• Diese Kategorie ist für Diskussionen rund um die Programminhalte der Sender gedacht. Über Frequenzen und Empfang kann sich unter "DX / Radioempfang" ausgetauscht werden.

Vereinheitlichung der ARD-Radioprogramme

Hallole,

ich beobachte bei SWR 1, die in der Nacht eigene Nachrichten haben, dass man da schneller fertig ist, was dazu führt, dann zwei mal von verschiedenen Sprechern zu hören ist: Abschließend die Zeit: Es ist 0 Uhr 3... 0 Uhr drei....

Ich wunder mich, wie die das dann immer hin bekommen, wenn da noch ne Falschfahrermeldung dazwischen kommt, weshalb ich auch davon ausgehe, dass die SWR 1-Nachrichten live sind.

Grüßle
AFu
 
Weiß jemand von euch, warum NDR2 ausgerechnet um 22 Uhr und 23 Uhr die Nachrichten vom SWR übernimmt? Davor und danach kommen ja diejenigen vom NDR.

Kurios war es gestern um 22 Uhr: Da liefen 3:30 min lang 2 Nachrichten gleichzeitig.
 
Das Ganze ist nur noch lächerlich. Den Hörern wird die Schuld zugeschoben. "Sie wollen nur Musik hören". [...]
Man spielt nur noch Musik, und dementsprechend bleiben nur noch diejenigen Hörer übrig, die nur noch Musik hören wollen. Und daraus schließt man dann, dass die Hörer nur noch Musik hören wollen, weshalb man nur noch Musik spielt. Tolle Logik.
 
Panne oder nur dummer Zufall❓

Gestern Samstag, letzter Titel bei SWR1 um 23:56 Uhr, I am what I am von Gloria Gayner.
Erster Titel der ARD Hitnacht Sonntag um 0:04 Uhr, I am what I am von Gloria Gayner.
 
Die Hitnacht kommt ja vom mdr. Weiß nicht, ob da die nehmende Anstalt von der gebenden im Vorfeld die Playlist zugesendet bekommt oder zumindest einsehen kann. Aber wenn dem so wäre, würde man doch erstrecht darauf achten, dass genau so ein Vorfall nicht passiert, also spricht sehr vieles für Zufall.
 
Weiß nicht, ob da die nehmende Anstalt von der gebenden im Vorfeld die Playlist zugesendet bekommt oder zumindest einsehen kann.
Welcher Sendeplan soll denn als erster fertig sein, um es den anderen einsehbar zu machen? Praktisch nicht möglich, wenn einer auf den anderen warten müsste.

Immerhin hätte Frank Eberlein ja auch mal in das Ende des Musikklubs hineinhören können, sofern das technisch überhaupt geht. Wahrscheinlich hat er wenn denn den ARD-Abend drauf.
 
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Bei Popabend und Popnacht stellt SWR3 den nehmenden Programmen seine Musikplanung doch im Voraus zur Verfügung. Ist auch nützlich, sonst hätte man bei aktuellen Popsongs solche Dopplungen en masse. Da die Hitnacht ja eher auf Hits von gestern als von heute setzt, die im Regelfall nicht dreimal täglich über den Äther gehen, finde ich solche Zufälle hier verschmerzbar.
 
deswegen klingen die Oldiewellen ja auch alle so ähnlich und täglich gleich.
So isses. Nehme ich SWR1, und höre ich mal ein Stündchen zu, dann ist es meist so, dass ich wirklich jeden Titel schon mal irgendwann irgendwo gehört habe.
Neuerscheinungen, Vorschläge, auch mal eher Ungewöhnliches oder wenigstens Selteneres? Fehlanzeige! Es gab' mal sowas wie die CD der Woche (gibt es vielleicht noch). Kaum mal mit interessanten, jüngeren oder weniger bekannten Interpreten. Oft stellt man stattdessen die neuste CD irgendwelcher in die Jahre gekommenen Künstler von gestern vor, die in den ach so tollen 80er mal Platz 25 in den Charts belegten. Die wahrscheinlich auch nur Ewiggestrige interessiert.

Immer gleich, immer dasselbe, nix Neues, langweilig, phantasielos. usw usw usw. Aber: Ach was war die Musik damals doch so toll....
 
Zum Einsatz kommen Stimmen, die auf den Originalen von Moderatoren beruhen.
Ich nehme mal an diese beziehen sich dann auf die jeweiligen Moderatoren der Stationen und nicht irgendeinen Prototypen, befremdlich und eigentlich auch unnötig bleibt es dennoch, selbst wenn es nicht so störungsanfällig sein sollte wie bei Bayern 3, die bisherige Praxis hat doch inklusive bereits eingesetzter individueller Verpackung bisher gut geklappt.

Dass ausgerechnet bei der ARD die KI so massiv zum (hörbaren) Einsatz kommen soll, nein, das ist dann echt nicht mehr mein Fall.
 
