• Diese Kategorie ist für Diskussionen rund um die Programminhalte der Sender gedacht. Über Frequenzen und Empfang kann sich unter "DX / Radioempfang" ausgetauscht werden.

SWR3 - aktuelle Entwicklungen

Ich konnte zwar nur kurz reinhören, fand das aber schon sehr gut, was Brückner/Kemmer gemacht haben. Ein deutlicher Unterschied zum anderen Team, das bleibt... Wobei ich hier mal anmerken möchte, dass das "Problem" meines Erachtens nicht Anneta Politi heißt. Als die in den letzten Monaten ein paar Mal krankheitsbedingt mit Rebecca de Buhr zusammen moderiert hat, hat mir das Frauenduo recht gut gefallen.
 
Frau Politi würde sich in ihrer Beliebtheitsskala sicherlich viel gutes tun, eine andere Strecke zu übernehmen. Nach so vielen Jahren muss es einfach einmal eine Veränderung geben. Ich mag sie sehr gerne, kann sie aber in der Morgenshow nicht mehr hören. Außerdem ist dieses Team mehr zu hören, wie das zweite Team. Verstehe nicht, warum man jetzt nicht einen kompletten Cut gemacht hat am Morgen. Wäre auch eine gute Gelegenheit etwas mehr Frauenpower in das Tagesprogramm, dass jetzt komplett männerlastig ist zu bringen. Die 16 Uhr Strecke könnte einen weiblichen Gegenpart brauchen.
 
Marcus Barsch und auch nicht Michael Reufsteck, der auch manchmal am Samstag da steht, moderieren Sendungen für Radio Bremen.
Die Moderatoren von Pop Die Abendshow und der Popnacht moderieren alle nur für SWR3, denn nur von diesem Sender werden sie bezahlt. Die anderen Sender stellen es jedoch so dar, als seien es eigene Sendungen und auch eigene Moderatoren. Juristisch ist das okay, solange SWR3 seine Zustimmung dazu erteilt. Ich selbst empfinde es jedoch als eine Verdummung der Hörer, die der ARD schlichtweg unwürdig ist. Wenn eine Sendeanstalt für andere die Sendung mitproduziert, kann man das auch zugeben und so darstellen wie es ist und nicht den Hörer glauben lassen, es sei das Programm des Senders, den er gerade hört. Die Moderatoren von SWR3 scheinen das teilweise auch nicht gerade glücklich zu finden, gehen aber ganz unterschiedlich damit um. Während Ben Streubel z.B. sich ganz streng an die Regeln hält und den Namen SWR3 meidet wie der Teufel das Weihwasser erwähnen andere wie z.B. Marcus Barsch wenigstens gelegentlich, dass das Programm von SWR3 produziert wird, wobei das auch immer seltener wird. Am schlimmsten finde ich die neuerdings KI-generierten Verkehrshinweise, die nur noch regional bezogen sind, so dass man als Autofahrer möglichst frühzeitig umschalten muss, wenn man in einen neuen Sendebereich fährt, um auf dem Laufenden gehalten zu werden. Und wer weiß, vielleicht werden demnächst auch die Telefonnummern so geschaltet, dass nicht mehr erkennbar ist, dass man beim SWR in Baden-Baden anruft.
 
Es geht doch nicht darum, jemandem etwas vorzumachen. Ihr hier in Eurer Bubble habt aber keine Vorstellung, wie der normale Hörer das alles empfindet. Der befasst sich nicht mit dem Medium Radio. Er hört einfach NDR2 und ist irritiert, wenn da abends plötzlich SWR3 läuft.

Das gleiche betrifft die Verkehrsnews. Die empfinden viele, die gerade im Büro sitzen, ohnehin als nervig. Was interessiert den Hamburger dann die Baustelle bei München? Die KI-Variante ist schlicht eine Chance, das zu regionalisieren ohne dass große Kosten entstehen.
 
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Frau Politi würde sich in ihrer Beliebtheitsskala sicherlich viel gutes tun, eine andere Strecke zu übernehmen.

Noch nicht festgestellt, dass "Frau Politi" sehr oft als Ersatz einspringt, wenn jemand ausfällt? Egal, ob am Morgen, am Nachmittag, abends oder am Wochenende, sie steht parat.

Was mich aber wundert:

Warum darf ein Sidekick der Morningshow nicht alleine moderieren, wenn der Host ausfällt? Das war damals schon bei Zeus so, wenn Wirbitzky nicht da war. Bei Zöller und de Buhr das Gleiche; Zöller war krank, Politi sprang ein, aber als Host. De Buhr saß wieder "auf der Rückbank". Und dass, obwohl in dem Fall beide Moderationserfahrung haben.

Ich kann mir vorstellen, dass sowas einem Zeus mittlerweile egal ist, aber einer jungen Moderatorin wird sowas nicht gefallen. Vielleicht war das auch ein Grund für Rebekkas Weggang?

Es ist übrigens eher untypisch, dass es bei SWR3 so viele Wechsel bei den Sendeplänen und Austausch der Moderatorenteams gibt. Der Sender steht eigentlich für ein langjähriges und konstantes Programm, was wohl auch den Erfolg ausmacht.

Man weiß nicht, was sich dort im Hintergrund abspielt, auch der Sparzwang spielt da vermutlich eine Rolle.

Mal sehen, wie sich das neue Morgenteam schlägt und wie lange sie dort bleiben.
 
