• Diese Kategorie ist für die Diskussion über die Programminhalte der Sender gedacht. Über Senderstandorte und Empfang kann sich unter "DX / Radioempfang" ausgetauscht werden. Wir bitten um Beachtung!

SWR4-Reform

Durch diese kurzsichtigen Panikreaktionen und unergiebigen Geldbeschaffungs-Schnellschüsse
Zweifel. Der SWR wird wie jeder andere Musik-Recherche machen. Und die können garantiert das zu 95 % besser als Forenuser.
Hörer Verluste?
Na wenn sie sehr viele Interpreten einfach aus dem Programm werfen, werden die Anhänger solcher Songs wohl auch dem Sender den Rücken kehren.
Andersherum, wenn nichts neues "moderneres" und an die "Lebensentwürfe" (bzw. Lebensalter) statt biederem Schlager oder gar Volksmusik angepasste Musik läuft, könnten Hörer gar nicht den Zugang zu SWR 4 finden...
Die Zielgruppe von 1995/99 ist großteils unter der Erde oder in einer Urne.
Und das mit dem "Regionalen" als "dem" Einschaltgrund ist auch eine sich hier zurecht gebogene These von einigen Usern um auf den SWR/ARD ("kastriert", "Kahlschlag"...) einprügeln zu können.
Regionales in Form der 4. Programme hat ca. 2 Generationen wegen dem musikalischen "Oma"-Umfeld in das dieses Regionale gepackt wurde, großteils gar nicht erreicht.
 
Ich kann das nur für das vierte Programm des SWR beurteilen. Aber hier war es definitiv so, dass die Regionalschiene, mit eigener Morning- und regionaler Infoshow und kompletten Regional-Nachrichten-Stunden am Mittag und am Abend der Einschaltgrund waren, der mich die Musikfarbe ertragen ließ, wenngleich ich niemals wegen dieser Musik eingeschaltet hätte. Journalistisch war der SWR zusammen mit der Tageszeitung das leitmedium der Region. Ich kenne genug Menschen aus der regionalen Wirtschaft und Politik, die den SWR (4) aus denselben Gründen in höchstem Maße wertschätzten. Klar sind das keine Hörermassen, aber es sind Entscheider, Netzworker, einflussreiche Personen, Multiplikatoren. Vor allem sind es auch einflussreiche Schlüsselakteure, wenn es um das Standing des SWR bei der Politik und um Unterstützer für seinen Erhalt bzw. seine Finanzierung und Ausstattung geht. Diesen Rückhalt hat sich der SWR ehrlich verdient, ebenso ehrlich, wie er ihn derzeit gerade verliert.
 
SWR 4 (in BW) hat seine Wurzeln in Südfunk 4 (erst Kurpfalz, dann Ulm, Stuttgart, KA und HN). Zumindest bei den Ersteren lief als Rahmen Südfunk 1 und abends Gastarbeitersendungen. KA hatte ja mal einen privaten Mitmieter namens Bürgerradio. Dann hat der SDR die Kette genutzt um unliebsame Schlagermusik/Operette aus SDR 1 auszulagern/abzuschieben. Damit war quasi das Regionale NUR für Senioren festgetackert.
Und dass "Entscheider" angeblich dann wie @Mannis Fan schreibt auf S4 BW abgefahren sein sollen, bezweifel ich mal sehr stark. In der Vita eines damaligen Entscheiders wäre Schlager/Volksmusik sinngemäß der Tritt nach draußen gewesen.
Der SWF hatte nur Breisgau als Sub. Regional war dort sonst nur Studio TÜ und FR in SWF 1.
Dann gab es SWF4 in RP mit der gleichen Masche. Schlager/Regionales.
(DAS Pflichtprogramm für junge dynamische "Entscheider").
hr hat dann das gleiche gemacht...

Fazit: Dass "Entscheider" gezielt auf regionales gemacht haben, halte ich für völligen Quatsch. Das "Regionale" wurde durch die Musikfarbe zu "Senioreninteressen" dekradiert. Bei den Vorläufern vom SWR und auch beim hr.
 
