Wer bekommt die Frequenzen von RSA Radio (Allgäu)?

Die 93.0 Immenstadt und 100.2 Hindelang sind weg. Dort habe ich keinen Empfang mehr. Auf der 93.0 kommt südlich von Kempten nun SWR1 BW aus Geislingen durch.
 
So, ich habe jetzt mal meine Aufnahme zurechtgeschnitten, der Sender Immenstadt (93,0 MHz) wurde um 15:06 Uhr abgeschaltet. Es ist daraufhin SWR1 BW aus Geislingen und Bayern 2 Hohe Linie zu hören.

Zu den anderen Frequenzen kann ich (noch) nichts sagen.
 

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@FLOL : Danke für den Mitschnitt! Deine Empfänge würde ich tatsächlich den Überreichweiten zurechnen. Bei mir ging heute Abend die 100.4 von der Hornisgrinde in Ortssenderstärke!
 
Was mich bei den kürzlichen Abschaltungen wundert: Im Kerngebiet des Allgäus, also Immenstadt und Oberstaufen, sowie Füssen wurde der Stecker gezogen, während man Lindau weiterlaufen lässt. Ich denke mal, gerade hier ist die Zuhörerzahl von RSA-Radio doch recht überschaubar. Bodensee ist eben nicht Allgäu.
 
Das wird denke ich, technische Hintergründe haben. Die 103,6 Lindau ist m. w. n. Grundnetzsender fürs Westallgäu. Die 92,7 Weiler/Oberberg hängt per Ballenempfang an der 103,6 Lindau. Das heißt, wenn Lindau weg ist, geht auch die 92,7 Weiler nicht. Und die 92,7 versorgt halt das westliche Allgäu...
 
Das wird denke ich, technische Hintergründe haben. Die 103,6 Lindau ist m. w. n. Grundnetzsender fürs Westallgäu. Die 92,7 Weiler/Oberberg hängt per Ballenempfang an der 103,6 Lindau. Das heißt, wenn Lindau weg ist, geht auch die 92,7 Weiler nicht. Und die 92,7 versorgt halt das westliche Allgäu...
Falsch das hat finanzielle Gründe, denn die BMT muss sich auch einmieten und hatte erklärt man kann nur das ganze netz haben odder gar nix. Die vorzeitige Abschaltung war also ein vertragliches Entgegenkommen seitens BMT (ob man das nun gut findet ist eine andere Frage).

Ausserdem gibt es Werbeverträge in den Kombis. Da sind eben auch Reichweite drin und rein formal auf dem Blatt waren die abgeschalteten Sender eher rundant. Das stimmt im Detail sicher nicht, aber dieses Reichweitenkarten werden da oft verwendet.

Screenshot 2024-11-02 at 12.56.58.png

Bei der Abschaltung hat man sich also schon etwas gedacht... Aber das kann man diskutieren wie man will am 31.12.2024 ist eh Feierabend...
 
Hab ich irgend etwas übersehen? Seit wann gibt es hier einen Ableger "Radio Schwaben Allgäu"?
Vorhin zufällig am VW-Autoradio in der Slideshow gesehen. Empfang über den 8B-ALDI Mux.
Auch auf der Website wird darauf hingewiesen. https://radioschwaben.de/
 
Nein, das heißt es nicht. Es gab auch bislang keine Ausschreibung oder irgendwas anderes von Seiten der BLM zur Zukunft der RSA-UKW Frequenzen.

Neben AllgäuHIT, Fantasy Allgäu will man als Radio Schwaben Allgäu auch einen Teil der bisherigen RSA-Hörer abbekommen. Dazu gibt es momentan auch ein Gewinnspiel für DAB+, wo allein die drei Sender beworben werden:
 
Auf Wikipedia wird übrigens Radio Schwaben Allgäu mit keiner Silbe erwähnt. Jetzt habe ich den Sender mal per E-Mail angeschrieben, was es genau mit dem Zusatz Allgäu auf sich hat. Vielleicht bekomme ich ja eine genauere Info?!
 
Neben AllgäuHIT, Fantasy Allgäu will man als Radio Schwaben Allgäu auch einen Teil der bisherigen RSA-Hörer abbekommen.
Musiktechnisch passt ja das neue RSA (Radio Schwaben Allgäu) am besten zum jetzigen Programm vom "alten" RSA (Radio Session Allgäu).

