.
Dann gibts jede Menge Tunnel in denen der Verkehrsfunk funktionieren muss.

So nebenbei: Ö3 ist für den Katastriophenfall der offizuelle Sender, daher muss dann auch alles redundant aufgebaiut werden..
Das hört sich banal an, ist es aber nicht. Dem ORF kann man in der Tat nachsagen, er habe bewusst DAB verschleppt. Das ist ja auch keine Geheimnis: man mag kein DAB+ aus Angst Frequenzen abgeben zu müssen und weil man lieber 5G forcieren möchte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dass es noch Empfangslücken gibt ist doch hinlänglich bekannt. Klar, dass der Versorgungsgrad deshalb noch lange nicht mit UKW mithalten kann.

Es ist sehr zu begrüßen, dass der ORF seine jahrelange Blockade endlich aufgibt.
Vielleicht kann so der DAB-Netzaufbau endlich Fahrt aufnehmen mit dem ORF als Motor, so wie in Deutschland das Deutschlandradio der Motor für den Ausbau des 1. Bundesmuxes war.

Ich meine einfach, dass der ORF dazu stehen sollte, dass er eine falsche Entscheidung nunmehr korrigiert. Einen Fehler einzuräumen zeugt immer von Größe.
 
Dass es noch Empfangslücken gibt ist doch hinlänglich bekannt. Klar, dass der Versorgungsgrad deshalb noch lange nicht mit UKW mithalten kann.
deswegen testet man wohl erstmal mit einem Programm und zeigt guten Willen

Es ist sehr zu begrüßen, dass der ORF seine jahrelange Blockade endlich aufgibt.

Es ist nur ein Pilotversuch nicht mal im vorgesehenen Mux. Da waren genug CUs frei und die ORS ist ja im Hause.
Ich würde nicht von Blockade aufgeben reden. Das wäre der Fall wenn man die anderen Programme auch aufgeschaltet hätte um alle Hörerschichten zu erreichen. Platz wäre genug da, aber da fehlt wohl der Wille.


Vielleicht kann so der DAB-Netzaufbau endlich Fahrt aufnehmen mit dem ORF als Motor, so wie in Deutschland das Deutschlandradio der Motor für den Ausbau des 1. Bundesmuxes war.
Deutschlandradio hatte nie eine gute UKW Versorgung und dann strategisch auf DAB gesetzt und viel Geld in den Aufbau gesteckt. Der ORF hat eben UKW mehr als genug, der braucht nicht den Motor für DAB spielen. Das machen die Privatsender - es ist also total umgekehrt wie hier in DE.

Ich meine einfach, dass der ORF dazu stehen sollte, dass er eine falsche Entscheidung nunmehr korrigiert. Einen Fehler einzuräumen zeugt immer von Größe.
Also wenn der Weihnachtsmann dann noch diese Erklärung mit dem Osterhasen überbringt...
Sowas wird wohl nicht passieren - im Gegenteil... ich dene der ORF testet, stellt dann fest "nette Technik aber nicht reif". Da ein eigener Mux mehr kostet als gerade der Pilot glaube ich kaum an eine Inbetriebnahme des eigenen MUXes vor 2027.
 
Angesichts dessen, dass DAB+, für mich überraschend, doch wirklich mehr Vielfalt gebracht hat, freut es mich durchaus, dass auch der ORF diese Technik nutzt.
Im Endeffekt kann man aber den Vorpostern schon zustimmen. Da ohnehin nur kombinierte DAB+/UKW Radios verwendet werden, hat auch hier der ORF weiterhin den Vorteil der super ausgebauten UKW Senderketten und wenn vorerst wirklich am DAB+ Netz nichts ausgebaut wird, ist DAB+ für den ORF eben bestenfalls zweitrangig.

Die Spielereien beim Sendernamen, um möglichst weit oben gelistet zu werden, sollte man den Sendern aber abdrehen.
 
@Applepie:
Du hast mit deiner Analyse bestimmt recht.

Ich meine aber halt, dass der ORF als ÖRR irgendwie doch auch die Pflicht hat, technische Entwicklungen, hier eben DAB+, zu fördern, anstatt auszubremsen.

