Veränderungen bei BAYERN 1

s.matze

Gesperrter Benutzer
Vorallem wenn das Ding kein DAB+ drin hat.

Wer braucht schon DAB? Schrotmusik kann ich genauso gut auf UKW hören und gute Musik gibt's millionenfach im Netz in weitaus besserer Soundqualität.

In den nächsten Jahren wird UKW ohnehin abgeschaltet

Ja genau, guter Witz! :wow: Fake news sind das!
Das mit der Abschaltung hör ich schon seit mindestens 2006.
Ist nicht viel passiert in Sachen UKW-Abschaltung seitdem bis auf drei oder vier leistungsschwache DLRadio-Kleinststandorte in den Bergen und auf Helgoland.
Es gibt für Deutschland keinen Termin für einen analogen FM-Ausstieg!

Pass mal auf dass dein tolles DAB nicht noch vor UKW wieder abgeschaltet wird so wie in Finnland, im gesamten Baltikum oder letzte Woche gerade erst in Ungarn.
Selbst die Dänen und die Briten sind von ihrem angekündigten UKW-Aus wieder abgerückt (trotz fast 90% Verbreitung), die Schweden ja sowieso.
 
D

DerMaier

@s.matze Also ich denke UKW hat auf die Dauer keine Chance. Mag ja sein, dass DAB in manchen Ländern wieder abgeschaltet wird. Nur hier in Deutschland steigen die Zahlen bei DAB. Da hört kaum noch einer UKW. In der Schweiz übrigens wird 2022 UKW komplett abgeschaltet. Das sind die Fakten. Fake News verbreite ich nicht, nur Tatsachen, die ich gelesen habe.
 

s.matze

Gesperrter Benutzer
Super Radiotroll, hast du auch was inhaltliches beizutragen?

Nur hier in Deutschland steigen die Zahlen bei DAB. Da hört kaum noch einer UKW.

Mit Verlaub, dass in Deutschland angeblich "kaum noch jemand" UKW hört, ist völliger Schwachsinn ohne jede Substanz!

Zwar ist die Radionutzung bei DAB in diesem Jahr um 34 Prozent gestiegen.
Trotzdem: UKW lag die letzten Jahre konstant bei weit über 90 Prozent Verbreitung (2013: 94,0 % - 2014: 93,6 % - 2015: 92,8 % - 2016: 94,1 % - 2017: 92,9 % - 2018: 93,3 % - 2019: 93,0 % )

DAB hat bundesweit einen Anteil von gerade einmal 17,4 Prozent an allen Empfangswegen! (laut MA 2020 Audio 2 - alle Hörer ab 14 Jahre, MA 2020 Audio 1 lag der Wert bei 15 Prozent)

Selbst Berlin mit 3x soviel Sendern wie anderswo kommt nicht auf 20 Prozent Marktanteil! (https://www.tagesspiegel.de/gesells...ukw-schalt-das-digitalradio-ein/26165092.html)

Vorreiter bei der digitalen Radio-Nutzung sind dabei die Hörer in Bayern und Sachsen. In Berlin liegt der Digitalradio-Anteil hingegen nur bei 18,5 Prozent. Damit ist die Bundeshauptstadt Schlusslicht im DAB+-Ranking, was vor allem mit der großen Zahl von UKW-Radios erklärt wird. Aber auch in Brandenburg (20,5 Prozent) ist die Digitalradio-Nutzung unterdurchschnittlich.

Übrigens finden sich in diesem aktuellen Artikel vom 7.September noch mehr interessante Zahlen:

Insgesamt gesehen befinden sich in deutschen Autos und Haushalten inzwischen knapp zehn Millionen DAB+-Radios, eine Million mehr als im Vorjahr. Gemessen an der Anzahl der Radiogeräte liegt UKW mit über 125 Millionen Radios aber weiterhin deutlich vor DAB+

Und:
UKW bleibt in Deutschland bis mindestens 2032 bestehen.

Zum Schluss noch eine Logikaufgabe: Warum sind Norwegen und die Schweiz die einzigen Länder in Europa, mit einem definitiven UKW-Aus?
Könnte das vielleicht mit deren Nicht-EU-Zugehörigkeit zusammenhängen? ;)

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Eine Bittte: Vielleicht kann man die DAB-Diskussion abspalten und in das entsprechende Thema (ich glaube unter Schweiz war das?) anfügen? Mit Bayern 1 hat das so direkt nichts mehr zu tun.
 
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Ralle_Köln

Benutzer
Recht hat s.matze hier aber schon, UKW überwiegt DAB+ deutlich, und wenn es nicht zu einer Wie auch immer motivierten Zwangsabschaltung kommt wird dem auch (Vermutung !) so bleiben.
Bei der derzeitigen Qualität auf DAB+ würde ich direkt auf IP umsteigen, selbst 128 kbps MP3 haben oft weniger störende Artefakte als alles in AAC-HE.
Ja, ich habe ein DAB+-fähiges Radio, läuft aber auf gutem, alten UKW. Weil die Sender, die ich darauf hören möchte analog bestens Empfangbar sind und dort klanglich deutlich überlegen - und auf DAB+ sonst nichts (für mich) interessantes stattfindet.
 

