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Einfluss des Wetterphänomens Föhn auf den Radioempfang

Dieses Thema im Forum "Studio- und Sendertechnik" wurde erstellt von br-radio, 15. Oktober 2014.

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  1. br-radio

    br-radio Benutzer

    Liebe Mitforisten, ich habe eine Frage:
    Wie wirkt sich das Wetterphänomen Föhn auf den Empfang des Radios (sowohl UKW, DAB(+), aber auch LW/KW/MW) aus?!

    Habe manchmal das Gefühl, bei Föhn im Bandscan doppelt so viele Sender zu haben...

    Es geht hier um den Alpenföhn...

    Wenn ich dann südlich München bin, habe ich zeitweise schon Zirog drinnen, was bei "normalen Wetterbedingungen" nicht reingeht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Oktober 2014
  2. legasthenix

    legasthenix Benutzer

  3. iro

    iro Benutzer

    Und da die radioforen.de ja weniger ein "DX"-Forum sind, fragst Du besser mal "nebenan" ;)
    Dort wird man Dir mehr als ausführlich Antwort geben können. Wenn Du nett fragst.
    Auf LWMWKW hat der Föhn aber keine bekannten Auswirkungen.
     
  4. olliver_55

    olliver_55 Benutzer

    Fassen wir zusammen, die Ausbreitung im LW, MW, und KW Bereich ist im wesentlichen vom Zustand der Ionosphäre abhängig. Für Überreichweiten im UKW und VHF III Bereich ist neben der Ionosphäre, Sporadic E Es, auch die untere Atmosphäre zuständig. Wobei es bei Föhn, Tropo, zu Übereichweiten kommen kann.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Oktober 2014
    br-radio gefällt das.
  5. Radiocat

    Radiocat Benutzer

    Bei Inversionen kommt es gerne zu Überreichweiten, das ist richtig. Wobei Feuchtesprünge wichtiger sind als Temperatursprünge. Föhn dürfte für troposphärische Überreichweiten m.E. eher hinderlich sein, aber der richtige Experte bin ich dafür nicht.
    Abgesehen davon muss eben zwischen troposphärischen und damit witterungsbeeinflussten Überreichweiten (über Land bis 1000km, selten darüber, über Wasser durchaus bis über 2000km möglich) und zwischen ionosphärischen Überreichweiten, deren genaue Entstehung und Ursachen noch nicht geklärt sind, zu unterscheiden. Bei letzteren sind wesentlidch grössere Distanzen überbrückbar, allerdings sind die Signale auch zumeist sehr unstet und stark schwankend.
     
  6. Los-Drahmas

    Los-Drahmas Benutzer

    Heute SWR 3 auf 98,1 Mhz (aus Aalen?) in der Gegend um Bad Reichenhall o_O. Stereo und RDS als wenn's von "um die Ecke" käme.
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. Oktober 2014
  7. br-radio

    br-radio Benutzer

    Kann schon sein, weil die 98,0 MHz vom Hochberg durch die Staufenkette blockiert wird... Und bei Föhn sind solche Dinge gut möglich. Habe neulich auch auf der Winklmoos-Alm bei Reit im Winkel den Dillberg reinbekommen, so, als stünde er neben mir.
     

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