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Befremdlich und eigentlich auch unnötig bleibt es dennoch...
Ganz mein Gedanke, ich musste das zweimal lesen bevor ich es geglaubt habe. Als erstes kam mir das Wort „Dystopie“ in den Sinn. Zudem empfinde ich es nicht mal als Verbesserung des inhaltlichen Programms. Gerade in der Popnacht ist diese Reise quer durch Deutschland in Wetter und Verkehr um halb für mich immer ein Highlight gewesen.
 
Ganz mein Gedanke, ich musste das zweimal lesen bevor ich es geglaubt habe. Als erstes kam mir das Wort „Dystopie“ in den Sinn. Zudem empfinde ich es nicht mal als Verbesserung des inhaltlichen Programms. Gerade in der Popnacht ist diese Reise quer durch Deutschland in Wetter und Verkehr um halb für mich immer ein Highlight gewesen.

Dass ausgerechnet bei der ARD die KI so massiv zum (hörbaren) Einsatz kommen soll, nein, das ist dann echt nicht mehr mein Fall.

Dann schau doch mal wo das alles herkommt. Alles Gniffke. SWR hat die Federführung. Vorgeblich soll es der Effizienz dienen, aber dass solche Intendanten trotzdem ein überüppiges Salär bekommen, da redet auch niemand von Effizienz. Und es bleibt auch noch die Frage offen, was denn mit den Bergen an eingespartem Geld anderweitig passiert. Für mich ist das alles linke Tasche, rechte Tasche. Kann ich nicht nachvollziehen, dass man dadurch so viel einsparen soll. Ich glaube es nicht. Und wenn im Promillebereich. An anderer Stelle ballert die ARD Geld dafür wieder zum Fenster raus. Also entweder macht man immer Effizienz oder lässt es bleiben.
 
Und wie immer bei der Regionalisierung von Verkehrsmeldungen stellt sich die schwierige Frage, wie man die einzelnen Dienste auf dieselbe Länge bekommt. Bei Nachrichten und Wetter kein Problem (daran will man zur vollen Stunde ja auch noch nicht Hand anlegen). Doch wenn z.B. in SWR3land starke Unwetter im Gange sind, selbstverständlich mit amtlicher Gefahreninformation und dutzenden gesperrten Straßen, während der NDR 2-Verkehr für den ganzen Norden nicht mal einen nicht überholbaren Schwertransporter aufweist, muss man entweder den einen Service stauchen oder den anderen aufblähen. Oder mit schönen instrumentalen Backtimern arbeiten, aber ... wer's glaubt...
 
Auf die zeitliche Abstimmung bin ich auch gespannt. Möglicherweise wird dann ähnlich wie bei WDR aktuell mit Timeshift gearbeitet, sodass der Mod in Baden-Baden sich an der kürzesten Verkehrsausspielung orientiert und die Sendung startet. Diese würde dann near-to-live, aber eben zeitversetzt zu den jeweiligen Sendern geschickt. Führt natürlich trotzdem zu mindestens einem Zwangspunkt pro Stunde, an dem dann ein Song überall an einer anderen Stelle abgewürgt werden muss.
 
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Oder man setzt den Verkehr gleich vor die Nachrichten, So liefen ab :03 wenigstens alle wieder synchron. Um halb dann ähnlich eine gemeinsame Einstiegsmarke definieren, um wilde Blenden zuvor käme man dennoch nicht herum.

Was auch noch möglich wäre: die kürzeren Verkehrsversionen mit Meldungen aus den Nachbarsendegebieten auffüllen. Das ginge halt zu Lasten des eigentlichen Regionalisierungseffekts.
 
Wäre aber gerade in der Nacht auch immer noch nützlicher.

Wenn wiederum die Sendestunden nicht mehr überall synchron laufen würden, wären auch die nachts so häufigen Zeitansagen obsolet beziehungsweise nicht mehr (überall) korrekt.
 
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Es wird wohl ungefähr so laufen, dass man sich (wie tagsüber auch) auf die zwei, drei wichtigsten Verkehrsmeldungen pro Sendegebiet beschränkt und wenn es selbst dafür nicht reicht, der Computer etwas mehr vom Wetter quasselt, insgesamt aber alles in 60, 70 Sekunden.
Der Gedanke hat doch was, dass man dann auf WDR2 nochmal Egon Hoegen zu hören bekommt. Und wir freuen uns jetzt schon auf die schönsten Aussetzer des Systems.
 
Ein Wahnsinn! Da beschäftigen sich dann Menschen, um Verkehrsmeldungen zu regionalisieren, damit "der Hörer" glaubt, er höre kein bundesweites, sondern sein Heimatprogramm. Da möchte ich sehen, wie diese Menschen die Regionalisierung jeweils eingrenzen und gleichzeitig die großen Verbindungswege zwischen den Bundesländern im Blick haben. Das ist zu automatisieren nicht möglich. Womöglich interessiert es dann aber auch niemanden.
 
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