1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

fankult ? - gibt es ein zuviel?

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von Roma, 03. Mai 2003.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. Roma

    Roma Benutzer

    hallo zusammen,
    selbst ich als praktikant konnte feststellen, dass es „groupies“ gab. mir war dieses gehabe immer etwas suspekt <img border="0" title="" alt="[Durcheinander]" src="confused.gif" /> . es war mir unbegreiflich, wie zielstrebig manche damen vorgingen. Jeden tag im außenstudio rumhingen und den moderator anschmachteten. autogrammkarten ergattern und ein lächeln erhaschen schien deren lebensinhalt zu sein.

    wie geht oder gingt ihr damit um?
    fans sind wichtig, aber wann fängt die schmerzgrenze an?
    ab wann nervt der „kult“?
    na traut sich hier einer aus dem nähkästchen zu plaudern? <img border="0" title="" alt="[Breites Grinsen]" src="biggrin.gif" />

    besten gruß
    roma
     
  2. radiohexe

    radiohexe Benutzer

    Du musst die Sache mal von der witzigen Seite sehen. Schön ist es doch, wenn die Mädels schmachten und vom Traumtypen reden und der Moderator ist in Wirklichkeit STOCKSCHWUL!!! Es mag zwar moralisch verwerflich sein, darüber zu lachen, aber ich hatte immer meinen Spaß.
     
  3. muted

    muted Benutzer

    Einfach im Erfolg sonnen und mal zurückgrinsen und das wichtigste: ALLES GELASSEN SEHEN! <img border="0" title="" alt="[Sch&uuml;chtern]" src="rolleyes.gif" />

    muted
     
  4. Radiowaves

    Radiowaves Benutzer

    Fernab des sexualisierten "Groupie-Gehabes" gab es ja mal die Spezies des DT64-Fans. Und der hungerte, demonstrierte, staatskanzlei- oder fernsehturmbesetzte für "sein" Programm. Oder er schrieb Protestbriefe, verteilte "Yes"-Tortenriegel an sächsische Landtagsabgeordnete und schenkte in Wernigerode den ostdeutschen Ministerpräsidenten Bier vom Faß aus (12.12.1991). Das hat DT64 vorübergehend den Fortbestand und Herrn Schiewack den Job gesichert, bis der MDR auf die trickreiche Idee kam, das Programm scheibchenweise abzuschlachten. Einigen der Fans (besonders denen, die sich in Dresden in einem "DT64-Freundeskreis e.V." organisiert hatten) fiel es nicht auf, sie verteidigten noch 1993/94 ein Reich, das gar nicht mehr existierte. Und sorgten bei Herrn Lepper in Daun/Eifel für die finanziell sicher ertragreiche Räumung eines Lagers mit Sat-Receivern ohne Wegener/Panda. Außerdem brachten sie mit finanzieller Unterstützung des MDR eine Zeitschrift heraus, die so fernab der Realität war wie die DDR-Tagespresse einige Jahre zuvor. Nicht sehen wollen, nicht hören wollen, nicht erkennen wollen...
    Man hatte sich inzwischen daran gewöhnt, in der Nalepastraße als Fan ein- und ausgehen zu können. Denen, die dort arbeiteten, ging das teilweise erheblich auf die Nerven, da die Penetranz zuweilen unerträglich war und jeder beim Programm mitreden wollte. Auch wurden Mitarbeiter, die den Schritt zum ORB wagten, mehr oder weniger als "Verräter" angegriffen. Der Radio-Moderator sozusagen als "Eigentum" des (militanten) Hörers. 1992 gab es mal auf dem DLF ein Interview, in dem sich ein Rock Radio B - Mitarbeiter erzürnt und genervt zu diesem Thema äußerte.

    Nur: das war eine andere Zeit. Denen ging es um "ihr" Programm. Worum kann es heute "Fans" gehen, in Zeiten, in denen es kein herausstechendes Programm mehr gibt? Sind die Fans wirklich bei "Der ist ja sooo süüüüss!" angekommen?
     
  5. newsnews

    newsnews Benutzer

    am besten sind die groupies der marke "trisomie 21". sie sprechen einen überall an und fragen, wie es so geht. tödlich bei off-air-veranstaltungen. obwohl sie ja angeblich mongoloid sein sollen - die namen ihrer stars können sie gut behalten. und wenn sie dann so mehrere stunden in der bullenhitze vor dem funkhaus gestanden haben, fragt man sich: was machen die noch, ausser fan zu sein?
     
