Schwarzwaldradio bundesweit auf DAB+


RadioHead

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Da sollte man vielleicht erstmal sowas wie "Dasding-News" oder die "Njoy-News" kritisieren, die auch noch mit Gebühren finanziert werden. / Da verweise ich dann eher auf den Bildungsauftrag der ARD-Radiowellen. Sind sowas wie die "Dasding-News" eigentlich noch Nachrichten oder kann das weg?
Sollte das passieren, bist du der erste, der sich über die "dumme Jugend" aufregt, die keine Nachrichten mehr hört und völlig verblödet ist.

Thema Jugendradio und Nachrichten, auch auf Musiksender wie Schwarzwaldradio oder damals RPR Zwei anwendbar. Gehört Schwarzwaldradio nicht zu Radio Ohr? Können sie nicht wie damals RPR Zwei die Nachrichten vom Muttersender übernehmen? Bei oldie.fm hat früher der gleiche Mensch wie bei PSR die Nachrichen fünf Minuten später nochmal gelesen. Ist das noch so?

 
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Sieber

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@s.matze
Zu einem "Vollprogramm" gehören nun mal Nachrichten dazu. Machen gefühlt 98 % der sonstigen Sender, die sich ebenfalls als "Vollprogramm" definieren ja auch.
Und normalerweise strebt ein Sender einen Umschaltimpuls (wenn du News hören willst, schalte gefälligst um) nicht an.
Die Idee mit keinen Nachrichten oder mit Nachrichten immer mal wieder ist Quatsch. Und degradiert das Schwarzwaldradio auf das Nachrichteninformtionsniveau eines Webradiossnders.
Dass das die Hörer*innen vom Schwarzwaldradio explizit so wollen, glaube ich auch nicht. Oder gab es da einen Aufruf dazu?
 

Dr. Fu Man Chu

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Es ist immer ermunternd zu lesen, wie hier die Fahne vom anlog lineares Radiomachen hochgehalten wird.
  • Erstens kann man sich trefflich um die Qualität der zugkauften Nachrichten streiten. Schon lustig, wenn man die Station wechselt und den gleichen Sprecher*Innen hört.
  • Zweitens, wer einen Smartspeaker hat, hört dann Nachrichten wann er will und die Absatzexplosion bei Smartspeakern spricht für sich. Deshalb immer so Radio machen, wie es vor 40 Jahren war???
  • Drittens, i.d.R. passiert meist so wenig, dass die Nachrichten inhaltlich gesehen, sich lange Zeit wiederholen. Eine Sache, die sich am Vorabend ereignet hat, wird 24h wie eine Neuigkeit verkauft.
  • Viertens, wenn wirklich was wichtiges passiert, dann wird i.d.R. auf einen harten News Sender umgeschaltet.
  • Sechstens, langsam sollte sich auch in Deutschland rumgesprochen haben, dass auch Radiosender nach Funktionen genutzt werden.
Sorry, meint Nachrichten auf Privatsendern sind wichtig und essentiell, der hält auch McDoof für eine Restaurant in dem mit Liebe und Leidenschaft wirklich gekocht wird.

Auch wenn es darüber Null Mafo gibt, Verzicht auf Nachrichten sind ein Gewinn für musikorientierte Stationen. Die freiwerdenden Mittel und Kapazitäten sollten lieber in intelligente Wortbeiträge investiert werden. Hörer-Senderbedingung baut man mit qualifizierter Moderation auf. Also echte On Air Personalities und keine belanglose Wiki-Mod. Nur Menschen, die etwas zu sagen haben, haben Zuhörer.

In dem Sinn, ich gebe zurück an die angeschlossenen Funkhäuser. Charly - X-Ray -Foxtrott - over and out.
 

s.matze

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Es gehört einfach dazu, dass man den Hörer kurz und knapp über das aktuelle Weltgeschehen informiert.
Wer sagt das? Kretschmann?
Wo steht das? Staatsvertrag?
Und das kann der Moderator in seiner Live-Sendung nicht?

Informationen über aktuelle Ereignisse,
Und das kann der Moderator in seiner Live-Sendung nicht???

Nachrichten immer mal wieder
Das ist natürlich Unfug. Entweder ganz - oder gar nicht.
 
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Sieber

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Es ist immer ermunternd zu lesen, wie hier die Fahne vom anlog lineares Radiomachen hochgehalten wird.
Ist das Schwarzwaldradio genauso, wie die meisten Sender um die es hier geht...
  • Viertens, wenn wirklich was wichtiges passiert, dann wird i.d.R. auf einen harten News Sender umgeschaltet.
Muss man aber erst einmal mitbekommen haben, dass was passiert ist. Beim Schwarzwaldradio ggf. nicht möglich, wenn der Mod nicht darauf anspringt (und quasi zum Umschalten auf ein anderes lineares Medium oder ins Netz auffordert).
  • Sechstens, langsam sollte sich auch in Deutschland rumgesprochen haben, dass auch Radiosender nach Funktionen genutzt werden.
Z. B. die Funktion "richtiges" -wenn auch lineares- Radio vs. nahezu unbegrenzte Webangebote.
Und das kann der Moderator in seiner Live-Sendung nicht???
Bei so manchem MoShow-Mod kann ich mir das tatsächlich nicht vorstellen. Und generell jemand mit Ahnung von Musik muss nicht zwangsläufig die Ahnung vom aktuellen Weltgeschehen haben und das dann im Notfall moderieren kann.
 

