1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Radio Niederösterreich - stimmt diese Geschichte?

Dieses Thema im Forum "Radioszene Österreich" wurde erstellt von radio_watch, 06. April 2006.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. radio_watch

    radio_watch Benutzer

    Ein Bekannter hat mir heute erzählt, bei Radio Niederösterreich sei in Sachen Hochwasser kräftig interveniert worden.

    Und zwar wie folgt:
    Engagierte Mitarbeiter nehmen vor Ort O-Töne auf, in denen sich Betroffene über LH Pröll und Co beschweren, weil die den Damm nicht verstärkt haben (trotz entsprechender Zusagen). Diese O-Töne dürfen nicht eingesetzt werden, auf Geheiß von oben hört man aus den unteren Etagen in St. Pölten.

    Nachdem andere Medien (darunter auch Privatradios und ORF-Sender wie Ö3) das Thema aufgegriffen haben, reagiert man mit einer mehrstündigen Studiosendung mit dem zuständigen Landesrat, ohne jedoch Betroffene ins Studio zu laden (oder Leute zB aus dem Infrastrukturministerium, dem natürlich das Land durch diese ausgewogene Zusammensetzung in der Sendung den schwarzen Peter zuschieben kann)

    Stimmt diese Story?

    Das folgende habe ich mit eigenen Augen gesehen: Der Bericht über Madeira in Niederösterreich heute - einmoderiert mit "jetzt nach dem Hochwasser ein paar schöne Bilder" - als verkaufte Promogeschichte am Tag des Hochwassers. (das Reisebüro wurde sogar in der Anmoderation erwähnt). In den öffentlich-rechtlichen TV-Nachrichten.

    Wer da nicht speibt, zahlt keine ORF Gebühr!
     
  2. fessler

    fessler Benutzer

    AW: Radio Niederösterreich - stimmt diese Geschichte?

    Gegen Gerüchte kann man nur mit Fakten antworten:
    Es gab keine mehrstündige Sondersendung, in der lediglich ein Landesrat aber keine Hörer Stellung nehmen durften.
    Stattdessen gab es sehr wohl eine mehrstündige Sondersendung, in der Spenden gesammelt wurden und Hörer live on Air geschaltet wurden, um ihre Erfahrungen, Erlebnisse und Solidarität schildern zu können.
    Über die Vorwürfe, die es in der Bevölkerung sehr wohl gibt, wurde berichtet - etwa am Montag in NÖ-Heute. Hier waren auch Betroffene zu hören, die gesagt haben, dass man den Damm schon früher hätte sanieren sollen.

    Ich selbst war im Hochwassergebiet unterwegs, ich selbst habe etliche Sachen und OTs aufgenommen, die ich nicht verwendet habe. Noch bei jedem meiner Hochwasser-Einsätze haben sich bei der betroffenen Bevölkerung sofort Gerüchte und Schuldzuweisungen verbreitet (etwa im Kamptal: Die EVN sei schuld, im Machland: Die Kraftwerke sind schuld oder eben jetzt in Dürnkrut: Die Tschechen sind schuld, der Pröll ist Schuld, etc...) Das ist eine natürliche Reaktion, dass Menschen, die viel verloren haben, einen Schuldigen dafür suchen.
     
  3. radio_watch

    radio_watch Benutzer

    AW: Radio Niederösterreich - stimmt diese Geschichte?

    Dh. keinerlei Intervention in punkto Hochwasser.
    OK, danke für die Richtigstelltung.
    Und was meinst du zu Madeira?
     

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Diese Seite empfehlen