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Radio ist wieder in (höchster Wert seit 7 Jahren)

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von mehr-privatradio, 27. Februar 2013.

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  1. mehr-privatradio

    mehr-privatradio Benutzer

    Pressemeldung zur Medienanalyse



    Kann mir das kaum vorstellen, dass der deutsche immer öffters und länger sein Radiogerät einschaltet, bei fast allen meinen Bekannten läuft nähmlich kein UKW Sender sonder Webradio. Ich denke das Internetradio ist immer mehr auf den Vormarsch und nicht die langweiligen lokalen Hörfunksender.

    Bei uns in Niedersachsen läuft sogar in vielen Modeläden und Dönerbuden kein NDR2 oder N-Joy sondern BigFm oder Eeinslive, das ist einfach Tatsache.

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  2. Gegenstromanlage

    Gegenstromanlage Benutzer

    Mehr als zwei Millionen regelmäßige Internetradiohörer, schon mehr als 600.000 Besitzer eines DAB+ Radios (zum Jahresende wohl 1,2 Millionen) - da ist klar, dass wieder mehr Radio in D gehört wird. Ich kenne zahlreiche Leute, die nach längerer Abstinenz nun wieder zum Radio zurück gefunden haben, weil sie nun angebotsmäßig besser bedient werden, durch Spartenprogramme, besondere Musikfarben etc.. Mal schaun wie die Einzelauswertung am 6.3. aussieht: Gewinnen diejenigen, die populäre Sonderprogramme im Netz haben oder auch über DAB+ senden, wäre das in jedem Fall ein Indiz, dass die Digitalisierung des Radios langsam erfolgreich anläuft und sich auch in den Zahlen niederschlägt.
     
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  3. Naja, mein Kühlschrank läuft sogar 24 Stunden am Tag - ich würde daraus nicht schlussfolgern, dass er sonderlich "IN" ist. ;)
     
  4. grün

    grün Benutzer

    Doch! Wenn Du immer genug Bier drin hast und mich evtl. einlädst, ist Dein Kühlschrank bei mir sowas von "mega-in", das glaubst Du gar nicht!:D
     
  5. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    Einschalten heißt noch lange nicht "nutzen".
     
  6. radiodiplom

    radiodiplom Benutzer

    Dumm für die gegenwärtigen Radiomacher, dass die Werbeindustrie anfängt, die Nicht-Aussagekraft der Radio MA zu durchschauen und trotz wachsenden Werbemarktes und angeblich wachsender Nutzung nicht mehr Geld in Radiowerbung steckt.
     
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  7. Berry

    Berry Gesperrter Benutzer

    Warum sollte man es sonst einschalten???
     
  8. Digitaliban

    Digitaliban Gesperrter Benutzer

    BITTE schalte (,falls vorhanden) Dein Gehirn ein!
     
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  9. Ammerlaender

    Ammerlaender Benutzer

    Damit keine Totenstille in der Wohnung herrscht? - Ist ähnlich dem eingeschalteten Fernseher: Damit soll auch nur der dunkle Fleck an der Wand kaschiert werden, falls das Zimmer einmal betreten wird.
     
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  10. NeoWS

    NeoWS Benutzer

    Die blinkenden Anzeige-Lämpchen heizen die Wohnung...
     
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  11. TS2010

    TS2010 Benutzer

    [SIZE=13px]Der Empfangsweg ist bei der Media-Analyse ziemlich egal, ob du einen bei der MA erfassten Sender über UKW oder Internet hörst, letztlich zählt das alles als Radioempfang. Insofern verwundern die Anstiege nur kaum, wie Gegenstromanlage das ja auch schon richtig erklärte.[/SIZE]

    [SIZE=13px]Ahja, darum sind die Radio-Bruttowerbeumsätze letztes Jahr also um 6 % (netto voraussichtlich 2 %) im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, während die Bruttowerbeumsätze aller Mediengattungen insgesamt nur um 0,9 % zugelegt haben!?[/SIZE]
     
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  12. Berry

    Berry Gesperrter Benutzer

    Man sollte andere Leute nicht für dumm halten, das fällt auf die drei Schreiber selber zurück! o_O
     
  13. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    Zum Beispiel aus Gewohnheit! Es läuft immer nebenher. Es läuft, stiftet aber keinen Nutzen. Dann kann man es auch nicht "nutzen", sondern man hört es nur.
    Ich will damit nur ausdrücken: Der absolute Wert (höchste Hörfunknutzung seit sieben Jahren) sagt gar nichts, solange man die "Nutzer" nicht gleichzeitig fragt: "Und, zufrieden?"
    Und komme mir ja nicht mit der Antwort, einschalten bedeutet auch Zufriedenheit, sonst hätte man ja nicht eingeschaltet. Ich lese auch täglich meine lokale Tageszeitung, bin aber selten zufrieden mit ihr. Nur habe ich als Frühstückszeitungsleser keine lokale Alternative.
     
    batman, hilde und stefan kramerowski gefällt das.
  14. schultze

    schultze Benutzer

    Interessant, ich kenne nur Werte bis maximal 2011. Problematisch ist aber sicherlich (für den ein oder anderen), dass sich die Umsätze wenn ich mich recht erinnere seit über einem Jahrzehnt so in etwa auf demselben Niveau bewegen, die Anzahl der Radiosender aber kräftig gestiegen ist.
     