Es ist doch irgendwie absurd, dass Österreich ein gut ausgebautes DVB-T2-Sendernetz hat und bei DAB+ in den Seilen hängt.

Und wenn der ORF noch Hilfe bei der Sendernetzplanung braucht, braucht er nur in die Schweiz zu schauen. Dort weiß man, wie man ein Hochgebrirgsland flächendeckend versorgt.
 
Im Endeffekt kann man aber den Vorpostern schon zustimmen. Da ohnehin nur kombinierte DAB+/UKW Radios verwendet werden, hat auch hier der ORF weiterhin den Vorteil der super ausgebauten UKW Senderketten und wenn vorerst wirklich am DAB+ Netz nichts ausgebaut wird, ist DAB+ für den ORF eben bestenfalls zweitrangig.

DAB ist an sich eine tolle Sache, ich bekomme Sender, die ich sonst nie auf UKW empfangen kann. Bei UKW war es EIN Sender, der EIN Programm verbreitet hat. Bei DAB hat es eben Platz für 16 Sender (oder mehr). Damit die Kosten tragbar bleiben, versucht man soviel wie möglich zu belegen.

Für uns Hörer hat es eben den Vorteil: Programme ohne Ende. So 3-4 Muxe bekommt man überall also 60-70 Programme und da ist für jeden was dabei.

Für die Sender sieht das anders aus: sie haben plötzlich Wettbewerb und der Kuchen wird nicht kleiner. Sie müssen auf DAB um den Platz nicht zu verlieren und zahlen dann für ein grösseres Gebiet als notwendig. Bsp: BaWü - da bekommt man fast alle Lokalsender an jeder Ecke und weit über BaWü hinaus (Scheiz, Österreich, Bayern., Hessen..)

Daheim ist DAB eine tolle Sache im Auto habe ich leider noch viel zu viele Abbrüche auch auf Autobahnen und dann gehe ich doch wieder auf UKW. Ja da ist der Empfang ab und zu verrauscht - aber er ist da.
Die Spielereien beim Sendernamen, um möglichst weit oben gelistet zu werden, sollte man den Sendern aber abdr
Das ist so eine Hase-und-Igel Spiel. Man sollte Regeln haben, die für alle gelten:
Sendername beginnt mit einen Buchstaben A-Z bzw. 0 bis 9 wenn der Sender so heisst (wie 80s80s), keine Sonderzeichen am Anfang dann hört der Unsinn auf:-)
Das ist ähnlich wie Firmen die AAAAAxxx heißen um möglichst oben im Telefonbuch zu stehen...



@Applepie:
Du hast mit deiner Analyse bestimmt recht.

Ich meine aber halt, dass der ORF als ÖRR irgendwie doch auch die Pflicht hat, technische Entwicklungen, hier eben DAB+, zu fördern, anstatt auszubremsen.

Ach je, die ganze ÖR (ARD/ZDF/ORF/SRF) haben z.B. das IRT beerdigt, wobei die Hauptschuld bei der ARD und mangelhafter Kontrolle bestand. Da wurde eine Talentschmiede für neue Technik mit viel know-how ohne mit der Wimper zu zucken abgewickelt..

Und wenn der ORF noch Hilfe bei der Sendernetzplanung braucht, braucht er nur in die Schweiz zu schauen. Dort weiß man, wie man ein Hochgebrirgsland flächendeckend versorgt.

Das know-how ist in der ORS vorhanden - früher gab es coole blogs bei Technikeinsätzen. Aber wenn man Möglichkeiten sucht, etwas zu verzögern findet man das.. Genau dies tut der ORF. Man weiß dort ganz genau: man kommt um DAB nicht drumrum, aber man kann ja versuchen, die Sache so weit wie möglich rauszuziehen. Genau das scheint die Taktik vom ORF zu sein.

Ja müsste, sollte, könnte... alles richtig. Aber dies ist eine Angelegenheit der Politiker in AT, wir können hier nur staunend zuschauen.

Aber auch mit know-how dauert es eben auch so ein Netz hochzufahren. Da reden wir dann doch über Monate und nicht Wochen.
Man braucht Sender, Antennen, Anbindung, Gutachten RTR usw...