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Hörfunkgeschichtlich war es dennoch schlau, auf der 4. UKW-Kette ein eigenes Programm um die Lokalsendungen herumzubauen. S4 BW war anfangs ja bewusst sparsam konzipiert, um die Regionalprogramme zu ummanteln, jedoch nicht zu stören. Das eigene Profil als taktgebender Muttersender ergab sich erst mit den Jahren und der Fusion.

Ich behaupte, hätte man die Lokalschiene irgendwo auf der 1., 2. oder 3. Welle unterbringen müssen, die Freiheiten mit in Spitzenzeiten bis zu 7 Stunden pro Tag hätten die Studios überall im Lande vermutlich nie genossen.
 
Ich kenne genug Menschen aus der regionalen Wirtschaft und Politik, die den SWR (4) aus denselben Gründen in höchstem Maße wertschätzten. Klar sind das keine Hörermassen, aber es sind Entscheider, Netzworker, einflussreiche Personen, Multiplikatoren.
Mein ehemaliger Chef war 0,0% schlageraffin, das regionale Feierabendmagazin aus dem Studio Mannheim hat er trotzdem regelmäßig gehört.
Zum Einen, weil der Wortanteil mit 5-6 gebauten Beiträgen und Interviews pro Stunde sehr hoch und die Musik drum herum daher verschmerzbar war.
Zum Anderen, weil es dort Live-Interviews mit dem OB, den hiesigen Landtagsabgeordneten und lokalen Unternehmern gab, die man so nirgendwo anders bekam.
Regionales in Form der 4. Programme hat ca. 2 Generationen wegen dem musikalischen "Oma"-Umfeld in das dieses Regionale gepackt wurde, großteils gar nicht erreicht.
Ironie der Geschichte: Jetzt, wo SWR4 auch für Nicht-Schlagerfans durchhörbar geworden ist, gibts vom regionalen Content quasi nichts mehr.
 
Dass "Entscheider" gezielt auf regionales gemacht haben, halte ich für völligen Quatsch.
Frag mal Bürgermeister, Oberbürgermeister, Landräte, Kreisräte, Regionalverbandsmitglieder, Prokuristen und Geschäftsführer/Vorstände großer Unternehmer. Ich war (in mehreren Rollen) einer davon und glaube, dass ich weiß, wovon ich rede. Musik war immer egal, entscheidend waren die redaktionellen Inhalte.
 
Zweifel. Der SWR wird wie jeder andere Musik-Recherche machen. Und die können garantiert das zu 95 % besser als Forenuser.

Ach du meinst sicher die unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchgeführten Berater-Researches, bei denen immer das bestellte Ergebnis rauskommt und sich immer wieder herausstellt dass alle in Wahrheit dasselbe hören wollen, 80-Jährige voll auf Jason Derulo abfahren etc?

Hatte ich alles schon vorliegen und mich köstlich darüber amüsiert. Das Dumme ist ja nur dass die Senderchefs das alles abnicken, nicht weil sie daran glauben würden, sondern weil sie immer noch im Finanzierungskarussell mit den etablierten Privatsendern feststecken.

Andersherum, wenn nichts neues "moderneres" und an die "Lebensentwürfe" (bzw. Lebensalter) statt biederem Schlager oder gar Volksmusik angepasste Musik läuft, könnten Hörer gar nicht den Zugang zu SWR 4 finden...
Die Zielgruppe von 1995/99 ist großteils unter der Erde oder in einer Urne.

Klischees, Macho-Sprüche, das Übliche halt. Auf so ein erbärmliches Niveau muss man sich nicht herabbegeben.

Ironie der Geschichte: Jetzt, wo SWR4 auch für Nicht-Schlagerfans durchhörbar geworden ist, gibts vom regionalen Content quasi nichts mehr.

Man darf die jungen hippen Hörer nicht überfordern wenn man sie von der Spotify-Musikschleife zurückholen will, Sieber hat das sicher überprüfen lassen.
 
