• Diese Kategorie ist für Diskussionen rund um die Programminhalte der Sender gedacht. Über Frequenzen und Empfang kann sich unter "DX / Radioempfang" ausgetauscht werden.

WDR 4 - aktuelle Entwicklungen

Der Final Countdown der Liebhaberstrecke beginnt:
 
Sender wie WDR4 blockieren eigentlich nur noch Frequenzen, verbrauchen unverhältnismäßig viel Strom und vergeuden die knappen finanziellen Ressourcen.

Die Wortbeiträge dieses Senders könnte man genauso bei WDR2 unterbringen, das dadurch inhaltlich aufgewertet würde und vom musiklastigen Dudelsender zum relevanten Landesprogramm avancieren würde. Man müsste dann auch nicht mehr so viel Werbung schalten, um die teure aber ineffiziente Radioflotte querzufinanzieren.

Es darf im UKW-Band keinen Wettbewerb zwischen Öffentlich-Rechtlichen und Privatsendern mehr geben. Die ARD-Wellen haben gefälligst für inhaltsstarke und informative Programme zu sorgen, die ein klares journalistisches Profil aufweisen. Wer zwei oder drei "Hits" am Stück hören will findet dazu anderweitig Gelegenheiten en masse.
 
Es darf im UKW-Band keinen Wettbewerb zwischen Öffentlich-Rechtlichen und Privatsendern mehr geben. Die ARD-Wellen haben gefälligst für inhaltsstarke und informative Programme zu sorgen, die ein klares journalistisches Profil aufweisen. Wer zwei oder drei "Hits" am Stück hören will findet dazu anderweitig Gelegenheiten en masse.
Ich wäre ja schon lange dafür, dass für den ÖR weder im Radio noch im TV Quoten auch nur ermittelt, geschweige denn ausgewiesen werden.

Wer von der Allgemeinheit bezahlt wird, hat gefälligst auch für ALLE zu senden, und sich nicht dem Quotendiktat und der Vertreibung älterer Hörer, zu beugen!

(Dass der ÖR auf Werbeeinnahmen verzichtet, wäre ebenfalls eine Grundvoraussetzung. Die Finanzierungslücke könnte dadurch geschlossen werden, dass man inhaltlich wertloses Dudelwellen einspart, genau so, wie Spartenkanäle im digitalen Nirwana).
 
Ich wäre ja schon lange dafür, dass für den ÖR weder im Radio noch im TV Quoten auch nur ermittelt, geschweige denn ausgewiesen werden.
Macht auch wirklich Sinn. Am besten Programm machen das nur eine kleine Minderheit interessiert, dann ist jeder so richtig bereit weiter den Rundfunkbeitrag zu zahlen.

Wer von der Allgemeinheit bezahlt wird, hat gefälligst auch für ALLE zu senden, und sich nicht dem Quotendiktat und der Vertreibung älterer Hörer, zu beugen!

(Dass der ÖR auf Werbeeinnahmen verzichtet, wäre ebenfalls eine Grundvoraussetzung. Die Finanzierungslücke könnte dadurch geschlossen werden, dass man inhaltlich wertloses Dudelwellen einspart, genau so, wie Spartenkanäle im digitalen Nirwana).
Wenn er für ALLE senden soll, dann doch bitte auch für Fans von sogenannten Dudelwellen.

Sender wie WDR4 blockieren eigentlich nur noch Frequenzen, verbrauchen unverhältnismäßig viel Strom und vergeuden die knappen finanziellen Ressourcen.
Ach ja? Und wieso glaubst du du, dass deine Meinung richtig ist?
 
Wenn er für ALLE senden soll, dann doch bitte auch für Fans von sogenannten Dudelwellen.
Ja, auch. Aber nicht nur! Im Moment wirkt es eher, dass der ÖR seine "Dudelwellen" auch denen aufdoktriniert, die sich für diese gar nicht interessieren. Nämlich indem er die kulturellen Angebote immer mehr zurückfährt, bzw diese so umformt, dass daraus wieder neue "Dudelwellen" werden, die es so aber eben schon gibt.
Ich hab ja nichts gegen Mainstream, dennoch kann dieser gerne unter sich bleiben!
 