  15. Digitaliban

    Digitaliban Gesperrter Benutzer

    Doch sollte man, immerhin habe ich mit meiner Aussage suggeriert, daß Du die Möglichkeit hättest meiner Bitte nachzukommen. Daß dem nicht so ist geht ja nicht auf mich zurück! ;)
     
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  16. @Max Power - Was Mannis Fan sagte, trifft eben auch hier zu: Einschalten heißt noch lange nicht nutzen. :)
     
  17. Digitaliban

    Digitaliban Gesperrter Benutzer

    Ich glaube an das Gute und hegte die Hoffnung, er käme vielleicht selbst drauf. :)
     
  18. grün

    grün Benutzer

    Vergiss es. Der Troll hatte heute wieder zu viel Zeit.:)
     
  19. exhörer

    exhörer Benutzer

    Gottseidank, denn bei dem Gedanken, daß da jemand mehr als 4 Stunden pro Tag wirklich bewußt *zuhört*, stellen sich mir die Nackenhaare auf.
     
  20. Das ist so wahrscheinlich wie die Vorstellung, dass jemand 4 Stunden vor der Waschmaschine sitzt und ihrer Trommelbewegung zuschaut.
     
    mischpultschorsch und Johny24 gefällt das.
  21. 0815xxl

    0815xxl Benutzer

    Dann hast du wohl noch nie eine Sendung entdeckt die wirklich interessiert. :(
     
  22. Bend It

    Bend It Benutzer

    @Mannis Fan: Ist deine Entscheidung das Radio einzuschalten, das nebenher läuft und keinen Nutzen stiftet und deine lokale Tageszeitung zu lesen die dir selten gefällt.
    Nachvollziehen kann ich es nicht.

    Es gibt doch zig Alternativen in der Medienwelt, kannste doch nutzen, oder?
     
  23. ricochet

    ricochet Benutzer

    Eine Reichweite von 80% ist geradezu eine Selbstverständlichkeit, zumal jeder ein Radiogerät besitzt und jeder irgendwannn am Tag mindestens einen Sender einschaltet, schließlich ist das Radio für die Mehrheit der Menschen immer noch Informationsquelle Nummer 1 - zumindest wenn es um die Erstversorgung geht. Die durschschnittliche Hördauer von 247 Minuten ist hingegen eine faustdicke Lüge, die die MA-Lobbyisten zwecks Außenwirkung auch noch in 50 Jahren in ihre Presseaussendungen schreiben, wenn sie dann überhaupt noch jemand zur Kenntnis nimmt.

    Wenn das Radio von Jahr zu Jahr auf höchstem Niveau hinzugewinnt und sich stets steigender Beliebtheitswerte erfreut (Papier ist bekanntlich geduldig) muss man doch ernsthaft fragen, warum dann so wenig Geld dabei rumkommt. Die sitzen in ihrer Blase und bespiegeln sich in ihrem Wunschdenken und die Anzeigenkunden sollen ihre Werbebotschaften schlucken.

    Über die MA und ihre Methoden (inkl. RDS-Trick) wurde schon viel geschrieben, so gesehen sind die Zahlen reines Blendwerk. Es ist schade dass die Branche bis auf die Werbeerlöse über keinen verlässlichen Indikator verfügt, der das tatsächliche Nutzungsverhalten und die wahre Akzeptanz der Angebote widerspiegelt. Denn nur glaubwürdige Indikatoren schaffen Vertrauen bei den Werbetreibenden.
     
  24. TS2010

    TS2010 Benutzer

    Die Zahl der klassischen UKW-/Satellitenprogramme hat sich in den letzten fünf Jahren um knapp zehn Sender erhöht, da ist aufgrund der rechtlichen Rahmenbedingungen (NRW) oder der Marktsättigung (Berlin-Brandenburg) auch das Ende der Fahnenstange erreicht. Richtig ist natürlich, dass sich über DAB+ viele neue Programmanbieter aufgetan haben, aber mit ca. 1 Million verkaufter DAB-Geräte lässt sich der Empfangsweg vermutlich erstmal nicht monetarisieren (bis auf sunshine live konnte bisher kein Anbieter einen signifikanten Hörerzuwachs verzeichnen – und bei sunshine live wird sich am 6. März herausstellen, ob es sich dabei nicht nur um einen statistischen 'Ausrutscher' gehandelt hat).

    Die Nettoumsätze sind in der Tat in den letzten zehn Jahren recht stabil geblieben, nur muss man dazu halt auch anmerken, dass das letzte Jahrzehnt relativ krisengeschüttelt war (2002-2004, 2008-2009), der Werbemarkt das immer als Erstes zu spüren bekommt, das Radio schon lange kein Wachstumsmarkt mehr ist (es werden nur seit 2007 weitere Personengruppen ausgewiesen) und die Brutto-Netto-Schere immer weiter auseinanderklafft, ein Problem, mit dem bspw. auch die TV-Vermarkter zu kämpfen haben. Die Bruttoumsätze sind beim Radio seit 2002 um 70 % geklettert, die Nettoumsätze um ca. 20 % (sollten sich die bisher vom VPRT prognostizierten 2 % Wachstum für 2012 bewahrheiten), Vergleiche mit den Boomjahren 2000/2007 sehen allerdings weniger erfreulich aus. Insgesamt ist der Werbemarkt beim Hörfunk aber recht stabil, wenn man den gesamten Werbemarkt und auch die Hörerzahlen (der Werbefunk verzeichnete da zur ma radio 2012/II ein Plus von 2% im Vorjahresvergleich) in Betracht zieht.
     
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  25. batman

    batman Benutzer

    Nö, gibt es nicht. Wenn ich mich in der Zeitung über die Ereignisse in meiner Stadt informieren will, dann muß ich WAZ/NRZ lesen, etwas anderes gibt es nicht.
    Wenn ich dasselbe im Privatradio tun will, dann muß ich das WAZ-Radio hören. Etwas anderes gibt es nicht.
     

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