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ANTENNE BAYERN und ROCK ANTENNE setzen RADIO OPTIMIZER bei Web-Channels ein

Dieses Thema im Forum "Studio- und Sendertechnik" wurde erstellt von Holzohr, 05. Dezember 2016.

  1. Holzohr

    Holzohr Benutzer

    @RADIO OPTIMIZER

    Vielen Dank, das Angebot nehme ich sehr gerne an, ich kann mir sehr gut vorstellen das eine solche Software bei dem Web-Channel, wo ich die ein oder andere Sendung fahre, gebraucht wird.
    Du hast ne PN von mir.
     
  2. Studio Rebstock

    Studio Rebstock Benutzer

    Ah, da meldet sich offenbar der Programmierer / Vertrieb / Finanzier zu Wort.
    Mitglied seit heute, erster Beitrag. Herzlich willkommen und merci fürs Engagement.

    Erstaunlicherweise liest sich Deine Replik ganz anders als das Advertorial (das mich einfach nur abgeschreckt hat). Hast Du das verfasst? Sorry, aber im Grunde waren ja Auszüge aus diesem Text der Aufhänger für diese Diskussion. Vielleicht hätte man vieles durch eine geschicktere Formulierung statt aufgeblasener Marketing-Texte in bessere Bahnen lenken können?

    Da bin ich sogar bei Dir, zumindest was die RMS-Messung angeht. Wenn da die Vorstufe schon sauberes Material anliefert, gibt es - vom Abfangen der Peaks mal abgesehen - nicht mehr viel nachzuregeln, weil eine saubere RMS-Auswertung den Zielkorridor quasi per Autopilot ansteuert.

    Veto.
    Mir ist herzhaft egal, wer da welchen Sound womit verbricht - einzig das Ergebnis zählt. Und ein wachsweiches Frequenzbiegeeisen löst bei mir sofort Alarm aus. Wir könnten uns ja noch treffen, wenn man sagt, diese Musikfarbe / der Stationsklang wird einheitlich und konsequent durch einen fixen EQ gejagt, so wie z.B. bei einem Konzert in einer Location.
    Aber dann muss es auch mal gut sein.

    Sollte das Ziel wirklich "Jedem ihm sein Sound, je nach Song" lauten, bin ich raus. Das Argument, dass Du es machst, weil andere es auch machen, lasse ich nicht gelten. Stattdessen hätte ich es besser gefunden, wenn Du hier Deine eigene Duftmarke gesetzt hättest.
    Übrigens kann ich mich nicht erinnern, dass im Zusammenhang mit einem Auto-EQ die Rede vom Limiting oder Kompression war. Es sei denn, Du zielst hier auf einen Multiband-Kompressor ab, den ich aber aus einem anderen Blickwinkel betrachte.

    Da komme ich im Moment nicht so ganz mit. Erst plädierst Du für die Anpassung des Programmaterials und dann wiederum ist eine "neutrale Aufbereitung des Sendesignals" genausogut möglich.
    Kannst Du bitte diesen - vermutlich nur für mich - scheinbaren Widerspruch auflösen?

    Was Dreck ist und was nicht, liegt sicher im Ohr des Zuhörers. Unbestritten.
    Ich komme gerade von einem mehrstündigen PA-Vergleich (A/B), um für einen Freund herauszufinden, welches Holz nächste Saison die Kunden beschallen soll. Natürlich wird meine Meinung nicht immer mit der der Gäste übereinstimmen (die nun mal unerfahren sind und im Party-Rausch unmögliches verlangen), aber momentan hat mein Urteil - und das der drei anderen Kollegen - hohes Gewicht. Dann urteilen schon mal 4 Leute für 40* 200 Pax.
    Von daher muss Dir klar sein, dass ein langjähriger Beschaller mehr Sinn für die Feinheiten mitbringt als der Restaurantleiter, auch wenn beide gleich viele Veranstaltungen mit Musik übers Jahr ertragen haben.

    Ich weiß ja nicht, wie viele Mitschreiber Du in den radioforen schon kennst (vielleicht bist Du sonst unter anderem Namen unterwegs und das ist Dein Zweitaccount, aus beruflichen Gründen). Ansonsten wäre es gut, erst mal auszuloten, wer sich auf welchem Gebiet wie auskennt.
     
  3. ADR

    ADR Benutzer

    Also ich hab die Webchannels jetzt mal gehört. Habe schon mit anderen Tools gearbeitet (Stereotool, Omnia usw.). Antenne Bayern klingt schon besser als vorher. Etwas klarer, nicht so breiig. Aber nur bei der Musik. Stimme und Jingles sind wie immer kaputtgequetscht, was aber am Voiceprozessing und am Mastering der Jingles liegt. Letztere klingen im Original schon böse. Was kaputt ist, kann auch kein Summentool am Ende retten. Aber auf dem Sender, Antenne Bayern hat wirklich durchweg gutes Equipment verbaut, jedoch die Einstellungen sind zum weinen. Meines Erachtens zeichnet sich ein gutes Soundprozessingtool dadurch aus, dass es nicht nur die wahrgenommenen Lautheiten der einzelnen Programmelemente untereinander anpasst und die geforderten Normen und Werte einhält, sondern auch trotzdem klangliche Eigenheiten der einzelnen Elemente noch beibehält und nicht alles gnadenlos plattwalzt. Inzwischen implementiert man selbst in Sendeablaufsteuerungen schon Soundprozessings wie z.B. in Digispot. Und ein Moderator meinte neulich stolz, bald kann unser Dabis auch die alten Songs so verändern, dass sie wie die heutigen Produktionen klingen.
     

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