Radiokult

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Muss man aber erst einmal mitbekommen haben, dass was passiert ist. Beim Schwarzwaldradio ggf. nicht möglich, wenn der Mod nicht darauf anspringt (und quasi zum Umschalten auf ein anderes lineares Medium oder ins Netz auffordert).
Eben, genau das ist der Punkt. Und dann übersieht der alte Chinese auch noch einen nicht ganz unwichtigen Fakt. Er scheint mir nämlich davon auszugehen, dass der geneigte Hörer über Stunden am Empfänger klebt. Das war aber vielleicht vor den erwähnten 40 Jahren so. Heute ist das bekanntlich anders. Insofern ist das mit den immer gleichen Nachrichten, die sich dann stündlich wiederholen eher subjektiv zu betrachten.

Wer sagt das? Kretschmann?
Wo steht das? Staatsvertrag?
Was willst du eigentlich immer mit deinem Polit-Gesülze? Das gehört zum Service, der ein gutes Radio mit sogenannten Vollprogramm seinen Hörern bietet. Das Wetter wird ja auch jede Stunde verkündet, was nach deiner Logik dann genauso überflüßig wäre.
Und das kann der Moderator in seiner Live-Sendung nicht?
Könnte er, natürlich. Aber warum das eher kontraproduktiv wäre, habe ich bereits erwähnt, jedenfalls kontraproduktiv in dem Sinne wie du dir das vorstellen würdest. Übrigens gab es vor einigen Jahren durchaus auch Sendungen wo der jeweilige Moderator um halb die Schlagzeilen mit verlesen hat. Allerdings waren die auch dort klar vom restlichen Programm getrennt, sprich auch als eine Art Nachrichtenblock erkennbar.
 
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Dr. Fu Man Chu

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@Radiokult
Ich habe zwar gerade nicht die MA-Werte zur Hand. Aber wenn ich mich recht erinnere hat sich der relevant Set und die Zahl der durchschnittlich gehörten Sender nicht erheblich geändert. Auch die Hördauer und Verweilzeit ist zwar nicht in Stein gemeißelt aber ziemlich stabil.

Wer sich als Sender im wettbewerbsintensiven DAB+ Band positionieren will, der muss die guten alten FM-Programmstrategien, die haben über zig Jahre bestens gearbeitet, hinterfragen. Wer sich linear durchsetzen will, der braucht Personality. Das alte Gebietsmonopol in den Sendegebieten gibt es nicht mehr. Wer weiter darauf setzt, soll es machen. Es gab ja auch superschlaue Manager bei Karstadt & Co. Schauen wir uns mal die MA in ein paar Jahren an. Ich nehme an, Spartensender werden gewinnen, austauschbare und wenig zielgruppenaffine Vollprogramme werden eher verlieren. Ganz unabhängig davon, wie sich lineares Radio insgesamt entwickelt.
 
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Radiokult

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Wer sich als Sender im wettbewerbsintensiven DAB+ Band positionieren will, der muss die guten alten FM-Programmstrategien, die haben über zig Jahre bestens gearbeitet, hinterfragen. Wer sich linear durchsetzen will, der braucht Personality. Das alte Gebietsmonopol in den Sendegebieten gibt es nicht mehr. Wer weiter darauf setzt, soll es machen. Es gab ja auch superschlaue Manager bei Karstadt & Co. Schauen wir uns mal die MA in ein paar Jahren an. Ich nehme an, Spartensender werden gewinnen, austauschbare und wenig zielgruppenaffine Vollprogramme werden eher verlieren. Ganz unabhängig davon, wie sich lineares Radio insgesamt entwickelt.
Da bin ich ganz bei dir. Aber Personality ist beim Schwarzwaldradio ja nun wirklich vorhanden. Und die Hörerzahlen dort sind dort laut MA auch langsam steigend. Gut Ding will Weile haben, das ist halt so. Sich gegen die nicht geringe Konkurrenz duchzusetzen, dauert halt seine Zeit. Und eine wie auch immer geartete Zukunft nun ausgerechnet an Nachrichten festzumachen, ist dann doch ein wenig albern. Da sind andere Inhalte wichtiger. Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden.
 
S

stereo

Den stündlichen Hinweis, dass die Lage weiterhin ernst ist, brauche ich nicht so dringend. Daher vermisse ich die Minischlagzeilen auch nicht. Richtige Informationen höre ich irgendwann bei anderen Sendern.

Abgesehen davon wäre es schon zu begrüßen, wenn sich das Themenspektrum in den Sendungen erweitern würde. Gute Moderatoren und lebendiges Programm haben sie ja zum Glück.
 