Für die Privatsender "reicht" es erstmal die Ballungsgebiete zu versorgen. Der Impuls für einen Ausbauplan kommt nur, wenn entweder die Privatsender auch jeden Fleck erreichen wollen oder der ORF massiv bei DAB einsteigt. Die Privatsender haben keine Geld zu verschenken und der ORF will gerade nicht mehr.
 
Angesichts dessen, dass DAB+, für mich überraschend, doch wirklich mehr Vielfalt gebracht hat, freut es mich durchaus, dass auch der ORF diese Technik nutzt.
Im Endeffekt kann man aber den Vorpostern schon zustimmen. Da ohnehin nur kombinierte DAB+/UKW Radios verwendet werden, hat auch hier der ORF weiterhin den Vorteil der super ausgebauten UKW Senderketten und wenn vorerst wirklich am DAB+ Netz nichts ausgebaut wird, ist DAB+ für den ORF eben bestenfalls zweitrangig.

Die Spielereien beim Sendernamen, um möglichst weit oben gelistet zu werden, sollte man den Sendern aber abdrehen.

Mein VW Autoradio hat die Funktion Automatischer Wechsel DAB - FM.

Hat ö3 über DAB+ einen Ausfall, wird über UKW ausgeglichen.

Das merkt man gar nicht.
Ich sehe es nur im Display das dann Ö3 FM steht.
 
Das wollt ich hier heut in der Runde fragen:
nachdem Ö3 via UKW ja eine andere (RDS)-Kennung nutzt, funktioniert hier tatsächlich der Wechsel DAB+/UKW und retour ohne Probleme?
Beim Soundportal gestern hat dies gut geklappt, auch bei Energy (NRJ nutzt ja beide Male gleiche Kennungen, beim Soundportal bin ich grad unsicher, glaub aber, dass auch hier nur bei DAB+ ein vorangestelltes Rufezeichen ist). Hier merk ich immer nur den Unterschied in der Lautstärke bei meinem Auto.
 
Das wollt ich hier heut in der Runde fragen:
nachdem Ö3 via UKW ja eine andere (RDS)-Kennung nutzt, funktioniert hier tatsächlich der Wechsel DAB+/UKW und retour ohne Probleme?
Beim Soundportal gestern hat dies gut geklappt, auch bei Energy (NRJ nutzt ja beide Male gleiche Kennungen, beim Soundportal bin ich grad unsicher, glaub aber, dass auch hier nur bei DAB+ ein vorangestelltes Rufezeichen ist). Hier merk ich immer nur den Unterschied in der Lautstärke bei meinem Auto.
Selbstverständlich funktioniert das unabhängig von der Bezeichnung (Label). Es wird durch die Service ID gesteuert, bei RDS ist es der PI Code. Und beides ist A203, auch in Südtirol.

Lautstärke ist ein eigenes Kapitel ...

Aber den Zeitversatz zwischen DAB und UKW (falls DAB unter einem gewissen Pegel fällt oder zu schlecht wird) können in der Regel die Autoradios fast unhörbar ausgleichen.
 
Kann ich genau so bestätigen!
technisch klappt das sicher (gleiche ID) aber ist oft unhörbar.,..
aber wie andimik korrekt schreibt:

Aber den Zeitversatz zwischen DAB und UKW (falls DAB unter einem gewissen Pegel fällt oder zu schlecht wird) können in der Regel die Autoradios fast unhörbar ausgleichen.

DAB hängt UKW hinterher und beim Wechsel UKW -> DAB kann das klappen je nach Versatz, umgekehrt fehlt eben was. Kenwood hatte das Feature als einer der ersten Hersteller und die Umschaltung selber klappt in bede Richtungen aber man muss ja zwischenspeichern und der Speicher war zu klein für DAB-> UKW.
Das Radio muss ja im Hintergrund dann xx sec mitspeichern und dann beim Wechsel das ausgleichen. In die Richtung DAB -> UKW fehlt halt immer was.

