• Diese Kategorie ist für Diskussionen rund um die Programminhalte der Sender gedacht. Über Frequenzen und Empfang kann sich unter "DX / Radioempfang" ausgetauscht werden.

SWR4-Reform

Bezüglich Wolfgang Bender kann ich mir das auch nicht vorstellen. Der hat einfach Ewigkeiten schon nicht mehr moderiert, und gehörte ja sowieso zu Rheinland-Pfalz, wo ja immer mehr Leute Stück für Stück aus dem Programm verschwinden. Abgesehen von der Morgen Sendung aus Mainz, die aber auch nur noch von den beiden Herren im Wechsel moderiert wird, Laura Czerni, wie hier letztens schon mal angemerkt, eben seit Mitte Januar nicht mehr zu hören.
Bezüglich Thomas Eberhard bekam ich ja wie gesagt vom SWR die E-Mail, dass er beruflich sich anderen Aufgaben zugewandt hat und deswegen nur noch seltener am Mikrofon zum Einsatz kommt, wie jetzt stand heute wohl in der Woche nach Ostern.
Bleibt noch Iris Kruse, die das vorher aufgezeichnete Klassik Konzert am Sonntagmorgen moderiert.
 
Was im Moment sehr wohltuend ist, ist, dass es bei SWR 4 nicht in jedem Beitrag um die Zeitumstellung und den Wal geht, so wie beim norddeutschen Pendant.
 
bei hr4 ist halt noch deutlich mehr Inhalt im Programm und durch das , meiner Meinung nach wachere Auftreten , passt es für mich viel besser in den Morgen als SWR4 RP.
Stimmt!

Ein guter, sympathischer Moderator war Lothar Ackva.



Heute Morgen Daniel Pesch. Wettergespräche mit dem etwas albernen Stefan Bender.
 
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Ein Grund, warum ich mir Daniel Pesch selten gebe. Der wirkt mir immer zu glatt gebügelt und passt nicht wirklich zu SWR4. Da ist der Humor von Stefan Bender. Schon ne gute Sache. Der sieht ja nicht, was alles in Stuttgart und noch schlimmer in Mainz passiert ist.
Lothar Ackva ohne Frage einer der ganz großen. ihm sei seinen Ruhestand gegönnt.
In den selben Topf würde ich allerdings auch Armin Hauser werfen, der ähnlich wie der angesprochene auch ein Moderator der ersten Stunde und einer der ganz großen war. ihm hab ich immer sehr, sehr gerne zugehört,
 
Ich will niemandem auf die Füße treten und auch nur mal ganz vorsichtig anmerken: Dieser Thread heißt nicht: "Wie toll finde ich die SWR4 Moderatoren?", sondern er handelt von der Reform, der aus einem einstmals ambitionierten Inhaltsprogramm inzwischen einen Allerweltsdudler gemacht hat.

Es geht auch darum, dass der "Allerweltsdudler" auch viele gute Moderatoren verloren hat und aktuell in SWR 4 interessante Berichte und gute Moderationen Seltenheitswert bekommen haben. Im Gegensatz zu hr4 am Morgen. Bei SWR 4 überwiegen die Oldies und die Moderatoren sagen nur noch ab und zu etwas. Zum Beispiel bei Gewinnspielen. Interessante Berichte zu Regionalem gibts nicht mehr.

Ich wohne in RP und schalte am Morgen von hr4 nur noch zu den Regionalnachrichten und Wettergesprächen zu SWR 4 RP um. hr4 hat die abwechslungsreichere Musikgestaltung.

Ab Mai gibts freitgas um 9:45 Uhr neuerdings "Unterwegs im Südwesten - SWR4 Ausflugstipps" mit dem mir nicht besonders sympatischen Stefan Nink. Der moderiert auch nur noch relativ oberflächlich im Gegensatz zu früher.
 
