• Diese Kategorie ist für Diskussionen rund um die Programminhalte der Sender gedacht. Über Frequenzen und Empfang kann sich unter "DX / Radioempfang" ausgetauscht werden.

Was ist neu bei Ö3?

Irgendwie wunderts mich nicht bei diesem Lebensstil von ihm...

Laut heute.at sollen neben Hiller+ Hansa künftig Bergsmann+ Kratki Anna, bislang bei ENERGY Wien tätig, durch den Morgen führen.
Bin gespannt, ob die Story stimmt.
Interessant... Kratki soll die Nachfolge von Kratky werden. Wär lustig wenn's wirklich so passieren würde. Dann könnten sie den Slogan: Kratky und das Weckerteam beibehalten
 
Ich denke für Robert war der Abschied vom Wecker am 1. August bereits klar er wollte nur still und leise gehen! Einer der aber 28 Jahre den Wecker moderiert hat verdient doch ein letztes grosses Hurra mit einer grossen Show? Als Nachfolge kommt für mich ganz klar die Gabi Hiller an erster Stelle! Supermodivierende Stimme und die Beste zusammen mit Hansa passt das - die müssen klar die Nummer 1 sein und als Back Up ein Team 2 eine Woche im Monat - ich wünsche mir da keine externe neue weill soe haben ja die Sharon! Gibt ihr doch die Chance mit dem Bergsmann!
 
Ganz überraschend kommt der Schritt ja nicht. Nach Veröffentlichung seines Gehaltes und auch den Anfeindungen ist der Druck auf ihn immer größer geworden. Ich denke, auch unter seiner näheren Kollegenschaft wird sein Gehalt ein Thema gewesen sein. Wegen des Gehaltes kann man Kratky keinen Vorwurf machen, sondern denjenigen, die so einen Vertrag mit ihm ausverhandelt haben. Wenn, wie kolportiert, Kratky vor Jahren ein überragendes Angebot vom Privatradio am Tisch gehabt haben soll, hätte man ihn ziehen lassen müssen, aber nicht sein Gehalt beim ORF in die bekannten Höhen schrauben dürfen.
 
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Wie gesagt verwundert mich es eigentlich nicht wirklich mit diesem Lebensstil...
Unregelmäßige Schlafzeiten, zudem raucht er (und das anscheinend nicht wenig). Schon beim Weihnachtswunder hat man manchmal mitbekommen dass er gesundheitlich angeschlagen ist...
 
Schade um Kratky, er war ein wahrer Meister.
Hansa und Co werden imho grad extrem "gepushed",... ich glaube Robert Kratky war der letzte "Radiostar" in Österreich.
 
Wirklich schade und dieses abrupte Ende kam für mich dann doch sehr überraschend. Kratky war für mich immer ein Vorbild, noch ein Morningshow-Anchor der alten Schule: mit Ecken und Kanten, einer gewissen Eitelkeit, ein Lebemann, eine Persönlichkeit und jemand, der es sich selbst auch nie einfach macht. Sein Lebensstil hat auch irgendwie dazu gepasst. Und er ist einer, der noch die gute alte Ö3-Zeit gekannt hat.

Ich konnte in den letzten Jahren mit dem Ö3-Wecker nicht mehr so viel anfangen, mir ist Ö3 seit ein paar Jahren zu hip und modern geworden und auch mit den jungen Stimmen, die man Kratky zur Seite gestellt hat, bin ich nie warm geworden. Ich habe ihn aber stets dafür bewundert, dass er jeden Relaunch, jede neue Positionierung und jede neue Verpackung mitgemacht hat - er war professionell und für ihn stand immer das Produkt und nicht er selbst im Vordergrund.

Ich wäre ja schon längst ausgestiegen, als man die schönen alten Wecker-Opener und Jingles gegen die belanglosen neuen ausgetauscht hat…;)

Und nicht zuletzt der Umzug aus Heiligenstadt auf den Küniglberg war für mich dann der Punkt, wo vom alten Ö3 wirklich endgültig gar nichts mehr übrig war. Wie gesagt: ich bewundere Kratky dafür, dass er bis zum Ende durchgehalten hat.
 
Kratkys Abgang könnte man auch als Anlass nehmen, um grundlegende Reformen für Ö3 anzustoßen, schon einmal aus dem Grund, um sich vom nicht mehr zeitgemäßen derzeitigen musikalischen Gemischtwarenladen auf Ö3 zu verabschieden. Man wird sich entscheiden müssen, ob man sich ernsthaft verjüngen möchte oder ob man doch weiter machen möchte wie bisher, sprich mit einem Ö3, was eher was für jene Vertreter der Generationen Boomer und Generation X ist, die nicht auf das Smartphone zurückgreifen möchten um sich zu informieren, sondern weiter ihre meiner Meinung nach nicht mehr zeitgemäße „Servicewelle“ haben möchten mit inhaltslosen 90 Sekunden-Nachrichten und dafür oft endlos langen Stau- und Blitzermeldungen.
 