Maschi

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Corona mal außerhalb der Nachrichten einen Tag pro Woche rauszunehmen ist das eine (siehe ffn), aber gar keine Nachrichten? Diese gehören zu einem richtigen Radioprogramm nunmal dazu, selbst das "Einkaufsradio" hat doch welche.
 

Sieber

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Wer sich linear durchsetzen will, der braucht Personality. Das alte Gebietsmonopol in den Sendegebieten gibt es nicht mehr.
Da bin ich bei dir.
Ich nehme an, Spartensender werden gewinnen, austauschbare und wenig zielgruppenaffine Vollprogramme werden eher verlieren. Ganz unabhängig davon, wie sich lineares Radio insgesamt entwickelt.
Da bin ich nicht so ganz bei dir. Gut, wir reden von DAB+ und (nahezu) republikweit. Aber auch da sind die Zahlen bei BM 1-Sendern mit einem landesweiten UKW-Provinzsender vergleichbar.
Dass Sparte funktioniert und (irgendwann) Geld abwirft bezweifele ich. Aber man wird sehen wie es in 2-3 Jahren aussieht.
Auf UKW sieht es für Sparte ziemlich mies aus. Auf DAB+ aber nicht viel besser.
Und nun zurück ins ortenauer nachrichtenfreie Studio zum Rundfunkvollprogramm bei dem Sie immer gut informiert werden.
 
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R4100

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@Zwerg#8
Danke der Nachfrage, meinen Eltern geht es gut und es wäre ein großer Fail gewesen sie nicht zu besuchen. Ich habe ihnen und auch meinen sonstigen Verwandten empfohlen, die Panik-Nachrichten nur noch 1x pro Woche zu hören oder zu sehen um seelische Schäden zu vermeiden. Die psychologischen Stationen in den Krankenhäusern sind garantiert voll mit Menschen, die durch diese Panikmache nervlich geschädigt worden sind. Ich bin kein Realitätsverweigerer und kein Querdenker, setze immer schön meine Maske auf wenn ich einkaufen gehe und bin auch sonst für ein solidarisches Miteinander, aber diese mediale Panikmache gehört da eben nicht dazu.

Du und einige andere hier, wollt Hörern und Radiomachern vorschreiben wie ein Vollprogramm auszusehen hat, weil ihr das von klein auf so gewohnt seid. Alte weiße Männer eben. ;) Wer ausschert, gegen den wird, wie hier, gestänkert.
 

Dr. Fu Man Chu

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Ich will es nicht beschwören, aber hier geht schon ein kleiner Shitstorm los, wenn irgendein Sender keine Wasserstandsmeldungen mehr ausstrahlt. Oder war es der Seewetterbericht? Egal.
All diese totalen privaten Vollprogramme. Mehr als Konservendosen aufwärmen kann kaum noch ein Sender. Also, dann hört mal schön Eure Vollprogramme. Bestimmt haltet ihr Dosen-Ravioli von Maggi auch für original italienische Küche.

Mit dem jetzigen Reichweitenniveau kann SW schwerlich seine Distributionskosten über Werbezeitenverkauf einspielen. Für echte Kampagnen, nicht Kombischaltungen, ist der Sender noch viel zu klein. Das Programm hat einen riesen Vorteil, es ist nicht pomadig, verkopft + verkrampft.
 

Hallenser78

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Da bin ich bei dir.

Da bin ich nicht so ganz bei dir. Gut, wir reden von DAB+ und (nahezu) republikweit. Aber auch da sind die Zahlen bei BM 1-Sendern mit einem landesweiten UKW-Provinzsender vergleichbar.
Dass Sparte funktioniert und (irgendwann) Geld abwirft bezweifele ich. Aber man wird sehen wie es in 2-3 Jahren aussieht.
Auf UKW sieht es für Sparte ziemlich mies aus. Auf DAB+ aber nicht viel besser.
Und nun zurück ins ortenauer nachrichtenfreie Studio zum Rundfunkvollprogramm bei dem Sie immer gut informiert werden.
Also wäre es deiner Meinung nach besser, wenn alle nur noch den selben Kram dudeln würden? Sehr kleine Playlist, die sich alle 2 Stunden wiederholt, scheint ja Leute zu geben denen das dann gefällt...
 

Radiocat

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Der alte Chinese hat recht. Ich mag zwar nicht ganz auf Nachrichten verzichten. Aber klar, will ich richtige Nachrichten, höre ich den Deutsch, den Land, den Funk! Soll es noch regional sein, ein Programm der jeweiligen Landesrumpfunkanstalt. Für Lokales auch den Lokalsender, aber nach den Nachrichten geht es dann wieder zu der von mir bevorzugten Musik. Gute Unterhaltungsshows sind nach wie vor Mangelware. Uwe Carsten zeigt bei SW-Radio, wie es geht. Enorme Hörerbindung, Personality. So könnte es klappen. Das vermisse ich bei den Dudlern im zweiten Bundesmux bislang komplett.
 
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