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Macht auch wirklich Sinn. Am besten Programm machen das nur eine kleine Minderheit interessiert, dann ist jeder so richtig bereit weiter den Rundfunkbeitrag zuzahlen...
Du glaubst doch nicht wirklich dass diesem Programm viele hinterhertrauern würden. Die WDR4-Nutzergemeinde würde sich halt eine neue Frequenz für die Verkehrsdurchsagen suchen müssen.

Wenn er für ALLE senden soll, dann doch bitte auch für Fans von sogenannten Dudelwellen

Und was ist dann mit den Schlagerfans, den Blasmusikfans, den Operettenfans, den Jazz-Fans, den Songwriting-Fans, den Blues-Fans etc.? Werden die vom WDR etwa angemessen berücksichtigt?

Ich weiß, bei dir sind berufliche Interessen im Spiel. Aber ich glaube definitiv nicht dass es öffentlich-rechtliche Dudelwellen jenseits spezialisierter DAB-Zusatzkanäle geben sollte, diesem Misstand sollte ein für allemal ein Riegel vorgeschoben werden.

Im Übrigen ist der WDR noch nicht mal in der Lage einen Nachrichtensender zu veranstalten, drei Dudelsender genehmigt er sich aber schon. Noch Fragen?
 
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Lust auf eine Neuauflage der MA-Diskussion?

Kritik könnt ihr leider gar nicht mehr ab. Als Totschlagargument gegen jede Widerrede wird dann wie üblich die MA ins Treffen geführt, immerhin diesen Zweck erfüllt sie vollumfänglich.
 
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Nämlich indem er die kulturellen Angebote immer mehr zurückfährt, bzw diese so umformt, dass daraus wieder neue "Dudelwellen" werden, die es so aber eben schon gibt.
Dazu kann ich nichts sagen, da ich diese Sender persönlich nicht einschalte. WDR3 zum Beispiel, ich glaube länger als 2 Minuten habe ich diesen noch nie gehört.

Du glaubst doch nicht wirklich dass diesem Programm viele hinterhertrauern würden. Die WDR4-Nutzergemeinde würde sich halt eine neue Frequenz für die Verkehrsdurchsagen suchen müssen.
Doch, ich glaube das viele dem Sender hinterhertrauern würden. Jedoch wegen ihrer Lieblingslieder und den bekannten Moderatoren und nicht wegen der Verkehrsmeldungen.

Und was ist dann mit den Schlagerfans, den Blasmusikfans, den Operettenfans, den Jazz-Fans, den Songwriting-Fans, den Blues-Fans etc.? Werden die vom WDR etwa angemessen berücksichtigt?
Programme mit speziellen Musikrichtungen, abseits des Mainstreams, sollten als Zusatzdienste tatsächlich angeboten werden.
ÖRR für ALLE halt.

Ich weiß, bei dir sind berufliche Interessen im Spiel.
Den Punkt musst du mir bitte erklären.

Im Übrigen ist der WDR noch nicht mal in der Lage einen Nachrichtensender zu veranstalten, drei Dudelsender genehmigt er sich aber schon. Noch Fragen?
Laut WDR Gesetz ist gar kein Nachrichtensender beauftragt worden, er darf also gar keinen anbieten.

Am nächsten kommt dem ja WDR5. Der Auftrag hierzu im WDR Gesetz lautet: „Ein wortgeprägtes Hörfunkprogramm, das ein informationsbetontes Angebot insbesondere zu Themen aus Politik, Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft enthält.“

Und wenn man schon dabei ist…
Der Auftrag für WDR4 lautet: „Ein musikgeprägtes Programm, das eine eher ältere Zielgruppe anspricht und zielgruppenspezifische Themen aufgreift.“
 
Du erkennst keinen Widerspruch in dieser Aussage? Der ÖR soll für möglichst alle senden und gleichzeitig möglichst wenig Quote einfahren, wie passt das zusammen?
Wo habe ich geschrieben, dass er "möglichst wenig Quote einfahren" soll?