Ich habe aus Kreisen mitbekommen, dass es wohl möglich sei, das "alte" RSA bis 31.12.2024 abzukaufen und damit die Einstellung des Sendebetriebs zu Verhindern. Weiß da jemand was genaueres?

Heißt das also, es gibt bald Radio Schwaben im Allgäu auf UKW?
Ich denke nicht. Die UKW-Frequenzkette ist laut BLM noch bis 30.06.2025 genehmigt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das unter einem anderen Betreiber verlängert wird.
 
Die UKW-Frequenzkette ist laut BLM noch bis 30.06.2025 genehmigt.
Das war der ursprünglich geplante Abschalttermin der UKW-Ausstrahlung aller (Privat-)Sender in Bayern. Alle hatten spätenstens dieses Auslaufdatum. Dazu kommt es bekanntlich nicht. Dazu hat man in den letzten Monaten die Genehmigungen für alle Radiosender wieder verlängert. Alllein nur bei Primaton (Insolvenz) und RSA hat bislang nicht gemacht. Sollte es bei beiden weiter gehen, dann würde auch dort verlängert. Das wäre kein Hindernis.
 
Ich habe aus Kreisen mitbekommen, dass es wohl möglich sei, das "alte" RSA bis 31.12.2024 abzukaufen und damit die Einstellung des Sendebetriebs zu Verhindern. Weiß da jemand was genaueres?


Ich denke nicht. Die UKW-Frequenzkette ist laut BLM noch bis 30.06.2025 genehmigt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das unter einem anderen Betreiber verlängert wird.
Also dein Halbwissen und die "Kreise" sind schon sehr erschreckend hier!.
Diesen Thread zu lesen wäre ja auch hilfreich...

Also die Aussendung basiert auf einer Lizenz der BLM an die RSA Radio GmbH&Co KG, die damit Inhaber der Lizenz ist.

RSA bei der BLM

Theoretisch könnte man diese GmbH kaufen, WENN der aktuelle Inhaber die Anteile verkaufen will. Es gibt keinerlei Verpflichtung dies zu tun.
Also wenn "deine Kreise" diese GmbH kaufen könnten, dann würde dies funktionieren.
Konkret müsste man die RSA Radio GmbH & Co. KG abkaufen (70% rta. media GmbH und 30% Sankt Ulrich Verlag GmbH).
Dem Sankt Ulrich Verlag wäre das evtl. egal aber die die Allgäuer Zeitung wird bestimmt keinem potentiellen Konkurenten helfen. Warum sollten sie dies tun?
Die Abschreibung kann man anderwertig verwenden und geht damit nicht unter.

Sag mir einen Grund, warum die jetzigen Eigentümer den Sender verkaufen sollten? Mir fällt da ehrlich keiner ein.
Ich bin auch nicht in der Gegend beheimatet, daher auch nicht mit der Region verbunden und beobachte dies nur von aussen.

Mit dem Kauf würde man dann alle Rechte und Pflichten erwerben und die Verkäufer müssten verkaufen wollen. Die BLM müsste dann die Lizenz über den 30.6.2025 verlängern (wäre eher eine Formsache) und man müsste sich mit der bmt wegen den Sendern und den Kosten einigen. Wie beschrieben wurden ja schon Antennen abbaut weil diese auch ungenutzt beim Eigentümer (meist Deutsche Funktum) auch Kosten verursacht.

Da man Verlust gemacht hat, dürfte die GmbH also noch einen Verlustvortrag haben und damit wir so eine Firma teurer als eine neue GmbH. Die gibt es bestimmt nicht für einen symbolischen Euro.

Die andere Variante wäre ein Neustart:

- Neuer Betrieber
- Lizenz bei der BLM beantragen
- Verbreitungsvertrag mit blm
...

Das wäre vielleicht machbar, aber die Zeit rennt davon und man müsste evtl. auch wieder Antennen aufbauen, die Verträge anpassen usw...

Das müsste bis Mitte Dezember komplett erledigt sein, was zwar machbar wäre ich aber für sehr unrealistisch halte.