Irgendwann nervt das und man bleibt dann doch bei einem Weg (DAB oder UKW). Hinzu kommt dann eben noch die Lautstärke, die teilweise sehr unterschiedlich ausfällt. Auch das könnte man sicher halbwegs ausgleichen, wenn die Radiosoftware entsprechend intelligent wäre.

In schwierigen Ländern wie Österreich ist eben UKW noch eine Weile unverzichtbar. Es gibt zwar eine Pflicht für digitale Radios (also DAB) in der EU, aber wohl keine mehr für analoge Radios. Ich fände beides wichtig, der Chip ist meist eh verbaut und aus Schweden will wohl zumindest auch eine Verpflichtung auch für analoge Radios auf den Weg bringen.
 
Ich hatte vorher einen Kenwood (als es in Österreich noch kein DAB+ gab), und es klappte ohne Versatz bei den Slowenen (die ja seit September 2016 DAB+ haben), egal in welcher Richtung, also DAB+->UKW->DAB+.

Das Radio muss ja im Hintergrund dann xx sec mitspeichern und dann beim Wechsel das ausgleichen.

Nein, Puffern ist technisch gar nicht nötig. Der Kenwood hat einfach eine kurze Pause gemacht, um es auszugleichen. Das Radio musste ja nur zwei Audiosignale überprüfen und den Versatz bestimmen.

Mein Passat macht etwas, was für mein Musikerohr etwas Ungewohntes ist: Das Autoradio (MIB3) verlangsamt oder beschleunigt das Audio, um es auszugleichen. Sprich: Die Tonhöhe ändert sich. Für Otto Normalo kein Problem, aber es ist so, als ob (mitten im Lied) ein Pitch-Regler (wie bei einem Keyboard) 1-3% nach oben geschoben wird und dann wieder losgelassen wird.

Daher hab ich beim Start von Radio Austria mich immer gewundert, warum deren Songs manchmal so leiern (und immer nur, wenn ich gerade erst auf deren Programm geschaltet habe). Nach wenigen Sekunden war der Spuk vorbei. Erst mit der Zeit habe ich den Trick durchschaut und die Schuld lag nicht am Radioveranstalter.

Nicht vergessen: Es gibt tatsächlich auch Simulcast-Programme, bei denen DAB+ schneller ist als UKW. Das ist dann der Fall, wenn UKW über das Handynetz kommt und dann noch gepuffert wird.

Und manche UKW-Umsetzer von OE24 sind schlecht synchronisiert (zB in Oberösterreich oder in Kärnten), denn das müsste manuell gemacht werden, weil OE24 hier zu knausrig mit der Hardware ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber den Zeitversatz zwischen DAB und UKW (falls DAB unter einem gewissen Pegel fällt oder zu schlecht wird) können in der Regel die Autoradios fast unhörbar ausgleichen.
Absolut. War eigentlich auch ein Punkt, der mich überrascht hat. Das funktioniert wirklich gut.
Wie erwähnt: die unterschiedliche Lautstärke zwischen DAB+ und UKW ist etwas störend - aber teils sind auch die DAB+ Sender untereinander nicht gleich laut.
 
Es wurde bei Stadtradio 1 anscheinend am 24.12. eine zuvor als Test schon benutzte Frequenz aus Niederösterreich (Korneuburg) kurzzeitig eingeschaltet, die bis nach Wien empfangbar war. Ob dies als regulär angemeldeter Test geschehen ist, ist unbekannt.
 
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Es wurde bei Stadtradio 1 anscheinend am 24.12. eine zuvor als Test schon benutzte Frequenz aus Niederösterreich (Korneuburg) kurzzeitig eingeschaltet, die bis nach Wien empfangbar war. Ob dies als regulär angemeldeter Test geschehen ist, ist unbekannt.

Gibt es für diese Beobachtung eigentlich belegbare Quellen oder wird hier bloß etwas ungeprüft weitergegeben?🦜 🐭 Ich wäre vorsichtig damit, solche Behauptungen aufzustellen, wenn man nicht selbst vor Ort war oder offizielle Daten vorliegen hat.

