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Kauft sunshine live die Dornier-Sender?

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von It's meeee, 24. September 2002.

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  1. It's meeee

    It's meeee Benutzer

    Habe nun schon von mehreren Seiten gehört, dass sunshine live ernstes Interesse hat, die Sender Antenne AC und Spreeradio zu kaufen. Wer weiss was näheres? Ein Fachblatt (Kontakter) soll sogar schon darüber geschrieben haben, ich bekomme das aber nicht. Bitte um sachdienliche Hinweise :)))

    <small>[ 24-09-2002, 12:56: Beitrag editiert von It's meeee ]</small>
     
  2. Der Radiotor

    Der Radiotor Benutzer

    Hab das eigentlich schon im NRW-Forum gepostet, hier also nun noch mal:
    Laut Kontakter (ich bekomme jeden Montag die Print-Ausgabe) gibt es in der Tat Gespräche zwischen sunshine live und Antenne AC. Der Kontakter sschreibt, laut Insidern sei es schon diesen Montag zu einem Vertragsabschluss gekommen, nur: ich habe dort noch nix gehört. Und mit Berlin: denkbar isses, dass neben Aachen gerade auch noch huckepack über Berlin mitverhandelt wird. Und jetzt mal ehrlich: welches Format außer dem von sunshine live hätte im Berliner Äther noch Erfolg? Alles andere gibt es schon oder hat keine Erfolgsaussichten. Also: Ich hoffe auf SSL auf der 105,5 MHz :)
     
  3. fmac

    fmac Benutzer

    Huckepack mitverhandeln geht ja gar nicht, Schließlich muß in Aachen mit dem/n Insolvenzverwalter(n) verhandelt werden und nicht mit Dornier. Gilt natürlich jetzt auch für Spree, aber die haben ja jetzt auch nix mehr mit Dornier zu tun, genaugenommen. Verhandlungen würden also wohl nur getrennt funktionieren (zumal in Aachen ja neben der BG ganz entscheidend auch noch ne VG ist).
     
  4. It's meeee

    It's meeee Benutzer

    Das Ding in Aachen ist gelaufen. Leider! Hoffe nun, dass Uli Hürter in Berlin weiterverhandelt:

    Radio Aachen droht die Sendepause

    Aachen. Sollte nicht noch ein Wunder geschehen, ist es um die beiden Lokalfunksender «100,eins - Radio Aachen» und «Antenne AC» geschehen.

    Nach AZ-Informationen hat sich die Veranstaltergemeinschaft (VG) von «Antenne AC» am Montagabend nicht darauf einigen können, den süddeutschen Sender «Sunshine Live» als neuen Betreiber ins Boot zu holen.

    Die Radiomacher aus Baden-Württemberg waren in erster Linie an «Antenne AC» interessiert, hätten aber auch Radio Aachen am Leben erhalten. Zwar hat die VG sich noch einmal auf Donnerstag vertagt, die Tendenz ging jedoch offensichtlich gegen «Sunshine».

    Antenne AC wollte keine Techno- und House-Musik

    «Die Sache ist für uns gegessen», sagte «Sunshine»-Geschäftsführer Ulrich Hürter am Dienstag auf Anfrage. Dabei habe man ein komplettes Konzept auf den Tisch gelegt. Ihm tue es nun um die Mitarbeiter leid, so Hürter.

    Die VG konnte sich zu dieser Lösung vor allem deswegen nicht durchringen, weil «Antenne AC» weitgehend das süddeutsche Programm - geprägt von Techno- und Housemusik - übernehmen sollte. Fünf Stunden lokales Programm pro Tag sah das Konzept vor. Radio Aachen sollte sein bisheriges Programm weiterfahren.

    Damit steht zumindest wohl fest, dass es Radio Aachen am 1. Oktober - wenn das vorläufige Insolvenzverfahren endet und die Gehälter der Angestellten nicht mehr gezahlt werden können - nicht mehr geben wird.

    Ein weiterer Interessent, der beide Stationen weiterführen würde, ist nicht in Sicht. So legten die Mitarbeiter von Radio Aachen im Funkhaus in Würselen am Dienstag denn auch weitgehend die Mikrofone aus der Hand. Moderiert wurde kaum noch, Lokalnachrichten fielen aus. Am Mittwoch soll es um 12.30 Uhr eine Betriebsversammlung geben.

    «Dann werden wir ja endlich unsere Kündigungen erhalten», sagte ein Mitarbeiter am Dienstag verbittert. Man habe in den vergangenen Wochen kaum Informationen erhalten.

    Und: «Ein Wahnsinn ist das, dass einige Leute - nur weil ihnen das Musikprogramm nicht passt - die Sache vor die Wand fahren lassen.» Für das Kreisradio soll es hingegen noch Denkmodelle geben. Die Mitarbeiter gingen am Dienstag normal an die Arbeit.

    Insolvenzverwalter: So etwas tut man nicht ungestraft

    Jörg Zumbaum, Insolvenzverwalter der bisherigen Betreiber «Dornier Medien», schüttelte am Dienstag nur noch mit dem Kopf.

    Er sei bei der VG-Sitzung am Montag «nicht erwünscht» gewesen und sei ihr deswegen fern geblieben. Nur einen Satz sagte er dazu: «Wer ein solch komplettes Konzept ablehnt, tut dies nicht ungestraft.»

    Nach AZ-Informationen wird auch auf Stadt Aachener Seite über mögliche juristische Schritte und Schadensersatzklagen gegen die Kreisseite nachgedacht.
     
  5. berlinreporter

    berlinreporter Benutzer

    Als Ergänzung hierzu (hab ich auch schon im Spreeradio-Thread gepostet):

    Tagesspiegel von heute:

    Trotz Insolvenz sendet Spreeradio weiter

    Der Berliner Hörfunksender Spreeradio hat Insolvenz angemeldet. Zur
    Begründung führte Geschäftsführer Christian Ziegler am Dienstag
    rückläufige Werbeeinnahmen sowie „strukturelle Probleme im
    Gesellschafterkreis“ an. Spreeradio gehört zu 55 Prozent der Familie
    Dornier, 44 Prozent hält der insolvente Bauunternehmer Werner Testrut.
    Der vor acht Jahren gegründete Oldie-Sender beschäftigt rund 35
    Mitarbeiter. Trotz Insolvenz wird weiter gesendet. Nach der jüngsten
    Medien-Analyse schalten pro Stunde nur noch 58 000 Hörer Spreeradio
    ein. Vor zwei Jahren waren es noch doppelt so viele. Tsp
     
  6. robbyugo

    robbyugo Gesperrter Benutzer

    Laut Medien zufolge verhandelt Antenne AC und Radio Aachen 100,1, als NRW-Lokalfunksender in Aachen, mit RTL.Bereits früher hatte Antenne AC schon mit RTL zusammengearbeitet und auch das RTL-Mantelprogramm aus Stuttgart sowie die NSR/RTL-Nachrichten übernommen.
     
  7. radiomartin

    radiomartin Benutzer

    <small>[ 27-09-2002, 19:52: Beitrag editiert von radiomartin ]</small>
     

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