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NRW: Entwurf für neues Landesmediengesetz vorgestellt

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von Hinztriller, 05. Februar 2014.

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  1. Hinztriller

    Hinztriller Benutzer

  2. Internetradiofan

    Internetradiofan Benutzer

    Das passt gut zur morgen ab 0:00 Uhr beginnenden Ausschreibung der zweiten Frequenzkette.
     
    Zuletzt bearbeitet: 05. Februar 2014
  3. chapri

    chapri Benutzer

  4. Internetradiofan

    Internetradiofan Benutzer

    So kann man sich jeden Sachverhalt zurechtbiegen.
    Bereits die Wortwahl in diesem einen Satz lässt erkennen, wie gut das Verhältnis zwischen den Verlegern und der Landesregierung ist.

    Das Schlimme daran: Die meisten Leser werden das wahrscheinlich sogar glauben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 05. Februar 2014
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  5. grün

    grün Benutzer

    Wenn ich schon lese: "soll helfen, eine zweite landesweite Kette" aufzubauen, kommt mir das Kotzen! NRW ist medientechnisch echt ein schlechter Witz!

    Wann kapieren die Herrschaften endlich mal, daß sie mit ihrem "Monopol-Geschacher" auf Dauer nicht durchkommen? Der "echte" Radiofan hat sich nämlich schon längst andere Verbreitungswege gesucht, für den hat UKW in NRW "ausgeschissen", um es bewusst mal drastisch auszudrücken!

    BTW ist bei mir als in NRW Lebender an meine Stereo-Anlage noch nicht mal ne Wurfantenne angeschlossen, lohnt sich hier nicht mehr, höre alles über Satellit, Internet oder per DAB+.
     
    Zuletzt bearbeitet: 05. Februar 2014
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  6. FCS-Fan

    FCS-Fan Benutzer

    Hehe, wie sagte einmal ein User zu NRW im Paralleluniversum?
    "Radio-Nordkorea NRW" :wow:
     
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  7. Internetradiofan

    Internetradiofan Benutzer

    Interessant finde ich den Beitrag bei Ruhrbarone.de:
    http://www.ruhrbarone.de/landesmedi...ein-angriff-auf-die-freiheit-der-presse/73671

    Dem ersten Teil der Analyse stimme ich zu, dem zweiten nur bedingt: Noch ist das Internet als Zuführungsweg für Radioprogramme nicht massentauglich; erst recht nicht, wenn diese mobil genutzt werden.
    Spotify ist zudem ein ganz schlechtes Beispiel: Der Anteil derer, die sich die Mühe machen, selber eine Playliste zusammenzustellen, wird meiner Meinung nach in dem Artikel deutlich überschätzt.
     
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  8. grün

    grün Benutzer

    Aber man muss halt weiter kämpfen, auch wenns hier nur ein "kleines" Forum ist. Und daß ich hier als zumindest bei geschätzt 80& als WDR-Gegner gelte, dürfte sich mittlerweile auch rumgesprochen haben, denn der finanziert den Lokalfunk schließlich mit.
     
    Zuletzt bearbeitet: 05. Februar 2014
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  9. hilde

    hilde Benutzer

    Lust auf noch ein Brechmittel? Hier die Pressemitteilung der Medienministerin:

    http://www.mbem.nrw.de/pressemittei...lt-mehr-partizipation-mehr-transparenz-15375/

    Besonders ekelhaft (neben dem üblichen, scheinheiligen Gefasel von Demokratie, Vielfalt und Staatsferne):

    Dazu paßt ja die Ablehnung von Interessenten für kleine lokale Sender zugunsten einer großnordrhein-westfälischen Kette perfekt. Zum Glück habe ich noch nicht gegessen.
     
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  10. Internetradiofan

    Internetradiofan Benutzer

    Ganz meine Meinung! :thumpsup:

    Vielleicht erreichen wir ja irgendwann mal etwas (wobei mir offen gestanden langsam gewisse Zweifel kommen, ob über Foreneinträge etwas bewirkt werden kann).

    @hilde: Auffälligerweise wird seitens der medienpolitisch Verantworlichen immer das genaue Gegenteil dessen praktiziert, was die Herrschaften verkünden.
    Mich wundert's, dass die überhaupt noch jemand ernst nimmt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 05. Februar 2014
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  11. batman

    batman Benutzer

    Dort gibt man die Staatsnähe wenigstens zu.
     
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  12. Ach, hätten sie? Quel honneur! Na, was spricht dagegen, nach dem jetzigen Doppel-Monopol der Verleger ein Triple-Monopol einzuführen? U-Radio in NRW ist nicht schlecht, sondern tot. Mausetot. Mehr Zeilen hat es nicht verdient.
     
    Zuletzt bearbeitet: 05. Februar 2014
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  13. grün

    grün Benutzer

    Jugendradio? Das bekommt doch selbst 1LIVE als maßgeblicher Ansprechpartner dafür nicht auf die Reihe, wie soll es dann eine zweite NRW-Kette schaffen? Unglaublich, das alles!
     
    Zuletzt bearbeitet: 05. Februar 2014
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  14. hilde

    hilde Benutzer

    Hier könnten hundert Leute und mehr die Unfreiheit des Gesetzes kritisieren, diese Regierung wird es geflissentlich ignorieren. Genauso wie sie die zahlreichen Einträge zur Vorrangentscheidung (heißt jetzt übrigens "Grundsätze", damit es sich nicht so nach Bevorzugung anhört) auf der Konsultationsseite ignoriert hat. Es ist beim Wir-entscheiden-wer-hier-senden-darf geblieben.

    Gut, etwas anderes habe ich von sozialistischen Parteien auch nicht erwartet. Aber was ist mit der Opposition? Liebe FDP, liebe Piraten! Wenn ich mir Eure Parteiprogramme so ansehe, dann müßtet Ihr doch angesichts dieses unfreien Gesetzes vor lauter Schmerzen nur noch schreiend herumlaufen. Aber was kommt von Euch? Nichts!

    Jetzt habe ich noch die leise Hoffnung, daß eines unserer Medienmagazine mal darüber berichtet, wie hier in NRW die Medienfreiheit (und damit auch die Demokratie) mit Füßen getreten wird. Aus NRW wird nichts kommen. Die Zeitung wird nicht das Gesetz angreifen, durch das sie selbst protegiert wird, der Staatsfunk in Köln wird nicht für freien privaten Runkfunk kämpfen, und das Lokalradio wird weiterhin in seiner heilen Welt Gewinnspielchen spielen.

    Nicht, daß ich meine, die Leute da draußen müßten "missioniert" werden, indem man sie zur Rezeption bestimmter Informationen zwingt. Aber anbieten müßte jemand diese Informationen wenigstens. Wenn Politiker und Regierungsmitglieder Postings im Internet auch ignorieren mögen, bei kritischer Medienberichterstattung stehen sie immer noch stramm.
     
  15. Hinztriller

    Hinztriller Benutzer

    Also wenn die Schwall wirklich mit "Die Verleger als Veranstaltergemeinschaft" zitiert wurde, hat die Dame ... Nein, das wäre jetzt beleidigend. VG und BG ist schon schwer auseinanderzuhalten....
     

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