Also schon ein paar Unterschiede.
Tolles Konzept. Zwei unterschiedliche Programme, weil die Musik in dem einen Kanal 10 Jahre älter ist. Da kann man sich nur an den Kopf fassen...
@scooter44: "Mit SWR4 möchten wir Menschen im Südwesten ab einem Alter von 50/60 Jahren ansprechen, die sich sehr für die regionale Berichterstattung interessieren."
Das ist fast schon lächerlich. Erstens spricht die Musik höchstens die Hörer von 80+ an, und zwar nur jene, die wirklich keine Schlager usw. mögen. Zweitens ist die regionale Berichterstattung fast völlig abgeschafft.
In SWR1 ist das noch schlimmer. Heute z.B. in den Rheinland-Pfalz-Nachrichten: Ein Wasserrohrbruch in der Mainzer Neustadt. Ist für Leute in Trier, Ludwigsnhafen Koblenz oder Kaiserslautern natürlich ungeheuer "interessant". Aber so sind sie nun mal, die Radio-Bürokraten: Im Ersten informiert man überregional... Wobei man mit solchen Informationen fast schon gut bedient wird. Am Nachmittag ging es mal wieder um das unheimlich interssante Thema, dass das Wetter ja so schön sei - und Hörer konnten eine Nachricht schicken, was sie gerade so treiben. Geht so Informationsradio? Denn das ist es ja, nach Ansicht des SWR-Obersten...
Wen soll denn dann die Musik auf SWR1 ansprechen? Beispiel: Gestern lief eine Klamotte von Suzi Quatro, aus dem Jahr 1973 auf SWR1 RP (ist das 80er...?). Mit anderen Worten: Der Uralt-Schinken ist 53 Jahre alt... Das muss man nicht weiter kommentieren.
Das ganze Musikgeschehen beim SWR ist unstrukturiert und chaotisch. Was sinnvoll wäre: Eine Popwelle mit Neuem und Altem. Eine Seniorenwelle mit Schlagern, Musicals, Volkstümlichem usw., daneben eine Jugendwelle, auf der eben Musik für Junge läuft (und, viel wichtiger, es Themen für junge Leute gibt). Eine Landeswelle, auf der neben der hoffentlich überwiegenden Information ein paar Popliedchen laufen, die nicht und niemanden stören.
Witzlos.