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Ich wäre mit der Kritik an Stefan Nink Mal etwas langsamer. Der hält wenigstens in Mainz noch die Stange, und ich muss ehrlich sagen, ich hör ihm persönlich sehr gerne zu, und ja es mag sein, dass er mittlerweile älter klingt, aber irgendwie wirkt das bei ihm noch etwas mehr wie das SWR4, was wir alle gekannt und geliebt haben.
Wir können ja warten, bis die Morgen Sendung aus Mainz eingestellt wird, dann ist die Reform endgültig abgeschlossen, und SWR4 ist tot. Da gibt’s auch nichts mehr schön zu reden, leblos U.s. Programm, Musik, die man in jedwede dem anderen Doodle Funk hören kann, und inhaltlich gleich neu. Abgesehen von selten, aber super, und dem Sonntag Konzert, was garantiert bei der nächsten Rotstift Aktion auch gestrichen wird.
 
Ja, aber der SWR rechnet nach einer anderen Mathematik. Die Zahl der Hörer, die sich seit der Reform an SWR 4 als neuen Stammsender gebunden hat dürfte ungleich höher sein als die Anzahl jener verprellten „Schlagerfreunde“, die angeblich jetzt alle hr4 hören. Dabei meine ich gelesen zu haben, dass hr4 in der Hörergunst im Gegensatz zu SWR 4 verloren hat. Also wird man sich beim SWR weiter auf die Schultern klopfen, weil man mit SWR 4 scheinbar auch ohne Schlager alles richtig macht. Und mit Blick Richtung Hessen wird man fragen dürfen: Wie lange noch? Und hr4 würde bei einer ähnlichen Umformatierung wie bei SWR 4 seine Existenzberechtigung gegenüber hr1 noch stärker behaupten müssen, weil hr1 teilweise schon von Hause aus altmodischer anmutet als SWR 1.
 
Ja, aber der SWR rechnet nach einer anderen Mathematik. Die Zahl der Hörer, die sich seit der Reform an SWR 4 als neuen Stammsender gebunden hat dürfte ungleich höher sein als die Anzahl jener verprellten „Schlagerfreunde“, die angeblich jetzt alle hr4 hören. Dabei meine ich gelesen zu haben, dass hr4 in der Hörergunst im Gegensatz zu SWR 4 verloren hat. Also wird man sich beim SWR weiter auf die Schultern klopfen, weil man mit SWR 4 scheinbar auch ohne Schlager alles richtig macht. Und mit Blick Richtung Hessen wird man fragen dürfen: Wie lange noch? Und hr4 würde bei einer ähnlichen Umformatierung wie bei SWR 4 seine Existenzberechtigung gegenüber hr1 noch stärker behaupten müssen, weil hr1 teilweise schon von Hause aus altmodischer anmutet als SWR 1.

Die Schlager sind ja nicht mal das Hauptproblem. Die sind für mich persönlich nur Beiwerk.
Das Hauptproblem ist die Streichung sämtliche regionaler Inhalte und Spezialsendungen.
Und kurioserweise sind damals, als man in Baden-Württemberg die regionale Morgen Sendung eingestellt hat die Hörerzahlen eingebrochen. Warum?
Alles nachzulesen hier im Forum, wo man sich seinerzeit wunderte, warum ab etwa 2016 die Quoten sanken.
Hinzukommt neben der Streichung von vielen Sendungen, ja eben auch noch die Abwicklung von SWR4 Rheinland-Pfalz. Und das sind für mich die beiden Dinge, warum ich diesen Sender so kritisiere. Wie gesagt, die Schlager sind für mich, wie gesagt nur ein nettes Beiwerk.
Es sind ja auch zwei völlig unterschiedliche Reformen.
 
Und kurioserweise sind damals, als man in Baden-Württemberg die regionale Morgen Sendung eingestellt hat die Hörerzahlen eingebrochen. Warum?
Alles nachzulesen hier im Forum, wo man sich seinerzeit wunderte, warum ab etwa 2016 die Quoten sanken.
Das war vor zehn Jahren, seit damals hat sich einiges verändert. Damals sind nach der Umstellung des Musikformats auf mehr internationale Oldies und moderneren Schlager viele Stammhörer der Regionalwellen abgewandert, fragt sich nur wohin. Und die anderen sind nicht gleich gekommen, weil SWR 4 seinerzeit immer noch der Ruf eines „Schnulzensenders“ für lange Zeit nachhing.

