• Diese Kategorie ist für Diskussionen rund um die Programminhalte der Sender gedacht. Über Frequenzen und Empfang kann sich unter "DX / Radioempfang" ausgetauscht werden.

SWR4-Reform

Die sind aber allenfalls erwähnenswert, wenn sie sich mal wieder eine Moderation über irgendetwas zusammenstammeln, von dem sie sehr offensichtlich nicht die leiseste Ahnung haben.

Es ist schon richtig armselig, wenn die 12- und 16-Uhr-Stunde als einzige Inhalte das Tassenspiel und das völlig überflüssige Wettergelaber hat. (Aber letzteres will der Hörer ja so, also muss es so sein. 🤢)
 
SWR4 klingt mittlerweile oft so wie SWR1 vor zehn Jahren klang. Die Musik gestern abend, die ich mir für ein paar Minuten gönnte, weil bei SWR1 nur Deutsches zu hören war, konnte man kaum ertragen. Alles Titel, die gefühlt schon sechs Millionen mal gelaufen sind.
 
SWR4 klingt mittlerweile oft so wie SWR1 vor zehn Jahren klang. Die Musik gestern abend, die ich mir für ein paar Minuten gönnte, weil bei SWR1 nur Deutsches zu hören war, konnte man kaum ertragen. Alles Titel, die gefühlt schon sechs Millionen mal gelaufen sind.

Ach herrje, du hast bei den Goldies eingeschaltet, wobei sich das ja wohl auch nicht vom Einheitsbrei unterscheidet, ich hab mir die Sendung nie gegeben. Zumindest mal nicht vollständig.
Es klingt leider auch nicht wie SWR1 vor zehn Jahren, denn SWR1 hatte vor zehn Jahren ein Angebot, das war der Wahnsinn, insbesondere die Abendstrecke aus Baden-Baden. Und daran kommt SWR4 mal so gar nicht ran.
 
Es klingt leider auch nicht wie SWR1 vor zehn Jahren, denn SWR1 hatte vor zehn Jahren ein Angebot, das war der Wahnsinn, insbesondere die Abendstrecke
Ich meinte eher die Musik, die da jetzt läuft. Die erinnert stark an SWR1. Dass die Abendstrecke bei SWR1 im Vergleich zu den Musikclubs tatsächlich zumindest in Teilen noch Radio-Journalismus war, darüber sind wir uns wahrscheinlich einig.
 
Das Ding ist das Musik Format ist ja an sich nicht mal schlecht, wobei ich diese Abgrenzung halt auch irgendwie extrem schwierig finde, it must have been Love von Roxette ist nun wirklich absolute späte achtziger, wenn nicht sogar schon neunziger, aber sowas kommt dann im Programm doch häufiger mal.
Ich mein, es gibt dann ja auch noch einige deutsche Titel, die zumindest in Schlager Richtung gehen, Zum Beispiel Zunahme am Feuer von Stefan Waggershausen und Alice, aber wenn man das schon spielt und man auch noch Anfang der Neunziger mitnehmen will, könnte man auch das erste Mal tat noch weh, ebenfalls von Stefan Waggershausen spielen, welches auf jeden Fall früher im Programm vorhanden war.
Aber mir erschließt sich diese Logik halt auch nicht so sonderlich, meine Theorie ist immer noch, dass man nicht unbedingt neue Titel in die Rotation aufgenommen hat, sondern aus der früheren Schlager Rotation, in welcher ja auch hin und wieder mal Oldies zu hören waren, diese hin und wieder Oldies einfach gebündelt hat und dass jetzt das Musik Format ist, was man hört.
Aber die Frage wäre, wie könnte man das Programm denn journalistisch verbessern? Ich mein, es gab früher doch auch ein Schema, welches durchgelaufen ist, das sprach uns alle, aber irgendwie mehr an. Ich frag mich halt, woran das liegt, ist das Programm einfach an sich Inhaltslehrer geworden? Hören wir vielleicht auch einfach zu wenig unterschiedliche Stimmen?
 
Also, Stefan Waggershausen und pur würde ich schon in die Richtung von Schlagern werten.
Aber sei es drum. Wie auch hier schon andere geschrieben haben. Bis auf die Tassen Verlosung gibt es halt auch nichts spannendes mehr, der einzige Vorteil ist, dass es mehr Verkehrsinformationen gibt, wobei ich aus meinem Bekanntenkreis immer wieder höre, ist viel zu lang und durch die ganzen Sachen für Baden-Württemberg schaltet man dann lieber auf Konkurrenzprogramme um.
Aber viele sagen, musikalisch ist es jetzt eher ihre Heimat, seitdem SWR1 so viele, ganz alte Sachen aus seinem Programm geschmissen hat.
 
So: damit hier einige unbelehrbare nicht wieder anfangen zu sagen, er hätte sich ganz normal verabschiedet, die Teamseite von Thomas Eberhard ist verschwunden.
Es deckt sich auch mit denen Moderationen der nächsten Wochen, es wirkt alles so, als würde man sich ausprobieren, denn unter anderem rückt auch Matthias Mettner in den Abend, was er durchaus früher häufiger war, aber das aktuelle Schema wieder deutlich durchbricht.
Wirklich alles sehr sehr schade.
 
Nachdem Stefan Frech in den Vormittag gerückt ist und Holger Bentzien in den Nachmittag, fehlt nun ein Moderator für eine Sendewoche am Abend pro Monat. Jens Voght hat ja zwei Wochen pro Monat und Maik Schieber eine.
 
Ehrlich gesagt könnte Stefan frech, aber meiner Auffassung nach ruhig wieder in den Abend drücken, wobei vormittags dann ja auch so ein kleines Problem herrscht, seit den Verschiebungen am Nachmittag.
Ich glaube, diese Strecken sind teilweise genauso unbeliebt wie die am Samstagnachmittag, oder die am Sonntagmorgen.
Aber ich bin mal gespannt, wer der Nachfolger von Thomas Eberhard samstags in der Party wird. Irgendwie hoffe ich persönlich auf Stefan frech oder Jens Vogt.
 
Mittlerweile spielt man dann doch ein bisschen andere Musiktitel, allerdings ist die Wiederholrate schon ziemlich traurig, gestern Morgen Let Your love Flow von den Bellamy Brothers, dann in der vor aufgezeichnet Goldies Show, und dann heute gegen 17:30 Uhr, ist ja an sich ein schönes Lied, aber manche Lieder sollte man auch echt nicht zu oft spielen.
Und dreimal innerhalb von 36 Stunden naja
 
Es sollte nur exemplarisch für die systematische Verblödung der Radiohörer stehen, das scheint ja sogar auf manche Benutzer inzwischen Einfluss genommen zu haben.
 
Naja, aber ist ja nicht mal ne schlechte Band, an sich ist ja auch die Musik die die spielen absolut nicht schlecht.
Schlecht ist halt nur die Wiederholrate und die Auswahl der Stücke. Ich meine, in diesen drei Jahrzehnten gibt es doch noch so viel mehr.
Aber wenn’s den Leuten gefällt, wenig journalistischer Inhalt bloß immer wieder die gleichen Titel, scheint ja ein Rezept zu sein, was immer und immer wieder gut funktioniert.
Hat man ja bei SWR1 auch hinbekommen. Gerade der SWR war doch bis vor etwa zehn Jahren noch eher im oberen Drittel der Rundfunkanstalten zu sehen, jetzt eher fast am unteren Rand.
 
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