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Ich behaupte, hätte man die Lokalschiene irgendwo auf der 1., 2. oder 3. Welle unterbringen müssen, die Freiheiten mit in Spitzenzeiten bis zu 7 Stunden pro Tag hätten die Studios überall im Lande vermutlich nie genossen.
Das ist sicher richtig. Es gab Platz, und man konnte sich solche Großzügigkeit - gemessen an heutiger Knausrigkeit - eben leisten. Was aber im Schluß nicht bedeutet, dass die Magazine programmatisch mit der Musik, die zu anderen Zeiten im Vierten lief, wirklich zusammenpassten. Es war damals schon so: Vermeintlich Wichtiges kam im Ersten, Unwichtigeres in den hinteren Programmen. Zeitweilig liefen dort Sport- und Fremdarbeiterprogramme, oder andere Sendungen, die in den anderen Programmen keinen Platz fanden.

Weit wichtiger wäre es gewesen, regionale Berichterstattung im Ersten als wesentlichen Programmpunkt zu etablieren. Das hätten keine sieben Stunden pro Tag sein müssen. Ich kann mich erinnern, dass vor Urzeiten in SWF 1 mittags und abends Regionalprogramme liefen. Es gehörte einfach zur tagesaktuellen Berichterstattung, auch aus den Regionen zu berichten. Irgendwann hat man im SWR wohl Regionales mit Provinziellem gleichgesetzt, das man in einem ersten Programm, das eben einen anderen Anspruch hatte, als eine Landeswelle, den Hörern wohl nicht mehr zumuten wollte.
 
Irgendwann hat man im SWR wohl Regionales mit Provinziellem gleichgesetzt
Passt schon von der Musik her. Der SDR/SWF und dann SWR hat Regionales mit Schlager und damit altem Publikum gleichgesetzt. Ggf. Fehler, ist aber so gewesen.
Und ob Landräte oder lokale Würdenträger wie Bürgermeister oder der Chef der freiwilligen Feuerwehr oder der Bademeisterchef eines Freibades da als "Entscheider" gelauscht haben, spielt da auch keine Rolle mehr. Die "Entscheider" hatten damals auch die Zeitungen in Papier, auch wenn irgendwelche Gemeinderatsmitglieder oder Kirchengemeideräte nur die Lokalteile gelesen/überflogen haben werden.
 
Noch eine neue Stimme am SWR4-Mikrofon: Klaus Schräder-Grau macht heute die Schlagerparty. Bei SWR1 ist er weiterhin - ähnlich wie Jens Vogt - "nachtaktiv", zum nächsten Mal von morgen auf Montag.


2012 wurde der Beginn des gemeinsamen Abendprogramms ja von 19:30 auf 18:00 Uhr vorgezogen, wobei neben den früheren Sendungsnamen "Abendmelodie" und "Spätlese" auch einige Wortformate begraben werden mussten: in BW das "Thema des Tages", in RP der "Blickpunkt"(?)
Auch damals war KH immer mal ab und an in dieser Musikstrecke zu vernehmen. Richtig los ging es für ihn, als Helmut Jaeger den Sender verließ. Aus dem Bauch geschätzt 2014 oder 15.
Und da sich der Moderatorenstamm in Mainz zusehends verkleinerte, bekam KH über die Jahre immer mehr zu tun. Ich behaupte, manche Wochen mit 5-mal 6 Stunden "Am Abend" haben ihm, seiner Stimme, seiner Aufmerksamkeit zumindest nicht immer gut getan.


Michel Welter morgens "vom Neckar bis zum Bodensee" ... unvergessen. Jörg Assenheimer ist zu Tübinger Zeiten bei ihm in die Lehre gegangen, das tut dem Frühmagazin von SWR4 BW bis heute gut.
So ähnlich waren auch meine Gedanken.Michael Welter der Ziehvater von Jörg A. Allerdings kommt Herr A. nicht an Michael Welter ran.Aber man kann ihn anhören.Für meinen Geschmack verabschiedete sich Herr Welter dennoch zu früh und auch ganz still und leise.Das fing damals an, als der tägliche Wechsel zwischen Freiburg und Tübingen endete.Die Freiburger Moderatoren mochte ich auch.
 