Regionalität scheint heute offenbar in linearen Formaten nicht mehr so gefragt zu sein. Kleinere Zeitungsverlage gehen der Reihe nach pleite oder werden von größeren Zeitungsgruppen geschluckt. Pioniere des lokalen Rundfunks in Deutschland, wie zum Beispiel RSA Radio aus Kempten oder das Rhein-Neckar-Fernsehen aus Mannheim haben wegen Geldmangel das Handtuch geschmissen und sind heute komplett aus dem Äther verschwunden. Heutzutage bekommt man alles über Socialmedia per Smartphone oder Smartwatch direkt auf‘s Display, für wenig Geld oder kostenlos. Die Ölspur am Ortseingang oder die Nachricht von der Auflösung des örtlichen Imkervereines ist längst schon zigmal irgendwo gepostet, bevor man beim SWR im Regionalstudio den O-Ton dazu überhaupt geschnitten hat. Und Sender wie SWR 4 haben außerdem hauseigene Apps, auf deren Weg regionale Information kostenlos ausgespielt wird. Auf Wunsch liest die KI einem das auch noch vor. Und wer kein Handy hat, der muss halt auf die letzten verbliebenen Regionalhäppchen um halb warten. Und wozu zwei regionale Varianten ein und desselben Programmes, wenn die Nachfrage nach Regionalem bei vielen offenbar garnicht mehr da ist? DAB-Radio Verlosungen, Gartentipps, Rheuma-Sprechstunde, Assenheimers Promitalk und lustige Wettergespräche. Und dazu noch die besten Oldies, das zieht. Das Konzept scheint zu funktionieren und kommt an. Die meisten schalten SWR 4 offenbar doch nur noch wegen der Musik ein und nicht (mehr) wegen der tollen Regionalnachrichten.
 
Und wozu zwei regionale Varianten ein und desselben Programmes, wenn die Nachfrage nach Regionalem bei vielen offenbar garnicht mehr da ist? ... Damals sind nach der Umstellung des Musikformats auf mehr . Das Konzept scheint zu funktionieren und kommt an. Die meisten schalten SWR 4 offenbar doch nur noch wegen der Musik ein und nicht (mehr) wegen der tollen Regionalnachrichten.

Wenn ein Bundesland von der Größe Rheinland-Pfalz' kein Anrecht auf ein eigenes Landesprogramm mehr hat ist das kolossales Systemversagen.

Wenn du die vielen Mängel des öffentlich-rechtlichen Apparats achselzuckend schönredest statt die Einhaltung des Informationsauftrags anzumahnen liegt das möglicherweise daran, dass du dem Senderverbund in irgend einer Weise nahe stehst und gequält nach Rechtfertigungen suchst, wo es keine gibt.

Das Beispiel SRF1 beweist doch welch immense Hörerakzeptanz wortlastige Radioprogramme mit hohem Regionalanteil heute noch genießen, so es sie denn überhaupt noch gibt. An die Reichweite und Marktdurchdringung eines Senders mit journalistisch exzellenter, engagierter und relevanter Berichterstattung und angemessenem Musikanteil reicht kein Dudelsender auch nur ansatzweise heran.

Diese Rechenschiebermentalität, die die vom Gesetzgeber zugestandenen Frequenzen meistbietend an das Werbekartell verscheuert ist beängstigend und empörend. Warum gibt man solche Frequenzen nicht gleich ganz auf und funktioniert sie in einen privatwirtschaftlich betriebenen Kommerzdudler um? Billiger wäre das allemal.
 
