• Diese Kategorie ist für Diskussionen rund um die Programminhalte der Sender gedacht. Über Frequenzen und Empfang kann sich unter "DX / Radioempfang" ausgetauscht werden.

SWR4-Reform

... Abba, ... angelsächsischer Herkunft ...
Vielleicht merkst du es ja selbst.

Es ist ja auch gar nicht auszuschließen, dass es in den vergangen Jahren einen Punkt gab, an dem sich die Verantwortlichen wegen der Beschränkung der Anzahl erlaubert Sender mit der zwangsweisen Einstellung von SWR4 befassen mussten, bevor der Ausweg mit den Kooperationen bei Info und Kinderprogramm eine Option wurde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nix. Aber das könnte ja auch eine Chance sein. Die angeblich so schwierigen Zeiten rufen doch nach Kooperation. Der SWR könnte zusammen mit anderen Landesrundfunkanstalten ein Viertes gezielt für die ältere Generation gestalten: Mit Themen für die Älter und entsprechender Musik: Schlager, Volkstümliches, Instrumentales, Musicals, hier und da einen englischsprachigen Evergreen (Moon River geht immer..).
So schön das auch wäre, passt es aber leider nicht so richtig in die heutige Zeit ( zu mindest Volkstümliches und Instrumentales). Meiner Meinung nach kam die Musikreform bei SWR4 zu früh und wurde zu schnell durchgezogen. Schlager und Volkstümliches wird im Radio zum Großteil halt leider nur noch von Menschen im Alter 80+ gehört. In den nächsten zehn Jahren werden die Menschen, die Schlager im Radio noch hören wollen deutlich weniger sein, geschweige denn von Volkstümlichen oder Instrumentalen Stücken. Dadurch kann ich die Entscheidung des SWR ein Stück weit verstehen. Der ÖRR soll ja schließlich möglichst viele ansprechen, weil ja alle dafür zahlen. Aber ich hätte mit der Reform vielleicht noch fünf bis zehn Jahre gewartet und die Hörerzahlen weiter beobachtet oder das Programm zu einem Programm mit 50:50 Musikmix gemacht wie hr4. Momentan gibt es nämlich noch Recht viele sehr alte Menschen, die gerne Schlager im Radio hören wollen. Für ein neues ARD-Seniorenprogramm mit Schlagern ist meiner Meinung nach, der Zug aber abgefahren. Das hätte man vor 15 oder zehn Jahren starten müssen.

Identisch erscheint mir SWR4 musikalisch nicht mit SWR1 BW. Dort werden ja eher die 80 er und 90 er abgedeckt und bei SWR4 vor allem die 70 er und etwas 60 er und 80 er. Swr1 RP hingegen liegt musikalisch, nach meiner Betrachtung näher an SWR4. Wobei es auch hier musikalische Unterschiede gibt.

Vielleicht sollte man bei SWR4 BW auch mal wieder die Präsentation des Programms thematisieren:

In den letzten Wochen haben sich zwei Dinge eingeschlichen:

1. Das unsägliche sog. “Musikbett”, das gnadenlos den Verkehrsmeldungen, den Wettergesprächen und teilweise auch den Gesprächen mit den Hörern unterlegt wird.

Das Musikbett nervt nur, es macht überhaupt keinen Sinn und bietet null Mehrwert. Warum quält man die Hörer auf diese Weise ??


2. Die Musiktitel werden grundsätzlich nicht mehr ausgespielt. Ins Intro wird reingequatscht, in das Ende auch, zum Teil wird das Ende auch knallhart abgewürgt, sei es durch Moderation oder die beknackten Jingles.

Das Musikprogramm ist komplett verhackstückt und in dieser Form unerträglich und somit nicht mehr hörbar!