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Während Ben Streubel z.B. sich ganz streng an die Regeln hält und den Namen SWR3 meidet wie der Teufel das Weihwasser erwähnen andere wie z.B. Marcus Barsch wenigstens gelegentlich, dass das Programm von SWR3 produziert wird, wobei das auch immer seltener wird.
Andersherum wird ein Schuh draus. Die Vorgabe ist, dass die Moderatoren einmal die Stunde transparent mitteilen, für wen SWR3 da gerade die Sendung produziert. Ben Streubel hält sich seit langem nicht mehr an die Vorgabe, während das meinem Vernehmen nach die meisten anderen, die die Strecken moderieren, weiterhin durchführen. Diese Transparanz kann ähnlich wie KI-Teaserei auf Offensichtliches ganz schön nerven auf Dauer. Vermutlich übergeht Ben Streubel die Vorgabe deshalb.
 
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Ich erinnere mich zumindest noch daran, dass er vor der Reform regelmäßig um halb nach Verkehr und Wetter SWR3 erwähnte, seit der Reform habe ich ihn das nie mehr sagen gehört.
 
Der frühere Satz nach dem Wetter "Hier ist die ARD-Popnacht von SWR3" wurde von Ben Streubel dauerhaft auf "Hier ist die Popnacht" gekürzt.

Ben Streubel fällt es auch leichter, SWR3 nicht zu erwähnen, weil er der einzige Nachtmoderator ist, der nie andere SWR3-Sendungen moderiert.
 
Es geht doch nicht darum, jemandem etwas vorzumachen.
Doch, genau darum geht. Es geht darum, dem Hörer das Gefühl zu vermitteln, als höre er nicht die Produktion eines fremden Senders, sondern des Senders, den er gerade hört und hören will. So schreibt NDR2 auf seiner Web-Seite, dass die Sendung zwar von SWR3 produziert wird, sich aber wie NDR2 anhört. Das ist ein durchaus verständliches Anliegen der beteiligten Sender, widerspricht jedoch dem Gedanken von Transparenz und ist daher für mein Empfinden nicht gerade hörerfreundlich. Man kann es allerdings auch anders sehen, dass die Stammhörer der beteiligten Sender das Gefühl haben wollen, Ihren Sender zu hören. Ich gehöre nicht dazu.

Die Vorgabe ist, dass die Moderatoren einmal die Stunde transparent mitteilen, für wen SWR3 da gerade die Sendung produziert.
Wenn das die Vorgabe wäre, würde er das bestimmt auch so sagen, denn warum sonst sollte er seinen eigenen Sender (Arbeitgeber) verleugnen, zumal er vor der Reform ja SWR3 erwähnt hat. Die Vorgabe ist, möglichst nichts zu sagen, das auf SWR3 hindeutet. Ben Streubel ist der einzige, der sich voll daran hält. Die meisten anderen Moderatoren finden diese Vorgabe offenbar nicht gut und erwähnen daher in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen alle Sender, die das Programm ausstrahlen, also auch SWR3. Diese Verfahrensweise wird geduldet, obwohl sie der eigentlichen Zielsetzung zuwiderläuft, man sie SWR3 aber kaum untersagen kann. Marcus Barsch und Lisa-Marie Köster haben dann manchmal noch ergänzt, dass das Programm mit "viel Liebe" von SWR3 produziert wird. Ich vermute, damit haben sie eine "rote Linie" überschritten, denn in der letzten Zeit habe ich das nicht mehr gehört. Gab es da etwa einen Maulkorb?
 
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Zur Politi-Diskussion: Vergangene Nacht war sie wieder in der Popnacht zu hören und jetzt kann ich genau sagen, was an ihr so furchtbar ist. Ihre Ansprache der Hörer ist so zuckersüß ecklig, dass es einen einfach nur graust. Will sie nun sexy klingen, was ihr so gar nicht gelingt, oder ist sie die Mutti, die die kleinen dummen Kinder einlullen muss? Es ist in jedem Fall unglaubwürdig bis lächerlich und nervt tierisch.

Die KI hat sie auch lieb. Zur Begrüßung um Mitternacht hat sie erstmal einen 2-minütigen Deutschlandverkehr rausgehauen.
 
5:30 ist der einzige Block, den ich wegen der Zwangstrennung meiner Internetverbindung nicht in den Downloads der vergangenen Nacht habe. Von 0:30 bis 5:03 gab es immer regionalen Verkehr.
Es ist auf jeden Fall Mist, aus Hass irgendwas zu behaupten, das sich so leicht widerlegen lässt.
 
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Du, ich dachte um halb sechs einfach: wenn der Verkehr nicht regionalisiert wird, was ich eh doof finde, dann braucht man auch keine Ki, die ich nicht mag.
 
Der SWR hatte 2024 Einnahmen von 1,306 Milliarden Euro und Ausgaben von 1,339 Milliarden Euro. Ergebnis: rund 33 Millionen Euro Defizit. Davon kamen laut epd 1,09 Milliarden Euro aus Rundfunkbeiträgen.

Wobei man fair bleiben muss: Die Comedy kostet wahrscheinlich kaum etwas.
 
War bei Zöller u- de Buhr genauso!… also dass Goga u- Politi mehr Stunden I.d. Morningshow hatten!

Sicher? Der turnusmäßige Wechsel war eigentlich immer alle 2 Wochen. Aber auch wenn es die moderationsfreien Tage waren, befanden sich die Mods trotzdem im Hintergrund in der Redaktion (wenn sie nicht im Urlaub oder krank waren...).

Gibt es schon Neuigkeiten, wie es bei Rebekka de Buhr weiter geht und ob sie bei SWR3 bleibt?
 
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