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Das Hauptproblem ist die Streichung sämtliche regionaler Inhalte und Spezialsendungen.
Und kurioserweise sind damals, als man in Baden-Württemberg die regionale Morgen Sendung eingestellt hat die Hörerzahlen eingebrochen. Warum?
Davon stimmt nichts. Ich höre wirklich nicht oft bei SWR4 rein - aber es laufen komischerweise ständig regionale Beiträge oder O-Töne. "Sämtlich gestrichen" ist mal wieder eine maßlose Übertreibung. Und kurioserweise sind auch die Hörerzahlen bei SWR4 nicht direkt nach der Einstellung der regionalen Morgensendungen eingebrochen. Zeitweise war SWR4, wenn mich nicht alles täuscht, in BW sogar an der Reichweitenspitze.

Wenn ein Bundesland von der Größe Rheinland-Pfalz' kein Anrecht auf ein eigenes Landesprogramm mehr hat ist das kolossales Systemversagen.
Die Menschen bei SWR1 werden jetzt wohl bittere Tränen weinen.
 
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Das Beispiel SRF1
Obwohl ich Deine Beiträge immer sehr schätze, aber hier möchte ich Dir widersprechen. Der Vergleich hinkt genau so, wie jener, wenn man die Deutsche Bahn mit der SNCF vergleicht. Natürlich läuft dort alles besser. Allerdings ist das Netz dort auch viel kleiner und kompakter und die Zugdichte wesentlich geringer und die SNCF genießt bei der Schweizer Politik eine ganz andere Priorität.

Aber bleiben wir beim Radio. Im Ausland sind die wortlastigen „ersten“ Programme der öffentlich-rechtlichen schon immer erfolgreich gewesen. In der Schweiz SRF 1. In den Niederlanden war es lange Zeit Radio 1 und in Dänemark DR P1. Und die ersten Programme des ARD-Hörfunks waren bis in die späten 80er Jahre genau so wortlastig. Man nehme als Beispiel SWF 1, hr1 oder NDR 1. Die hat aber teilweise fast niemand gehört. In Deutschland hat man nämlich schon damals lieber Radio Luxemburg auf der verrauschten 1440 mit dem Kleiderbügel abgegriffen oder die Musikprogramme aus den Nachbarländern wie z.B. Hilversum 3 gehört statt das „wortlastige“ Landesprogramm mit hohem Regionalanteil über UKW bei vollem Empfangspegelausschlag zu hören. Und als die Privaten mit dem Formatradio kamen wanderten noch mehr Hörer von den wortlastigen Einschaltprogrammen des Ansagefunks ab. Ich kann mich noch an eine Werbeanzeige von radio ffn aus der Anfangszeit erinnern. Die zeigte ein Studiomikrofon, vor dem aber kein Sprecher saß. Überschrift: „Weniger Worte, mehr Musik!“ Das hat sich leider bis heute gehalten wie „Geiz ist geil“. Oder sogar noch intensiviert. Das will ich bestimmt nicht schönreden. Und schon gar nicht rechtfertigen. Aber man kann doch auch nicht abstreiten, dass es de facto so ist. Und die ARD begrüßt das natürlich. Für eine Gesellschaft, die intellektuell und kulturell immer anspruchsloser wird muss man auch kein anspruchsvolles Programm mehr machen.

Ich fürchte eher, dass bei SWR 4 demnächst sogar noch die Regionalnachrichten abgeschafft werden. Kann man dann ja einen Oldie mehr in der Stunde spielen und für den Rest auf ARD-Sounds verweisen.
 
Man nehme als Beispiel SWF 1, hr1 oder NDR 1. Die hat aber teilweise fast niemand gehört
Wie bitte? Ich weiß ja nicht, wie alt Du bist und ob Du das selbst miterlebt hast. Aber was Du da schreibst, ist einfach nur falsch.

Ich bin in einer Gegend aufgewachsen, in der man den SWR, den HR aber auch Radio Luxemburg einwandfrei hören konnte. Richtig ist, dass Radio Luxemburg lange sehr populär war. Falsch ist, dass kein Mensch die ersten ÖR-Programme hörte.