Eventuell handelte es sich auch schlicht um ein technisches Problem bzw. eine Fehlschaltung. Soweit ich weiß, hat das Stadtradio 1 seine Technik extern ausgelagert und wird nicht vom Sender selbst betreut – da kann es bei Wartungsarbeiten oder Umstellungen durchaus mal zu unvorhergesehenen Signalen kommen, ohne dass ein tieferer Plan dahintersteckt.
 
Antenne Wien wechselte heute in den Citymux und an dessen Stelle kam im ORS Mux II NÖ Schlager Antenne. Beides von Fellner.

Aber dessen Homepage verspricht aber (bald??) österreichweit zu senden.

 
Den Schlager-Part auf DAB+ will man offenbar Radio Flamingo nicht ganz überlassen. Mal sehen, wer das besser kann. Eine Vermutung hätt ich schon.

Und wer neben Antenne Österreich und oe24 dann noch eine Antenne Nö oder Wien braucht, erschließt sich mir gar nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte vorher einen Kenwood (als es in Österreich noch kein DAB+ gab), und es klappte ohne Versatz bei den Slowenen (die ja seit September 2016 DAB+ haben), egal in welcher Richtung, also DAB+->UKW->DAB+.
in DE war es nicht "schön" anzuhören, egal ob das nur ÖR oder Privatsender waren.
UKW -> DAB war grade so ok umgekehrt fehlte einfach was.

Nein, Puffern ist technisch gar nicht nötig. Der Kenwood hat einfach eine kurze Pause gemacht, um es auszugleichen. Das Radio musste ja nur zwei Audiosignale überprüfen und den Versatz bestimmen.
und wenn was "fehlt" und DAB 10-30 sec hinterherhinkt...? Da kann das Radio versuchen irgendwo ein passendes Loch zu finden. WIE soll das dann gehen, wenn da zu viel fehlt ?

Nicht vergessen: Es gibt tatsächlich auch Simulcast-Programme, bei denen DAB+ schneller ist als UKW. Das ist dann der Fall, wenn UKW über das Handynetz kommt und dann noch gepuffert wird.
Ok sowas gibts, aber die ÖR führen das teilweise direkt zu. Bei Privatsendern bzw. Dienstleistern könnte es über IP gehen, allerdings erstaunlich gut und robust. DAB hängt halt ein bisschen hinterher.

In der Praxis verwende ich bei DAB only-Sendern DAB und bei gemischten Sendern eher UKW wo möglich, wenn ich im Sendegebiet bin.
 
Absolut. War eigentlich auch ein Punkt, der mich überrascht hat. Das funktioniert wirklich gut.
Wie erwähnt: die unterschiedliche Lautstärke zwischen DAB+ und UKW ist etwas störend - aber teils sind auch die DAB+ Sender untereinander nicht gleich laut.
Das mit der Lautstärke ist fällt extrem auf wenn man zb. die A9 entlang fährt. In den Tunneln gibt es nur UKW und das ständige hin und her schalten ist sehr störend.

Ich bin die Strecke bisher mit einem KIA e-niro (BJ2025) und einem Skoda Octavia (BJ2025) gefahren, die Umschaltung (bei Ö3) selbst funktioniert problemlos nur die beide eine Laustärken Differenz zwischen UKW und DAB haben.

Liegt sowas grundsätzlich am Empfangsgerät oder am Sender?
 
Also auf der A2 (Graz - Klagenfurt) ist mir das nicht aufgefallen. Ö3 hat keine Pegelunterschiede. Bin die Strecke bereits 3x seit der Aufschaltung gefahren.

Es kann natürlich auch am Radio liegen und muss nicht unbedingt senderseitig sein.
 
Seit heute läuft oe24 Radio auf 102,5 vom Hirschenstein wieder. In Sachen Empfangbarkeit ist mir eine kleine Besserung aufgefallen. Jedoch ist es trotzdem von Bernstein Richtung Oberwart auf der B50 eine Kracherei und ein Mix mit 102,4 HRT-HR 1. Ich setze so große Hoffnungen auf die 107,7 vom Hirschenstein, um eine bessere Versorgung vom Bezirk Oberwart herzustellen.
Richtung Pinkafeld werde ich diese Woche noch testen.
 
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