Auf den Punkt gebracht: SWR4 ist nur noch ein einziger Trash!
Da merkt man wie unsensiebel und lieblos mit dem Programm umgegangen wird. Das wirkt auf mich so, als wäre es den Machern total egal, ob das Programm den Hörern gefällt. Dabei sollte doch zumindest ein sauberes Fahren der Sendung, wichtig und professionell bei einem ÖRR-Sender sein
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Zuletzt bearbeitet:
So schön das auch wäre, passt es aber leider nicht so richtig in die heutige Zeit ( zu mindest Volkstümliches und Instrumentales). Meiner Meinung nach kam die Musikreform bei SWR4 zu früh und wurde zu schnell durchgezogen. Schlager und Volkstümliches wird im Radio zum Großteil halt leider nur noch von Menschen im Alter 80+ gehört. In den nächsten zehn Jahren werden die Menschen, die Schlager im Radio noch hören wollen deutlich weniger sein, geschweige denn von Volkstümlichen oder Instrumentalen Stücken.
Baden Württemberg hat mit Bayern die größte Laien Blasmusik und Chöre Dichte in Deutschland.
Es gibt Tausende Blasmusik Kapellen, Chöre oder sonstige Völkstümliche Ensembles in denen nicht nur Menschen im Alter von 80+ aktiv Mitwirken.
Im Gegenteil, es sind sehr sehr viele Jugendliche in solchen Musikvereinigung vertreten.

Und bei ARD und ZDF laufen Schlager Sendungen zur besten Sende Zeit mit überwiegendem jüngeren Publikum.
Warum soll diese Art von Musik jetzt, oder in 10 Jahren niemand mehr im Radio hören wollen?
 
Die bringen sich zwar in solchen Musikvereinen mit volkstümlicher Musik ein, aber die jüngeren hören in ihrem Privatleben bestimmt nicht nur volkstümliches im Radio. Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass das solche Menschenmassen sind. Dann müsste es ja mehr private Sender mit volkstümlichem geben.

Die Schlägersendungen im Fernsehen, sind durchaus bestimmt auch bei einigen jüngeren beliebt, aber die schauen das halt nur mal Punktuell bzw. hören Schlager vielleicht mal auf einer Party, aber würden sich bestimmt kein Radioprogramme mit Schlagern dauerhaft hören.

Ich bin auch noch sehr jung und merke immer wieder, dass ich der einzige in meiner Altersklasse bin, den ich kenne, der mit dem Medium Radio etwas anfangen kann und der Schlager gerne hört.
 
ist das Schlager-, volkstümliche, Instrumental- und Musical-Genre bei den Entscheidern bis unter die Knochen verhasst.
Ich kann damit auch nichts anfangen, obwohl ich im Seniorenalter bin. Aber sicherlich gibt es eine Zuhörerschaft, die solche Musik mag.
Es überfordert meine Phantasie, mir vorzustellen, dass im Seniorenheim um die Ecke die Hunderjährigen ganz scharf auf Queen oder die xte Wiederholung eines Bryan-Adams-Schmachtfetzens sind.

Obwohl, möglich ist alles...
 
Hier fiel das Stichwort profilieren.
Ich habe grundsätzlich nichts gegen Spezialsendungen, im Gegenteil ist ja ne super Sache. Und darum geht’s eben auch. Selten aber super, jeden Mittwoch von 22:30 Uhr bis 23:00 Uhr.
Ich finde es schade, dass da Sachen, die früher bei SWR4 eine Selbstverständlichkeit gewesen wären, jetzt als Raritäten ausgespielt werden.
Siehe für mich soll’s rote Rosen regnen von Hildegard Knef, oder die nächste Sendung ist über Tanze Samba mit mir von Tony Holiday.
Zudem finde ich es schade, dass die Sendung an sich nur eine halbe Stunde geht, und dann auch zu einer Zeit liegt, wo es viele eingefleischte ehemalige SWR4 Fans vermutlich nicht mehr hören, weil sie schon im Bett liegen oder Ähnliches. Denn kurz darauf übernimmt er schon die ARD Hit Nacht.
 