Später wieder auf Sendung zu gehen wird noch schwerer, die Hörer sind weg und schon jetzt ist das Programm sehr ausgedünnt. Wahrscheinlich feiern die letzten Mitarbeiter ab Weihnachten den Resturlaub ab und es läuft das Rahmenprogramm ohne lokale Elemente.
 
Ich habe von einem Mitarbeiter von RSA erfahren, dass es wohl drei Gesellschafter gibt (Namen habe ich nicht erfahren), einer davon ist abgesprungen. Die anderen beiden Gesellschafter haben daraufhin dann gesagt, dass sie (auf gut Deutsch gesagt) damit dann auch keine Lust mehr haben. Dies hat dann zur Entscheidung geführt, dass RSA zum Jahresende aufhört. Das ist dass, was ich von einem Mitarbeiter erfahren habe.

Ich war auch erst ein wenig perplex, weil ich selbst der Meinung war, dass RSA nur die Allgäuer Zeitung und den St. Ulrich Verlag als Gesellschafter hat.

Weiter wurde mir gesagt, dass die Möglichkeit eines Verkaufs besteht (wie oben geschrieben). Das heißt ja noch lang nicht, dass RSA wirklich verkauft wird. - Das halte ich selbst für unwahrscheinlich. Wie ja schon diskutiert wurde, wer denn die hohen Kosten tragen will...

Zum Thema Frequenzkette:
Da wurde mir nichts konkretes genannt, es hieß nur, dass die übrigen Sendestandorte zum Jahresende ebenfalls abgeschaltet werden.
 
Im Handelsregister stehen bei der RSA Radio GmbH & Co. KG (Amtsgericht Kempten (Allgäu) HRA 8864) auch nur die bekannten zwei Gesellschafter:
Sankt Ulrich Verlag GmbH, Augsburg (Amtsgericht Augsburg HRB 6161), Einlage: 15.600,00 EUR
rta.media GmbH, Kempten (Allgäu) (Amtsgericht Kempten (Allgäu) HRB 3229), Einlage: 36.400,00 EUR
 
Ich habe von einem Mitarbeiter von RSA erfahren, dass es wohl drei Gesellschafter gibt (Namen habe ich nicht erfahren), einer davon ist abgesprungen. Die anderen beiden Gesellschafter haben daraufhin dann gesagt, dass sie (auf gut Deutsch gesagt) damit dann auch keine Lust mehr haben. Dies hat dann zur Entscheidung geführt, dass RSA zum Jahresende aufhört. Das ist dass, was ich von einem Mitarbeiter erfahren habe.

Ich war auch erst ein wenig perplex, weil ich selbst der Meinung war, dass RSA nur die Allgäuer Zeitung und den St. Ulrich Verlag als Gesellschafter hat.

Weiter wurde mir gesagt, dass die Möglichkeit eines Verkaufs besteht (wie oben geschrieben). Das heißt ja noch lang nicht, dass RSA wirklich verkauft wird. - Das halte ich selbst für unwahrscheinlich. Wie ja schon diskutiert wurde, wer denn die hohen Kosten tragen will...

Zum Thema Frequenzkette:
Da wurde mir nichts konkretes genannt, es hieß nur, dass die übrigen Sendestandorte zum Jahresende ebenfalls abgeschaltet werden.
Also deine "Quellen" sind sowas von schlecht, das ist nicht mal das Niveau von naiv...

Also es gibt ja sowas wie ein Handelsregister und was sehen wir da?

RSA GmbH Co KG, HRB8864 AG Kempten: (Eintrag vom 7.5.2013):

Sankt Ulrich Verlag GmbH, Augsburg (Amtsgericht AugsburgHRB 6161), Einlage: 15.600,00 EUR

rta.media GmbH, Kempten (Allgäu) (Amtsgericht Kempten (Allgäu) HRB 3229),Einlage: 36.400,00 EUR
Danach ist nur noch eine Verschmelzung RSA Beteiligungs GmbH (HRB9853 AG Kempten) mit der Co, KG und Änderung des Namens verzeichnet (15.3.2013). Am 11.11.2019 ist dann Radio Ostallgäu ausgeschieden.


