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Na bumm: ORF will noch mehr Frequenzen

Dieses Thema im Forum "Radioszene Österreich" wurde erstellt von radio_watch, 15. März 2003.

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  1. radio_watch

    radio_watch Benutzer

    aus <a href="http://www.etat.at," target="_blank">www.etat.at,</a> zum Thema Radio dva.

    (...)
    Der ORF strich seine Unterstützung. Er zahlt nur, wenn der ORF die - bisher private - Frequenz von dva bekommt. dva wäre einverstanden. Ähnliches hat Lindner im Burgenland vor.

    Dazu braucht es freilich einen neuen gesetzlichen Auftrag. Im Medienstaatssekretariat will man "prüfen". Aber: Gegen den Willen von Radio Agora, mit dem dva die Frequenz teilt, werde das nicht gehen. Agora protestiert gegen die "Remonopolisierung". Der ORF Kärnten entledige sich dann zudem seiner letzten Volksgruppensendungen und schaffe ein "Getto".

    ZITAT ENDE

    Der ORF unterstützt Volksgruppen also dann wenn er (1) seine Volksgruppenprogramme kübeln und (2) dafür neue Frequenzen bekommt. Diese Frequenzen KANN DER ORF NACH DEM PrRG NICHT ERHALTEN.

    Wenn die KommAustria sich auch noch in irgendeiner Art und Weise ernst nimmt, dann muss sie sich jetzt zu Wort melden und die Zwangsverstaatlichung von Privatradiolizenzen schleunigst stoppen. Aus dem burgenländischen Hit FM wird sonst ORF 5 - die ersten 2 Jahre auf kroatisch und dann aus Finanzgründen als Oldiebased AC oder Schlagerformat.

    Stoppt Monika Lindner und die Verstaatlichungs-ÖVP.

    <small>[ 15-03-2003, 14:47: Beitrag editiert von radio_watch ]</small>
     
  2. radiologe

    radiologe Benutzer

    1. der orf hat bereits jetzt mehr als genug frequenzen

    2. der orf bekommt rundfunkgebühren, um seinem öffentlich-rechtlichen auftrag zu erfüllen (dieser schließt minderheitenprogramme mit ein - frau lindner bitte gesetz lesen).
    das heißt, der orf erfüllt den gesetzlichen auftrag derzeit nicht ausreichend.

    3. dva/agora sind dem orf relativ egal - in wirklichkeit geht es um hit fm burgenland (das derzeit minderheitenprogramm ohne jeglichen staatlichen geldzuschuss produziert). nachdem hit fm in nö erfolgreich gestartet ist und ö3 in nö über 40.000 hörer auf einen schlag verloren hat (siehe radiotest 2 hj 2002)kann man sich so einen lästigen konkurrenten vom hals schaffen und verdient sogar noch geld damit!

    kann radio_watch nur recht geben: sollte sich die kommaustria selbst auch nur halbwegs ernst nehmen, müsste sie den begehrlichkeiten von frau lindner eine klare abfuhr erteilen (als gelernter österreicher ist mir allerdings klar, dass das nicht geschehen wird)

    <small>[ 15-03-2003, 16:13: Beitrag editiert von radiologe ]</small>
     
  3. pulsar

    pulsar Benutzer

    @radio_watch & radiologe:
    gebe euch in all euren argumentationen recht, kann ja nicht sein, dass der orf ALLES an sich reisst *grrrrrrrrrrrr*

    ...höchst verärgert...
    P U L S A R <img border="0" title="" alt="[W&uuml;tend]" src="mad.gif" /> <img border="0" title="" alt="[W&uuml;tend]" src="mad.gif" />
     
  4. radio_watch

    radio_watch Benutzer

    aus <a href="http://www.etat.at!" target="_blank">www.etat.at!</a>

    ***

    Der Verband freier, nicht kommerzieller Radios warnt vor einem "ORF-Monopol bei Volksgruppenradio". Bevor die private Frequenz von Radio dva/ Agora in Kärnten der Anstalt zufällt, wie die vorschlägt, will der Verband ein mehrsprachiges Programm liefern. (DER STANDARD; Printausgabe, 17.3.2003)

    ***

    Das lob ich mir! Wenn ich noch kein Radioabo hätte, würde ich jetzt eines abschließen!
     
