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RTL hat doch im Fernsehen in der Anfangszeit gezeigt, dass man mit wenig Geld aber tollen Ideen auch ein gutes Programm machen kann. Erst als sie Ende der 90er zu Geld kamen, wurde das Programm unerträglich und ist heute vollkommen verzichtbar.Aber ist es wirklich eine Frage des fehlenden Geldes oder des fehlenden Willens etwas mehr "Inhalt" ins Programm zu nehmen?
Ich bin weniger der Ansicht, dass man sich neuen Zielgruppen anpassen muss als vielmehr der Meinung, dass man den veränderten Hörgewohnheiten der angestammten Zielgruppe Rechnung tragen muss, die u.a. aus einem zurückgehenden Interesse der Nutzer an linearen Angeboten aber auch aus gesellschaftlichen Veränderungen wie Digitalisierung oder einem Rückgang des Bildungsniveaus resultieren. Und Digitalisierung bringt leider zwangsläufig nicht nur Vereinfachung, sondern auch die hier vielerorts beklagte „Verflachung“ mit sich. Heute müssen die Angebote „niederschwellig“ sein. Da sind 10-minütige Nachrichten oder lange Wortstrecken zu viel. Also laufen im Programm nur die „Teaser“. Für mehr wird auf das Online-Angebot hingewiesen. Wer will, hört es sich an, wer es nicht will, bekommt den nächsten „besten Hit aller Zeiten“.ich verstehe schon, dass man sein Programm den neuen Zielgruppen anpassen muss.
ist.der öffentlich-rechtliche Rundfunk in der Tat nicht gegründet worden
Da hat das eine mit dem anderen nichts zu tun. Für diejenigen, die heute SWR 1 - zahlreich - einschalten, ist SWR 1 vielleicht gerade deswegen ein gutes und hörbares Programm, weil man die Reste eines angestaubten Programmfunks aus den 70er und 80er-Jahren in den letzten zehn Jahren nach und nach gestrichen hat. Des Einen Freud‘ ist des Anderen Leid.So, und wer mir jetzt erzählen will, dass swr1 noch ein gutes und hörbares Programm ist, der solle sich mal anschauen, was in den letzten zehn Jahren alles gestrichen wurde.
Sorry, aber das ist jetzt ulkig.Dementsprechend muss man das gegenwärtige Erscheinungsbild des SWR als Ausdruck eine funktionierenden Demokratie akzeptieren,
Falsch. Sowas nennt man Programmvielfalt. Die beim SWR (fast) nicht existiert.Sowas nennt man glaube ich „Mischfinanzierung“.
Wow, jetzt kommst Du wieder auf die eineinhalb Programme zurück, auf denen nicht den ganzen Tag Musik läuft, von insgesamt sechs Programmen ! Als Begründung für die Existenz von inhaltsleeren Programmen wie SWR1. Ich wiederhole - erneut, aber zum letzten Mal, weil diskutieren mit Dir so ist, wie mit einer Wand zu reden - dass der Intendant himself betont hat, SWR1 sei ein "Informationsprogramm". Halt ohne Information...äre mir neu, dass die auch auf SWR Kultur oder SWR Aktuell laufen, aber ja
Das nenne ich ein substantielles Argument. So nach dem Motto: Halt doch die Klappe, Du hast immer was zu meckern! Sei doch endlich zufrieden mit dem, was man Dir serviert. Dein Problem wenn Du etwas anderes erwartest...!!!d überhaupt, der SWR kann doch machen, was er will, Du findest bestimmt das Haar in der Suppe und kommst dann wieder mit deinen steilen Pauschalverurteilungen wie dass der SWR...

Immerhin. Du hast es auch schon gemerkt, dass es so etwas wie einen Auftrag gibt.. Jetzt musst Du das, was da drin steht, nur noch lesen. Und dann mit dem vergleichen, was uns der SWR serviert..Der SWR könnte, wenn er so wäre, wie du ihn gerne hättest, sofort einpacken. Geht aber nicht nicht so einfach, weil es den SWR geben muss. Steht doch so im „Programmauftrag“, oder?
Meine Güte, ist das abgedroschen. Also, so die logische Konsequenz Deiner Argumentation: Lineares Radio ganz abschalten! Wer Zeit und Lust hat, holt sich seine Musik sonstwo.Wofür aber im Zeitalter von schnellem Internet und Smartphone kaum noch einer das (lineare) Radio einschaltet.
Klar, war ja zu erwarten. Siehe oben.Die einzigen Stellschrauben, an denen Programme wie SWR 1 noch drehen können, sind die Rotation und die Personality
Doch, ist es. Oder willst Du wirklich behaupten, das Radio könne auf jegliche "Inhalte" verzichten, weil keiner mehr Zeit hätte, gezielt zuzuhören? Dann kann die Konsequenz nur lauten: Abschalten.Leute, die Hörgewohnheiten haben sich verändert, und zwar nicht erst seit gestern. Es ist einfach gar nicht mehr realistisch, dass sich Menschen um Punkt 12 Uhr vors Radio setzen
Nö. Jeder Hörer hat das Recht, Kritik zu äußern, wenn der ÖR, der - nochmal - in der Bringschuld ist, nur noch Belangloses liefert.Findet ihr es nicht auch ein bisschen billig, Programmen die Legalität bzw. Legitimität abzusprechen, weil ihr ganz persönlich eine Sendung "vermisst
Stimmt schon wieder nicht. Erstens setzt Du voraus, dass ich vorher ins Internet gehe, wozu ich vielleicht keinen Bock habe - wozu gibt es dann überhaupt noch Radio? Soll der SWR doch nur noch eine Webseite betreiben?Bevor ich es auf SWR 1 höre, habe ich es dort schon gelesen.

