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Professionelles Wunschradio - wie sollte es sein?

Dieses Thema im Forum "Radioszene Österreich" wurde erstellt von radiomann, 17. April 2003.

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  1. radiomann

    radiomann Benutzer

    Hier mit stelle ich nach den Diskussionen zum neuen Kronehit die Frage, wie würdet ihr euer Radioprogramm gestallten, wenn ihr Programmchef wäred.

    Wo würdet ihr Schwerpunkte setzen, welche Sendetitel würdet ihr euch einfallen lassen mit welchem Inhalt???
     
  2. bobby_johnson

    bobby_johnson Benutzer

    Ich würde ein Format wie "RTL 92.9 Der Rocksender" machen. Gab's 1999 in Wien, war super, es wurde nur nichtmal der erste Radiotest nach 1 Jahr abgewartet bevor es in HitFM umgewandelt wurde.

    Es war die ideale Mischung aus AC Rock und alt.rock. Mit leiwanden Spezialsendungen, wie jeden Dienstag eine öster. Band Abends live im Studio.
     
  3. andimik

    andimik Benutzer

    Obwohl ich gänzlich was anderes höre, klingt das mit der Live-Band interessant!

    Das kennen wir ansonsten eigentlich nur von den Frühschoppen <img border="0" title="" alt="[Winken]" src="wink.gif" />
     
  4. bobby_johnson

    bobby_johnson Benutzer

    Die haben nicht live gespielt, sondern waren zum Interview da. Und sie haben eigene Titel vorgestellt und ihre Lieblinsinterpreten spielen dürfen.

    Dazu dann noch andere Spezialsendungen durch die Woche, immer am Abend halt. So wie das alte Ö3 (Musicbox, Popmuseum, Hardrock Cafe).

    Durchaus wieder mehr Talk. Die derzeitigen "talkless" Privatradios, wo der Mod. 3 mal pro Stunde sagt "Ich bin Max Mustermann und sie hören die besten Hits aller Zeiten" können sie sich sonst wohin stecken. Die immer gleich klingenden (geclonten?) Ö3 Moderatoren mit ihrem schleimigen Gewäsch halt ich aber auch nicht aus.
    Also eckige Leute mit Charakter wieder hinter's Mirko (wer erinnert sich an die goldenen 70er mit Heller, Dorner, Klausnitzer?).

    Das wäre mein Idealsender.
     
  5. Fetzendachl

    Fetzendachl Benutzer

    Anscheinend gibt` s hier im Forum immer noch genug Damen u. Herren, die nicht kapiert haben, um was es bei Radio wirklich geht.
    Warum macht man Radio?
    Was sind die Ziele
    Für wen mache ich Radio etc..

    Wundere mich nach 5 Jahren Privatradio immer noch über so viele Dumpfbacken!
     
  6. Toyota

    Toyota Benutzer

    @fetzendachl
    warum so grob?
    du musst unterscheiden zwischen radiomachern und radiokonsumenten.
    die frage nach einem wunschradio ist absolut zulässig .
    sehr wohl setzt die realität ( finanzielle situation, wirtschaftliche ziele) den meisten dieser wunschzettelszenarien natürliche grenzen.
    aber es ist nicht jeder ein idiot, der sich gegen die belanglosen säuselsender mir ihren anspruchsfreien konzeptionen gedanklich wehrt.
     
  7. Sassa

    Sassa Gesperrter Benutzer

    Außerdem: WAS soll man nach 5 Jahren Privatradio gelernt haben ?
    Daß es ein Fiasko ist, daß es eben so nicht geht !
    Es kann mir doch keiner erzählen, daß die bisherigen Privatradiokonzepte so erfolgreich sind und so viel Gewinn gebracht haben !

    Was soll das eigentlich, lieber Fetzendachl ?
     
  8. Pirni

    Pirni Benutzer

    Ein paar gute Tipps, wie das bisherige pubertäre
    Privatradio erwachsener werden könnte, habe ich auch in radionetz.at / Radiofuchs gelesen !
     
  9. radiomann

    radiomann Benutzer

    Find´s toll, dass sich der ein oder andre so mit Gedanken über dieses Thema äußert. Andre wiederum schimpfen nur über die Radioszene in Österreich, sind aber selber nicht in der Lage, gscheite Konzepte zu erstellen.

    Ich hab mir gestern auch den halben Tag so dann und wann zwischen den Kunden in der Massagepraxis gedanken über ein Erfolgreiches Radiogemacht. Ich hab gestern den ganzen Tag Radio Wien gehöhrt, und die Berichterstattung ist ein wahnsinn. Echt gut, und das Programm echt informativ und abwechslungsreich.

    Wieso geht das bei den Privatradios nicht, mehr Information reinzupacken. Würde das Kronehit tun, würde meiner Meinung die Chancen oft und gern gehöhrt zu werden, schlagartig besser werden.

    Zitat ist jedoch, dass der ORF mehr Geld hat.

