• Diese Kategorie ist für Diskussionen rund um die Programminhalte der Sender gedacht. Über Frequenzen und Empfang kann sich unter "DX / Radioempfang" ausgetauscht werden.

RTL macht neues bundesweites Radio - AKTUELLE Entwicklungen

Rechnungswesen, oder? 😜
Booooaaaah, bittere Kost am Mittwoch-Mittag.🥸🥳

Naja, also RTL ist ein Traditionsunternehmen, die haben eine Menge mit Luxemburg zu tun. Wenn der Konzern von dort kommt, sollte er seinen Namen durchaus behalten, das steht überhaupt nicht zur Debatte. Wenn jemand nicht weiß, wofür das "L" steht, erklärt man es ihm freundlich. Wo ist das Problem? Man kann auch am falschen Ende nach Sorgen suchen.
 
Für 90.000 Hörer pro Stunde reicht das Programm noch. Wahrscheinlich springt damit ein kleiner Gewinn raus.
mit einem konsequenten Oldieformat wie in den 90ern würde man sich jetzt deutlich von allem anderen abgrenzen.
Zu Zeiten des Oldie- und später des Softpop-Formats gab es zwar mehr Hörer, die waren aber im Schnitt deutlich älter.
Jetzt gibt es weniger, dafür jüngere Hörer. Und die Programmproduktion dürfte nahezu kostenneutral sein, ist ja nur noch ein 104.6-Verschnitt und kein eigenständiges Programm mehr.
Unterm Strich wird sich der Betrieb von RTL Radio bei der derzeitigen Tagesreichweite von über 1,1 Mio. Hörern immernoch ganz klar lohnen.
 
Mich würde mal interessieren wie die Moderatoren den Switch in einer Sendung machen.
Gestern waren die Livestreams etwa eine Minute Zeitversetzt, auf 104.6 lief auch eine andere Moderation inklusive Versprecher. Von daher wird das Programm für Berlin Live und das bundesweite VT sein - oder?
 
Es ist für so einen großen Medienkonzern aber schon ein ganz schönes Armutszeugnis, dass die meisten nationalen DAB+-Marken im Jahresvergleich 40 bis 70 % zulegen und RTL Radio in diesem Wachstumsmarkt gleichzeitig Hörer verliert. Auf mich wirkt das alles sehr ambitionslos, was das RTL Audio Center da so treibt – auch den schleichenden Verlust der Marktführerschaft in Berlin scheint man ja einfach so hinzunehmen.
 
auch den schleichenden Verlust der Marktführerschaft in Berlin scheint man ja einfach so hinzunehmen.
Das glaube ich eher nicht.....Arno steht erstmal für Kontinuität, aber nach der wiederholt schlechten letzten MA wurde auch dort am Sound gedreht...

RTL bundesweit hat leider für Berlin geschadet, weil man nebenher auch noch für das nationale Produkt produzieren soll.....Mit der gleichen Anzahl an MA....
 
Personell stellen sich ja auch einige Fragen. Natürlich wünschen wir ihm noch viele erfolgreiche Jahre bei RTL, aber wer ist denn der Nachfolger von Arno (*18.7.1962), wenn der mal nicht mehr will oder nicht mehr kann - oder nicht mehr soll? Jahrelang ist man davon ausgegangen, dass Hans Blomberg dann übernimmt. Aber der ist weg - und immerhin auch schon 48. Simon Kober mit seinen 53 wird es wohl auch nicht werden. Aber irgendeinen Plan B muss man ja haben ...
 
