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Reaktion der Menschen auf das Radio (ungefährer Zeitraum 1920-1945)

Dieses Thema im Forum "Nostalgieecke" wurde erstellt von Metal008, 21. Februar 2010.

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  1. Metal008

    Metal008 Benutzer

    Habt ihr Informationen dazu, wie die Menschen 1920 - 45 das Radio sahen?

    1. Stürzten sie sich auf die Informationen?
    2. Hatten sie Angst vor diesem Medium?
    3. Wie Sah die Kirche damals das Radio?


    Wenn ihr euere Verwandten vielleicht schon einmal zu diesem Thema etwas sagen haben hört oder andere Informationsquellen Empfehlen könnntet würde es mir sehr bei meiner Recherche für die Facharbeit helfen :)
     
  2. StageManager75

    StageManager75 Benutzer

    AW: Reaktion der Menschen auf das Radio (ungefährer Zeitraum 1920-1945)

    Ich kenne eine Story von meinem Großvater, der von sich behauptet, er habe im WK II Glück gehabt, da ihm die Russen entgegen gekommen seien.
    Sie hätten damals mit ihren Funkgeräten "Feindsender" gehört und damit sie dabei nicht überrascht werden (ein Vorgesetzter könnte ja plötzlich die Kopfhörer nehmen und reinhören), habe er von zwei Glasflaschen den Boden abgesprengt, einen Kopfhörer zerlegt und daraus Lautsprecher gebaut. Wenn sich einer genähert hat, war schnell die Frequenz verdreht...
    Aus den eigenen Sendern hat man scheinbar keine brauchbaren Informationen erwartet, daher waren wohl "Feindsender" so wichtig, dass man das Risiko (das bei den uniformierten Truppen sicher noch höher war), dabei erwischt zu werden, auf sich genommen hat.
     
  3. Metal008

    Metal008 Benutzer

    AW: Reaktion der Menschen auf das Radio (ungefährer Zeitraum 1920-1945)

    Coole Geschichte :D danke das hilft mir :)
     
  4. radiovictoria01

    radiovictoria01 Benutzer

    AW: Reaktion der Menschen auf das Radio (ungefährer Zeitraum 1920-1945)

    Die Frage kann man zumindest für die Vorkriegsjahre (WWII) so nicht stellen. Die damaligen Hörer stürzten sich einfach auf alles, was aus dem Apparat klang. Egal, ob da eine Lady oder Frank Sinatra mit dem Harry James Orchestra auf WABC live vor dem Mikrofon sang, oder ein Trabrennen übertragen wurde, einer ein Gedicht rezitierte oder ein Hörspiel ausgestrahlt wurde oder oder oder:
    Es wurde regelrecht verschlungen. "Informationen" (wie man sie heute kennt: abendliche Tageszusammenfassungen, informative Morgensendung, Mittagsmagazin, Kommentare) waren vor 1939 nicht der Hauptbestandteil der Radiosendungen, es bewegte sich mehr auf einem Level, den ich aus Mischmasch von events und kulturellen Ereignisse zusammen mit dem Abspielen von Grammophonplatten bezeichnen würde.

    Zu dieser Zeit hatten nur die Zeitung an sich und das KINO (als Medium, Unterhaltung) eine ähnliche Bedeutung.

    Informationsbedürfnis an sich kam dann mit dem Ausbruch von WWII (bei der deutschen Hörerschaft) so richtig zum Durchbruch: Trotz Verbots Abhören von "Feindsendern" wie der BBC...
     

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