    Einerseits bekommt er es von der Bevölkerung durch die Rundfunkgebühr reingeschoben, andererseits hat er viel mehr Mitarbeiter, die betteln gehen und deshalb kann Ö3 "in Kürze ein Auto verspielen", Radio Wien am kommenden Montag Ostereier für seine Hörer im Museumsquatier verstecken.
    Extrem viele Telefonate und Intervews produzieren...

    Das sind alles Sachen, die Mann/Frau nicht vergessen darf oder???

    Das einfachste für einen Radiosender ist:
    1. So viel Musik wie möglich zu spielen und nur das nötigste zu moderieren.
    2. Einfach und trotzdem ein wenig informativ soll es sein.
    3. Wie lockt man die Hörer an: Nicht mit New_Musik, die keiner kennt, sondern mit angesagten Hits und Oldys oder?

    Bei mir ist´s zumindest so, wenn ich einen Titel das erste mal höhr, gefällt er mir zwar oder ich kannich bei gott nicht ausstehen, aber so richtig zum Mitschunkeln brauchts ein bißchen länger.
    Drum die enge Rotation.

    Meine Erklärung zu den Privatradios zur Zeitin Österreich
     
  10. Kurt_Woloch

    Kurt_Woloch Benutzer

    Aah... Wunschradio... das ist eine lange Geschichte bei mir. Kann man natürlich auch in zwei Sinnen der Worte verstehen. Bei mir hätten die Hörer nämlich viel zu wünschen... ;)

    Aber der Reihe nach... also es gäbe auf jeden Fall einmal jede Stunde Nachrichten. Das ist, glaube ich, nicht zuviel verlangt, die Meldungen, die von der APA (oder sonstwo) hereinkommen, aufzubereiten und zu senden. Die Nachrichten müssen ja nicht ständig aktualisiert werden... in der Nacht könnten die jede Stunde wiederholt werden, die am Nachmittag produziert wurden. ;)

    Musik: Würde gerne ein Format machen, das die Lücken schließt, die Kronehit und Ö3 diese Woche aufgerissen haben... also viel aus den 80ern, 90ern und auch aktuelle Hits, aber lange nicht so intensiv rotiert wie bei Antenne, 88.6, Kronehit, Ö3 und NRJ (jeder Titel höchstens einmal pro Tag). Auch etwas aus den 50ern bis 70ern, aber nicht so intensiv wie auf Radio Wien oder Arabella. Stattdessen mehr Vielfalt - nicht nur die besten 300 oder 500 Titeln, sondern viel mehr... es gab ja tausende in den diversen Hitparaden. Aber gewichtet... ein erfolgreicher 80'er-Titel könnte z.B. schon 15x so oft laufen wie ein nicht so erfolgreicher. Und nicht vergessen möchte ich auch die "Standards", das sind einerseits die Titel, für die Stars einfach bekannt sind, z.B. Fendrich's "Strada del Sole", Tina Turner mit "The best", die Beatles mit "Yesterday", aber auch bestimmte aus der Pop- und Rockgeschichte nicht wegzudenkende Titel wie "Johnny B. Goode", "My way", "Stairway to heaven", "Hotel California" etc. und Titel, die einfach zu Gassenhauern geworden sind wie z.B. "Hier kommt Kurt" von Frank Zander...

    Das wichtigste wäre aber die Hörermitbestimmung. Ich würde die Dame (oder den Herrn) am Telefon anweisen, alle Musikwünsche aufzuschreiben, die hereinkommen. Ich würde auch den Anrufern anbieten, beim Music-Testing mitzumachen, bei dem dann so gut wie alles vorkommt, was jemals in einer Hitparade zu finden war. Natürlich müßte man schon auch etwas untersuchen, wie die Titel bei Hörern ankommen, die sich nichts direkt wünschen, aber recht selten könnten "erfolglosere" Titel schon zu hören sein. Ich hätte auch nichts gegen deutsche Schlager, aber mit der Bedingung, daß sie in der Hitparade gewesen sein müssen oder mind. 50% Bekanntheitsgrad unter den Hörern haben müssen... da bleiben wohl nur die ganz bekannten übrig, und von denen gibt es nicht all zu viele (denke ich zumindest). Aber ich kenne schon einige, wie z.B. das knallrote Gummiboot, die Caprifischer oder Wolfgang Petry's Wahnsinn, und natürlich etliche Austropop-Titel. Aber, wie gesagt, das Publikum hätte das letzte Wort. Ich will mich nicht auf ein Genre wie z.B. alternative, Rock oder Dance einengen sondern eher sehr breit spielen... sagen wir mal von Peter Alexander bis Bon Jovi, und von Frank Sinatra bis Kylie Minogue. ;) Es kann aber natürlich auch passieren, daß sich mit der Zeit aufgrund der Hörerwünsche ein bestimmtes Format in den Vordergrund drängt und ausbildet. Aber ich glaube, die Hörer wissen schon, was sie hören wollen... man darf ihren Musikgeschmack nur nicht ignorieren.
     

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