• Diese Kategorie ist für die Diskussion über die Programminhalte der Sender gedacht. Über Senderstandorte und Empfang kann sich unter "DX / Radioempfang" ausgetauscht werden. Wir bitten um Beachtung!

Wie lange sollte (live) moderiert werden?

Koschwitz als Radiolegende hatte Ende letzten Jahres aufgehört, Angerstein macht z.B. noch seine fünf Stunden live am Samstag und seine neun Stunden live am Sonntag.

Aber andererseits auch lieber VT mit Stephan Lehmann, Stefan Schwabeneder, Viktor Worms und Uwe Bahn als Nonstop Musik bei NDR1 ab 18 Uhr. Selbst die Varianten von RTL Radio (eine Moderation, zwei Sender) und Radio Paloma gehen noch, aber enden leider auch ziemlich früh.
 
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Antenne Niedersachsen sendet am Wochenende auch nur bis nachmittags live, danach Musik Nonstop, teilweise auch unter der Woche🙈! Andere Sender in Niedersachsen Montags bis Samstag bis 24 Uhr live und Sonntag bis 22 Uhr, danach z.B. Charts per VT.
 
Das Problem dabei: wo sollen die - von dir angesprochenen - Personalities denn herkommen? Die letzten 15 Jahre wurden die von den Beratern abgeschafft! Nur noch Befindlichkeits-Moderationen und bloß nichts persönliches erzählen! So wurden (und werden) Moderatoren „erzogen“. Die Typen vor dem Mikro werden immer weniger.
Haben Berater die Macht, Personalnality zu verhindern?! Dass wäre ein Käfig voller Narren auf beiden Seiten.:eek:
 
nur bis nachmittags live, danach Musik Nonstop, teilweise auch unter der Woche🙈
Dafür brauche ich dann kein Radio. Warum sollte ich diesen Sender einschalten, wenn er eh nur noch auf reine Abspielstation macht, dabei aber nur jeder 4.-5. Song meinen Geschmack trifft. Dann kann ich gleich auch irgend ein kostenloses Spartenprogramm einschalten oder eben gleich zu Spotify wechseln.
Radiosender können heutzutage nur noch mit origineller, frischer Moderation punkten, aber auf keinen Fall mit "6/7/8 Songs am Stück, ganz ohne Unterbrechung"..... Letzteres macht ein Sender, wenn ihm die Ideen ausgehen bzw. die passenden Moderatoren fehlen. Und die Sender mögen ihren eigenen Moderatoren wieder mehr Freiheiten geben, soll heißen, dass allenfalls auch wieder öfters Wortbeiträge mit mehr als 90 Sekunden möglich sein dürfen.
 
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Hauptprobleme sind doch heutzutage nicht, dass Sender nicht die Zeit für Moderationen einräumen könnten. Die Frage ist: Was sollte in diesen 90 Sekunden (oder mehr) überhaupt passieren?
Es gibt kaum noch Personalities, die die Zeit mit eigenen Geschichten gut füllen könnten. Entweder sind sie schon lange in Rente, haben sich andere Verbreitungswege gesucht oder waren schlichtweg nie im Radio, weil eine Zeit lang gar kein Bedarf bestand.
Anderer Content, den die vorhandenen Moderatoren präsentieren könnten, kostet Geld.
Ergo: Für viele, gerade kleinere, Sender ist Moderation über dem absoluten Minimum kaum noch finanzierbar. In meiner Wahrnehmung pfeifen vor allem Privatsender aus dem letzten Loch. Allenfalls ein paar ÖR bieten noch die Möglichkeit für Moderatoren, sich auszuleben (und zahlen auch auskömmliche und gegenüber anderen Auftraggebern konkurrenzfähige Honorare).
 
Früher habe ich gedacht: Oh, Verlagsradios! Da können die ja auf das Content derer Printerzeugnisse zugreifen und aus den verschiedensten Bereichen berichten. #pustekuchen
 
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Ja. Radio ist leider ein Auslaufmodell, wenn damit Geld erwirtschaftet werden muss.
Hauptsache, verlogen den 100sten Geburtstag feiern & dann die ÖRR-Programme kastrieren. Keine Akademie für Radio-Personality-Nachwuchs. Null Werbung. Der nicht vorhandenen Jugend-Hörerschaft hinterher hecheln & sich mit Netflix & co. messen zu wollen & lineares Beitragszahler-Geld ins Digitale stecken. Und die Privaten saufen auch ab & lassen sehr gerne Praktikanten ans Mikro.
Es gibt kaum noch Personalities, die die Zeit mit eigenen Geschichten gut füllen könnten.
Und das wäre eine zwingende Aufgabe des ÖRR gewesen: An die Zukunft des Radios zu denken, anstatt dem linearen Radio die Beine zu brechen, auf denen es steht. Das Radio liegt im Wachkoma & alle laufen vorbei. Um die Thread-Frage zu beantworten: 24/7: Das ist Radio & macht den Unterschied! Dass das Geld kostet, ist klar. Besser, als beim Sterben zuzuschauen. 🫣
 
Bevotr hier noch mehr Blödsinn verbreitet wird, sollten wir zum Thema zurückkehren. 21 h finde ich OK.
 
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Ich sehe abends nur selten Fernsehen und habe lieber etwas das Radio an. Da merke ich gerade zwischen 19 und 21 Uhr bei einigen Sendern, dass da heutzutage keine Moderation mehr läuft und nur Non-Stop-Musik läuft. Gerade in diesen zwei Stunden bis 21.00/21.30 Uhr würde ich persönlich auf mehr privaten Sendern Live-Moderation begrüßen.
In dem Sinn finde ich auch Sendungen wie "Mitreden! Deutschland diskutiert" auf den meisten ARD-Infowellen oder "Dienstags direkt" auf MDR Sachsen (aktuell Sommerpause) auch ganz gut für mich.

Tagsüber zwischen 9 und 18 Uhr dagegen finde ich Moderation für mich weniger wichtig, zumindest montags bis freitags, aber teilweise auch am Wochenende weniger wichtig.
Aber ich bin da wohl etwas anders als der Mainstream ...
 
Ich meine, auch besonders für die Zeit nach Mitternacht sollte es Sender mit Live-Moderation geben, schon alleine für die vielen Nachtarbeiter bzw. Autofahrer, die nachts unterwegs sind. Aber....außer den gemeinsamen ARD-Nachtprogrammen bzw. den bekannten Alleingängen mancher ARD-Sender gibt es leider nicht viele Sender. Gerade die Nacht würde sich aber anbieten, frische und unverbrauchte Moderatorenstimmen an den Start zu bringen bzw. vielleicht was neues zu probieren. Und hier meine ich auch die Privatsender, wo nachts fast gar nichts passiert. Ganz nach dem Motto, "nachts, wenn eh fast niemand zuhört", könnte man dann schon etwas mehr Mut zeigen.;)
 
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... wegen denen habe ich aufgehört.

Früher gab es für redaktionelle Beiträge 150,- bis 650,- DM, plötzlich kamen "die Privaten" und die Preise sanken auf 35,-€.

Was ist wohl der Grund dafür, Volontäre ein Jahr lang für lau auszunutzen??

Eine Woche Praktikum ist völlig o.k., weiteres sollte vertraglich geregelt sein und bei Mindestlohn

R.
 
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