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Dynamik-Bereich einer MP3(Pro)

Dieses Thema im Forum "Studio- und Sendertechnik" wurde erstellt von DjBenny, 19. April 2004.

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  1. DjBenny

    DjBenny Benutzer

    Gibt es Tabellen in denen die Dynamik-Bereiche von MP3 (z.b. 128 kBit 44khz) und MP3Pro (z.B. 80 kbit 44 Khz) angegebn sind?
     
  2. c.rothe

    c.rothe Benutzer

    AW: Dynamik-Bereich einer MP3(Pro)

    Was meinst Du mit Dynamik-Bereiche ?

    Die Dynamik eines MP3 (und jedes anderen digitalen Sounds) hängt hauptsächlich von der Soundkarte ab, die Auflösung, mit der die Dynamik dargestellt werden kann, wiederum davon mit wieviel Bit der Sound digitalisiert wurde (CD hat 16bit, oftmals findet man schon 24bit).

    Gruss,

    Christoph
     
  3. DjBenny

    DjBenny Benutzer

    AW: Dynamik-Bereich einer MP3(Pro)

    Nunja schon klar aber das Frequenzspektrum einer MP3 ist ja je nach Kodierung ein anderes. MPEG kompremiert ja den Dynamikbereich bzw filtert frequenzen...
     
  4. K 6

    K 6 Benutzer

    AW: Dynamik-Bereich einer MP3(Pro)

    An der Dynamik ändert eine MPEG-Datenreduktion überhaupt nichts! Der Vorgang wird zwar gern Kompression genannt, ist aber keinesfalls mit Dynamikkompression (Stichwort Optimod / Omnia u.dgl.) zu verwechseln.

    Oder geht es um den Frequenzgang? Der geht günstigstenfalls, aber keineswegs immer bis zur Hälfte der Abtastrate. Das hängt vom Encoder ab, zumindest bei Lame kann die Abschnittfrequenz auch beeinflußt, sprich eingestellt werden.
     
  5. Radiowaves

    Radiowaves Benutzer

    AW: Dynamik-Bereich einer MP3(Pro)

    Es fällt schwer, einen "Dynamikbereich" für einen psychoakustischen Encoder anzugeben. Da gibts nämlich etwas, das es bei linearem PCM nicht gibt: Artefakte, also Codierfehler. Der Trick der psychoakustischen Modelle besteht ja genau darin, möglichst nur soviele Fehler zu machen, daß es dem Durchschnittshörer nicht auffällt. Fehler (Abweichungen vom Original) sollen unter der "Maskierungsschwelle" bleiben, die sich daraus ergibt, daß man leise Töne, die im Frequenzspektrum benachbart zu nem lauten Ton auftreten, erstmal nicht hört - solange sie einen bestimmten Pegel nicht überschreiten. Die Qualität eines psychoakustischen Systems kann damit u.A. durch die Signal/Mask-Ratio beschrieben werden. Der Rauschabstand aus der analogen Welt hat damit gar nix zu tun. Wenn ich digital Null in einen Coder schicke, sollte der auch etwas liefern, das beim Decodieren digital Null ergibt. So gesehen ändert sich gar nix an der Dynamik - solange der Encoder mit einer Rechenauflösung arbeitet, die mindestens der des Ausgangssignals entspricht. Man hat also klinisch saubere S/N-Werte, aber dennoch eine Signalveränderung durch die Codierung.
     
  6. DjBenny

    DjBenny Benutzer

    AW: Dynamik-Bereich einer MP3(Pro)

    Ich suche nur für die optimale Einstellung meines Mehrbandkompressors die passenden Frequenzbänder. Wenn ich mir z.B. in Wavelab einen MP3 Stream im Aufnahmemodus (Spektrum) an so weist dieser durchaus Unterschiede zur orginal CD auf.
    Deshalb dachte ich, dass durch das encodieren des Audiosignals das Frequenzspektrum eingeschränkt bzw verändert wird.
     
  7. Radiowaves

    Radiowaves Benutzer

    AW: Dynamik-Bereich einer MP3(Pro)

    Ach so... es geht um Streaming und die damit verbundenen niedrigen Bitraten. Da machts vielleicht sogar Sinn, den Coder von vornherein zu entlasten, indem Du alles jenseits der oberen Grenzfrequenz des Coders abschneidest. Diese liegt für niedrige Bitraten immer tiefer, ist aber auch signalabhängig: während manche Coder einen Gleitsinus bis 20 kHz sauber umschreiben können, machen sie wegen fehlender Datenkapazität bei z.B. weißem Rauschen bereits im Hörbereich "zu". Das müßte man dann ausprobieren und daraufhin optimieren.
     

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