Sieber

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In Bayern gibt es auf DAB+ alles von UKW + etwas DAB+ mäßiges mehr, z. B. BuMux 1.
In München ist da noch, wenn es geht, Voralpenmux 7A dabei.
Audiomäßig finde ich DAB+ besser als UKW. Ok, habe auch nur normale Radios und keine Hifi-Teile.
Nachteil ganz klar, dass der UKW-Overspill nicht abgedeckt wird.
 

Ralle_Köln

Benutzer
Audiomäßig finde ich DAB+ besser als UKW. Ok, habe auch nur normale Radios und keine Hifi-Teile.
Nachteil ganz klar, dass der UKW-Overspill nicht abgedeckt wird.
Auf einem „Küchenradio“ mag es funktionieren, auf der Werksinstallation eines Kleinwagens auch. Wer sich das DAB+-Signal aber auch nur auf einer durchschnittlichen Stereoanlage gibt sollte die Nachteile hören, wenn das Gehör noch halbwegs intakt ist. Unter Kopfhörern erst recht, selbst mit den Beipackdingern des Smartphones der Wahl (wobei man mit denen wohl öfter „Stream“ hören wird, technisch besser).
Zur Erinnerung: beim landläufig verwendeten Verfahren AAC-HE werden, um Bandbreite zu sparen, die Höhen brutal angeschnitten und vom Empfänger künstlich hinzugefügt. Da kann kein natürliches Klangerlebnis rauskommen; erst recht nicht die beschworene „CD-Qualität“. AAC-HE würde man auf Produktionsseite nur verwenden, wenn ein „schmaler“ Datenkanal zur Verfügung steht, „live aus Addis Abeba ist nun Max Mustermann“ (Ethopien, unterversorgt und das höchste der Gefühle ist 3G). Für Sprache, Mono, das kann es ganz gut. Hier werden ganze Stereo-Radioprogramme drüber verbreitet, was ein Rückschritt!
 

DelToro

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Ist das Satire?
@s.matze Nur hier in Deutschland steigen die Zahlen bei DAB. Da hört kaum noch einer UKW.

Ich möchte das gar nicht kommentieren. Nur einfach so stehenlassen. So simpel, so uninformiert und so entwaffnend dumm, wie es da steht.

Bei Kefir steigen die Zahlen, da trinkt niemand mehr Kaffee. Hm-hmmm. Ja nee, ist klar.

Wer sich das DAB+-Signal aber auch nur auf einer durchschnittlichen Stereoanlage gibt sollte die Nachteile hören, wenn das Gehör noch halbwegs intakt ist. Unter Kopfhörern erst recht, selbst mit den Beipackdingern des Smartphones der Wahl (wobei man mit denen wohl öfter „Stream“ hören wird, technisch besser).
(...) Für Sprache, Mono, das kann es ganz gut. Hier werden ganze Stereo-Radioprogramme drüber verbreitet, was ein Rückschritt!

In den Pressemitteilungen steht aber, dass es viel besser klingt als jede CD, und sowieso viel besser als bisher und jemals wieder! Schließlich ist es digital und deshalb muss es automatisch supergeil klingen, egal, welche absurd niedrige Datenrate da im Spiel ist, um 3 Kreutzer zu sparen! UKW rauscht (wie auch immer man es schafft und in welcher Wüste oder zugebauter Großstadt man sich aufhalten muss, damit UKW rauscht) und DAB+ ist toll.

Ihr werdet euch das "schreckliche UKW" irgendwann noch zurückwünschen. :p
 
D

DerMaier

Okay, jetzt werde ich mal bisschen zurück rudern. Auch ich höre noch UKW. Meine Stereoanlage hat kein DAB+ und wenn ich darüber ein DAB+ Gerät anschließe, klingt es grausam. An der Qualität muss echt noch gearbeitet werden und auch am Ausbau. Entweder die Leistung der einzelnen Sender muss erhöht werden oder es müssen mehr DAB+ Sender aufgeschaltet werden. Oftmals hat man keinen oder schlechten Empfang, auch dort, wo es laut Karte funktionieren sollte. Es mag auch stimmen, dass es UKW noch bis 2032 gibt. Vielleicht habe ich mich von der Panik anderer Menschen anstecken lassen. Warten wir es ab. Nun wieder zu Bayern 1.
 
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MarkusM

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Was mich an der Playlist neben den Kürzungen der Titel bei Bayern 1 am meisten nervt, ist vor allem der Song "Gloria". Bitte mal von Umberto Tozzi (das Original!) und nicht immer von Laura Branigan. Aber Tozzi ist ein 79er (wie Gerhard Prokscha bei Extra-Radio sagen würde) und kein 82er wie Branigan. Aber ich finde es jedesmal schade, dass es Bayern1 nicht hinbekommt, mal ein bisschen mehr Abwechslung in der Day Time reinzubekommen. Dann halt doch wieder Schwarzwaldradio und Extra-Radio Hof.
 