Gerade der SWR war bei - zugegeben - eher älteren Hörern sehr beliebt. Das betrifft Sendungen während der Woche (Heute Mittag, Ton ab usw.), am Abend (Wunschkonzert usw.) oder auch am Wochenende (Frohes Wochenende etc.)

Ähnliches trifft auch auf den HR zu.

Der einzige Vorteil von RTL war, dass es ein reines Unterhaltungsprogramm lieferte: Viel Musik, sympathische Moderatoren, viel Hemdsärmligkeit und jede Menge Werbung. Nicht jeder war davon begeistert. Wer damals Radio Luxemburg hörte, schaltet heute wahrscheinlich SWR1 oder RPR ein (in RP). Wo eben auch nur Musik läuft.

Als die Pop-Programme starteten, ging es mit Radio Luxemburg ganz schnell rapide bergab. Ein internationaler Hit, ein Schlager, ein paar Telefonspielchen im Wechsel waren nicht mehr genug. Bei Aktuellem konnte Radio Luxemburg sowieso nie mithalten.

Und DAS ist eben der Unterschied z.B. zu RTL in Frankreich, was noch immer sehr beliebt ist. Wobei man natürlich einräumen muss, dass der Sender in Frankreich landesweit zu hören ist, und schon immer Schwerpunkte auch auf Wortsendungen legte.

Radio Luxemburg füllte damals schlicht eine Nische. Man hörte es im Schwimmbad, beim Kaffeeklatsch, oder wenn man sonst nichts zu tun hatte.

Darin war es sehr erfolgreich. Mehr aber auch nicht.
 
Davon stimmt nichts. Ich höre wirklich nicht oft bei SWR4 rein - aber es laufen komischerweise ständig regionale Beiträge oder O-Töne. "Sämtlich gestrichen" ist mal wieder eine maßlose Übertreibung. Und kurioserweise sind auch die Hörerzahlen bei SWR4 nicht direkt nach der Einstellung der regionalen Morgensendungen eingebrochen. Zeitweise war SWR4, wenn mich nicht alles täuscht, in BW sogar an der Reichweitenspitze.


Die Menschen bei SWR1 werden jetzt wohl bittere Tränen weinen.

Ich spreche von regionalen Sendungen, die am Tag mehrmals in Baden-Württemberg, und einmal in Rheinland-Pfalz liefern. Dort schalteten sich die Regionalstudios auseinander und produzierten eigene Sendungen.
Und da liegt auch schon das Problem, du schaltest es nicht oft ein. Ich höre den Sender fast tagtäglich, insbesondere seit der Reform noch mal intensiver, und entsprechend merke ich ja, wie viel regionales da noch vorhanden ist.
Und das Sendungen zusammen gestrichen worden sind, oder aus dem Programm geflogen sind, das kann man ja anhand dieses Verlaufs hier auch lesen.
 
Gerade der SWR war bei - zugegeben - eher älteren Hörern sehr beliebt. Das betrifft Sendungen während der Woche (Heute Mittag, Ton ab usw.), am Abend (Wunschkonzert usw.) oder auch am Wochenende (Frohes Wochenende etc.)
Es waren aber eben nur einzelne Sendungen, zu denen gezielt ein- und danach auch wieder abgeschaltet wurde.

Ich habe Ende der 80er mal auf Klassenfahrt an die Mosel SWF 1 gehört. Das war im Grunde Kraut und Rüben. Teilweise flotte Unterhaltung mit Popmusik und Schlagern, wie ich es seinerzeit zuhause von NDR 2 kannte. Dann aber auch wieder lange Wortstrecken und endlose Gespräche über Themen, die teilweise schon sehr speziell waren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das viele Menschen von Morgens bis Abends an einem Stück gegeben haben. Da wurde vielleicht selektiv mal reingeschaltet, wenn etwas lief, was einen interessierte. Die „Ersten“ waren im Grunde Vollsortimenter und haben sowohl die Hausfrau als auch den Universitätsprofessor ansprechen wollen. Aber nie zur gleichen Zeit.
 
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