Noch so ein Totschlagsargument. Radio heute ist zwangsläufig so, wie es werden musste?Diskussion sinnlos. Hängt halt einfach weiter in den wunderbaren 80ern fest
So wie es keinen Sinn macht, die Tagesschau zu bestimmten Zeiten auszustrahlen? Oder die Sportschau?ber es ergibt einfach keinen Sinn, jeglichen Inhalt auf eine Stunde am Mittag zu konzentrieren.
Noch so ein Brüller. Weg mit Inhalten, und schon haben wir das Radio, das wir im Grund doch schon immer wollten? Gut, du bemängelst ja nur, dass derjenige, der noch 30 Sekunden reden darf, keine Personality hat. Oder die Musik nicht abwechslungsreich ist.st SWR 1 vielleicht gerade deswegen ein gutes und hörbares Programm, weil man die Reste eines angestaubten Programmfunks aus den 70er und 80er-Jahren in den letzten zehn Jahren nach und nach gestrichen hat
Und worüber wird mit ihm "agiert"? Warum und wann ein Hörer irgendeinen Titel toll fand?wenn durch die Hitparade der Hörer direkt angesprochen und mit ihm agiert wird.
Oder mit dem Argument "ist heute halt so?"jegliche Argumente mit "War früher auch anders" totgeschlagen werden
Leider falsch zusammengefasst, und du hast dir solche Mühe gegeben…Mit anderen Worten, und um Deine Kommentare zusammenzufassen: Der Radiohörer des Jahres 2026 ist im Grunde ein weitgehend anspruchsloser Musikkonsument, dem nur noch entsprechende musikalische Abwechslung und ein einigermassen unterhaltsamer "Zwischendurchkommentator" wichtig ist.
Auch falsch.Und was SWR Kultur angeht: Musik abseits von Klassik findet eher marginal statt.
Nö, hab‘ ich nirgendwo behauptet.Also, so die logische Konsequenz Deiner Argumentation: Lineares Radio ganz abschalten
Nö, das machen die nur, um dich zu ärgern…Sorry, aber das ist jetzt ulkig.Die Mehrheit hat entschieden, SWR1 hat Flachfunk zu werden?
Ich, ich, ich…der „gasthörer“ will dies nicht, der „gasthörer“ will jenes nicht. Der „gasthörer“ hat hierauf keinen Bock, der „gasthörer“ hat darauf keinen Bock. Deine persönlichen Befindlichkeiten dürften dem SWR so ziemlich am Allerwertesten vorbeigehen, wie es scheint.dass ich vorher ins Internet gehe, wozu ich vielleicht keinen Bock habe -
Nö, das wissen wir. Und wir wissen auch, dass sich der SWR deiner Meinung nach nicht daran hält.Muss ich jetzt wirklich schon wieder wiederholen, was der Auftrag des ÖRs ist?
Und wieder mal liegst Du: Falsch!Aber was soll's. Du bist ganz offensichtlich einer dieser dankbaren Hörer, die man mit relativ wenig zufriedenstellen kann.
In deinem Fall: Richtig!Das nenne ich ein substantielles Argument. So nach dem Motto: Halt doch die Klappe, Du hast immer was zu meckern! Sei doch endlich zufrieden mit dem, was man Dir serviert. Dein Problem wenn Du etwas anderes erwartest...!!!![]()
Und @Radio_Mensch:Für diejenigen, die heute SWR 1 - zahlreich - einschalten, ist SWR 1 vielleicht gerade deswegen ein gutes und hörbares Programm, weil man die Reste eines angestaubten Programmfunks aus den 70er und 80er-Jahren in den letzten zehn Jahren nach und nach gestrichen hat.
…und das ist bald auch schon wieder 30 Jahre her.SWR1, um das es hier geht, gibt es erst seit 1998
Es geht um Programmlogiken, die aus dieser Zeit stammen. Man kann es aber auch absichtlich falsch verstehen, um dann den Besserwisser raushängen zu lassen.Und @Radio_Mensch:
Mal ein kleiner Hinweis:
SWR1, um das es hier geht, gibt es erst seit 1998.
Da ihr aber immer wieder mit „den 70ern und 80ern“ argumentiert frage ich mal ganz vorsichtig, wie gut ihr die Programm- und Senderhistorie von SWF/SDR/SWR kennt.
Ich würde es anders formulieren:Wer das Programm gestern 27. 02. 2026 gut fand, der ist ein Gestriger.
Die Zeitgemäßen finden erst das Programm von morgen gut.
Dann verrate mal, was das ultimative Rezept für Radio heutzutage sein soll. Die geistige Verödung auf den Dudelwellen kann es doch wohl nicht sein. Jedenfalls nicht im Ernst.Es geht um Programmlogiken, die aus dieser Zeit stammen.