RSA Beteiligungs GmbH, HRB 9852, AG Kempten (letzte Eintragung vom 29.03.2019)

Sankt Ulrich Verlag GmbH, Augsburg (Amtsgericht AugsburgHRB 6161), Einlage: 7.500,00 EUR

rta.media GmbH, Kempten (Allgäu) (Amtsgericht Kempten (Allgäu) HRB 3229),Einlage: 17.500,00 EUR

Also genau das war auch bei der BLM zu sehen ist. 70% rta media und 30% St. Ulrich Verlag

Also "deine" Quelle hat von Journalismus soviel Ahnung wie der Teufel vom Weihwasser.

Es gab keinen 3. Teilhaber, weder bei der GmbH & Co., KG noch der GmbH und es ist auch kein Teilhaber ausgestiegen.
Es könnte sich um einen stillen Gesellschafter handeln, dessen Anteile einer der beiden rta oder St. Ulrich Verlag treuhänderisch gehalten haben, was aber ein sehr gewagtes Spiel gewesen wäre und bei der Aktenlage unwahrscheinlich ist.

Es sind Kommanditisten ausgeschieden bzw. die Firmen wurden verschmiolzen und auch hier war das Verhältnis rta.media zu St. Ulrich Verlag auch 70% zu 30%.

So nebenbei die Daten beruhen aus offiziellen Quellen und es hat mich ca 5 Minuten gekostet die Dokumente zu finden (also deutlich länger als diese Antwort).

Zur Freuqenzkette: Ich gehe davon aus, die RSA GmbH & Co. KG hat die Verträge gekündet und damit gibt es eben ab 1.1.2025 keine Verpflichtung mehr diese weiter zu betrieben.

Momentan macht gerade noch ein verbliebener Volontär 4h Programm von 10:00-14:00 der Rest ist unmoderiert.

Deinen Quellen kannst du mal das Handelsregister ans Herz legen (die haben ja genug Zeit für Recherche). Das ist nicht sonderlich spannend aber das ist die offizielle Quelle für "wem gehört was".
 
Das ist nur das, was man mir gesagt hat.
Ob das nun wirklich die Wahrheit ist, steht auf einem ganz anderen Papier. Der MA wird das ja auch nicht einfach so sagen... Irgendwas wird schon dran sein. Er ist ja Mitarbeiter und sollte sich daher doch ein wenig mit der Gesellschaftsstruktur auskennen... Sollte man meinen.

Aber ich lasse jetzt das Thema gut sein... In diesem Thread geht es ja nicht um die Gesellschaftsstruktur, sondern, wie der Titel beschreibt, um den Frequenzverbleib.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist nur das, was man mir gesagt hat.
Ob das nun wirklich die Wahrheit ist, steht auf einem ganz anderen Papier. Der MA wird das ja auch nicht einfach so sagen... Irgendwas wird schon dran sein. Er ist ja Mitarbeiter und sollte sich daher doch ein wenig mit der Gesellschaftsstruktur auskennen... Sollte man meinen.

Aber ich lasse jetzt das Thema gut sein... In diesem Thread geht es ja nicht um die Gesellschaftsstruktur, sondern, wie der Titel beschreibt, um den Frequenzverbleib.
Also vor sehr langer Zeit gab es möglicherweise 3 Gesellschafter, als Anton Blessing sein Radio in eine GmbH umgewandelt hat. Davor war er wahrscheinlich der einzige Inhaber einer Radiolizenz die auf eine Privatperson lief. Die Allgäuer Zeitung und evtl. der Ulrich Verlag stiegen ein aber spätestens seit 2013 gab es nur die 2 Gesellschafter.

Naja und zum Thema Gesellschafter, das wissen oft die wenigsten wer wo drinsteckt. Manche Medienkonzerne haben eine sehr weltverzweigte Gesellschafterstruktur (z,B. SWMH). Da dauert es ewig bis auf sek-online.de der Baum aufgeklappt wird.

Da ist die Struktur bei RSA sehr übersichtlich und in nicht mal 40 Tagen ist das Thema eh Geschichte.

Außer jemand kommt her und legt etwas Geld auf den Tisch und wenn rta.media verkauft, würde der St. Ulrich Verlag sicher mitziehen. Warum der an div. Lokalsendern beteiligt ist, verstehe ich nicht so ganz.
 
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