Was ist aus den "alten" SDR- und SWF-Moderatoren geworden?


snowtrain

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Bis zum Start der Hitline im September 1985 hieß es am Ende der Popshop-Top-Ten immer "Musikzusammenstellung: die SWF3-Hörer. Am Mikrofon: Frank Laufenberg"
 

OnkelOtto

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Gerade erfahre ich hier, dass Jürgen Franz tot ist, er bereits 2016 gestorben ist.
Völlig an mir vorbeigegangen. Bin ziemlich geschockt.
Jürgen Franz war Ende der 70er nach einer Mikrofonprobe beim hr fast unmittelbar danach zum SWF gegangen und wurde bald zu einer der prägenden Stimmen des Baden-Badener Ensembles.
 

StefanZinke

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Ursula von Manescul hat Ende der 80er auch den "ARD Nachtexpress" aus Baden-Baden moderiert.
Ja, leider. Die Frau ruinierte mir die ganze Sendung, weil sie für mein Empfinden keine radiotaugliche Stimme und einen noch weniger radiotauglichen Moderationsstil hatte. Aber vermutlich fühlte sich der SWF ihr verpflichtet, weil sie in „Salto Mortale“ mitgespielt hatte und sogar Chefansagerin im SWF-Fernsehen war. Hier ein Fragment aus der ARD-Nacht von 1987.
 

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Südfunk 3

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Nicht jede Sprecherin, nicht jeder Sprecher konnte auch begnadet moderieren. Auch am Sender Frankfurt gab es ein, zwei Beispiele dafür.
 
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Drive

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Ja, leider. Die Frau ruinierte mir die ganze Sendung, weil sie für mein Empfinden keine radiotaugliche Stimme und einen noch weniger radiotauglichen Moderationsstil hatte. Aber vermutlich fühlte sich der SWF ihr verpflichtet, weil sie in „Salto Mortale“ mitgespielt hatte und sogar Chefansagerin im SWF-Fernsehen war. Hier ein Fragment aus der ARD-Nacht von 1987.
Das Musikprogramm fand ich allerdings schlimmer als die Moderation. Wer hat eigentlich im Nachtprogramm " Bis drei dabei " das Musikprogramm zusammengestellt? Bei Klaus Rothenbücher und Irene Harprecht war das Musikprogramm etwas flotter zusammengestellt.
 

FeTAp61

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Also, es ist zwar schon ewig her, aber ich hab das schöne Jingle in sehr guter Qualität auf einer alten Layout-CD gefunden. Für alle, die noch ein bißchen in Erinnerungen schwelgen möchten....
Herrlich, danke @gerliman !
Seit wann wurde dieses Nachrichten-Signet eigentlich verwendet? Weiß jemand, warum man es mit über einer Sekunde Rauschen beginnen ließ?
 

Songbook

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Ja, leider. Die Frau ruinierte mir die ganze Sendung, weil sie für mein Empfinden keine radiotaugliche Stimme und einen noch weniger radiotauglichen Moderationsstil hatte. Aber vermutlich fühlte sich der SWF ihr verpflichtet, weil sie in „Salto Mortale“ mitgespielt hatte und sogar Chefansagerin im SWF-Fernsehen war. Hier ein Fragment aus der ARD-Nacht von 1987.
Hab mir gerade den kurze Beitrag über Ursula von Manescul aus den späten 80ern angehört und bin erschrocken. Eine Moderatorin mit einer solch dominierenden Stimme gehört sich m.E. nicht in ein Nachtprogramm. Daher war ihre Rolle als Chef-Sprecherin im SWF-Fernsehen damals durchaus sinnvoll.
 

Songbook

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Darüber hinaus frage ich mich, warum im ARD-Nachtexpress in den 80ern und auch noch sehr verbreitet in den 90ern, gerade vom SWF, Tanzmusik gespielt von Orchestern aufgelegt wurde. Warum hatten damals die Rundfunkanstalten nicht den Mut, eine schöne Mischung aus Oldies und Schlagern zu bringen, wie sie dann später im Nachtexpress der Fall war?
 

Radiocat

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Ja, geschmäcklerische Fragen. Was mir auffiel: Der SWF hatte im ersten Programm oftmals eher "Sprecherinnen und Sprecher" am Mikrofon. Tadellose Aussprache, von der Bühne kamen sie meist, die Ansagen wirkten aber oft etwas abgelesen. Zwar stilistisch ausgefeilt im Satzbau, aber manchmal etwas schwerwällig und eher an der Schrift- bis Bühnensprache orientiert. Beim SDR dagegen wurde eher geplaudert. Da gab es einen mal schelmenhaft, mal verbindlich-nachbarschaftlich plaudernden Fred Metzler, einen ebensolchen Günter Verdin, eine rheinisch-frohsinnige Gisela Böhnke, einen schwäbisch-gemütlichen Rainer Nitschke oder eben den erwähnten Querkopf Hans-Dieter Reichert, von dessem Tod ich hier jetzt erst erfahren habe. Ich bin traurig und habe ihn noch besonders als Moderator von "Land und Leute" in Erinnerung. Er schwätze, wie ihm der Schnabel gewachsen war, statt "Hallo und Tschüss" sagte er "Grüss Gott" und "Ade". Besonders auffällig war der Unterschied in der Präsentationsweise in den ersten Jahren von S4 Baden-Württemberg, als sich Baden-Baden und Stuttgart im Mantelprogramm im halbtäglichen Rhythmus abwechselten.
Nun, so hat wohl jeder seine Lieblinge gehabt und hat sie heute noch. Wenn jemand polarisiert, finde ich dies erst einmal gut. Denn dann hat er oder sie Charakter.
 
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Radiocat

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Das könnte durchaus sein. Vom Sprachduktus und den recht auffälligen und häufigen Atempausen kommt es nach meiner Erinnerung hin.
 
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