  5. pulsar

    pulsar Benutzer

    aus etat.at
    *****
    13. Mär, 2003
    16:03 MEZ Kärntner Volksgruppenradios: SPÖ und Grüne fordern Bundesfinanzierung
    Petition an Nationalratspräsidenten Khol überreicht
    Die Petition für den Erhalt der Kärntner Minderheitensender Radio Agora und Radio dva haben am Donnerstag SPÖ-Kultursprecherin Christine Muttonen und die Grüne Kultursprecherin Eva Glawischnig an Nationalratspräsident Andreas Khol (V) übergeben. Darin wird unter anderem eine "langfristige Bundesfinanzierung" für die Radios gefordert.

    Da die finanzielle Situation der slowenischsprachigen Sender derzeit "völlig ungeklärt" sei, erhoffe sie sich von der parlamentarischen Behandlung des Themas "ein Ende dieses kontraproduktiven und unwürdigen Zustandes", so Muttonen, die auch Vorsitzende des parlamentarischen Kulturausschusses ist.

    Die Bundesregierung hatte die Fördermittel für die privaten Volksgruppenradios Österreichs im Jahr 2001 zur Gänze eingestellt. Im Gegenzug wurde im neuen ORF-Gesetz der Volksgruppen-Auftrag des ORF verstärkt. Radio dva war eine Kooperation zwischen ORF und den privaten Radios in Kärnten. Mit Ende 2002 aber zog sich der ORF im Zuge seines Sparkurses von dem Projekt zurück. (APA)
    *****
    ....soll ich noch mehr sagen ?!

    P U L S A R <img border="0" title="" alt="[Sch&uuml;chtern]" src="rolleyes.gif" />
     
  6. andimik

    andimik Benutzer

    Der ORF will nur eines: Um 18:10 sein slowenisches Programm loswerden.

    Ein Ausweg wäre eine zweisprachige Moderation dieser Sendung oder ein Zweikanalton bei Dober Dan, Koroška. Wird ja schon erfolgreich am Sonntag praktiziert (von 6-7).

    @Radiologe:

    Bist du dir sicher, dass ihm Radio Dva egal ist????? Und an HitFM denkt er in erster Linie auch nicht.

    <small>[ 18-03-2003, 13:12: Beitrag editiert von andimik ]</small>
     
  7. outside

    outside Benutzer

    nur zur Info: es gab eine reaktion der KommAustria:
    Mittwoch, 12.03.2003 KULTUR_MEDIEN KURIER 27

    „Keine freien Frequenzen“

    KommAustria kontert ORF-Radio-Pläne

    Die am Montag von ORF-Generaldirektorin Monika Lindner im Publikumsrat präsentierten Überlegungen für ein slowenisches ORF-Radio in Kärnten und ein Volksgruppenradio im Burgenland dürften wenig Chance auf Verwirklichung haben, auch wenn dem ORF im Regierungsprogramm von VP und FP für die Übernahme „zusätzlicher Aufgaben neue Einnahmen“ in Aussicht gestellt werden.

    Das Problem: „Es gibt keine freien Frequenzen. Das ist die Realität“, so Hans Peter Lehofer, Leiter der Medienbehörde KommAustria. „Die einzige Möglichkeit wäre, man nimmt Privatsendern Frequenzen weg, damit der ORF auf deren Kosten weiter wachsen kann.“ In der Folge stünde dann im Burgenland das Verhältnis fünf ORF-Sender gegen einen Privaten.

    Zuvor müssten aber noch sowohl das ORF-Gesetz als auch das Privatradiogesetz geändert werden. Letzteres deshalb, weil selbst die von privaten Radio-Veranstaltern nicht mehr genutzten Frequenzen neu für Private auszuschreiben seien. „Das macht Sinn, wenn man ein duales Rundfunksystem mit Privaten und Öffentlich-Rechtlichen will“, erläutert der Behörden-Chef.
     
  8. pulsar

    pulsar Benutzer

    ...endlich mal ´ne behördenstellungnahme... <img border="0" title="" alt="[Winken]" src="wink.gif" />

    ...meint...
    P U L S A R
     
  9. radio_watch

    radio_watch Benutzer

    Wäre halt cool gewesen, wenn die KommAustria ähnlich medienwirksam agiert hätte wie beim Leiserdrehen angeblich zu lauter Sender.
     
  10. pulsar

    pulsar Benutzer

    @radio_watch: so isses radiowatch, so isses... <img border="0" title="" alt="[Breites Grinsen]" src="biggrin.gif" />

    ...meint
    P U L S A R
     

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