Möchte irgendein Sender dieser Welt die Hundertjährigen im Seniorenheim als Kernzielgruppe ? Schwer vorstellbar
Es gibt sie aber. Auch Neunzig- oder Achtzigjährige. Und da auch die Anspruch auf Programm haben, kann, nein darf man sie nicht ignorieren...
ich bin 29 und höre denoch Radio jeden Tag.
Bitte nicht jene hier im Forum verärgern, die ständig behaupten, kein Mensch habe mehr Zeit, Radio zu hören und Jüngere wären sowieso nicht interessiert. Vielleicht könntest Du ja Deine Gewohnheiten ändern und fortan das Radio ausgeschaltet lassen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Selten aber super, jeden Mittwoch von 22:30 Uhr bis 23:00 Uhr.
Ist tatsächlich eine Perle im Programm von SWR4. Eine klassische Einschaltsendung, nichts zum "Nebenbeihören" und wohl deshalb am Programmrand angesiedelt.
Und das Einschalten lohnt sich. Vorletzte Woche gab es 30 Minuten über das musikalische Schaffen von Peter Cornelius, da habe auch ich noch einiges gelernt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal was realistisches: Thomas Eberhard ist Jahrgang 1960, und die momentane Quote beim SWR ist im Regelfalle, dass du nur bis 65 machen kannst, und dann in den Ruhestand verabschiedet wirst. Beziehungsweise sind einfach sehr viele mit 65 gegangen. Da wird wohl dann in Stuttgart demnächst wieder eine Stelle frei werden. Vielleicht geht Eberhard im Sommer, und Laura Czerni übernimmt das dann, wenn meins endgültig dicht gemacht wird. Was denkt ihr wie realistisch ist das? Wunderte mich sowieso seinerzeit darüber, dass Eberhard mit nach Stuttgart genommen wurde.
Erinnern wir uns mal, wie das Verfahren war, Jürgen Rademacher war da ja in seinem Facebook Video recht deutlich.
 
… Macht doch einfach mal halblang mit euren kruden Fantasien, was da wohl so abgeht, wer wechselt, wer nicht und wer ganz ganz ganz sicher gekündigt hätte, wenn er denn noch wäre.
@SWR Hörer:
Ich plädiere wirklich auch dafür, hier nicht immer wieder über die berufliche oder arbeitsrechtliche Situation von SWR-Beschäftigten zu spekulieren.
Das geht doch wirklich niemand etwas an und die Betroffenen wollen das bestimmt auch nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal was realistisches: Thomas Eberhard ist Jahrgang 1960, und die momentane Quote beim SWR ist im Regelfalle, dass du nur bis 65 machen kannst, und dann in den Ruhestand verabschiedet wirst. Beziehungsweise sind einfach sehr viele mit 65 gegangen. Da wird wohl dann in Stuttgart demnächst wieder eine Stelle frei werden. Vielleicht geht Eberhard im Sommer, und Laura Czerni übernimmt das dann, wenn meins endgültig dicht gemacht wird. Was denkt ihr wie realistisch ist das? Wunderte mich sowieso seinerzeit darüber, dass Eberhard mit nach Stuttgart genommen wurde.
Erinnern wir uns mal, wie das Verfahren war, Jürgen Rademacher war da ja in seinem Facebook Video recht deutlich.
Hör doch mal damit auf hier rumzuspekulieren oder Dinge als "realistisch" darzustellen. Du weißt "realistisch" absolut gar nichts und deine Postings sind nur unangenehm für die darin angesprochenen.
 
Laura Czerni übernimmt das dann, wenn meins endgültig dicht gemacht wird.
So sporadisch wie sie die RP-Frühsendung moderiert wirkt die Idee für mich eher unrealistisch. Ich denke man findet dann vielleicht eher irgend einen anderen neuen Moderator, der gut zu dem durchformatierten SWR4 passt (wie ich schon einmal schrieb) und zu RLP keinerlei Bezug hat. Frau Czerny wirkt auf mich aber auch nicht wie die typische geborene Moderatorin. Ich möchte sie damit nicht abwehrten, aber ihre Moderationen wirken auf mich manchmal etwas unprofessionell, wenn ich sie zum Beispiel mit Frau Neuburg, von hr4 vergleiche. Noch ist Herr Eberhard aber noch im Arbeitsleben und als freier Mittarbeiter kann man theoretisch so lange arbeiten, wie man vom Auftraggeber (SWR) gebucht wird und noch in der Lage ist die Arbeit zu verrichten. Ich weiß zwar nicht ob er ein angestellter oder freier Mittarbeiter ist, aber ich würde mal von letzterem ausgehen, da das in der Radiobrange eine große Mehrheit ist.
 
Zurück
Oben