  6. hr3fanOlli

    hr3fanOlli Benutzer

    Wie gut, dass ich nur zur schreibenden Zunft gehöre. Unsereins wird in dieser Hinsicht kaum beachtet. Obwohl - Manchmal wärs ja schon ganz schön <img border="0" title="" alt="[L&auml;cheln]" src="smile.gif" />
     
  7. Frequenz

    Frequenz Benutzer

    Der "Fan-Kontakt" ausserhalb des Senders bei Off-Air-Veranstaltungen oder Live-Üs gehören nun mal mit dazu, wenn man nicht zu abgehoben und wirklich Hörernah sein will. Diese Begegnungen können zwar durch aus nervig sein, aber es sind nun mal unsere Hörer, von denen wir leben. Da nimmt man gerne die eine oder andere nervige Frage in Kauf.

    Richtig nervig wird es doch erst, wenn solche Hörer die privaten Handy und Festnetznummern raus bekommen haben und dann mitten in der Nacht komische Messages auf der Mailbox hinterlassen.
     
  8. Boombastic

    Boombastic Benutzer

    Uiuiui... mir tun regelmäßig die rhh-top8XX-mods leid. als ich dieses jahr an ostern mal wieder am speersort undercover reingeschaut habe, lagen sie schon alle im foyer und haben rumgestunken.
    also, die tun mir echt leid. ich stand 5 sekunden still und schon fingen sie an, mich anzulabern: "ehhh... isch bin'na schon zum fünft'n ma dabai. ich hab ja rutiene mit dem radio da. mein letztes interwiew aufm sender wa gestern mit jan, ja, jan ist mein kumpl."
    ich war noch nie so schnell draußen.

    also, rhh team: herzliches beileid, was ihr da ertragen müsst ist schon ziemlich heftig!

    CU BB
     
  9. Roma

    Roma Benutzer

    @frequenz and all - da stellt sich mir die frage: was ist hörernah? was sind nervige fragen?
    wenn die außenkontakte nicht ehrlich sind, die glaubwürdigkeit des radiomachers auf der strecke bleibt, wozu das ganze?
    grenzt der job dann nicht fast an prostitution - etwas überspitzt ausgedrückt?
    wie du selbst einräumst, wird es richtig nervig wenn private telefonnummern genutzt werden, um dem „idol nah zu sein". Wenn frau und kinder in mitleidenschaft gezogen werden - hört doch der spaß auf.
    private fragen, wie etwa: hast du eine freundin, wollen wir mal einen kaffee trinken gehen, sind doch eindeutig zu viel. sehe ich als grenzüberschreitung, die vielleicht schweißperlen auf die stirn treibt <img border="0" title="" alt="[Winken]" src="wink.gif" /> . ok, kommt drauf an wer fragt <img border="0" title="" alt="[Breites Grinsen]" src="biggrin.gif" /> .
    wo ist die grenze, in wieweit ist ein moderator/in ein öffentlicher mensch und muss dem höhrer gefällig sein. damit meine ich nicht, mit "groupis" in die kiste zu springen.
    meine frage bezieht sich auf die persönliche belagerung und die nervigen fragen.
    inwieweit ist „fankult“ vertretbar und zum job dazugehörig. Aber vielleicht hat radio schon gar keinen großen gesprächswert mehr wie früher und die zeiten sind vorbei.

    roma
     
  10. tt

    tt Benutzer

    Fankult gehört dazu!
    Jeder Mod sollte, wenn er eine echte Personality sein will, sich mit den Hörern beschäftigen - und zwar profesionell. Und dabei ist ganz klar die PR-Abteilung gefragt!
    z.b.
    "ich habe ne Anfrage nach einem Besuch im Studio bekommen, was können wir tun...."

    ich bin damit bisher immer gut gefahren und habe so Kontakt, der aber immer einen offiziellen Rahmen hat, so dass es bisher zu keinen "Übergriffen" kam... :)
    Und wenn der Fan merkt, dass man seine Wünsche aufgreift, wird auch die Belagerung abnehmen, da er ja etwas geboten bekommt. Okay, dreiste Leute gibt es immer...aber der Großteil lässt sich so bändigen.
    Die Fragen nach Freundin etc. gehören für mich dazu. Der Mod ist Begleiter des Hörers, teilweise der einzige Gesprächspartner. Solche Fragen lassen sich doch ehrlich beantworten, bzw. so beantworten, dass der Fan meint eine Antwort bekommen zu haben.

    Lästige Anrufe auf Privatanschlüssen schnell und bestimmt abweisen.

    Das sind die Tipps von tt....
     

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Diese Seite empfehlen