Unterm Strich wird sich der Betrieb von RTL Radio bei der derzeitigen Tagesreichweite von über 1,1 Mio. Hörern immernoch ganz klar lohnen.
Also frei nach dem Motto: „Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel“. Das Argument mit der „Platzhalterstrategie“ leuchtet mir ein und wenn man damit immerhin eine Reichweite von über 1 Mio. Hörern generiert, dann ist das schon beachtlich für ein Programm, welches im Grunde nur von der Festplatte kommt und mit diesem Format mehr als genug gewichtige Wettbewerber am Markt hat. Aber wie lange will man noch warten? Das „Sendersterben“ im Bereich der linearen Programme hat doch längst begonnen. Schnelles Internet zum Streamen ist auch hierzulande an fast jeder Ecke verfügbar, jedes moderne Autoradio lässt sich über Car Play etc. mit dem Netz verbinden und der Großteil der Menschen hat ein 5G-fähiges Smartphone mit unbegrenztem Datenvolumen in der Tasche. Vor 30 Jahren wollte man ja auf UKW schon einmal bundesweit „durchstarten“, was wohl an diversen (politischen) Gründen gescheitert ist. Stattdessen gab es weiter „omnipräsentes“ analoges Geplänkel auf Mittelwelle, Kabel, Astra und DSR als digitale Variante, die mich klanglich aber seinerzeit nicht überzeugt hat, bis diese Übertragungswege nach und nach beendet wurden. Damals haben diese ominösen evangelikalen „religiösen Programme“ wohl auch richtig Geld in die Kassen von RTL-Radio gespült. Und neben den Oldiefans sollen sich damals auch religiös interessierte Menschen eine Sat-Schüssel zugelegt haben, nur um diese Sendungen zu hören. Dafür wurde ja auch sogar teilweise das Oldiesender-Programm mitten im laufenden Titel ausgeblendet. Mag sein, dass die Verantwortlichen vorläufig noch am Programm festhalten, zumindest so lange es das Geld für DAB+ verdient und keine roten Zahlen schreibt.
 
Ich lese bei der MA bei RTL Radio eine Tagesreichweite von 376.000 Gesamt. Mache ich was falsch?

Gäbe für RTL Radio nur allein die Verbreitung über Internet, man könnted en Stecker ziehen und kaum jemand würde es merken. Bei MA Audio IP schenieden sie immer nur sehr schwach ab.
 
1,1 Millionen sind die täglichen Kontakte, also die aufsummierten Stundenreichweiten. Wer jeweils zwicken 7 und 8 Uhr, zwischen 13 und 14 Uhr sowie zwischen 17 und 18 Uhr RTL hört, wird dreifach erfasst.

Die 376.000 sind die Tagesreichweite, entsprechen auch tatsächlich 376.000 verschiedenen Personen, die den Sender hören.
 
Ich meine ja nicht, dass sie es jetzt noch sollen. Der Zug ist abgefahren. Da hätte man vor Absolut und Konsorten am Start sein müssen. Aber das hat man nicht für nötig befunden.
 
Einfach mal alle Hits der letzten 60 Jahren mit den heutigen Charts in einem Programm mischen. Man müsste es nur modern und mit Tempo präsentieren, das würde RTL Deutschland gut stehen. Sie könnten dann auch immer gleich kurze Geschichten zu den Interpreten aus deren Zeit erzählen. Und es müsste dann viel mehr Eigenwerbung geben damit das Programm bekannter wird.
 
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Einfach mal alle Hits der letzten 60 Jahren mit den heutigen Charts in einem Programm mischen. Man müsste es nur modern und mit Tempo präsentieren, das würde RTL Deutschland gut stehen.
Das glaube ich nicht. Und wenn so ein Format für "von 8 bis 80" funktionieren würde, hätten wir das schon seit 20 Jahren
Sie könnten dann auch immer gleich kurze Geschichten zu den Interpreten aus deren Zeit erzählen.
Als ob die Leute nach so was lechzen würde. Radio ist mehr als nur Musik und die Geschichten darum.
Und es müsste dann viel mehr Eigenwerbung geben damit das Programm bekannter wird.
Da hast du recht. Problem ist, dass RTL an 3 Märkten regionale und profitablere Marken unter auch dem Label RTL hat. Ähnliches gilt auch für NRJ.
RTL Radio müsste wie früher
Das "früher" bei RTL ist gescheitert.
 
Blitzer, Wetter und Verkehr hat RTL Radio ja auf den UKW-Frequenzen i Luxemburg. Daher kommen also immerhin rundt 1-2 Minuten pro Stunde aus Luxemburg und da sind die Medienwächter wohl zufrieden. Es wirkt so als ob RTL immer noch einige Angestellten i Luxemburg hat. Wirklich kostengünstig ist ja nicht. Julia Siegel z.B. macht ja nun schon seit zehn Jahren nur noch Wetter und Verkehr, und was der Stationsleiter Jaeger macht, weiss ich nicht. Vielleicht verkaufen sie gleichzeitig lokale Werbung?
 
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