• Diese Kategorie ist für Diskussionen rund um die Programminhalte der Sender gedacht. Über Frequenzen und Empfang kann sich unter "DX / Radioempfang" ausgetauscht werden.

WDR 2 - aktuelle Entwicklungen

Jan Malte Andresen muss demnächst wohl nur noch für WDR 2 früh aufstehen, das bei ihm noch gelistete Punkt 6/7/8 spart RTL sich nämlich künftig:
 
Doch der steinige Weg ist keine Einbahnstraße. Es gibt eine Lösung. Leistung muss sich wieder lohnen. Die gesamte WDR Führungsriege ist infolge von teilweise drastischen Gehalts- und Pensionszusammenstreichungen völlig demotiviert. Zurück zum guten alten Buhrow-Niveau! Dann klappts auch wieder mit dem coolen Gute-Laune-Happy-WDR-Programm!
 
"Buhrow?" - DER hat doch die Sargnägel für WDR2 eingeschlagen. - Und die hatte er schon beim Pitch vom NDR in Hamburg mitgebracht! R.I.P. NDR2.
Während ich bei NDR weiter die Strategie verfolgt sehe: "Flach, flacher, NDR!" nehme ich bei WDR-Hörfunk doch ein: "Umsteuern!" wahr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist man Totengräberin wenn man modernisiert und die Zukunft eines Senders sichert?
WDR 2 ist ein öffentlich-rechtlicher Sender. Da muss nichts gesichert werden. Das wird es auch noch in 20 Jahren geben. Wenn man diesen Kindergarten als Modernisierung betrachten will, dann bist WDR 2 wohl hypermodern. Dudelmusik, lustige Moderatoren und bloß keine tiefergehenden Inhalte.
 
@Matrix in #9.111: Du interpretierst falsch:
Würde der Sender noch so klingen wie 2000, hätte er halt deutlich weniger Hörer. Das muss man sehr wohl sichern.
Im Kern geht es für die Geschichte von WDR2 nicht darum, wie ein Sender 'klingt'.
Fakt ist, dass WDR2 entwortet wurde, dort kein Qualitätsjournalismus mehr geboten wurde, WDR2 als Musik-Geräusch-Tapete - unabhängig von der Musikfarbe - ins Dudelfunk-Nirvana absank, praktisch verzichtbar wurde.
...
Wie oben angedeutet: WDR2-Radio-Verantwortliche scheinen zur Erkenntnis gelangt: "Umsteuern!" um mit mehr WORT wieder Hörer erreichen zuwollen, die ÖR-Qualität suchen.
 
Man muss auch sagen, dass der WDR bis vor 10-15 Jahren ein weit überdurchschnittliches Hörfunkangebot hatte: Kultur und Wort in zwei getrennten Premium-Wellen, WDR 2 als wortlastiges Massenprogramm, Funkhaus Europa und ein progressives 1Live.
 
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