Passt schon von der Musik her. Der SDR/SWF und dann SWR hat Regionales mit Schlager und damit altem Publikum gleichgesetzt. Ggf. Fehler, ist aber so gewesen.
Punkt 1: Der "Schlager" ist heute nicht mehr alt, im Gegenteil - die deutschsprachige U-Musik wird überwiegend von den 25-55-Jährigen nachgefragt - eigentlich eine Radio-Traumzielgruppe. Wenn du in sozialen Netzwerken recherchieren würdest wüsstest du das. Aber es gibt für diese hochattraktive Hörerschar nun mal keine Expertise bei den Radio-Beratungsfirmen, die sich ausschließlich auf US/UK-Top-40-Importe, ein bisschen Euro-Pop und einige wenige, massiv gehypte, aber weil als gewünschter Kontrast zum Mainstream-Pop aufgebaute Pausenfüller eher schwerfällige Deutsch-Interpreten kaprizierten.

Um deutsche Musik großflächig auf UKW zu etablieren hätte man erst die für die Mehrgleisigkeit nötige Infrastruktur einschließlich Marketing, Konzertmanagement und Merchandising aufbauen müssen, doch dafür sind Investitionen nötig, die in der Branche niemand mehr aufbringen will und kann. Früher wollte man sie nicht fördern ("Senioren-Geschunkel"), jetzt fehlen die Mittel für Alternativen zum musikalischen UKW-Eintopf. Redaktionelle Freiheiten genießen ja leider nur noch die vom klassischen Vermarktungsmodell unabhängigen DAB-Spartenwellen.

Punkt 2: Die Abonnenten der Regionalblätter sind überwiegend alt, das Publikum der Landesschau ist ebenso alt, also wird man sich gedacht haben schieben wir das Regionale konsequenterweise auf die 4er-Kette.
 
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Grundsätzlich finde ich bei SWR4 die Verkürzung auf die musikalische "Zielgruppe" zu kurz gesprungen. Um musikalische Zielgruppen geht es in nahezu sämtlichen Sendern und Programmen, da gibt es das Wettrennen, wer hat mehr vom immer Gleichen (die tollsten Hits, das Beste von heute etc. bla, bla...)
SWR4 hingegen hatte eine journalistische Zielgruppe, und das ist fast wie Deutschlandfunk regional, auf jeden Fall ein Alleinstellungsmerkmal gewesen, das man dort nun auf Häppchen- und Alibiformat heruntergedampft hat. Die Schlagercomunity findet Ersatz bei Spotify und anderen Anbietern. Aber wo gibt es Ersatz für die nicht mehr vorhandenen redaktionelle, journalistische Durchdringung der Region?
Tschüss SWR4!
 
Punkt 1: Der "Schlager" ist heute nicht mehr alt, im Gegenteil - die deutschsprachige U-Musik wird überwiegend von den 25-55-Jährigen nachgefragt

Punkt 2: Die Abonnenten der Regionalblätter sind überwiegend alt, das Publikum der Landesschau ist ebenso alt, also wird man sich gedacht haben schieben wir das Regionale konsequenterweise auf die 4er-Kette.
Punkt 1: Sorry, aber das wage ich zu bezweifeln. Vielleicht hören auch ganz Junge mal zwischendurch einen Schlager, wenn er irgendwie "Cool" daherkommt. Aber dass das, was lange Zeit auf SWR 4 lief, Musik für eine junge Zielgruppe sein sollte, halte ich für mehr als unwahrscheinlich. Die SWR-4-Hörer, die ich kenne, sind alle jenseits der 70, während Junge im Südwesten überwiegend bei SWR 3 landen, vielleicht noch bei Das Ding oder bei Big FM. Nur nebenbei: 25-55 ist eine gewaltige Spanne. Das umfasst radiotechnisch sowohl SWR 3, wie auch SWR 1. Und da laufen keine Schlager.

