• Diese Kategorie ist für Diskussionen rund um die Programminhalte der Sender gedacht. Über Frequenzen und Empfang kann sich unter "DX / Radioempfang" ausgetauscht werden.

Zerschreddert der Bayerische Rundfunk sein CD-Archiv?

Das sind die Alben. Die CD-Singles (38.000 Stück, 130 Kartons, 3 Personen, ein Wochenende) sind auch gerettet worden.

Bei den Bändern kann man nur hoffen, dass der BR keine US-basierte Cloudlösung zum Speichern hat, auch keine "europäische Cloud" mit US-basierter Software. Ansonsten dürfte man das Zeugs nämlich mittelfristig als nicht mehr existent klassifizieren können.

Schade nur, dass niemand das Funkhaus (den Studiobau) einlagern kann, mit allen Studios, mit den Sälen, mit der Inneneinrichtung. Für Zeiten, in denen Menschen mit Sinn für Wert und Kultur, für Kunst und Kulturbauten und für "Rundfunk mit offenen Türen" verantwortlich sind für den Rundfunk. Für Zeiten, die man vielleicht wieder "Nachkriegszeit" nennen werden muss. Das ist letztlich bayerisches Volkseigentum und bayerisches Kulturgut und geht nun den Bach runter. Die haben die Seele des Bayerischen Rundfunks zerstört. Am 24.12. 16 Uhr war Schluß.
 

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Ist auch gut so, weg mit dem alten Mist, braucht man nicht. Das leben findet JETZT statt.

Es tut mir leid deine/Eure Hoffnungen zu enttäuschen aber es könnte schon sein dass dies gelöscht worden ist denn beim ZDF liegt auch einiges nicht vor.
 
Ist auch gut so, weg mit dem alten Mist, braucht man nicht. Das leben findet JETZT statt.
Mal ganz ehrlich, das Leben finden zwar „JETZT“, aber altes, bewährtes gegen neuen, größeren Mist zu ersetzten (die alte Bausubstanz lässt sich mit den finanziellen Mitteln von heute niemals mehr gleichwertig ersetzen) ist einfach misslich.
Da ist man im „jetzt“ schon selten dämlich - bzw. spart einfach Kosten auf dem Rücken der Produzierenden durch räumlich verschlechterte Arbeitsatmosphäre (viel Großraum) und baulicher technischer Qualität.
 
Zuletzt bearbeitet:
In NRW und in Österreich sind je eine Million Masterbänder nach der ersten Digitalisierung verstorben, nachdem Manager meinten Geld sparen zu müssen für klimatisierte Lagerräume in Sporthallen-Format und diese wertvollen Daten Suizid begingen!

Und nun remastert man von analogen Schallplatten oder Resten, welche Musiker & Produzenten als Belegkopie zu Hause haben und ärgern sich darüber, dass kaum noch jemand ein Rundfunkband mit 38cm CCIR und 0,75mm Trennspur anspielen kann, ja es wurden sogar bekannte Hit's von Kassetten (MCs) veröffentlicht.

Das war jahrzehntelang Rundfunk-Standart!

(Ein Studioinhaber moserte mich mal an, ein dumpfes Band geschickt zu haben - nun es hatte deutsche Schichtlage und war als solches abgeklebt und deutlich gekennzeichnet, aber der Herr Digitalstudio-Inhaber wollte es mit einer geborgten Revox abspielen - die Rückseite!)


CDs gibt es noch (wenn auch kastriert) in Privathaushalten.

Selbst der HR hat sein analoges Archiv zunächst im Taunus ausgelagert zurückgeholt, nachdem die Kosten der Transporte doch etwas zu teuer wurden, wie mir zugetragen wurde und der freigewordene Lagerraum nicht dort nicht untervermietet werden konnte (wie bei der Bahn).

Welches ist denn nun überhaupt das sicherste Audioformat?

Nun die Schellackplatte!

Warum?

Wenn die bei Ausgrabungen gefunden werden, kann man diese auf eine Töpferscheibe legen, anschubsen und mit einer einfachen Nadel im Resonanzboden einer Dose oder Becher den Inhalt abhören.

Nun versuch' das mal mit "Diggetal" - viel €rfolg!

R.
 
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