Henry318

Benutzer
Aber ich finde es jedesmal schade, dass es Bayern1 nicht hinbekommt, mal ein bisschen mehr Abwechslung in der Day Time reinzubekommen.

Ja, wenn man Pech hat, gabs drei Mal am Tag Ava Max mit "Sweet but psycho", Adele oder Ed Sheeran.
Nix gegen die Songs bzw. Interpreten. Nur irgendwann ist alles ausgenudelt - und ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum "Sweet but psycho" jeden Tag mind. einmal gespielt wird (habs an der Playlist der vergangenen Woche überprüft...). Ok, der Song war fast ein Jahr in den Single-Charts vorne dabei. Aber da is nun auch schon ein paar Tage her.
 

Yannick91

Benutzer
... ich finde es jedesmal schade, dass es Bayern1 nicht hinbekommt, mal ein bisschen mehr Abwechslung in der Day Time reinzubekommen....

Wie oft wollen wir diese Frage denn noch diskutieren? Je größer die (Tages-) Playlist, desto weniger erfolgreich ist ein Sender. Bayern 1 ist so erfolgreich wie nie, warum sollten sie Musiktitel in die Rotation nehmen, die schlecht testen? Das hat nichts mit Beratergewäsch oder Formatverseucht zu tun sondern ist simple Mathematik und Statistik.
 

STARSAILOR001

Benutzer
Zu den sog.: " TESTUNGEN", womit ja auch richtig gut Geld verdient wird um eigentlich völligen Unsinn am Ende anzubieten.


Also im Umkehrumschluss mal fiktiv angenommen und umgemünzt von Musikgeschmack auf das Essen...man testet der Deutschen liebste Speisen...und es kommt heraus:

Schnitzel, Pommes und Pizza!
Das sind die TOP 3 Das wollen alle Esser Deutschlands auf die Teller, weil es die beliebtesten Gerichte(Fiktiv angenommen ) sind,

Demzufolge wollen dann alle Deutschen jeden Tag Schnitzel,Pommes oder Pizza essen und nur die Restaurants, die genau dies anbieten...... können langfristig erfolgreich sein?!?!...Weil wurde ja getestet, wie der " Geschmack" der Deutschen ist......


was ich damit sagen will....vollkommen absurd das Ganze.
Und ich vermute mal, nicht jeder der gern Schnitzel,Pommes oder Pizza isst, will dies wirklich jeden Tag 365/Jahr, auch tun,Das ist der kleine aber feine Unterschied!
 

RadioHead

Benutzer
Guckt euch mal an, was jede Woche in den Supermärkten im Angebot ist. Womit in diesen Werbezetteln gelockt wird. Vorallem was genau zu sehen ist. Denkt ihr, das ist hochintellektuelles, gesundes Essen? Da geht es darum, was die Masse will. Pizza Salami, Schokomüsli, zig Zucker- und Knabberzeug, Alkohol in rauhen Mengen. Das sind die Superhits im Supermarkt. Das ist genau wie hier bei unserer Musik. Natürlich hat der Laden auch ein paar gesunde Sachen oder es gibt Läden, die mehr auf gesunde Sachen spezialisiert sind. Aber gelockt wird mit dem, was gut verkauft. Was die Masse will. Hier wie dort.
 

s.matze

Gesperrter Benutzer
warum sollten sie Musiktitel in die Rotation nehmen, die schlecht testen?

Testet mal immer schön weiter, solange bis auch der letzte das Radio ausgeschaltet hat und auf Streamingdienste oder die eigene Musiksammlung umgestiegen ist. Irgendwann wird es auch dem letzten Bürger zu blöd, dass er für zwei öffentlich-rechtliche BR-Wellen Geld bezahlen soll, die von morgens früh bis abends spät Ed Sheeran und Avamax abnudeln, wo er das selbe Rumpfangebot an Populärmusik bei der Antenne für lau bekommt. Was hat solche Musik bei Bayern 1 zu suchen?
 

Yannick91

Benutzer
Ed Sheeran und Avamax abnudeln, wo er das selbe Rumpfangebot an Populärmusik bei der Antenne für lau bekommt. Was hat solche Musik bei Bayern 1 zu suchen?

Zu glauben, ältere Leute hören nur ältere Musik ist ein Denken der 90er und 2000er Jahre. Und falls du damit meinst, dass BR-Programme keine populäre Musik spielen sollen, wäre das ein ÖR-Programm wie in den USA, ohne Rückhalt in der Bevölkerung!
 

Hans Maulwurf

Gesperrter Benutzer
Das beantwortet die eigentliche Frage nun leider überhaupt nicht! Bayern 1 ist einfach stinklangweilig, dabei geht es gar nicht nur um die Tatsache, dass dort ausschließlich Mainstream läuft, sondern dass die ganze Aufmachung so dermaßen betulich daherkommt, dass man sich schon fragt wen man mit diesem klebrigen Soundteppich erreichen möchte.

Nicht umsonst sieht und hört man in Münchener Radios tatsächlich eher Arabella oder 2Day, da läuft dann auch mal was Flottes und Ausgefallenes! In der Provinz mag das dann selbstredend und mangels Alternativen wieder ganz anders ausschauen.
 
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