Punkt 2: Abonnenenten sicher. Andererseits lesen Junge eben durchaus Regionalnachrichten auf ihren diversen Gerätschaften. Wenn Du Dir beispielsweise die heutigen Nachrichten der in Mainz erscheinenden Tageszeitung anschaust, wirst Du feststellen, dass da wenige bis keine Themen vorkommen, die ausschliesslich ältere Leser interessieren.

Ausserdem ist das jetzt natürlich ein wenig widersprüchlich: Du schreibst Schlager werden von Jungen gehört, aber Regionalnachrichten interessieren eher die Älteren?

Was die Landesschau angeht, gibt es enorme Unterschiede zwischen dem, was im SWR läuft, und dem, was man beispielsweise im WDR zu sehen bekommt. Vergleichsweise kommt die Landesschau in Rheinland-Pfalz tatsächlich ziemlich altbacken daher, in BW allerdings nicht unbedingt.
 
Im Vergleich RP zu BW ist RP ziemlich altbacken. Liegt aber wohl eher an den Moderator*innen im Vergleich zu BW. Der aktuelle Bericht von etwas weiter westlich vom SR ist aber noch altbackener.
 
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Danke, @HerH63 für den Beistand.
Ich habe es allerdings aufgegeben, mich über substanzlose Provokationen dieser Art aufzuregen, bringt ja nix, insbesondere nicht die Diskussion voran.
 
Hier ist ja immer wieder mal die Rede von externen Beratern, die Einfluss auf die Musikrichtung der Programme nehmen bzw. bereits genommen haben. Beschäftigt der SWR denn überhaupt solche Leute? Oder wird das einfach so voraus gesetzt?

Und was ganz anderes: Eine (wieder) stärkere regionale Berichterstattung wird es bei SWR4 nicht geben. Die Regionalstudios sind zwar personell nicht so ausgedünnt worden wie die Redaktionen bei SWR4. Aber auch dort gilt das berühmte "Online first!". Heißt: Ehe sich eine Reporterin da mit dem Mikro aufmacht, um eine Hörfunk-Reportage für SWR4 zu machen, kümmert sie sich eher um die Internetseite, Facebook, TikTok oder Instagram. Und bei weiterhin bröckelnden Quoten wg. der Alterspyramide wird sich daran auch nichts ändern.
 

Eben. Soll man von voreingenommenen Menschen etwa vorurteilsfreie Studien erwarten?

Welche Zielgruppen habt ihr überhaupt noch im Blick? 15-25-jährige Discogänger, die das Radio geil finden oder doch eher aus Prinzip schlagerhassende 68er-Veteranen?

Allen anderen dürfte es im Prinzip egal sein ob ein Titel in die Kategorie "Schlager" oder "Pop" fällt, Hauptsache er trifft das Lebensgefühl der Hörer.

 
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Eine (wieder) stärkere regionale Berichterstattung wird es bei SWR4 nicht geben. Die Regionalstudios sind zwar personell nicht so ausgedünnt worden wie die Redaktionen bei SWR4. Aber auch dort gilt das berühmte "Online first!". Heißt: Ehe sich eine Reporterin da mit dem Mikro aufmacht, um eine Hörfunk-Reportage für SWR4 zu machen, kümmert sie sich eher um die Internetseite, Facebook, TikTok oder Instagram.
Und genau das nervt mich. Auch wenn ich weiß, dass diese Entwicklung nicht mehr zu stoppen ist. Aber man wird wohl noch seine eigene Meinung dazu haben.

Außerdem: wenn das Programm SWR 4 ja eigentlich für Hörer, die nicht mehr ganz so jung sind. Um das mal vorsichtig zum umschreiben. Ob da jeder so digital unterwegs ist, habe ich meine Zweifel. So ist nun mal heutzutage. Schön brav an der Zielgruppe vorbei.
 
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