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Grundsätzliche Frage: Wenn man keine "Servicewelle" mehr ist, und sich jünger orientierten würde, warum dann überhaupt noch Radio? Meinst du, dass junge Menschen für nonstop Musik und ein bisschen Moderation noch Radio hören? Dann wohl eher gleich die Spotify Playlist. Verjüngung würde auch massiver Quoteneinbruch bedeuten, denn die Boomer sind es nun mal die hauptsächlich Radio nutzen. Ich weiß, es ist eine Zwickmühle. Wenn man nach Deutschland schaut, sieht man es im Moment ziemlich eindeutig. Die Oldiesender oder Gemischtwarenläden machen das Rennen (Bayern 1 / SWR3).
 
https://www.kleinezeitung.at/kultur/medien/20017382/neues-duo-als-kratky-nachfolger-bald-startklar

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Zitat: "Der „Wecker“ hat täglich mehr als 1,6 Millionen Hörer. „Radio spielt eine sehr wichtige Rolle in Österreich und insofern schauen wir lustvoll in die Zukunft“, sagte Michael Pauser in einem Interview. In der ersten September-Woche wird ein Spezialprogramm eingeschoben – da Philipp Hansa verdient zu einem einwöchigen Urlaub aufbricht und das neue Duo noch nicht ganz startklar ist. Es dürfte ab Ende September oder Anfang Oktober zum Einsatz kommen. So wird es von Ö3 kommuniziert: „Kein Ö3-Wecker, kein ,Radio Holiday‘ – nur die beste Ö3-Musik! Und das aus gutem Grund: Gemeinsam mit der Ö3-Gemeinde feiert Ö3 das große Ö3-Musikfest. Von 1. bis 5. September – zwischen fünf und 18 Uhr – räumt Ö3 dafür das Programm aus und feiert die ,Must-Hits‘ der letzten Jahrzehnte.“ Los geht es am 1. September. Zum Start moderieren Tina Ritschl und Philipp Bergsmann (fünf bis neun Uhr), Susi Zuschmann (neun bis zwölf Uhr), Sheyda Kharrazi (zwölf bis 15 Uhr) und Andi Knoll (15 bis 18 Uhr). Die Hörerschaft kann ab sofort ihre absoluten Lieblingshits nominieren."
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Man holt ihn zurück, gibt ihm fast keine Sendezeit und setzt ihn dann wieder ab. Aber egal, was sich die Führung aktuell bei der Moderation denkt – verstehen tue ich es sowieso nicht. Die, wie ich es empfinde, gewohnten und etablierten Moderatoren sind fast alle weg, dafür tauchen ständig neue auf. Der Musikmix mit den alten 80ern nervt, vor allem weil diese ohnehin schon immer rauf- und runtergespielt wurden. Ein Sender, der früher ein Jugendsender war, es heute aber längst nicht mehr ist: junge Stimmen, alte Musik. Bei Ö3 sollte die Playlist meiner Meinung nach frühestens in den 90ern beginnen. Die 80er auf Ö3 passen nicht mehr.
 
(Nicht wirklich) Neues zum (neuen) Ö3 Wecker:
 
Ein absoluter Schlag ins Gesicht für alle etablierten Ö3-Moderatorinnen, dass man eine Dame von Radio Energy für den Wecker holt und alle internen Moderatorinnen übergeht ...

War allerdings damals bei Sandra König (vor vielen vielen Jahren) auch nicht sonderlich anders. Die wurde damals auch von Ö3 geholt und in TV-Media als der große Wecker-Star angekündigt. Immerhin musste sie (ich glaube!) 2 Nachtflüge moderieren, bis man sie dann in den Wecker gelassen hat. Andere (meiner Meinung nach weitaus bessere Moderator:innen) mussten früher zuvor oft jahrelang (!) in der Nacht moderieren, bevor man sie auch nur einmal eine Tagesmoderation hat machen lassen.
 
Der Musikmix mit den alten 80ern nervt, vor allem weil diese ohnehin schon immer rauf- und runtergespielt wurden. [...] junge Stimmen, alte Musik. Bei Ö3 sollte die Playlist meiner Meinung nach frühestens in den 90ern beginnen. Die 80er auf Ö3 passen nicht mehr.
80er schneiden im Musiktest sehr gut ab und werden teilweise auch bei Jugendlichen "gefeiert". Warum würden sonst so viele aktuelle Stars sich vom Sound der 80er inspirieren lassen? Ö3 richtet sich zudem ganz klar nicht ausschließlich an die junge Zielgruppe, da gibt es Programme mit 3-Stunden-Rotation und nur ganz, ganz wenigen Songs, welche noch aus den 2000ern sind. Andersherum beschwert man sich hier, dass zu viel Aktuelles läuft.

Ö3 muss da schon sein Feld finden, da jeder Hörer der Zielgruppe (14-49 Jahre) einen anderen Geschmack hat.

Ein Sender, der früher ein Jugendsender war, es heute aber längst nicht mehr ist
Es gibt viele, ganz krasse Fälle, wo sich die Musikfarbe, teilweise über Jahrzehnte hinweg, extrem ändert. Schau mal nach Deutschland zu Bayern 1 und 3.
 
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