Er soll einfach nur frei von allen wirtschaftlichen Vorgaben das senden, das er für richtig hält. Und wenn die entsprechenden Stellen kompetent besetzt sind, wird der Zuspruch der Konsumenten (bewusst so formuliert, weil ich ja gegen die Ermittlung von Quoten bin) auch entsprechend hoch sein.
 
Allein dass die von der MA ermittelten Zahlen z.B. der senderunabhängigen Allensbacher Werbeträgeranalyse eklatant widersprechen legt doch nahe, dass sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk nur deshalb der MA befleißigt, um seine abghelfterten Top-40- und Oldieabspielstationen über die Mediaagenturen optimal werbetechnisch vermarkten kann.

Schon allein deshalb befürworte ich die absolute Werbefreiheit des ARD-Hörfunks, der nun wahrhaft auf keine Almosen angewiesen ist. Würde man das Angebot zurechtstutzen und in einigen Bereichen ARD-weit kooperieren, würden die Einnahmen aus Rundfunkbeiträgen spielend reichen.
 
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Tatanael, du weißt genau wer den Sender unter Valeries Ägide zum Oldiedudler umgebaut hat. Für den WDR-Hörfunk zählen seit jenen Tagen nur die MA-Zahlen, dass WDR4 keine Werbung ausstrahlen darf hindert die Chefetage aber keineswegs daran sich ein absurdes Wettrennen mit kommerziellen Sendern zu liefern, das jeder wirtschaftlichen Vernunft Hohn spricht.

Es wird Zeit dass die neue Intendanz mit den Sünden und Verfehlungen der Buhrow-Ära aufräumt. Mit der nächsten Ausbaustufe des mobilen Internets wird der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen immensen Bedeutungsverlust erleiden, der die Allerweltsdudler am härtesten trifft, während Qualitätsprogramme immer ihre Nische finden werden.

Wer hätte vor 10 Jahren mit dem Siegeszug der KI gerechnet oder an die starke Marktdurchdringung der mobilen Anwendungen geglaubt? Der Privatfunk wird sich an das neue technologische Umfeld anpassen müssen, dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk sind regulatorische Schranken gesetzt, die eine Expansion verhindern.

Nur mit Qualität und Relevanz kann er seine Stellung behaupten. Im Meer der Apps und Plattformen wird nur nachgefragt, was Wert und Nutzen hat.
 
Ich werfe mal ein, dass es kein so niederschwellig empfangbares „Oldieangebot“ vergleichbar mit WDR 4 in NRW-weit gibt, zumindest keins, für das sich immernoch recht viele Menschen neue Empfänger zulegen müssten.
Und für den kompletten Verkehrsservoce, inklusive Gefahrenmeldungen und TA ist immernoch WDR 2 zuständig.
 
Und deshalb muss das Programm auch langweilig und eintönig sein?
Ich habe lediglich auf das Oldie-Format hingewiesen. Obwohl ich gar nichts gegen „Oldies“ hab, und solche Sender sicher Hot AC oder CHR vorziehe, holt es mich auch nicht ab.

Das WDR 4 in alleine in NRW aber mehr Hörer haben dürfte als die musikalischen Alternativen auf DAB+ (das doch so eine Erfolgsgeschichte ist…) dürfte darauf hindeuten, dass es nicht nur wegen der Serviceblöcke gehört wird, sondern es durchaus eine Zielgruppe für die arg wohlbekannte Musik gibt.
 
In seiner Abmoderation vom letzten Montag erwähnte Götz Alsmann ebenfalls schon das nahende Aus:

Beim Soundtrack schaut man auch in gewisser Weise zurück (15.5.):
WDR 4 Soundtrack stellt Fundstücke vor, die entweder noch nie in "Soundtrack" oder in der Vorgängersendung "Flimmerkiste" zu hören waren oder lange Zeit im Archiv schlummerten.

Und bei den Legenden letzte Woche durften, vermutlich ein allerletztes Mal auf diesem Sender, nochmal Gunter Gabriel und Jonny Hill (der mit seinem Teddybär) ran:
 
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